Ihr Lieben,
schön, dass es diese Seite mit Euch als Userinnen gibt.
Bis vor 4 Wochen wusste ich nicht mal, dass es EZ zu "verspenden" gibt....und das ist ja auch gut so.
Jetzt, 4 Wochen später, bin ich schlauer.
Ich bin 36 jahre alt, mein Mann und ich hegen seit 3 Jahren den Wunsch nach einem Kind.Auf Grund einer in der Vergangenheit liegenden Krebs-Fehl-Diagnose und damit einhergehenden, in regelmäßigen Abständen wiederholten Bauchspiegelungen (8 an der Zahl) sind meine Eierstöcke derartig zerstört, dass eine Eizellproduktion zu 99% auszuschließen ist.
Daher auch unser eher kurzer KiWu-Klinik-Lebenslauf: Eine ICSI ![]()
Diese allerdings mit dem Ausgang, dass 2 Eier punktiert wurden, die samt und sonders leer waren. Naja, ist ja bei zweien auch nicht sooo schwierig.....
ICSI übrigens auf Grund des mieserablen SG meines Mannes. Irgendwie alles gerecht verteilt bei uns ![]()
Unser Arzt hat uns sehr deutlich gesagt, dass er von einem Erfolg in D nicht ausgeht. Er macht noch einen Versuch, wenn wir das möchten. Mit gleichem Ausgang wird er einem dritten Versuch dann aber nicht zustimmen. Er hat uns also empfohlen, uns schlau zu machen bzgl. einer EZS.
Dies zur Vorgeschichte.
Nun bin ich hier und habe Fragen. Bitte denkt nicht, dass ich eine derer bin, die nicht mit der Suchfunktion klar kommt
Ich hatte nunmehr 4 Wochen Zeit und die hab ich sehr regelmäßig hier verbracht.
Daher stelle ich nur die Fragen, die sich mir ganz und gar nicht beantwortet haben:
Wir wissen bereits, dass für uns ausschließlich Spanien in Frage kommt. Kosten (nach dem was ich recherchiert habe) alles in allem 10000€.
O.k. so weit. Was sich mir nicht erschließt:
Gesetzt den Fall ich bekomme eine Spenderin, die (sagen wir) 10 EZ punktiert bekommt :eek:NEID!! :eek:
2 hübsche, gesunde, Erfolg versprechende,kämpferische, tolle Blastos ziehen dann bei mir ein.
Die restlichen (sagen wir) 2 EZ, die genauso den o.g. Mermalen
entsprechen, werden eingefroren.
Stellt Euch nun vor, dass es im ersten Versuch nicht klappt:
Muss ich für die 2 eingefrorenen dann nochmal 10000 hinblättern ?
Und noch wichtiger: Wenn meine Spenderin keine EZ produziert, die sich zum Einfrieren eignen, muss ich dann im nächsten Versuch nochmal das gleiche Geld hinblättern ?
Oder inkludieren die erstgezahlten Euros Kyro-Versuche?
Gibt es Vergünstigungen, wenn es beim ersten Mal nicht klappt ?
Das Geld ist nicht das Thema, wir haben für den ersten Versuch genug beisammen und könnten sofort starten. Aber Mädels, Hand aufs Herz, bei 3 Versuchen hätten wir ein Problem. Ja, ich weiss, ich sollte optimistischer sein. Bin ich aber nicht, ich nenne das Selbstschutz...
Dann hab ich noch eine Frage bzgl. der Wartezeit und Medikamente:
Ich bin blond, mein Mann ist dunkelhaarig. Wir sind Vertreter der ganz offenen Kommunikation bzgl. der EZS, sowohl Freunden und Verwandten, als auch dann dem Kind/Kindern gegenüber. Daher haben mein Mann und ich null Wünsche bzgl. der Merkmale, die das Kind tragen sollte (bis auf die helle Hautfarbe). Blutgruppe ist nichts Seltenes, ich habe A+. Verringern all diese Dinge die Wartezeit ? Wer hat damit Erfahrung (also mit der Wartezeit, wenn praktisch gar keine Wünsche bzgl. der Merkmale geäußert werden) ? Bitte nicht falsch verstehen, mein Mann und ich machen das nicht, um nun jetzt aber so schnell wie möglich ein Kind zu bekommen. Das alles ist bedacht und hat den einen Grund, dass es uns schlichtweg nicht interessiert, welche äußeren Merkmale die Spenderin aufweist. Es wird so oder so unser Kind sein....
Ab wann vor dem Transfer muss ich welche Medikamente nehmen ? Ich habe von einigen Frauen gelesen, die Wochen und Monate medikamentös vorbereitet waren. Bei einigen ging es wiederum so schnell, dass ich mich entweder verlesen habe oder....das auch möchte ![]()
O je, Fragen über Fragen :o
Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir hier helfen könntet.
Ganz liebe Grüße,
Anja