interessanter Artikel über EZS im dt. Ärzteblatt 21.1.2011
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Re: interessanter Artikel über EZS im dt. Ärzteblatt 21.1.2011
Danke, Columbia, wirklich sehr interessant! Ich würde gern auch bei klein-putz darauf hinweisen, deshalb klau ich mal Deinen guten Hinweis, ist das ok?

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Re: interessanter Artikel über EZS im dt. Ärzteblatt 21.1.2011
na klar, ist ja öffentlich im www zu finden...
lg, columbia -
Re: interessanter Artikel über EZS im dt. Ärzteblatt 21.1.2011
Liebe Columbia,
danke für den Artikel. ich versuche ihn gerade mit meinem laienhaften Wissen zu verstehen, gelingt mir aber nur mässig.
Darf ich ich dich deswegen was fragen?
Liebe Grüße
feist -
Re: interessanter Artikel über EZS im dt. Ärzteblatt 21.1.2011
Was willste denn wissen?
Columbia -
Re: interessanter Artikel über EZS im dt. Ärzteblatt 21.1.2011
na, ich weiß auch nicht was ich von diesem artikel halten soll...bin ja noch nicht lange hier im forum, aber solche probleme hab ich hier nicht oft gehört..okay..ich hatte ne ems, aber mein blutdruck war ab schwangerschaft zu niedrig...
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Re: interessanter Artikel über EZS im dt. Ärzteblatt 21.1.2011
hallo nightwish,
auch mich hat der artikel anfangs etwas "erschrocken", worauf ich erst mal gegoogelt habe ...
als nicht-mediziner ist es wohl nicht ganz einfach solche studien richtig zu interprätieren ...ergebnis der studie ist wohl, das bei schwangerschaften durch EZS eine signifikant höhere anzahl an
Fällen von Bluthochdruck aufgetreten ist - im vergleich zu schwangerschaften die "normal" entstanden sind.....jetzt ist nun die frage - wodurch kommt das ?
durch das gespendete ei und die ganze hormonbehandlung drumherum ?
hat es vllt. auch etwas mit dem alter der frauen zu tun. ( welches nun deutlich höher ist als das
durchschnittsalter in der vergleichsgruppe )damit ich das leichter verstehen konnte als laie - habe ich mir folgende beiden texte durchgelesen :
http://lexikon.gesund-in-schwaben.de/content/15f8b6…16f530c7a5b20ee
http://lexikon.gesund-in-schwaben.de/content/5959d8…032100802e679e4
ich glaube wichtig in diesem zusammenhang, sind zum einen
vorbeugung - was tun, wenn eh schon ein erhöhtes risiko besteht
diagnose - engmaschige kontrollen
behandlung - das sobald beschwerden auftreten , gleich etwas zu unternehmenmir war diese problematik bisher nicht so bekannt, werde aber, sollte ich im märz mit positivem ergebnis aus kapstadt wiederkommen, sehr auf anzeichen achten ...
liebe columbia, hoffe das so richtig verstanden zu haben
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Re: interessanter Artikel über EZS im dt. Ärzteblatt 21.1.2011
liebe Leska, liebe Alle!
Genau, ich denke auch ,dass der Artikel genau das sagen will: Früherkennung und frühzeitige Behandlung sind das A und O. Dann sind wir alle auf der sicheren Seite. Nicht mehr und nicht weniger. Problem erkannt- Problem gebannt!
lg, Columbia -
Re: interessanter Artikel über EZS im dt. Ärzteblatt 21.1.2011
Liebe Leska, Nightwish und Columbia,
nun ja, ich gehöre in diese Gruppe. Mein Sohn kam vor einem Jahr, 7 Wochen zu früh auf die Welt. Ich bekam in bei 32+0 Bluthochdruck, hatte Eiweiß im Urin, Ödembildung und kaum Kindsbewegungen. Bei 33+0 wurde er nach einem Blasensprung per Sectio auf dei Welt. Er wog 1840gr und war zum Glück topfidel und wir durften schon früh wieder nach Hause.
ABER...natürlich mache ich mir Gedanken über das leidige WARUM!
Ich bin 35 Jahre alt und bin durch einen Gendefekt in den vorzeitigen Wechsel geraten. ich habe ohne HET, keinen Zyklus bzw. null Hormone.
Wir haben noch "Geschwister" auf Eis und möchten diese nächstes Jahr abholen. ich frage mich natürlich, ob wir beim 2. Mal auch wieder soviel Glück haben werden oder ob unser Kind behindert oder nicht lebensfähig auf die Welt kommen wird.
Der Artikel macht mir schon Sorgen.Liebe Columbia,
Was kann man denn tun, um einer erneuten Frühgeburt vorzubeugen?
Ich wurde engmaschig kontrolliert und gleich bei ersten Anzeichen in die Klinik eingewiesen.
Darf ich dir noch eine PN schicken?
Feist -
Re: interessanter Artikel über EZS im dt. Ärzteblatt 21.1.2011
Liebe Feist,
im Artikel steht auch die ASS-100-Einnahme. Gemäß den deutschen gynäkologischen Leitlinien soll mit der Einnahme zwischen SSW 13 und 16 begonnen werden. Gemäß amerikanischen Studien soll dadurch das Gestose-Risiko um 19 % reduziert werden. Bei mir war die Therapie ein voll Erfolg!
Dann gibt es noch die Ernährugstips von Gestose-frauen.de
Und ja, mein Sohn war auch ein Frühchen, SSW 35 +0. Aber das war eine unnötige Frühgeburt. Die Ärzte hatten wohl keine Lust mehr und dann hat sich auch noch ein Arzt beim US so extrem vermessen, dass es zu einer Fehldiagnose gekommen ist. Frauen mit einem potentiellen Gestoserisiko dürfen ihr Kind m. E. nie 40 Wochen austragen. Die Frühgeburtsrate ist daher künstlich herbeigeführt. Aber bevor Frau ihr Kind in den letzten Schwangerschaftstagen verliert, ist die geplante Frühgeburt sicher besser.
Wir planen ja auch ein Geschwisterkind. Mir hat der Artikel auch Angst gemacht, aber in der Richtung, dass die Klink wg. des Gestoserisikos die Behandlung verweigern könnte. Mein geschätztes Gestoserisiko lag bei meiner ersten Schwangerschaft bei 30 %. Ich habe daher das Thema quasi 'studiert'.
LG, Meg
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Re: interessanter Artikel über EZS im dt. Ärzteblatt 21.1.2011
hallo mädels...
ja, ich geh mal davon aus, das unsere gyn uns nach ezs und ems uns engmaschig überwachen...klasse finde ich, dass man wohl mit dem ass vorbeugen kann, das ist ja eine tolle empfehlung..gut zu wissen !
ich habe mich bei dem artikel gefragt, wie das deutsche ärzte überhaupt beurteilen und veröffentlichen können...hier ist doch die ezp wegen dem embryonenschutzgesetzt nicht erlaubt...ist diese studie dann überhaupt aussagekräftig oder nur panikmache...haben sie wirklich genug fälle um eine verlässliche aussage zu treffen...gibt es verläßlichere ausländische studien...das war eigentlich mein hauptproblem bei dem artikel..da ich an einem universitätsklinikum arbeite bin ich so geprägt erstmal die studienvoraussetzungen zu analysieren...
bestimmt kann ich mir denken, das auch das alter eine rolle spielt, da wir häufig bei der eben älter als die üblichen schwangeren sind und die medikamente, dass die auch ihr übriges dazutun..aber wie gesagt...es kann, muß aber nicht...
wichtig ist die überwachung und vorbeugung...
lg angie -
Re: interessanter Artikel über EZS im dt. Ärzteblatt 21.1.2011
Liebe Alle!
Ich wollte Euch mit diesem Artikel bestimmt nicht beunruhigen! Nur Aufklärung betreiben. Auch ich war erstaunt über den Inhalt. Dachte ich doch auch, dass es nach den ersten 12 Wochen eine normale Schwangerschaft ist. Aber auch frage ich mich, ob die Fallzahlen dieser Studie ausreichen! Denn die Dunkelziffer in D ist sehr hoch!Im KH habe ich z.B. niemandem davon erzählt. Für die Entbindung spielte es in meinem Fall kein eRolle. Hatte aber auch nen unkomplizierten Schwangerschaftsverlauf!
Mit ASS und Ernährung kann man vorbeugen. Aber das A und O ist wie gesagt engmaschige Überwachung. Auch gibt es Medikamente gegen Bluthochdruck: Methyldopa und Depressan z.B. helfen sehr gut. Frühzeitig angewand kann man die Schwangerschaft damit länger halten. Auch Clexane/Fragmin sind manchmal indiziert. In Extremfällen hilft natürlich nix mehr, aber ein gewisses Restrisiko gibt es wohl immer...
Feist, wenn Du schonmal eine Gestose hattest, wird Dich jeder Gyn eh engmaschiger überwachen! Und klar, kannst Du mir ne PN schicken!lg, Columbia
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Re: interessanter Artikel über EZS im dt. Ärzteblatt 21.1.2011
Hallo Mädels,
die Angst begleitet uns doch alle bis zur Geburt. Die Natur hat vielleicht nicht immer ohne Grund eine Unfruchtbarkeit hervorgerufen. Ich bin auch der Meinung, dass diese Studie ungenau ist. Wer erzählt schon von der EZS? Wer stellt das ins Netz? Vorwiegend Frauen, wo es schief gegangen ist. Wir haben uns für diesen Weg entschieden und gehen ihn auch bis zu Ende. Es ist aber trotzdem gut, dass man über eventuelle Risiken aufgeklärt ist. Aber man darf sich nicht verrückt machen.
LG grador
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Re: interessanter Artikel über EZS im dt. Ärzteblatt 21.1.2011
hallo mädels,
ich sehe das ähnlich wie ihr ...
man auch nicht, ob diese frauen die gleichen symthome nicht auch mit eigenen EZ gehabt hätten ?
zum anderen ist natürlich die dunkelziffer schätze ich relativ hoch .... warum so etwas an die grosse glocke hängen, wenn alles normal verläuft ...risikofaktoren sind nun mal u.a. alter und mehrlings-SS - beides ist bei einer EZS oft der fall ...
wie columbia sagte :
ZitatFrüherkennung und frühzeitige Behandlung sind das A und O. Dann sind wir alle auf der sicheren Seite. Nicht mehr und nicht weniger. Problem erkannt- Problem gebannt!
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Re: interessanter Artikel über EZS im dt. Ärzteblatt 21.1.2011
Hallo Ihr Lieben,
will mal schnell meinen ,,Senf ,, dazugeben.
Ich hatte auch Bluthochdruck und habe ab dritten Monat (schon so früh) Nepresol 12 mg bekommen.
Damit bin ich gut gefahren. Habe mir ein Manschettenmeßgerät gekauft und täglich selbst gemessen.
Sofort nach de Geburt war der Blutdruck wieder normal,ohne Tabletten. Übrigens mein Zucker auch,hatte ja auch noch eine Schwangerschaftsdiabetis und eingeschlafenen Hände,ganz schlimm.
ALLES WEG !!!!Jeder reagiert wohl anders auf die EZS. Also am Besten oft zur Kontrolle.
Mein Frauenarzt hat mich anfänglich wöchentlich und dann alle zwei Wochen ,,ertragen,, müssen.
Trotzdem haben die Schwestern mich sogar nach der Entbindung besucht und als ich meinem Doc den Kleinen vorgestellt habe,hat er mich ganz fest in den Arm genommen und gratuliert.Liebe Grüße Claudia