Hallo,
bei der Suche nach Informationen zum Thema Eizellenspende bin ich schnell auf diesen Seiten gelandet. Ich bin schwer beeindruckt wie offen und ausführlich hier diskutiert wird. Ich hoffe, Ihr könnt mir auch bei folgendem Thema Anregungen geben:
Wir (41 u. 39) haben eine dreijährige Tochter, für die meine Frau zahlreiche Behandlungen sowie vier ICSIs auf sich nahm. Da wir unsere Familie komplettieren wollten, haben wir weitere Versuche unternommen. Doch leider haben vier weitere ICSIs lediglich zu einer Fehlgeburt geführt.
Da das Thema Kinderwunsch insbesondere für meine Frau nach wie vor noch nicht abgeschlossen ist, kamen wir auf das Thema Eizellenspende (An dieser Stelle eine bitte ich von Kommentaren wie „Seid doch froh, Ihr habt doch schon ein Kind“ Abstand zu nehmen. Seid versichert, wir wissen um unser Glück, würden aber gerne noch ein Geschwisterkind haben.).
Während meine Frau von dieser Option überzeugt ist, habe ich Zweifel, ob ich ein Kind, das nur teilweise unser eigenes ist, genauso annehmen und lieben kann wie unsere Tochter. Kommt nicht insbesondere in schwierigen Phasen im Hinterkopf der Gedanke auf, dass diese oder jene Eigenschaft den fremden Genen geschuldet ist? Dieses (vielleicht sogar unbewusste) Infragestellen stelle ich mir für alle Betroffenen (Eltern und Kind) unerträglich vor. Wer hat hier Erfahrungen gemacht, die er mit uns teilen möchte?
Danke und Grüße, Ekki