Re: Kennt oder hat jemand erwachsene/große Kinder die durch ESP entstanden sind?
Hallo Spaghetti,
ich würde mir da auch keinen Kopf machen. So wie ich das sehe wartest Du ja auf Dein Erstgespräch. Insofern ist ja die erste Hürde schwanger zu werden und das Kind zu bekommen. Alles andere wird die Zukunft zeigen. Und man kann dann ja im Laufe der Zeit mit den Erfahrungen die man so sammelt seine Entscheidungen treffen und auch Meinungen ändern.
Die Sache mit dem Jungen dessen Mutter seine Tante ist ist sehr interessant. Wann und wo haben die denn damals die Eizellspende gemacht, wenn der junge Mann schon erwachsen ist?
Man weiß ja nicht, was in Zukunft alles möglich ist, wie breit das Thema in den Medien getreten wird, ob es irgendwann mal in BRD legal sein wird, ob es Gentests im DM zu kaufen gibt usw.?
Das Thema Aufklärung ist schwierig. Nicht richtig und nicht falsch. Natürlich habe ich Angst, dass die Lebenslüge irgendwann rauskommt. Allerdings sehe ich eine Aufklärung bei einer anonymen Spende als Gewissenserleichterung der Eltern welche dem Kind gar nichts bringt außer im schlimmsten Fall eine lebenslange Identitätskrise mit einer unbefriedigenden genetischen Muttersuche. Schwierig, schwierig.
Aber zu dem Thema Erzieherinnen muß ich leider was sagen:
1. Kenne ich keine junge Mutter die nicht über die Erzieherinnen schimpft. Wir sind hier alle genervt von diesem Berufsstand. Tut mir echt leid, ich meine es nicht persönlich.
2. Kann ich den Satz "Kita wechseln" nicht mehr hören. Wir wissen doch alle, dass es in der BRD leider nicht von Betreuungsplätzen so wimmelt. Man kann ja froh sein, sein Kind überhaupt untergebracht zu haben. Ich kenne Leute die haben sich in 40 Krippen angemeldet und haben eine Zusage bekommen. Wie soll man da wechseln? Und manchmal habe ich den Eindruck die Damen wissen das und nehmen sich deswegen so viel raus. Weil man halt nicht gehen kann, sondern in gewisser Weise noch Dankbarkeit entgegen bringen muß. Wenn man rumzickt, muß man Angst haben persönliche Antipathien werden am Kind ausgelassen usw.
Tut mir leid, aber so ist es bzw. so empfinde ich es und viele Mütter in meinem Bekanntenkreis klagen einem das gleiche Leid.
3. Das Blabla über Kaiserschnittkinder liest man doch so oft. Sie sind nicht durchsetzungsfähig, weil sie nicht den ersten Kampf in ihrem Leben ausgefochten haben. Den durch den Geburtskanal, haben eine gewisse Bakterienbesiedelung nicht erhalten und sind dafür für Allergien anfälliger, ein WKS läßt Rückschlüsse über die Mutter ziehen und man kann da so einiges andichten über Erziehung, Charakter der Mutter usw.
Sorry, bevor ich ein Kind hatte habe ich auch nicht über solche Sachen nachgedacht. Jetzt habe ich zwei, die per WKS geboren wurde und recht früh in die Krippe kommen und kenne das Geschwätz (vor allem von anderen Müttern).
Aber das nur so am Rande.
Viel Glück für Dein Erstgespräch. Der Rest wird sich automatisch ergeben. Wichtig ist erstmal bezüglich Schwangerschaft Erfolg zu haben.
Gruß
Choli