Hallo Zusammen,
Wende mich heute mal ein wenig traurig aber vor allem ratlos an euch und hoffe auf zahlreiche Erfahrungsberichte und Einschätzungen.
Bin nun mal wieder nach einer sehr vielversprechenden Anfangsphase Single und frage mich langsam ob das nun immer so weiter gehen soll. Oder ob es Männer gibt, die mit dem Thema umgehen können.
Von den vorzeitige Wechseljahren erfuhr ich damals etwa ein Jahr nach der Hochzeit als mein Mann und ich uns den ersehnten Wunschkind zuwandten. Was dann kam kennt ihr alle zu genüge, erster Schock, dann "normaler" Versuch, dann Eizellspende. Wir hatten riesen Glück sofort der erste Versuch hat geklappt. Dann der Schock, mein Mann hatte parallel meine beste Freundin geschwängert und ich habe die beiden Krümel in der 8SSW verloren. Scherbenhaufen. Und eine ganz lange Zeit bis ich wieder auf die Beine kam. Die Reaktion meines Mannes damals zur Eizelspende, das ist ja ein bischen wie fremd gehen und du bist doch so toll dann will ich aber auch deine Gene. Habt ihr euch so einen paradoxen Mist auch anhören müssen. Ich werde da einfach nicht schlau raus.
So und nun ist gerade eine wie ich fand super tolle Beziehung in die Brüche gegangen auch wegen des Themas Eizellspende. Ich hatte beschlossen, das Ganze frühzeitig, zumindest dann wenn ich merkte es entwicklet sich etwas ernstes mit Zukunft anzusprechen, weil ich es fairer fand. Und auch hier konnte ich zusehen wie die schotten dicht gingen. "Eine normale Behandlung ja aber das kann ich mir nicht vorstellen."
Ich habe gerade für mich meinen Frieden mit der Diagnose geschlossen und denke mir, es ist vielleicht auch gut, dass sich der potentielle Partner an meiner Seite bewusst für das ganze Paket entscheiden muss, aber was ist das? Angst? Bequemlichkeit? ein Vorwand?
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?