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Fliegen nach EZS/EmbA-Transfer

  • frowlein
  • 14. November 2009 um 13:02
  • frowlein
    Blastozyste
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    • 14. November 2009 um 13:02
    • #1

    Da hier ja immer mal wieder das Thema "Transportwege und Risiken" durchspitzt, hier mal Altes und Neues zum Nachlesen.

    Als EZS-Mutter mit innereuropäischem Transferflug HH-Valencia-HH habe ich mich schon vor etlichen Jahren mit genau diesem Thema befasst, und die Ergebnisse meiner Recherche waren auch Gründe, sich gegen Behandlungen in Südafrika und USA zu entscheiden.


    Zitat

    Schwanger fliegen?
    Kein Problem, aber mit Bedacht!

    Welche Flugzeit ist unbedenklich?
    Bezüglich der Flugzeit gibt es eine generelle Übereinkunft. Während kurze Flugzeiten als unbedenklich gelten, erhöhen Langstreckenflüge das gesundheitliche Risiko. Bei Schwangeren, die fliegen, steigt die Thrombosegefahr, die Bildung eines Blutgerinnsels, stark an. Die Enge und die fehlenden Bewegungsmöglichkeiten begünstigen dies noch.
    Wenn alles geklärt ist, können Sie einchecken!

    Gibt es ein Risiko durch Strahlenbelastung?

    Auf Kurzstreckenflügen brauchen Schwangere keine Strahlenbelastung zu fürchten. Bei interkontinentalen Langstreckenflügen ist dies etwas anders. Gerade bei Flügen über den Nordatlantik müssen Sie mit einer erhöhten Strahlenbelastung rechnen.

    Wann dürfen Schwangere fliegen?

    Wichtigste Voraussetzung für alle, die schwanger Fliegen wollen, ist: die schwangere Frau sollte auf jeden Fall gesund sein, die Schwangerschaft normal und ohne Komplikationen verlaufen. Gerade die körperlichen Belastungen durch das Fliegen, besonders während des Starts und der Landung, setzen einen gesunden körperlichen Zustand voraus.
    Einschränkungen müssen bei Schwangeren gemacht werden, die zu Fehl- oder Frühgeburten neigen, Herz-Kreislauf-Beschwerden haben, rauchen oder an Blutarmut leiden. Nur ein Arzt kann in diesen Fällen entscheiden, ob schwanger Fliegen gesundheitlich zu vertreten ist. Auch Schwangere mit akuter Flugangst sollten sich vorher ärztlich beraten lassen.

    In welchen Schwangerschaftsmonaten kann man fliegen?
    Als Reisezeit empfehlen die meisten Ärzte das mittlere Schwangerschaftsdrittel. In den ersten drei Schwangerschaftsmonaten sollte man hingegen kein Flugzeug besteigen, der Embryo befindet sich in einer sensiblen Entwicklungsphase, ist noch nicht ausgebildet und entsprechend empfindlich. Für die letzten Schwangerschaftsmonate gibt es keine konkrete Empfehlung. Hier kommt es auf das eigene Empfinden an. Bei Zweifeln an der Flugtauglichkeit sollte man auf jeden Fall einen Arzt konsultieren. Ein ärztliches Attest wird im übrigen notwendig, wenn der Geburtstermin nur noch 8 Wochen entfernt ist. Darauf bestehen die meisten Fluggesellschaften. Mit Attest werden Schwangere im Flugzeug ohne Einschränkungen befördert. Auch wenn bisher alle bei der Lufthansa im Flugzeug geborenen Babys gesund und munter zur Welt kamen, ist es besser in den letzten Schwangerschaftswochen das Flugzeug zu meiden. Das Risiko von Früh- oder Fehlgeburten steigt ansonsten erheblich.

    Alles anzeigen


    Quelle: kidsgo.de, Zusammenfassung aus verschiedenen Medizin- und Schwangerschaftsforen


    Zitat

    Offensichtlich vermindert Fliegen die Immunabwehr im Körper. Flüge über mehrere Zeitzonen bringen den zirkadianen Rhytmus von Melatonin, Kortisol und der Körpertemperatur durcheinander! Außerdem wird noch die Frage diskutiert, ob schmerzhafter Druck in den Ohren, wie er bei jedem fünften Flugreisenden auftritt, auch zu Ohrenleiden wie Tinnitus führen kann. Auch die Strahlenbelastung steigt mit der Flughöhe und durch den Einfluß kosmischer Strahlung wird die Bildung schädlicher freier Radikale in und an den Körperzellen angeregt.
    Der Körper ist beim Fliegen großen Belastungen ausgesetzt: hormonelle Veränderung infolge Schlafmangel und Zeitverschiebung, Bildung von freien Radikalen aufgrund der Strahlenbelastung, physiologischer Stress beim Aufsteigen in große Höhen und ggfs. psychischer Stress durch Flugangst.
    Vor allem der Jetlag ist schuld an der verringerten Immunabwehr in unserem Körper: Das Wachstum von den Lymphozyten wird gestört und normalisiert sich erst nach 5 Tagen. Für 6 bis 18 Stunden weist der Passagier eine Lymphozytenverschiebung- vergleichbar mit HIV-Patienten- auf.


    (Quelle: aus einem Medizinforum, sorry, schon älter, die URL versemmelt)

    Zitat

    Der Mensch ist ständig radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Dringt sie in das Gewebe ein, hinterlässt sie eine Spur von ionisierten Atomen oder Molekülen. Hierdurch kann die Funktion von Zellen beeinträchtigt werden. Auch im Erbgut des Menschen können Veränderungen auftreten. ....

    Das Magnetfeld der Erde fokussiert die geladenen Teilchen der kosmischen Strahlung auf die Pole, sodass man in nördlichen Breiten einem stärkeren Beschuss ausgesetzt ist als am Äquator. Viel stärker ist jedoch die Variation der kosmischen Strahlung mit der Höhe. Auf Meeresniveau halten sich terrestrische und kosmische Strahlung in etwa die Waage, wenn man sie hinsichtlich der biologisch wirksamen Dosis vergleicht, die sich über das Jahr gemittelt ergibt. Ganz anders sieht das in einer typischen Flughöhe von zehn Kilometern aus. Von der terrestrischen Komponente ist hier oben nichts mehr zu merken. Dafür ist die Strahlenbelastung durch die kosmische Komponente rund hundert mal so hoch wie am Erdboden. Für jemanden, der selten fliegt, stellt diese erhöhte Strahlendosis kein Problem dar, weil sie nur für wenige Stunden wirksam ist. Anders sieht das für Piloten oder Stewardessen also. Bei rund 1000 Flugstunden im Jahr summieren sich die kleinen Dosen zu einem Betrag, der höher ist als die durchschnittliche Belastung des Wartungspersonals in einem Kernkraftwerk.


    (Quelle: http://www.quarks.de/fliegen/02.htm)


    Zitat

    Der physikalische Hintergrund ist folgender: Die hochenergetische galaktische Primärstrahlung - weit überwiegend Protonen - aus dem interstellaren Raum dringt in unser Sonnensystem ein, trifft auf die Erdatmosphäre und lässt dort eine Lawine von Sekundärteilchen aus. Es entstehen Neutronen, Pionen, Mesonen, Elektronen, Photonen sowie wiederum Protonen. Die Teilchen treten je nach Energie und Ladung mehr oder weniger stark mit den Molekülen der Erdatmosphäre in Wechselwirkung, verlieren dabei Energie und werden schließlich in der Erdatmosphäre oder im festen Boden absorbiert. Neben diesem Abschirmeffekt durch die Erdatmosphäre wird die Primärstrahlung noch durch zwei andere Effekte abgeschirmt, nämlich durch die Sonne und durch das Erdmagnetfeld. Die Sonne sendet einen riesigen Strom von Materie aus, den so genannten Sonnenwind, der etwa hundert astronomische Einheiten (1 a.E. = Abstand Sonne-Erde, etwa 150 Mio km) weit wirkt, und den die geladenen Primärteilchen überwinden müssen. Die Intensität des Sonnenwindes schwankt je nach Sonnenaktivität, die sich an der Zahl der Sonnenflecken ablesen lässt, mit einer Zykluszeit von 11 bzw. 22 Jahren. Das Erdmagnetfeld dagegen ist zeitlich fast konstant. Es kann an den Polen am leichtesten überwunden werden, da die Teilchenbahnen annähernd parallel zu den Feldlinien verlaufen. Am geomagnetischen Äquator dagegen müssen die Teilchen mindestens eine Energie von über 15 GeV (=15 Milliarden Elektronenvolt) besitzen, um senkrecht zu den Feldlinien zur Erdatmosphäre vorzudringen. Da die viel häufigeren Teilchen niedrigerer Energie von der Erde weggelenkt werden, ist am Äquator die Strahlenexposition wesentlich geringer als an den Polen.

    Bereits im Jahre 1990 hat die Internationale Kommission für Strahlenschutz (ICRP) aus Abschätzungen ermittelt, dass die Berufsgruppe der Piloten und des übrigen fliegenden Personals einer Exposition durch kosmische Strahlung ausgesetzt ist, die vergleichbar oder im Mittel sogar höher ist als diejenige von Personen, die mit künstlicher Strahlung in Medizin und Technik umgehen. Daher müssten für diese Berufsgruppe auch die gleichen Kriterien des Strahlenschutzes gelten.
    Die ICRP hat daraus Empfehlungen unter anderem über jährliche Dosisgrenzwerte abgeleitet, die 1996 in Europäisches Recht und im August 2001 in deutsches Recht übernommen wurden. In der Novelle der Strahlenschutzverordnung sind zur Einhaltung der Grenzwerte entsprechende Regeln für eine individuelle Dosisbestimmung festgelegt worden.
    Als sofortige Folge der ICRP-Empfehlungen hatte eine Reihe von Europäischen Instituten Forschungsprogramme aufgelegt, die theoretische und experimentelle Erfassung der natürlichen Strahlenexposition in Flugzeugen zum Ziel hatten. Auch die GSF, die sich schon in den 70er Jahren entsprechende Forschungsarbeiten durchgeführt hatte, hat sich an beiden Vorgehensweisen beteiligt und schließlich mit Unterstützung der EU-Kommission gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Siegen das Programm EPCARD (European Program Package for the Calculation of Aviation Route Doses) entwickelt. Mit dessen Hilfe ist es möglich, auf beliebigen Flugrouten und Flugprofilen die Strahlenexposition aus allen Komponenten der durchdringenden kosmischen Strahlung zu berechnen. Diese Programm steht nun Interessierten zur Verfügung.

    (Quelle: Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, GSF)

    Strahlenbelastungsberechnung unter: http://www.gsf.de/epcard/deu_fluginput.php

    Zitat


    Strahlenexposition von Flugpassagieren

    Viele Menschen reisen - privat oder geschäftlich - zu ihren entfernten Zielen mit dem Flugzeug. Diese Flugzeuge fliegen oft in Höhen und geografischen Breiten, in denen deutlich mehr Höhenstrahlung auf den Menschen einwirkt, als am Boden. Die Energien dieser Strahlen sind so hoch, dass man sie nicht abschirmen kann. Wie kommt es zu dieser Strahlenexposition?
    Die Erde ist ständig einem Strom von hochenergetischen atomaren Teilchen ausgesetzt, die aus den Tiefen des Kosmos stammen. Dies ist die sogenannte Höhenstrahlung. Auf ihrem Weg zur Erdoberfläche wird die Höhenstrahlung mit zunehmender Dichte der Atmosphäre schwächer. Ein Schutz vor der Höhenstrahlung kommt vom sogenannten "Sonnenwind", der einen Teil der kosmischen Strahlung von unserem Sonnensystem ablenkt. Diese Sonnenaktivität ändert sich nahezu regelmäßig in einem Zyklus von etwa elf Jahren. Je größer die Sonnenaktivität ist, desto geringer ist deshalb die Höhenstrahlung und umgekehrt. Auch das Magnetfeld der Erde lenkt einen Teil der kosmischen Strahlung ab. Diese Abschirmung wirkt am stärksten am Äquator, in den nördlichen und südlichen Polregionen ist sie am schwächsten. Das Ausmaß der zusätzlichen Strahlenexposition beim Fliegen hängt somit vor allem von der Flugdauer, der Flughöhe, der Flugroute und der Sonnenaktivität ab.

    Effektive Dosis durch Höhenstrahlung auf ausgewählten Flugrouten:

    Abflug Ankunft Dosisbereich* [µSv]
    Frankfurt Gran Canaria 10 - 18
    Frankfurt Johannesburg 18 - 30
    Frankfurt New York 32 - 75
    Frankfurt Rio de Janeiro 17 - 28
    Frankfurt Rom ** 3 - 6
    **(vergl. andere innereuropäische Flugziele, Anm von frowlein)
    Frankfurt San Francisco 45 - 110
    Frankfurt Singapur 28 - 50

    * Die Schwankungsbreite geht hauptsächlich auf die Einflüsse von Sonnenzyklus und Flughöhe zurück.

    (Quelle: BfS, Bundesamt für Strahlenschutz, Stand: 14.08.2003)

    Wer wissen möchte, wie man auch durch Auswahl und Menge von Getränken und Nahrungsmitteln etwas gegen die Wirkung der sogenannten freien Radikalen (ich muss immer lachen, wenn ich das lese -- schließlich habe ich 2 freie Radikale hier rumflitzen!!! ) an Bord tun kann: http://www.steeple.de/matthias/meome12.html


    So, das sollte reichen.

    frowlein

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
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    Okt. 2000 --> Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • Claudine
    8-Zeller
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    • 16. November 2009 um 13:26
    • #2

    Re: Fliegen nach EZS/EmbA-Transfer

    Hallo Frowlein :hallo:,
    ich lese deine Beiträge immer fleißig und bin beeindruckt von deinem Elan, den du hier ins Forum bringst, um uns dein erworbenes Fachwissen bzw. aktuelle Studien mitzuteilen. Ich recherchiere auch gern, daher haben wir etwas gemeinsam. Wobei ich sagen muss, dass es mich manchmal verwirrt. Wenn man dann mal ganz profan in die Runde schaut, dann denkt man, mal abgesehen von den wissenschaftlichen Kenntnissen, die wir uns ja mittelerweile alle erworben haben, gilt dies nicht in Bezug auf endlich schwanger sein. Wie viele, die ich kenne, werden schwanger, obwohl sie viel fliegen, schwer heben, zu viel sport treiben, zu dick sind u.s.w. Ich könnte noch viel mehr dazu schreiben. Was aber jetzt nicht bedeuten soll, dass man aufhören soll sich zu informieren. Ganz im Gegenteil. Ich würde dir sogar gern einen neuen Gedankenanstoß geben wollen, wenn du dies nicht schon angesprochen hast in der Vergangenheit. Wie sieht es denn aus mit Funkstrahlen, wie handys und Funktelefone? Wie sieht es aus mit Essen aus der Mikrowelle? Ich kann dir jetzt schon sagen, dass es Vieltelefonierer mit gesunden Babys gibt. Ich bin mir sicher, dass es auch hierzu "sachliche" kritische Studien gibt. Mach weiter so Frowlein :respekt:.
    Viele liebe Grüße Claudine

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  • frowlein
    Blastozyste
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    • 16. November 2009 um 14:29
    • #3

    Re: Fliegen nach EZS/EmbA-Transfer

    Liebe Claudine,

    bin richtig happy, Deine Worte zu lesen. Ich fühle mich verstanden.. :tanz:

    JA, JA und nochmals JA! ...oder wie "Nummer 5" (na, wer kennt den Film?? ;) ) immer sagt: "Input, Input, Input."

    Aufklärung bedeutet Informieren.

    (Und für mich noch ein kleines Extra: "Streiten bringt Erkenntnis!")


    So, dann mal "in medias res": Ja, es gibt auch andere Strahlungen. Ja, es gibt auch Schwangerschaften, die unter den widrigsten Umständen zustande kommen.

    Die nachgewiesene, höhere Strahlenbelastung bei Langstrecke und in großen Höhen ist von ihren Auswirkungen auf den Menschen immer wieder Gegenstand verschiedener Überlegungen. Mal Pro, mal Contra.
    Für Wenigflieger wohl zu vernachlässigen, für Vielflieger nicht. (Fakt: Flugbegleiterinnen, die sich schwanger melden, werden umgehend zum Bodenpersonal versetzt.)

    Kritisch für KiWu-Patientinnen ist hingegen die Thrombosegefahr auf Langstrecke, ebenso, wie durch Flugangst oder aufwändige Reisevorbereitungen ausgelöster Stress einer Unfruchtbarkeitsbehandlung eher entgegen wirkt. Das gilt besonders für Frauen, die schon Fehl- oder Frühgeburten hinter sich haben. Unumstritten: Entspannte, unverkrampfte Patientinnen werden eher schwanger als andere. Einige Kliniken geben deshalb ja sogar Valium vor Transfer. (Ich bin "simply stoned by nature", sprich: natur-breit; ich brauch sowas nich.. :irre: )

    Wie ich schon bei klein-putz schrieb:

    "Gerade wir Betroffenen können in der Tat "nicht alle möglichen Störungen für eine SS aus dem Weg räumen", also warum dann auch noch das definitive Risiko eines Langstreckenfluges zusätzlich auf sich nehmen, wenn zahlreiche und näher gelegene Kliniken dieses Risiko für einen Fehlschlag ausschließen bzw. minimieren.

    Denn leider werden gerade wir behandlungsbedürftigen Frauen nunmal nicht "mal eben so im Urlaub" schwanger!*

    .....den sich die meisten der betroffenen Paare auf Grund der diversen und selbst zu zahlenden Behandlungen eh´ nicht mehr leisten können... ;( "

    *Das Ganze lässt sich natürlich auch noch um jene gesunden Frauen ergänzen, die mal eben "im Vorbeigehen", trotz Buckelns , "unpassendem" BMI oder - im Vergleich zu unseren Diagnosen - anderer Kinkerlitzchen schwanger werden... was uns allen hier ja definitiv nicht vergönnt ist, sonst müssten wir uns ja nicht behandeln lassen.

    Und, wie etliche Frauen hier bestätigen können, ich empfehle immer die für die jeweilige Patientin angenehmste Reiseart. Egal, in welche Himmelsrichtung... ;)


    frowlein
    Bewunderin der vergessen scheinenden einstigen Disput-Hochkultur von Arabern und Juden

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  • Claudine
    8-Zeller
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    • 19. November 2009 um 10:21
    • #4

    Re: Fliegen nach EZS/EmbA-Transfer

    Hallo Frowlein :hallo:,
    ich selbst kann mir grundsätzlich auch vorstellen, dass es besser ist eine bequeme Reiseart zu bevorzugen. Nicht zum schwanger werden, sondern für das eigene Befinden. Denn man ist ja von der ganzen Prozedur schon gestresst genug. Aber nun zu dieser Studie. Mir stellt sich die Frage, was ist mit den Frauen hier im Forum, die in Kapstadt schwanger werden sh. Andrea? Dies würde dieser Studie ja widersprechen.
    Andrea gehört nun nicht gerade zu denen, die mal eben schwanger werden. Sie hat glaube ich auch noch Flugangst.
    Alle Ärzte, die ich dazu befragt habe, ob Fliegen (schon allein wegen des Drucks) schädlich sei, antworteten mir, dass es in den ersten Monaten überhaupt kein Problem ist. Und genau das ist es, was uns Betroffene so verwirrt. Es gibt immer so viele Studien und wiederum Gegenstudien sowie verschiednen Meinung unter den Ärzten. Zu viel Information kann meiner Meinung auch zu Desinformation bzw. Desorientierung führen (Was auf keinen Fall bedeuten soll, dass du uns nicht weiterhin informieren sollst). Anderseits, ist es erfahrungsgemäß so, dass wenn man sich nicht genügend informiert, gerade in medizinischer Hinsicht auf der Strecke bleibt. Man muss sich ja leider auch um viele Dinge (insbesondere diagnostische Abklärungen) selbst kümmern. Also was bleibt einen da noch anderes übrig, als sich zu informieren. Wenn man dann noch seinen halbwegs gesunden Menschenverstand einsetzt und die Informationen und Studien kritisch filtert, kann man sicherlich davon profitieren.

    Übrigens um noch mal zu meinem Hinweis wegen der Handystrahlen und Funktelefone zurück zukommen, soll nach wissenschaftlichen Erkenntnissen die Strahlung (insbesondere von Funkstationen der Handybetreiber) auch Schäden am Erbgut sowie Fertilitätsprobleme verursachen. Natürlich gibt es insbesondere von den Handyherstellern auch Gegenstudien, sodass es zwar Grenzwerte hierzu gibt, die aber noch gar nicht eindeutig geklärt sind (sh. auch Atomkraftwerke etc). Auch hierzu kenne ich viele (und ich möchte wetten, dass auch viele von uns aus dem Forum – ein Handy bei sich tragen und benutzen), die trotzdem schwanger werden.

    Ich persönlich glaube, dass wenn das Embryo in Ordnung ist, die Ursachen abgeklärt sind (inkl. Immunologie Gerinnung etc) und gute Vorraussetzung für den Transfer geschaffen sind, dann ist es egal, ob man über den ganzen Globus fliegt oder Vieltelefonierer ist etc. Also, Frowlein das ist meine Meinung dazu. Somit stelle ich diese Studie hiermit zum Diskurs :D.

    Trotzdem finde ich es schön, dass du dir die Mühe machst die Studien ins Forum zu setzen und uns damit informierst. Mach weiter so :respekt:.

    Viele liebe Grüße Claudine

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  • frowlein
    Blastozyste
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    • 19. November 2009 um 12:19
    • #5

    Re: Fliegen nach EZS/EmbA-Transfer

    ;)

    Danke, Claudine.

    Mir ist auch nicht daran gelegen, die Entscheidungen anderer zu werten.

    Wer 15 Stunden Langstreckenflug, Thromboserisiken etc., diverse vorherige Reise- und Urlaubsplanungen sowie weitere Unwägbarkeiten "vor Ort" der Klinik seiner Wahl locker wegstecken kann, obwohl finanziell und medizinisch Vergleichbares, bzw. Erfolgreicheres, mal eben "um die Ecke" erreichbar ist (und für den Fall von Folgeversuchen und/oder Geschwisterplänen ebenfalls unaufwändiger umzusetzen), wird so seine Gründe haben.

    Was allerdings Andrea aka stein-weiss anbelangt, entscheidet sie sich mit ihrer Vorgeschichte in einem ganz wesentlichen Punkt von allen anderen betroffenen Frauen hier: SIE ist nach eigenen Angaben uneingeschränkt fertil!
    Das ist in diversen posts von ihr in diesem Forum und auf verschiedenen Plattformen nachlesbar.

    Sie war vor 2 Jahren spontan ss, ist nicht in den Wechseljahren, hat eigene Eizellen, hervorragende AMU- und FSH-Werte, ihr Mann ein exzellentes Spermiogramm, und vor ihrer EZS-Behandlung hatte sie nicht eine Fertilitätsbehandlung (auch nicht in Prag).
    Dieser entscheidende Unterschied Andreas zu allen anderen, leider enttäuscht zurück gekehrten Kapfliegern gibt Anlass zu der Vermutung, dass sie überall auf dieser Welt schwanger geworden wäre, wahrscheinlich sogar erneut spontan.. unter den widrigsten Umständen.

    Doch ich habe mich dazu schon sehr umfassend und deutlich im klein-putz- Forum geäußert. Wen´s interessiert, der kann sich dort anmelden und im entsprechenden Ordner nachlesen.

    Ich habe mich noch NIE zu einer Destination, die ich nicht kenne, wertend geäußert. Aber sehr wohl (was immer so gern überlesen wird) "meiner" Klinik, IVI Valencia, aus eigener Erfahrung heraus schon mal die eine oder andere kritische Bemerkung "zukommen" lassen und mich grundsätzlich, kritisch und bemüht umfassend mit verschiedenen ländertypischen Handhabungen bei Themen wie Spenderinnenauswahl und -behandlung, rechtliche Situation und Behandlungsformen (Stichwort: Spendenmixe für eine Empfängerin) auseinander gesetzt; um nur ein paar der Bereiche zu benennen.
    Dazu gehören auch -s. oben- Informationen zu Anreise und andere pragmatische Dinge, wie etwa Kosten der Aufenthaltsdauer, Sprachbarrieren, Medikamentenabgleich undundund.

    Da ich "nur" einen Fehlversuch hatte, habe auch ich erst durch schriftlichen und persönlichen Austausch gelernt, wieviel Glück ich im Vergleich zu jenen Betroffenen habe, die teilweise über viele viele Jahre die unterschiedlichsten und erfolglosen Behandlungsversuche durchlitten haben und noch durchleiden - inkl. der persönlichen und finanziellen Desaster, die sich nicht selten daraus ergeben.
    Darüber bin auch ich, obwohl endglückliche EZS-Zwillingsmutter, sehr sensibel für "verschobene" Ausgangskriterien geworden... was sich auch auf mein besonderes Thema übertragen hat, der Aufklärung der Kinder.
    Und ich habe, auch, wenn´s sehr altbacken klingen mag, durch die Geschichten von anderen die Bedeutung des Wortes Demut verstehen gelernt.

    Deswegen noch einmal ganz deutlich: Je besser und umfangreicher ALLE Informationen zu den unterschiedlichen Themen, hier: Kliniken und Länder, erfasst und dargestellt sind, desto leichter lassen sich alle PRO und CONTRAs abwägen. Doch dazu muss eben auch umfangreich recherchiert und "abgeliefert" werden.
    Ob jemand das lesen möchte, entscheidet er ja selber.
    Aber Schönfärberei und Verzerrung durch Weglassen helfen leider weniger, als dass sie nützen. Das zeigen auch alle Beiträge nach erfolglosem Versuch, wenn verzweifelt nach dem Warum? und Was hab ich falsch gemacht? gefragt wird.

    Wer die Chance nutzen kann, so viel Infos wie möglich (wenn gewünscht) auf seine persönliche FürundWider-Abstimmungsliste zu setzen, hat auch eine höhere Chance, mit einem rundum guten Gefühl und positiv gestimmt seinen Weg anzugehen.

    SO sehe ich das.... und die vielen Jahre Erfahrung und der Austausch mit - glücklicherweise - mehrheitlich erfolgreichen KiWu-Eltern bestätigen mich fortlaufend in meiner Ansicht.

    frowlein

    Bj.62, POF dx 1999,
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  • frowlein
    Blastozyste
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    • 19. November 2009 um 13:03
    • #6

    Re: Fliegen nach EZS/EmbA-Transfer

    Andrea,

    Du geiferst und keifst.... und weißt offensichtlich nicht mal mehr, was Du wo überall geschrieben hast. Ich schon. Und ich kann lesen. Wie viele andere auch. Du scheinst von dieser Fähigkeit eher selten Gebrauch zu machen; sonst wäre Dir auch nicht entgangen, dass NICHT ICH die Sprache auf Deine Person gebracht habe.

    Es ist ja nicht das erste Mal, dass Du Dich so im Ton vergreifst. Nicht nur mir gegenüber. Das belegen auch zahlreiche Nachrichten von Menschen, denen Du übel mitgespielt hast und die sich nachvollziehbarer Weise nicht trauen oder es für zwecklos halten, Dir folgende Neuigkeit mitzuteilen:

    Du bist NICHT der Nabel der Welt!

    Von mir auch hier keine weiteren Reaktionen mehr auf Deine unflätigen Ausfälle. Letztendlich sagen diese sogar ´ne Menge über Dich aus!

    Freue Dich über Dein Glück mit Deinen Kindern.

    f.

    Bj.62, POF dx 1999,
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  • Claudine
    8-Zeller
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    • 19. November 2009 um 15:47
    • #7

    Re: Fliegen nach EZS/EmbA-Transfer

    Ok :eek:, also ja hmm :o. Bin jetzt ein bisschen verwirrt :gruebel:. Wollte kein Kriegsschauplatz aufmachen. War wohl kein gutes Beispiel von mir Andrea zu nennen. Ist wohl ein sensibles Thema. Kenne leider niemanden sonst aus Kapstadt. Aber vielleicht kann ja Columbia bald positives berichten. Ich hoffe Columbia regt sich jetzt nicht auf :D

    Hallo Frowlein,
    deine Sichtwaise ist für mich sehr interessant. Wir lassen mal um des Friedens willen Andrea außen vor :smilingplanet: .
    Es ist auch meine Ansicht bzw. es war auch mein Gedanke nicht nach Kappstadt oder woanders hin weit weg zu fliegen, da ich die gleichen Gedanken hatte wie du. Meine Kriterien waren auch, dass ich nicht zu viel Aufwand betreiben wollte, da ich ja in Kapstadt dann Urlaub machen müsste, was sich mit meiner Arbeit nicht immer so vereinbaren lässt. Weiterhin habe ich gedacht, dass ich ja durchaus zum erlesenen Kreis der Wiederholungstäter gehören könnte (was sich ja leider auch bestätigte) und ich somit wieder 14 h nach Kappstadt fliegen müsste. Da ich auch noch andere Dinge, wie Fahrtkosten und EZS-Kosten berücksichtigen musste, fiel meine Wahl auf Prag, obwohl auch Spanien zu meiner engsten Auswahl gehörte.

    Zitat:
    Deswegen noch einmal ganz deutlich: Je besser und umfangreicher ALLE Informationen zu den unterschiedlichen Themen, hier: Kliniken und Länder, erfasst und dargestellt sind, desto leichter lassen sich alle PRO und CONTRAs abwägen. Doch dazu muss eben auch umfangreich recherchiert und "abgeliefert" werden.


    Da gebe ich dir vollkommen recht, deshalb bin ich froh, dass du dir die Mühe machst und deshalb ist es auch gut solche Themen zum Diskurs zu stellen.

    Über Kapstadt bzw. Langstreckenflüge fehlen mir die Erfahrungen. Ich gebe dir Recht, was Kapstadt betrifft, habe ich nicht ausreichend recherchiert, weil Kapstadt gar nicht erst in meine engere Auswahl kam. Auch auf Grund des langen Fluges.
    Ich sehe es mittlerweile genau so wie du, dass es viele gibt, die einen langen Weg beschreiten, auch mit EZS.

    Nur Frowlein, warum sagen dann die Ärzte (ich habe viele Gynäkologen/Endokrinologen dazu gefragt), das ein Flug am Anfang der Schwangerschaft kein Problem sei. Selbst die Fluglinien haben kein Problem damit. Die Thrombosegefahr besteht auch ohne Schwangerschaft. Der Vergleich mit der Stewardess hinkt meines Erachtens, da sie ja ständig fliegt. Wir wissen doch auch nicht, ob die Stewardess ihr Glück gleich bekannt gibt oder erst mal 12 Wochen wartet. Wenn man aber eine EZS macht, dann fliegt man ja evtl. 2-4 x im Jahr. So eine EZS in Kapstadt wird man doch nicht alle 3 Monate mal eben machen.

    Natürlich stützt sich mein subjektives Empfinden nicht nur auf Studien bzw. Recherche. Ich habe was meine persönlichen Belange angeht schon sehr viel recherchiert. Deswegen sagte ich ja, dass wir uns da sehr ähnlich sind. Wenn ich dir geschrieben habe, dass ich persönlich glaube, wenn das Embryo in Ordnung ist, die Ursachen abgeklärt sind und gute Vorraussetzung für den Transfer geschaffen sind, es egal ist, ob man über den ganzen Globus fliegt oder Vieltelefonierer ist etc, dann ist das lediglich meine Wahrnehmung. Das dies meine reine Wahrnehmung ist, die sich nicht auf der Basis von Recherchen und Studien stützt, heißt ja nicht zwingend, das die Wahrnehmung falsch sein muss. Wobei die Befragung der Ärzte, kann man meines Erachtens schon als Recherche gelten lassen :D.
    Wenn du jetzt sagst, dass du aus deiner Erfahrung und Recherche mitbekommen hast, dass z. B. in Kapstadt fast niemand bzw. sehr wenige schwanger geworden sind, dann ist das natürlich ein Argument, dem ich nichts entgegen setzen möchte. Habe selbst dahingehend nicht recherchiert. Ich lasse das mal so stehen, vielleicht melden sich ja welche, die in Kapstadt waren und das Gegenteil behaupten (außer Andrea).
    Mach troztdem weiter so Frowlein :respekt:

    Hallo Andrea,

    du darfst dich nicht so aufregen. Denke an deine beiden Löwen. Kapstadt ist ja nur ein Beispiel. Es gibt ja auch noch Amerika usw.

    Viele liebe Grüße Claudine

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  • leska
    8-Zeller
    Beiträge
    173
    • 19. November 2009 um 16:03
    • #8

    Re: Fliegen nach EZS/EmbA-Transfer

    :o :o :o
    hallo frowlein,

    meine gute erziehung verbietet mir angemessen zu deinen ausführungen und angriffen stellung zu nehmen ........

    ich kenne andreas "bekandlungsgeschichte" und glaub mir, das was sie erleben musste, wünsche ich wirklich niemandem ....
    in wie weit jede einzelne von uns ihre vorgeschichte in einem, für jedermann lesbaren forum preis gibt, bleibt gsd jedem selbst überlassen ....
    jeder der im www explizit in foren etwas schreibt, muss damit rechnen, dass es auch von leuten gelesen wird, von denen man nicht möchte, dass sie davon erfahren ...

    diese erfahrung hast du ja nun auch schon selbst, erst vor wenigen tagen gemacht :wink:

    bzgl. der "höhenstrahlung" hatte ich dir ja bereits bei KP etwas geschrieben ....
    ( ich erspare mir das hier nochmals zu wiederholen ..... )

    dein komentar dazu war :

    Zitat

    Jojodat, die Strahlung ist nicht das Problem...

    Und es kann ja auch mal gut gehen.

    frowlein

    nun möchte ich allerdings gerne noch zu folgendem stellung nehmen :

    Zitat

    Wer 15 Stunden Langstreckenflug, Thromboserisiken etc., diverse vorherige Reise- und Urlaubsplanungen sowie weitere Unwägbarkeiten "vor Ort" der Klinik seiner Wahl locker wegstecken kann, obwohl finanziell und medizinisch Vergleichbares, bzw. Erfolgreicheres, mal eben "um die Ecke" erreichbar ist (und für den Fall von Folgeversuchen und/oder Geschwisterplänen ebenfalls unaufwändiger umzusetzen), wird so seine Gründe haben.

    bzgl. Thromboserisiken :

    siehe hierzu :
    http://www.cyberdoktor.de/cgi-bin/wwwthr…lapsed&sb=5
    den kompletten text erspare ich mir jetzt auch - jeder der mag, kann ja gerne unter dem angegeben link alles nachlesen ...

    Zitat

    .... Grundsätzliches Problem ist nicht der Unterdruck, sondern eine von den Passagieren stundenlang eingenommene Zwangshaltung (Sitzen), die einen Rückfluss des Blutes aus den Beinen zum Herzen nicht ausreichend fördert und so zur Gefahr der Bildung von Blutgerinnseln in den Unterschenkelvenen beiträgt. Dies Gefahr besteht insbesondere bei Langstrecken-flügen in der sogenannten Touristenklasse, da die dortige Bewegungs-/Beinfreiheit deutlich eingeschränkt ist - daher auch die Bezeichnung "Economy-class-Syndrome". Blutgerinnsel können aber auch bei Reisenden in der First- und Business-class, ebenso nach langen Bus-, Bahn- oder Autoreisen entstehen...

    ergo - wer mit dem auto zb. von hamburg nach valencia fährt, um sich die "höhenstrahlung" zu ersparen, hat eventuell noch ein viel grösseres problem ....

    da ich aber nicht medizin studiert habe - mal ne antwort einer ärztin zu diesem thema ...

    siehe dazu gesamtdiskussion unter :
    http://www.gesundheitsberatung.de/Sprechstunde/f…hstunde/9878843

    Zitat

    ....Sie können in der Schwangerschaft fliegen.
    Vorbehalte aufgrund der Höhenstrahlung oder des niedrigeren Sauerstoffdruckes in der Kabine werden häufig genannt, führen aber nicht zu einer messbaren Risikoerhöhung.

    siehe:
    http://www.9monate.de/reisen_schwangerschaft.html

    Es gibt bisher keine Hinweise für eine Schädlichkeit von Fosfomycin in der Schwangerschaft.

    Viele Grüße
    Dr. Grüne

    dann nochmals einen auszug aus der ersten abhandlung ...

    Zitat

    Gefährdet eine Reisethrombose zu entwickeln sind insbesondere Raucher, Schwangere, übergewichtige Personen, hormonsubstituierte Frauen ("Pille", Östrogenpräparate in/nach den Wechseljahren), Patienten mit Venenerkrankungen, mit Tumorerkrankungen oder Zustand nach Operationen (v.a. im Bereich der Beine)

    demnach sollte man vllt. auch noch jeden vorm einchecken wiegen ......

    selbstverständlich sind risiken zu vermeiden, man kann auch propylaktisch ohne "thromboserisikofluggast" zu sein
    die schicken reisekniestrümpfe tragen .. :)

    im übrigen glaube ich dass das grosste reiserisiko dabei die fahrt mit dem auto zum flughafen ist .. :wink:

    ach und noch was ....

    andrea ist schwanger und zwar mit zwillingen wie du ja weisst ..... und wie du auch weisst, sind die ersten 12 wochen nicht unbedingt völlig unkritsch ...
    da sie bereits blutungen hat, finde ich es ehrlich gesagt schon grob fahrlässig sie auch noch so auf die palme zu bringen ...

    denk mal drüber nach .....

    liebe grüsse leska :hallo:

    03/11 1. EZS positiv - MA 9.SSW
    06/11 Untersuchung bei Dr. R.-F. Faktor V Leiden festgestellt

  • leska
    8-Zeller
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    173
    • 19. November 2009 um 16:23
    • #9

    Re: Fliegen nach EZS/EmbA-Transfer

    und zum schluss nochmal ne komplette abhandlung zu diesem thema vom
    Gynäkologisches Zentrum Gräfelfing ....

    http://www.gyn-zentrum.de/_pdf/flugreisen_s.pdf


    ergo - wer nicht täglich fliegt .......

    liebe grüsse leska :hallo:

    03/11 1. EZS positiv - MA 9.SSW
    06/11 Untersuchung bei Dr. R.-F. Faktor V Leiden festgestellt

  • Claudine
    8-Zeller
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    • 19. November 2009 um 16:40
    • #10

    Re: Fliegen nach EZS/EmbA-Transfer

    Hallo Leska,
    du hast ja deine Hausaufgaben gemacht :schlaumeier:. Sehr gut :D.
    Aus dem Schreiben geht allerdings schon hervor, dass man bei Transatlantikflügen in der Frühschwangerschaft abwägen sollte. Daher hat Frowlein schon richtig getippt.
    Komisch nur das die Ärzte sowas ignorieren.
    Also Frowlein weiter so :respekt:
    Viele liebe Grüße Claudine

    [Blockierte Grafik: http://bd.lilypie.com/on0Pp1/.png]

  • leska
    8-Zeller
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    173
    • 19. November 2009 um 16:58
    • #11

    Re: Fliegen nach EZS/EmbA-Transfer

    liebe claudine,

    abwägen muss man immer .... :)
    jede von uns hat eine andere "indikation" - warum der KIWU nur mit EZS realisierbar ist ....

    jemander z.b. übergewichtigen mit erh. thromboserisiko wird man vermutlich schon
    die sich daraus ergebenen risiken erklären .....

    schlussendlich ist auch jede ss schon ein risiko :-?

    http://www.geburtskanal.de/index.html?mai….de/header.html

    liebe grüsse leska :hallo:

    03/11 1. EZS positiv - MA 9.SSW
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  • frowlein
    Blastozyste
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    • 19. November 2009 um 17:07
    • #12

    Re: Fliegen nach EZS/EmbA-Transfer

    Hallo, Claudine,

    da dieser thread von einigen hier als Bühne dafür missbraucht wird, um ihre immensen Defizite in Sachen Respekt (jaja.. Du weißt schon :D) und Kinderstube auch noch öffentlich unter Beweis zu stellen, möchte ich mir das entlarvende Elend der besagten Personen hier nicht antun, in dem ich es hier lesen muss.
    Auch ist ja alles zum eigentlichen Thema gesagt / zitiert.

    Werten muss es jeder Lesende selber - ich wiederhole mich.

    frowlein

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --> Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • frowlein
    Blastozyste
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    714
    • 19. November 2009 um 17:11
    • #13

    Re: Fliegen nach EZS/EmbA-Transfer

    LESKA,

    Du zitierst aus einem geschützten Bereich vom klein-putz-Forum, dem dortigen Eizellspende-Forum. Damit verstößt Du gegen die klein-putz-Regeln.
    Dies ist im Interesse aller, die sich dort geschützt wähnen, zu unterlassen.

    Wer´s lesen möchte, kann sich ja dort einloggen und selber alles lesen (s. oben).

    Ein Grund, warum ich auch nicht Andreas dort geschriebene AMH- und FSH-Werte und das detailliert dort eingestellte SG ihres vor 2 Jahren angetrauten 2. Ehemannes (ihr erster war nicht zeugungsfähig, deswegen die Ado-- steht hier im öffentlichen Forumsbereich zu lesen) sowie auch Andreas Einstellung zur dringend angezeigten und von ihren Ärzten geforderte, aber unterbliebene FU nicht zitiert habe... ebenso wie die Geschehnisse aus 2000 oder die Ziele ihrer verschiedenen UrlaubsFLUGreisen.. :D

    Und auch an Dich: Keine weiteren Äußerungen mehr von mir zu Deinen Entgleisungen.

    f.

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --> Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • leska
    8-Zeller
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    173
    • 19. November 2009 um 17:51
    • #14

    Re: Fliegen nach EZS/EmbA-Transfer

    entschuldigung frowlein...

    ich gebe dir recht, das hätte ich eigendlich nicht machen dürfen :oops:
    aber dieses zitat betraf nicht persönliche "daten"

    .... sondern lediglich eine stellungnahme dazu .. aber auch das hatte ich nicht bedacht ....

    entglitten bin ich allerdings nicht ... diesen vorwurf weise ich strengstens zurück ....

    allerdings sollte man nicht andere kritisieren wenn man sich selbst nicht 1000% korrekt verhält ...

    Zitat

    Ein Grund, warum ich auch nicht Andreas dort geschriebene AMH- und FSH-Werte und das detailliert dort eingestellte SG ihres vor 2 Jahren angetrauten 2. Ehemannes (ihr erster war nicht zeugungsfähig, deswegen die Ado-- steht hier im öffentlichen Forumsbereich zu lesen) sowie auch Andreas Einstellung zur dringend angezeigten und von ihren Ärzten geforderte, aber unterbliebene FU nicht zitiert habe... ebenso wie die Geschehnisse aus 2000 oder die Ziele ihrer verschiedenen UrlaubsFLUGreisen..

    das war total überflüssig -meine liebe ...

    ich kenne deine akuten probleme nicht, will sie auch nicht wissen ...
    noch bin ich psychologe und mag auch nicht beurteilem, was dich dazu bewegt,
    nach ca. 4 jahren "stillschweigen" auf einmal ein solches mitteilungsbedürfnis zu haben ... 8)

    ich finde es schade eine solche plattform, die eigentlich einem konstruktiven austausch betroffener dienen soll,
    in dieser art und weise zu missbrauchen ...

    ich werde zu deinen "ergüssen" keine stellung mehr nehmen

    sorry aber dazu ist mir meine zeit zu schade .... 8)

    liebe grüsse leska :hallo:

    03/11 1. EZS positiv - MA 9.SSW
    06/11 Untersuchung bei Dr. R.-F. Faktor V Leiden festgestellt

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