Lieber Herr Dr. K.,
hier im Forum wird ja immer wieder über die Medikamente bei der EZS diskutiert.
Ich habe da mal eine grundsätzliche Frage, die glaube ich für alle relevant ist:
Macht es überhaupt Sinn, Hormonbestimmungen im Rahmen der EZS-Behandlung durchführen zu lassen?
Meine Kinderwunschpraxis, die mich hier bei meiner jetzigen dritten EZS begleitet, meint, ich soll zusammen mit dem Schwangerschafts-Bluttest sofort den Progesteronwert mitbestimmen lassen. Sie meinen, der wäre bei der EZS oft zu niedrig und dann würden sie mir intramuskuläre Spritzen geben.
Ich weiß, dass viele im Forum von ihren Gynäkologen in Deutschland Progesteronspritzen bekommen.
In meinem ersten Versuch habe ich Sie schonmal deswegen gefragt und Sie sagten, man könne den Progesteronwert des beigeführten Progesteron im Blut nicht messen.
Und kürzlich haben Sie ja einer anderen Frau wegen dem E2 Wert auch geschrieben, dass es keinen Sinn macht, ihn zu prüfen.
Soll man es denn einfach sein lassen, die Hormone überhaupt bestimmen zu lassen? Vielleicht erst ab dem 4. Monat, wenn die Medikamente abgesetzt sind?
Und einfach davon ausgehen, dass die verordnete Menge an Medikamenten ausreicht?
Bei mir wären das 3x2 Tabletten Utrogestan. Die Ärztin, bei der ich in Prag in Behandlung bin, meinte, das reicht auf jeden Fall so aus.
Ich mache mir wirklich Gedanken deswegen, weil ich gehört habe, dass ein Mangel an Progesteron eine Hauptursache für Fehlgeburten ist.
Und, weil die Ärzte in Deutschland so häufig die zusätzlichen Spritzen verordnen bin ich wirklich verunsichert.
Wie ist Ihre Meinung dazu?
Ich freue mich, auf Ihre Antwort (sie können das Thema bestimmt schon nicht mehr hören :))!
Liebe Grüße,
Nicolina