Liebe Forumsmitglieder,
nach inzwischen vier Jahren mit endlosen medizinischen Untersuchungen, OPs und vier erfolglosen Eizellspenden-Versuchen (Frisch und Kryo), überlegen mein Mann und ich, ob wir nicht vielleicht besser den Weg einer Adoption gehen sollten. Wir haben uns natürlich mal an das entsprechende Jugendamt vor Ort gewandt und uns auch mit Begleitlektüren eingedeckt, doch die Aussagen, die man erhält, gehen z.T. recht weit auseinander bzw. mit einer beantworteten Fragen kommen sich fünf neue dazu.
Ich weiß, das das ein sehr heikles, emotionales Thema ist, über das man sich u.U. nicht öffentlich (hier im Forum) äußern möchte, aber wenn jemand zu diesem Thema Erfahrungen hat und bereit wäre, sich darüber z.B. via PN auszutauschen, wären wir sehr dankbar. Vor allem beschäftigt uns die Vorgehensweise eines Adoptionsverfahrens (evtl. weitere hilfreiche Informationsbroschüren etc.), euer Alter beim Stellen des Adoptionsantrags bzw. die Länge des Verfahrens und dann natürlich eure gemeinsamen Erfahrungen mit eurem Kind (z.B. Schwierigkeiten, auf die man sich einstellen sollte, aber natürlich auch gerne Positives). Wir sind noch ganz am Anfang dieses Weges, könnten uns aber gut vorstellen, dass dies ebenso ein Weg zu unserem Wunschkind sein kann.
Vielen Dank schon mal im Voraus und euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Sunny