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POF - Wie lange soll man kämpfen?

  • Anna1074
  • 17. September 2009 um 15:43
  • fiskan
    Morula
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    • 6. Oktober 2009 um 17:05
    • #41

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    ach mensch orientella
    :knuddel: weiss so gut wie du dich fühlst! ich glaube das kennen wir hier alle... leider können wir das rad der zeit nicht einwenig vordrehen - wie oft habe ich mir das schon gewünscht?! kann es nicht mehr zählen...
    diese tiefs und zweifel gehören einfach dazu. versuch sie anzunehmen, denn es kommen ganz bestimmt wieder andere zeiten - das verspreche ich dir persönlich!!! ich weiss, in genau diesen momenten kann man es kaum glauben, aber es ist tatsächlich so. umsomehr wirst du dich freuen, wenn dein versuch positiv ausgehen wird! und dann wird es so etwas von keiner rolle mehr spielen, ob du 3 monate früher oder später dein kind in den armen halten wirst!
    ich wünsche dir viel kraft und alles liebe
    fiskan

    vorzeitige WJ nach Chemo
    EZS 7.09 IVI Madrid - POSITIV!!!

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  • Baklava
    4-Zeller
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    • 7. Oktober 2009 um 08:12
    • #42

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Orientella,
    dieses emotionale auf- und ab ist ziemlich normal, ich denke jede von uns hier kennt dieses Schwanken zwischen Hoffen :)und Zweifeln :-?. Aber denke an all die Frauen hier in dem Forum, die trotz allem schwanger geworden sind...so wie ich.
    Ich habe übrigens auch erst einmal 3 Monate lang Cyclo-Progynova genommen, um meinen Eierstöcken mal einen Hinweis darauf zu geben, dass die faule Zeit vorbei ist und sie mal wieder was tun sollen :D. Zumindest habe ich das so empfunden. Nach den drei Monaten begann dann die Behandlung mit Progynova. Es hört sich also genauso an, wie bei mir.
    Was mich erstaunt ist allerdings, dass du zunächst keinen Termin bei deiner Frauenärztin bekommen hast und sie erst nächstes Jahr einen hatte. Das sind immerhin noch 3 Monate!!! Aber jetzt hat es ja doch geklappt.
    Liebe orientella, liebe fiskan,
    mein Mann war ziemlich schockiert, als ich ihm gesagt habe, dass ich schwanger bin. Langsam hat er sich erholt, ist aber wohl noch am Verarbeiten. Am Donnerstag habe ich meinen ersten Termin zum Ultraschall. Die Werte sind sehr gut, wenn ich sie mit den anderen Mädels im Forum vergleiche sogar sehr hoch. Ob sich vielleicht sogar gleich zwei Krümel es sich gemütlich gemacht haben? Mein Gatte hat noch keine Ahnung, dass ihm sogar doppeltes Glück blühen kann. Ich wollte ihn auch nicht darauf aufmerksam machen. Wenn es der Fall ist erfährt er es früh genug. dann bekommt er mit Sicherheit einen Herzinfarkt... :D
    Viel Grüße
    Tanja

  • orientella
    8-Zeller
    Beiträge
    127
    • 7. Oktober 2009 um 13:25
    • #43

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Anna, liebe Tanja und liebe Fiskan,

    ich danke Euch für die aufmunternden Worte. Es tut so gut. Es ist schon komisch, ich habe früher immer über die "Selbsthilfegruppen" lächeln müssen, konnte mir nicht vorstellen, wie sie helfen. So nach dem Motto: "Gut, dass wir darüber geredet haben ..." Habe ich mir vorgestellt, dass es einfach nur Gelaber sei. Nun hat dieses Forum hier ja eine ähnliche Funktion, auch wenn man sich nicht unbedingt persönlich trifft. Aber es tut einfach gut, sich unter Leidensgenossinen auszutauschen. Danke Euch dafür!

    LG

    orientella

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  • Anna1074
    Morula
    Beiträge
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    • 11. Oktober 2009 um 14:09
    • #44

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Orientella,

    wie geht es dir? Ich hoffe, du hast wieder etwas Kraft geschöpft.

    Liebe Grüße,

    Anna

    2008: Pille abgesetzt
    2009: Diagnose POF (AMH 0,06)
    2010: MA 5. SSW
    2011: 1. Eizellspende Reprofit Brünn – negativ
    2011: 2. Eizellspende ReproGenesis Brünn – positiv

  • Baklava
    4-Zeller
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    • 12. Oktober 2009 um 08:11
    • #45

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    An alle,
    am Donnerstag zeigte dann der Ultraschall, dass es sich tatsächlich zwei Krümel bei mir gemütlich gemacht haben. Die frohe Botschaft habe ich meinem Gatten dann am Freitag morgen mitgeteilt (er ist z.Zt. nicht in Deutschland) und er ist immer noch in der Schockstarre :o. Tja, jetzt hat er neun Monate Zeit, sich damit anzufreunden :D.
    Tanja

  • Anna1074
    Morula
    Beiträge
    488
    • 13. Oktober 2009 um 12:03
    • #46

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Tanja,

    erstmal herzliche Glückwunsch zu deinem doppelten Glück!

    Wie hat Dein Mann sich seit der Nachricht verhalten? Ich hoffe, dass er sich bald mit dir freut.

    Liebe Grüße,

    Anna

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  • orientella
    8-Zeller
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    • 14. Oktober 2009 um 12:03
    • #47

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Hallo Anna,

    danke, es geht schon. Es ist halt ein Auf undAb. Jetzt hat mir auch noch die zweite FÄ abgesagt und ich habe erst nächste Woche einen Termin. Ist schon zum Mäusemelken. Aber zu meiner eigentlichen FÄ kann ich nicht gehen, weil sie erst im nächsten Jahr Zeit hätte. Na ja, mal sehen, was am 22.10. herauskommt. Ob sie die Untersuchungen übernehmen wird, ohne letztendliche die Therapie zu übernehmen. Ich hoffe es sehr. Denn die Möglichkeit mit fremden EZ möchte ich mir einfach offen halten, weil ich denke, dass es mir den Druck nimmt. Mal sehen.

    Also dann eben meine Kollegin meinte, dass ich ja wohl voll die Anzeichen von Wechseljahren hätte und ich ja bestimmt kein zweites Kind wolle, da war ich echt schockiert und wusste nicht so recht, wie ich handeln solle. Ich habe es einfach abgetan und gesagt, es hat halt nicht sein sollen. Aber innerlich bin ich Tode gestorben. Wenn die wüsste ... Puh, das treibt die Tränen voran. Aber man muss dem Leben auch etwas Schönes abgewinnen, sonst vergräbt man sich nur und so klappt es dann erst recht nicht.

    Hallo Baklava,

    hey, congratulations! Das ist ja super schön, gleich zwei Krümelchen! Das freut mich echt aus tiefstem Herzen! Es ist auch ein Grund, der einen aufmuntert.

    So, dann lass es Dir mal gut gehen, ihr drei! :D

    Liebe Grüße an Euch alle,

    orientella

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  • Anna1074
    Morula
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    • 14. Oktober 2009 um 13:31
    • #48

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Orientella,

    dass du dir die Möglichkeit mit den fremden Eizellen offen halten möchtest, kann ich gut verstehen. Falls du zufällig in Düsseldorf oder München wohnst, könnte ich dir jeweils einen sehr guten Frauenarzt empfehlen, bei denen ich auch nie Terminprobleme hatte.

    Dass du innerlich tausend Tode gestorben bist, als der Kommentar deiner Kollegin kam, kann hier sicher jede nachvollziehen. Aber was hat sie denn zu so einem Kommentar veranlasst, das ist schon ziemlich unsensibel.

    Fühl dich gedrückt,

    Anna

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  • Anna1074
    Morula
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    • 16. Oktober 2009 um 10:56
    • #49

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    @All: Das war es bei uns nun mit dem Versuch mit eigenen Eizellen. Es konnte eine Eizelle gewonnen und befruchtet werden, die hat sich aber (wieder) nicht ordentlich geteilt. Transfer ist abgesagt. Es stimmen offensichtlich Quantität und Qualität nicht...

    Eine traurige Anna

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  • fiskan
    Morula
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    • 16. Oktober 2009 um 22:41
    • #50

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    liebe anna
    das tut mir leid für euch, lass dich :knuddel: fühlen.
    ihr habt alles getan was es auf diesem weg zu machen gibt, jetzt wartet eine neue abzweigung auf euch und damit auch eine schwangerschaft!
    aber es tut dennoch weh, ich weiss. und trösten können diese worte im moment auch nicht. doch die trauer gehört dazu, lass die tränen zu, sie heilen. und erst damit, wenn deine wunden geheilt sind, wirst du bereit sein können, aufzustehen und weiter zu gehen - denn auch ihr werdet stolze eltern werden!
    ich wünsche dir und deinem liebsten ganz viel kraft.
    alles liebe
    fiskan

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  • Baklava
    4-Zeller
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    • 18. Oktober 2009 um 14:28
    • #51

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Anna,
    es tut mir leid, dass es bei Euch nicht geklappt hat. Immerhin hast Du noch eine Eizelle produziert. Ich würde mich an Eurer Stelle mal im Ausland erkundigen, ob die nicht vielleicht doch andere und erfolgversprechendere Methoden haben als in Deutschland. Ich weiß auf jeden Fall dass das Embryonenschutzgesetz in Deutschland zu einer erbärmlich niedrigen Erfolgsquote bei IVF führt. Vielleicht betrifft das ja auch die Möglichkeiten zur Stimulation? (Ist nur so ein Gedanke von mir, ich habe mich mit diesem Aspekt selber nicht beschäftigt, da bei mir keine Eizelle mehr produziert wird).
    Liebe Grüße
    Tanja

  • Anna1074
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    • 18. Oktober 2009 um 15:48
    • #52

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Fiskan,
    liebe Tanja,

    danke für eure tröstenden Worte. Auch wenn wir wussten, dass die Chancen minimal waren, tut es doch weh. Ihr kennt das ja.

    Tanja, auch wenn ich noch eigene Eizellen produziere, scheinen diese an Gendefekten zu leiden und es musste sehr lange stimuliert werden, bis ich überhaupt diese eine zum Wachsen gebracht haben. Bei unseren beiden ICSI-Versuchen konnte immer eine Eizelle befruchtet werden, aber eine Teilung ist ab dem Vorkernstadium bzw. 4-Zeller-Stadium ausgeblieben. Laut Arzt deutet das darauf hin, dass nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität nicht stimmt.

    Wie ist es denn bei euch? Genießt ihr die Schwangerschaft? Tanja, hat sich dein Mann etwas gefangen?

    Fiskan, was hat dich eigentlich am Ende dazu bewogen, zu IVI Valencia zu gehen, obwohl die Kliniken in Tschechien deutlich günstiger sind?

    So, meine Liebe, ich wünsche Euch einen gemütlichen Sonntag.

    Anna

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  • fiskan
    Morula
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    • 18. Oktober 2009 um 23:12
    • #53

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    liebe anna
    [quote author=Anna1074 link=topic=5924.msg78290#msg78290 date=1255873686]

    Tanja, auch wenn ich noch eigene Eizellen produziere, scheinen diese an Gendefekten zu leiden und es musste sehr lange stimuliert werden, bis ich überhaupt diese eine zum Wachsen gebracht haben. Bei unseren beiden ICSI-Versuchen konnte immer eine Eizelle befruchtet werden, aber eine Teilung ist ab dem Vorkernstadium bzw. 4-Zeller-Stadium ausgeblieben. Laut Arzt deutet das darauf hin, dass nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität nicht stimmt.

    [/quote]

    genau das sagte meine endokrinologin auch. sie gab mir 5 % chance, dass überhaupt eine ez heranreift und nochmal 5 % dass sie gesund ist... das sei leider normal, wenn die ovarien fast "leer" sind. es tut weh, sehr weh.

    zu deiner frage: durch die endokrinologin. sie ist in diesem gebiet sehr engagiert, sah sich viele kliniken in verschiedensten ländern an. und ivi überzeugte sie am meisten. sie fand, dass diese klinik sehr innovativ ist, neue techniken verfeinert und anwendet und auch die medikation entsprechend neuesten erkenntnissen stetig anpasst. international soll sie einen sehr guten ruf haben - auch nach übersee. offenbar kämen auch viele patientinnen von da her und neu wurden kliniken da eröffnet (die genauen orte müsste ich wieder nachgucken, hab ich vergessen - ss-alzheimer hat begonnen :wink:). als wir dann da waren, stimmte unser bauchgefühl auf anhieb - und das war für uns der ausschlaggebende und wichtigste punkt. darum schauten wir auch gar keine anderen kliniken mehr an.

    mir geht es wieder gut. letzte woche hatte ich blutungen und entsprechend schockiert war ich. ab ins kh abklären lassen. die beiden waren zum glück wohlauf. die ursache konnte nicht gefunden werden. vermutet wird, dass sich die plazenta weiter mit meinen blutgefässen verband und dabei ein äderchen geplatzt ist. das ist über us nicht sichtbar komme aber recht häufig vor.

    jetzt wünsche ich dir noch einen guten start in die neue woche
    liebe grüsse
    fiskan

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  • Anna1074
    Morula
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    • 19. Oktober 2009 um 18:54
    • #54

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Fiskan,

    puh, ich kann mir vorstellen, dass du einen ganz schönen Schreck wegen der Blutungen bekommen hast. Gut, dass wieder alles in Ordnung ist. Ich drücke die Daumen, dass alles weiter gut verläuft.

    Danke für die Infos wegen Valencia. Es gibt laut Website Valencia I und Valencia II - wo warst du denn und wo liegt der Unterschied? Kannst du mir einen Arzt besonders empfehlen?

    Dir auch einen guten Start in die neue Woche!

    Anna

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  • fiskan
    Morula
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    • 20. Oktober 2009 um 15:23
    • #55

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    hallo anna
    ich habe dir einen pn geschickt :)
    liebe grüsse
    fiskan

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  • orientella
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    • 4. November 2009 um 12:29
    • #56

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Hallo Fiskan,

    oh jeh! Das war bestimmt ein riesen Schreck mit der Blutung. Das kann ich gut nach empfinden. Ich hatte in den ersten drei Monaten meiner Schwangerschaft auch Blutungen und war panisch und konnte n ur noch heulen. Dann ist mein Mann aus einer wichtigen Besprechung heraus mit mir zusammen ins Krankenhaus gefahren. Panik! Aber es war alle o.k. Meine Plazenta war nur sehr gut durchblutet und blutete. Ist aber auch egal, Hauptsache Deinen Würmchen geht es gut.

    Hallo @All,

    tja, ich war jetzt bei der einen FÄ, die vorher in einer KIWU in einem Krankenhaus gearbeitet hatte und mich während meiner Versuche in D betreut hatte. Sie hat sich jetzt in einer Gyn Praxis mit zwei weiteren Ärztinnen eigenständig gemacht, möchte ganzheitlicher arbeiten, hat zwar immer noch mit IVF & Co. zu tun, aber auch "normale" gynokologische Betreuung. Sie führen nur die Therapie durch, PT und TF etc. wird von ihrem früheren Arbeitgeber durchgeführt. Sie hat mir jetzt die Diane 35 verschrieben, sie weiß, dass wir in CZ in Behandlung sind. War aber dadurch etwas reserviert und hat keinerlei Untersuchungen durchgeführt. Naja, nun schlucke ich halt wieder diese kleinen Pillchen. Von meinem Hausarzt habe ich mir dann noch Schilddrüsenhormone verschreiben lassen. Nun warten wir ab.

    So, muss jetzt wieder an die Arbeit.

    LG Euch allen

    orientella

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  • Anna1074
    Morula
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    • 4. November 2009 um 16:12
    • #57

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Orientella,

    dann geht es ja weiter bei Euch, prima. Kannst Du denn während der Pillenzeit etwas abschalten? Es ist so schwierig, dass die Gedanken nicht ständig um das Thema KiWu kreisen, finde ich. Ich hoffe jedenfalls, dass es jetzt ganz viele Hochs und nur noch wenige Tiefs für Euch gibt.

    Bei mir hat sich komischerweise diesen Zyklus auf einmal alles erholt, FSH auf einmal nur bei 7 (ich glaube, ich spinne) und ein Bilderbuchzyklus mit LH-Wert-Anstieg genau zum richtigen Zeitpunkt. Echt komisch, aber das soll ja auch bei POF mal vorkommen. Mein Ärztin, bei der ich TCM mache, meint, vielleicht würde die Teemischung jetzt mal anschlagen und aus meinem Körper rausholen, was noch rauszuholen ist....

    So, nun zurück zur Arbeit.

    Alles Liebe an Euch,

    Anna

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  • orientella
    8-Zeller
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    127
    • 5. November 2009 um 12:14
    • #58

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Hallo Anna,

    ich nehme sie nun seit 12 Tagen und es geht mir außer des innerlichen Chaos ziemlich gut. (Naja, mich hat ein übler Schnupfen erwischt, aber der zählt ja nicht dazu...). Wir sind sogar soweit, dass wir über Weihnachten mal 10 Tage in den Urlaub fliegen wollen, einfach mal abschalten. Ich glaube aber, dass mein Mann gar nicht weiß, wie sehr ich innerlich traurig bin. Ich funktioniere nur noch. Wenn ich alleine bin, kämpfe ich oft mit den Tränen, aber dann kommt mein Sonnenschein mit seinen drei Jahren und ich kann es einfach nur genießen. Wenn nicht mir, dann doch zumindest ihm zuliebe, darf ich mich nicht hängen lassen. Was kann er dafür, dass seine Eltern nicht früher mit der Kinderplanung angefangen haben? Er ist das Beste, was mir jeh passiert ist und ich bin dankbar für jeden gemeinsamen Tag. Und trotzdem gibt es Zeiten, zu denen ich mir sehnlichst ein Geschwisterchen (oder gerne auch mehr als eins) wünsche, sehne mich danach, ein kleines Babylein im Arm zu halten... Ihr kennt diese Gefühle. (...) Und dann hört man immer wieder in den Medien von diesen Kindermördern, nach der Geburt mit dem Kissen erstickt, im Müll aufgefunden etc. Ich kann es einfach nicht verstehen und will es auch gar nicht. Dann sträubt sich alles in mir, schmerzt. Wenn die wüssten, wie es ist, nicht schwanger zu werden! Tja, vielleicht bin ich ungerecht, kenn e deren Hintergründe nicht, aber ein Baby zu töten finde ich absolut abscheulich.

    Sage mal Anna, was für einen Tee trinkst Du denn? Hast Du den Eindruck, dass TCM etwas bringt?

    So, dann macht es mal gut, muss wieder ein bisschen arbeiten gehen.

    orientella

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  • Anna1074
    Morula
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    488
    • 5. November 2009 um 13:03
    • #59

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Orientella,

    ich kenne diese Gefühle nur zu gut. Es gibt, glaube ich, kaum eine Stunde, in der ich nicht traurig bin. Etwas Energie hat mir nur gegeben, dass wir den Ersttermin in Alicante geplant haben, im Februar ist es soweit und wir werden den Termin mit einer Woche Urlaub verbinden. Da war ich ein paar Tage richtig euphorisch.

    Wie geht denn dein Mann mit deiner Trauer um, soweit er sie mitbekommt? Es ist auch keine einfache Zeit für die Beziehung. Vermutlich ist man nie so einsam wie in dieser Zeit.

    Es ist unglaublich, wie viele Frauen ihre Babys einfach nur loswerden wollen und wir wünschen uns nichts sehnlicher. Neulich hat man in der Nähe meiner Wohnung im Park ein totes Baby gefunden, einfach ausgesetzt. Ich verstehe es nicht.

    TCM hat jedenfalls für mein Wohlbefinden was gebracht. Ich habe im Mai d.J. damit angefangen (Tee und Akupunktur) und es tut mir gut. Meine TCM-Ärztin hat viele Jahre in einer KiWu-Praxis gearbeitet und geht deshalb sehr auf meine Ängste sowie Fragen ein. Der Tee hat ganz viele Zutaten, die manchmal auch verändert werden und die beim Abkochen fürchterlich stinken. Ich kann dir gerne mal das Rezept schicken, aber das würde dir vermutlich nicht helfen, weil die Rezepturen individuell zusammen gestellt werden. In den vergangenen Monaten lag mein FSH ja meist bei über 60 (!), einmal bei 17, LH war katastrophal hoch, so dass diese Verbesserung schon komisch ist. Die TCM-Ärztin glaubt, dass es an dem Tee liegt, der das letzte aus den Eierstöcken raus holt. Mein KiWu-Arzt hat allerdings gesagt, dass es immer mal wieder einen guten Monat geben kann, in dem der Eierstock ausnahmsweise anspringt, ob das nochmal passiert weiß keiner und an der Diagnose POF ändert das wohl leider auch nichts. Es macht mich nur wieder unsicher, ob ich zu früh aufgebe.

    Sag mal, hast du eigentlich einen Gentest gemacht? Wenn ich mich richtig erinnere, kennst du die genaue Ursache für das POF ja auch nicht, oder?

    So, auch ich muss mal wieder etwas arbeiten.

    Alles Liebe,

    Anna

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  • fiskan
    Morula
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    • 7. November 2009 um 13:38
    • #60

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    hallo orientella und anna

    mein mann konnte sich auch nie so richtig in mich reinversetzen, auch ich funktionierte manchmal noch gerade so... er ist eigentlich sehr einfühlsam, aber da ticken männer einfach anders... wir waren dann ja auch noch bei einer psychologin, sie begleitete uns auf dem weg der ezsp, (das kann ich übrigens nur empfehlen) und obwohl ich ihm auch schon zuvor immer wieder erzählt habe, wie es in mir aussieht und wie ich mich fühle, fiell er in der praxis aus allen wolken - in einem anderen rahmen, umfeld, ganz direkt die nackte wahrheit zu hören, zuzerst war er geschockt, vorallem, dass er es so nicht wahrgenommen hatte - geholfen hat es für uns beide auf alle fälle, für den weiteren umgang mit uns als paar aber auch einzeln, jeder für sich...
    diese phasen des funktionierens, die sind normal, gehören leider dazu und jede frau mit unserer diagnose erlebt diese. denke es ist wichtig sie anzunehmen, dann kannst du ganz anders damit umgehen, meinst nicht, du selber seist verrückt oder krank oder wer weiss was.

    das mit dem tee kommt mir übrigens bekannt vor. ich hatte auch eine zeitlang versucht mit homöopathischen mitteln zu unterstützen. leider half es genau für einen zyklus, dann war wieder alles beim alten. habe es auch meiner endokrinologin erzählt. und sie meinte: "ja, leider - wenn es wirkt, meist nur kurz, weil das grundproblem, die leeren eierstöcke ja damit nicht wieder aufgefüllt werden können, auch ohne homöopathie oder tcm kann es für einen zyklus eine kruzfristige "erholung" geben". weiter meinte sie, dass das aber dann auch nicht über die qualität der ez in einer solchen phase hinweghelfen.
    ich bin ja ein gutes bsp. dafür, war im 07 spontan ss, in genau einer solchen phase - das kind war leider nicht überlebensfähig und ich verlor es im 4. monat... war der horror. wenn nur noch ganz wenige ez vorhanden sind, ist die anzahl der gesunden ez nochmals entsprechend niedriger, leuchtete mir irgendwie ein...

    ich will euch nicht die hoffnung nehmen, ich weiss, man klammert sich an jeden strohhalm, und dennoch verliert man zuschnell die zeit, nerven, geld und den überblick mit diesen strohhalmen... versucht immer so gut wie es geht objektiv zu bleiben... leere eierstöcke, was ja bei pof der fall ist, können sich nicht wieder "auffüllen"...

    irgendwann war ich soweit, dass wir den weg der ezsp gingen, und es weiterhin "natürlich" mithilfe der homöopathie versuchten ss zu werden. hätte es auf diesem weg geklappt, hätte ich noch so gerne die ezsp abgesagt. inzwischen bin ich ss - mittels ezsp, das hatte auf anhieb geklappt, weil die gm ja gesund ist, und ich bin so glücklich, dass ich es manchmal immer noch nicht glauben kann, obwohl der bauch schon sein deutliches zeichen spricht... dass es eine ezsp war, spielt überhaupt keine rolle mehr...

    wieso nicht bis februar "zweigleisig" fahren, anna? der gedanke für dich noch unerträglich, ein kind, ohne deine genetischen merkmale zu bekommen? wenn ja, dann sag den termin ab, wenn nein, dann steht beidem der weg offen, weiterhin tcm und im februar nach spanien, wenn du bis dahin nicht ss bist (dazu drücke ich dir natürlich die daumen!!!!)

    alles liebe
    fiskan

    vorzeitige WJ nach Chemo
    EZS 7.09 IVI Madrid - POSITIV!!!

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