Hallo Mädels!
Ich habe mich heute hier im Forum angemeldet, weil ich allen Frauen, die wie ich. auch nicht auf natürlichem Weg schwanger werden können, Mut machen möchte, eine Eizellspende zu wagen.
Ich bin 30 Jahre alt und vor gut drei jahren wurde bei mir fesrgestellt, daß ich schon frühzeitig in den Wechseljahren bin und keine Kinde bekommen kann. An dieser traurigen Diagnose bin ich damals fast zerbrochen. Mein Kinderwunsch war enorm groß und ich begann mich im Netz über Eizellspende zu informieren. Unser Augenmerk fiel schnell auf die Klinik Pronatal in Prag und im Mai 2008 fuhren wir dort zum Beratungsgespräch hin. Der professor dort nahm uns alle Ängste und Bedenken und beantwortete uns alle unsere Fragen in fließendem Deutsch. Wir blieben dann per E- Mail in Kontakt und im Mai 2009 fuhren wir dann zur Eizellspende dort hin. Wir blieben insgesamt sechs Tage dort. Der Spenderi wurden sieben Eizellen entnommen, zwei davon entwickelten sich nicht weiter und übriggegblieben sind dann fünf Eizelle. Zwei Eizellen bekam ich dann transferiert und die drei Übrigen wurden eingefroren. Ich habe hier im forum auch immer viel gelesen, bevor wir uns für Prag entschieden haben und es hat mir auch immer sehr geholfen zu wissen, daß ich mit meinem Kummer nicht alleine dastehe.Und deshalb hoffe ich, daß ich jetzt mit meine geschichte auch anderen Mädels helfen kann. Die Reise hat sich für uns nämlich gelohnt, denn am Sonntag wird unsere süße kleine Tochter vier monate alt! wir sind sehr glücklich, stolz und dankbar! Also Kopf hoch, nur Mut dazu! Ich drücke Euch allen ganz doll die Daumen, daß es bei Euch auch so gut klappt, wie bei mir!
Viele liebe Grüße, Eure Muckelmaus
ich bin neu hier und war in Prag
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Re: ich bin neu hier und war in Prag
Herzlichen Glückwunsch zum Baby und vielen Dank für die ermutigenden Worte!
Liebe Grüsse und alles Gute!
Gatacca
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Re: ich bin neu hier und war in Prag
oh wie süß !! herzlichen glückwunsch !!!
angie -
Re: ich bin neu hier und war in Prag
Ich kann Muckemaus nur zustimmen, es lohnt sich.
Was mir leid tut: leider ist die Gesellschaft noch nicht so weit, dass ich mich traue, die Erfolgsgeschichte der Öffentlichkeit zu vermitteln. Wenn meine Kinder fragen werden, werde ich die Wahrheit dosiert erzählen.Liebe Grüße, Mulli
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Ich bin auch neu und suche Austausch
Hallo miteinander
Ich bin kürzlich in regensburg mit einer icsi behandelt worden und es hat bis auf die sehr gute Vorbereitung (3Eizellen im Blastocytenstadium ) und guter Transfer nicht zu einer SS geführt. :(Es war der erste Versuch und ich hatte auch nicht zu hohe Erwartungen.
Da ich schon 46 bin, überlegen ich und mein Mann es mit Eizellenspende zu versuchen. Innerlich bin ich noch nicht so weit und suche den Austausch mit Betroffenen. Interessant wäre für mich zu erfahren, wie ist es, ein Kind vom Partner mit den Genen einer anderen Fau in den Armen zu halten. Fühl sich das nicht traurig an? Wieiel Erziehung und wieviel genetische Vorgaben gibt es. Mit welchen ethischen Fagen muss man sich beschäftigen?
Hat jemand Erfahrung, ab welchem Alter auch dieses Verfahren sinnlos ist? Wahrscheinlich die wichtigst Frage!
Ich würde mich sehr über Eure Beiträge freuen.
und sende einen Schneestern
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Re: ich bin neu hier und war in Prag
Liebe Muckelmaus,
herzlichen Glückwunsch zum Baby. Das ist wirklich eine Geschichte zum Nachmachen.
Alles Gute für euch drei!Liebe Schneestern,
da ich noch kein Eizellspendekind geboren habe, kann ich die Frage nach den moralischen Bedenken nach der Geburt nicht beantworten.
Sicher ist jedoch, dass bei den Frauen, die den Weg der EZS einschlagen, die EZS die einzige und letzte Möglichkeit ist, ein Kind zu gebären, wenn es auch nicht das genetisch eigene ist. Der Leidensdruck ist so groß, dass es uns EZS-Frauen nicht primär darum geht, uns selbst zu reproduzieren, sondern einfach nur ein Kind zu bekommen. Und zwar mit einer gewissen Normalität verbunden - nämlich das Kind zu gebären. Es wächst in uns heran, wird durch unserer Blut versorgt, hört unsere Stimme. Diese Normalität bietet uns z.B. die Adoption nicht. Bei der Adoption sind weder die Gene des Vaters noch der Mutter weitergegeben. Und doch berichten so viele Paare davon, welch großes Geschenk und welch ein Seegen ein adoptiertes Kind oder ein Pflegekind ist. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich die Frage nach der Genetik nach der Geburt des Kindes kaum noch stellt. Über die persönlichkeit und Herkunft der Spenderin habe ich kaum nachgedacht. Am Tage der Punktion war ich in Gedanken aber fest bei ihr und habe gehofft und gebetet, es möge ihr gut gehen, sie möge alles gut überstanden haben. Hab auch beim TF in der Klinik gefragt, wie es ihr geht. Und jetzt, da ich schwanger bin, empfinde ich eine unendliche Dankbarkeit für diese Frau, durch sie hab ich euch ein Stück verlorenes Selbstbewusstsein wiedererlangt. Sie hat den "Makel" des Nichtfunktionierens von mir genommen. Sie hat mich von dem Schmerz erlöst, kein Kind mehr empfangen zu können, meinen Mann nicht mehr zum Vater machen zu können. Ich persönlich kann mir deshalb nicht vorstellen, dass dieses Kind Zweifel in mir hervorrufen könnte.
Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen. Aria -
Re: ich bin neu hier und war in Prag
Aria, super formuliert , ich schliesse mich dir 100 % an .
LG
TIPA
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Re: ich bin neu hier und war in Prag
Liebe Aria
Ich denke genau wie du.
Das oder die Kinder die in uns heran wachsen das sind unsere ob wir es ihnen sagen werde wie sie entstanden sind das liegt bei uns.
Wir haben sie geboren und wir werden sie über alles lieben. -
Re: ich bin neu hier und war in Prag
hallo schneestern,
ich kann deine bedenken verstehen und ich glaube diese bedenken werden erst verschwinden, wenn du schwanger bist und zuletzt das kind in den armen hälst. dann ist es dein kind - und natürlich das deines mannes.ich bin derzeit auch am recherchieren und setze mit mich dem thema ezs auseinander. fairerweise muss ich sagen, dass ich schon eine genetische tochter habe. somit ist der selbstwert nicht so angekratzt wie bei vielen anderen frauen, die noch kein kind haben durften. dennoch habe ich mit meinem jetzigen partner noch den wunsch nach einem kind und es ist für mich auch nicht einfach, dass es bisher nicht geklappt hat. auch wenn es keine schuldzuweisungen gibt, weiss ich es sind meine eizellen, die nicht mehr mitspielen. und das drückt sehr.... trotz aller theorie, dass mit ende 30 eben 80-90 % der eizellen genetische auffälligkeiten haben.
es gibt von bruce lipton einen interessanten vortrag zur genetik: intelligente zellen! er beschreibt sehr ausführlich was genetik ist, dass sie veränderbar ist und eigentlich nur das ist, was einen körper "zusammenhält". das aber was ein mensch ausmacht ist der geist und die energie. die verhaltensmuster erlernen wir über die erziehung, über das beobachten aber wir erhalten sie nicht durch die genetik.
ihr werdet sicherlich euren weg finden.
lg xenia