Hallo zusammen,
wir stehen vor unserer dritten EZS.
Die ersten beiden EZS wurden mit vitrifizierten EZ durchgeführt.
Bei der ersten hatten wir von 7 EZ an Tag 3 zwei Achtzeller in A-Qualität, die restlichen Ez waren zwar befruchtet, aber nicht zeitgerecht entwickelt und wurden verworfen. Es fand eine Einnistung für zwei Wochen statt, dann sank der HCG.
Da es meine zweite FG war, fand eine weiterführende Diagnostik in Deutschland statt.
Eine Hypothyreose wurde festgestellt, diese ist nun gut eingestellt.
Ausserdem wurden folgende Gerinnungsprobleme festgestellt: Faktor V Typ Leiden (G1691A), Faktor V Haplotyp HR2 (G4070A), Faktor II (G20210A), Thrombozytäres GP Ia (C807T) und GP IIIa, HPA 1b (C1565T), ausserdem Lupus Antikoagulanz (Phosphorlipidsyndrom).
Daraufhin wurde die zweite EZS mit ASS 100 und Heparin durchgeführt.
Die Befruchtungsrate von 8 EZ waren 2 EZ an Tag 3 in A-Qualität, die restlichen EZ waren schon an Tag 1 stehen geblieben. Leider fand keine Einnistung statt.
Nun heisst es plötzlich, dass das ein Problem der Spermien bedeutet. Leider bekommen wir von der Klinik keine Hinweise zur weiterführenden Diagnostik bezgl der Spermien, sondern sollen nun zur EMS wechseln, was wir aber nicht möchten.
Alle Spermiogramme meines Mannes in den letzten drei Jahren sind als gut bis sehr gut eingestuft worden, kann es trotzdem an den Spermien liegen. Mein Mann hat übrigens eine achtjährige Tochter aus anderer Beziehung.
Deshalb meine Fragen:.
Wer kann uns welches weitere Vorgehen empfehlen, um die Spermienqualität zu verbessern oder zu untersuchen? Sollten wir versuchen die Qualität mit Medikamenten zu verbessern, aber woran sehen wir, dass die Qualität tatsächlich besser ist, wenn die SG sowieso immer gut waren? Hat eine EZS mit Frischen EZ bessere Befruchtungsraten? (unsere Klinik bietet nur vitrifizierte EZ an.)
Einen weiteren Versuch auf "Gut Glück" können wir uns nicht erlauben, da wir nun schon sehr viel Geld für diese beiden Versuche bezahlt haben, ohne auch nur ein Kryo zu haben.
Vielen Dank im Voraus
Ella