Hallo,
bin neu hier und froh, hier gelandet zu sein. Meine Kinderwunschgeschichte begann vor 14 Jahren, im zarten Alter von 19 Jahren. Damals wurde Endometriose bei mir diagnostiziert. Mein Mann mit dem ich schon 17 Jahre zusammen bin, war nicht sonderlich darüber aufgeregt; "ich halte zu dir, mit oder ohne Kind"! So gingen die Jahre ins Land, Ausbildung, Job, usw. 2004 hatte ich erneut eine Op. Der Prof. der mich operierte sagte mir, auf natürlichem Wege ausgeschlossen, frozen pelvis! Ok, der Kampf kann beginnen, dachte ich mir. Spermiogramm meines Mannes miserabel OAT III. Hochzeit im August 2004, um die Kosten auch etwas gerigner zu halten. Erste ICSI erst 2008. Fünf Eizellen, zwei unbrauchbar, es kam nicht zur Befruchtung. Ich brauchte erst einmal eine Pause um Körper und Seele zu regenerieren. Im März 2009 waren wir in Meran bei Dr. Netzband, Zech. Er sagte mir auf den Kopf zu, sie sind wahrscheinlich Low Responder, was ist das denn nun, war meine Frage? Sie produzieren zu wenige Eizellen, haben sie schon einmal über eine Eizellspende nachgedacht. Nein, dass kommt nicht in Frage, da kann ich ja gleich ein Kind adoptieren. Während der Stimu bildeten sich wieder nur drei Eizellen. Frau Dr. Visnova riet mir, den Versuch abzubrechen. Wir entschieden uns weiterzumachen. Bei der PU in Pilsen sagte mir die Ärztin dann, dass es nur eine war, diese wäre allerdings von guter Qualtität. Mein armer Mann musste dann zwei Mal ran, beim ersten Mal war kein eines Spermium drin, beim zweiten dann Gott sei Dank drei. Am nächsten Tag dann erlösende Anruf, es hat geklappt. Nach fünf Tagen der Transfer. Nach 14 Tagen ernüchterndes Ergebnis, hat nicht sollen sein! Ich bin mir sicher, wir könnten es noch etliche Male versuchen, die Eizellen werden nicht mehr, im Gegenteil. Aus diesem Grund habe ich mich mit der Thematik Eizellspende auseinandergesetzt und bin froh, dass es diese Sache gibt. Wir suchen jtzt nur noch nach einer preisgünstigen Klinik, Zech ist uns doch etwas zu teuer, auch wenn wir sehr zufrieden waren.