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POF - Wie lange soll man kämpfen?

  • Anna1074
  • 17. September 2009 um 15:43
  • fiskan
    Morula
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    • 27. September 2009 um 23:45
    • #21

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    hallo anna
    nimm' die chance, sie wird, egal wie es ausgeht wichtig für euren weiteren weg sein :) wann hast du die nächste kontrolle/us?

    bin zur zeit gerade wieder eine absolute schnarchnase :snoopy: könnte bis 10:00 schlafen, mittags natürlich ein mittagsschläfchen, am frühen abend auch nochmal, und jetzt werde ich auch schon langsam wieder müde...
    habe heute die hormone absetzen dürfen. ein weiterer schritt ist getan :)

    ich wünsche dir einen guten start in die neue woche :)
    alles liebe
    fiskan

    vorzeitige WJ nach Chemo
    EZS 7.09 IVI Madrid - POSITIV!!!

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  • Anna1074
    Morula
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    • 28. September 2009 um 10:42
    • #22

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Fiskan,

    prima, dass ihr einen Schritt weiter seid! Ich bin derzeit oft eine Schnarchnase, ohne schwanger zu sein ... ;) Ich hoffe, du kannst dich häufiger mal auf das Sofa hauen.

    Ich war heute beim Ultraschall. Es ist ein 10 mm Follikel da, der aber leider nicht wachsen will, also wurde heute die Hormondosis auf 300 Einheiten erhöht. Daneben hat die Ärztin noch einen kleinen zweiten Follikel entdeckt, der aber viel kleiner ist. Jetzt muss ich die Blutergebnisse abwarten und dann sehen wir weiter, ob wir den Follikel noch zum Wachsen kriegen.

    Ihr seid ja in Spanien wegen der EZSP gewesen. Seid ihr eher dunkle Typen? Mein Mann und ich haben nämlich beide blaue Augen - macht da Spanien überhaupt Sinn?

    Komisch, nachdem ich den ersten Schock der Diagnose überwunden hatte, habe ich in den Monaten ab Juli eigentlich wenig Trauer verspürt, das kam aber alles umso heftiger in den letzten zwei Wochen. Ich glaube, es ist kaum ein Tag vergangen, an dem ich nicht geweint habe. Kennst du das?

    Hab ebenfalls einen guten Start in die neue Woche,

    Anna

    2008: Pille abgesetzt
    2009: Diagnose POF (AMH 0,06)
    2010: MA 5. SSW
    2011: 1. Eizellspende Reprofit Brünn – negativ
    2011: 2. Eizellspende ReproGenesis Brünn – positiv

  • svenny1978
    Blastozyste
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    • 29. September 2009 um 07:36
    • #23

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    hallo anna,

    das ist ein unbeschreiblich tolles gefühl endlich mama zu sein :D Es ist das schönste Geschenk das ich je bekommen habe.
    Uns wurde auch zur einer EZSP in Spanien geraten, aber die Preise waren und sind uns zu hoch, und wir hatten bedenken, das wir vom Typ nicht passen, obwohl das kein Thema ist, es gibt auch blauäugige Spenderinnen. Wir sind dann nach Tschechien gegangen und haben es nicht bereut, alles auf dem neusten Stand und viel viel billiger. Kann dir nur raten dir auch ein paar Kliniken in Tschechien dann anzusehen

    LG

    positiv RF 2008
    Mama eines wundervollen Kindes
    April 2012 RF TF

  • Anna1074
    Morula
    Beiträge
    488
    • 29. September 2009 um 09:26
    • #24

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Danke, Wintertraum. Es ist schön, dass bei euch alles geklappt hat nach all den Steinen auf dem Weg!

    Wir tendieren momentan auch sehr nach Tschechien. Ich werde wohl bald mal anfangen, mich durch den Klinik-Dschungel zu kämpfen! Welche Kliniken habt ihr euch angeschaut und wonach habt ihr dann letztlich die Entscheidung getroffen?

    Herzliche Grüße,

    Anna

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  • fiskan
    Morula
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    • 29. September 2009 um 21:49
    • #25

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    liebe anna
    und ob ich das kenne - die tränen flossen auch bei mir manchmal täglich :tear: , das gehört dazu anna. es ist der erste schritt des abschiedes, des wahrnehmens, dass eure weg ein anderer ist, als der "übliche" - und tränen heilen!

    mein mann hat selber gespendet, er ist ein hellblonder, blauäugiger typ. wurde aber dennoch speziell erfasst. wir beide mussten ausführliche, mehrseitige fragebögen zu unserem typus ausfüllen. ich habe zwar braune haare, aber sehr helle haut mit sommersprossen. bin auch eher grösser als die "durchschnittsspanierin". das sind alles keine hindernisse. sie haben für jeden typus passende spenderinnen. wartezeiten hatten wir keine (zur zeit in dieser klinik nicht - wegen der wirtschaftskrise und ihren preisen). darum ging es bei uns auch sehr schnell - ende mai entschlossen wir uns definitiv dazu, zwei wochen später waren wir zum erstgespräch da, dann musste ich die pille nehmen um überhaupt einen zyklus auszulösen (den hatte ich ja auch kaum noch) und dann begann es schon. wie du dem ticker entnehmen kannst, war dann tf bereits nahtlos am 26.7.!

    wie wintertraum schon sagte, spanien ist etwas teurer als tschechien. uns wurde spanien empfohlen (von meiner endokrinologin - die geht immer wieder die kliniken angucken, und befragt ihre "patientinnen" nach der behandlung ganz genau, wie sie sich da gefühlt haben).

    jede frau wird dir natürlich die klinik empfehlen, bei der sie "erfolg" hatte. doch was für sie gut ist, muss nicht auch zwingend für dich das richtige sein. darum empfehle ich dir dringend, gehe verschiedenste kliniken anschauen. und hört auch auf euer bauchgefühl, es ist euer beste ratgeber! gerade in dieser angelegenheit! und entscheidet euch dann für die klinik, die für euch die absolut passende ist! meistens gibt es von land zu land verschiedene methoden, die hormone zu verabreichen und natürlich sind die wartezeiten teilweise sehr unterschiedlich - bereits von klinik zu klinik.

    aber bevor du soweit bist, da ist ja noch ein kleiner follikel - vielleicht will der ja doch noch reifen und sich dann bei dir einnisten?

    liebe anna, auch bei dir wird es klappen - auch du wirst ss werden und ihr beide glückliche eltern :) du machst das super, geht euren weg weiter wie bisher!

    alles liebe
    fiskan

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  • Baklava
    4-Zeller
    Beiträge
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    • 29. September 2009 um 22:10
    • #26

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Hallo an alle,
    hier sind ja jede Menge Diskussionen im Gange. Bis ich dieses Forum entdeckt habe dachte ich auch, ich wäre mit meiner Diagnose vorzeitige Wechseljahre eine Rarität. Immerhin war ich schon 36 als mich die Diagnose erwischte...und das auch nur zwischen Tür und Angel, weil die Frauenärztin so viel zu tun hatte. Sie hat mir eigentlich nur ein paar Medikamente in die Hand gedrückt und mir mitgeteilt, wie ich die nehmen soll. Naja, zu Hause habe ich dann erst einmal die Beipackzettel durchgelesen und fiel aus allen Wolken :pale:. Ich hatte mich schon lange gewundert, warum ich nicht schwanger werde.
    Dann war erst einmal aus mit Kinderwunsch bei mir. Erst letztes Jahr kam mein Mann auf die Idee. Also Infos gesammelt wo es möglich ist, dann erster Kontakt mit Reprofit in Brünn und sie hatten sehr schnell eine Spenderin. Allerdings kam dann mein Mann auf die Idee, dass er eigentlich doch kein Kind von einer fremden Frau will...und das am Tag bevor die Punktion stattfinden sollte. Ich war nur Millimeter davon entfernt einen Mord zu begehen :aerger:. Wir sind dann doch gefahren, allerdings hat er mir gleich gesagt, dass er nur das eine Mal mitkommt und wenn es nicht klappt war es das. Tja, leider hatte ich in der Wahl meiner Männer nie ein richtig glückliches Händchen. Jetzt sitze ich also da und warte auf das Ergebnis. Wenn es nicht klappt habe ich noch zwei Kryos und das war es dann.
    Da ich allerdings immer eine Alternative benötige grummelt es jetzt in mir und ich überlege mir, ob ich vielleicht doch eine Embryonenspende in Erwägung ziehen sollte... so wie es aussieht werde ich sowieso alleinerziehende Mutter. Ich habe nur Angst davor, dass die Eizellspende und die Kryos nicht klappen und es das dann endgültig war mit meinem Kinderwunsch....
    Naja, im Augenblick hänge ich in der Warteschleife, nehme brav meine Medikamente und "brüte" vor mich hin... ich hoffe sehr im wahrsten Sinn des Wortes
    LG Baklava

  • Anna1074
    Morula
    Beiträge
    488
    • 30. September 2009 um 11:57
    • #27

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Fiskan,

    vielen Dank für die ganzen Informationen. Es ging bei Euch ja wirklich ganz schön schnell. Mein Mann würde im Übrigen auch seine Spermien spenden, so dass jedenfalls zur Hälfte Gene von uns dabei wären. Wieviel habt ihr denn dann am Ende gezahlt?

    Ich befinde mich derzeit noch permanent zwischen dem Hoffnungsstuhl und den Hoffnungslosstuhl. Aber wem sage ich das, Du kennst das sicher. Morgen ist der nächste Ultraschall und dann sehen wir, ob es zur Punktion kommen kann oder ob wir abbrechen.

    Heute ist in der Familie eines Kollegen ein Schweinegrippefall ausgebrochen. Ich arbeite mit dem Kollegen eng zusammen und fühle mich auf einmal ganz krank... Ist aber hoffentlich nur meine Psyche, die mir grade einen Streich spielt. Schweinegrippe während der Stimulation - das fehlte gerade noch.
    _______________________________________

    Liebe Baklava,

    oh Mensch, das hört sich ja grässlich an. Da macht man schon sowas mit und dann spielt auch noch der Mann verrückt. Ich hoffe, dass sich bei Euch alles in eine gute Richtung entwickelt.

    Herzliche Grüße an Euch Beide,

    Anna

    2008: Pille abgesetzt
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  • orientella
    8-Zeller
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    • 30. September 2009 um 14:29
    • #28

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Hallo Ihr,

    Baklava:
    als ob es nicht schon schlimm genug wäre, dass wir es mit den eigenen EZ nicht mehr schaffen, macht Dein Mann, liébe Baklava, Dir auch noch Stress? Das ist ja scheußlich! Ich hoffe für Dich, dass sich das wieder einrenkt.
    Anna: das kenne ich auch, ich habe echt nah am Wasser gebaut und keiner versteht, warum dies so ist. Wenn ich dann manchmal im Büro sitze und mir mit dem Fächer Kälte zuwedele, dann amüsiert sich meine Kollegin, die 55 ist. "Das kann doch gar nicht sein, in Deinem Alter ...!" Wenn die wüsste. Dann könnte ich immer heulen.

    Wir sind übrigens auch nach Tschechien gegangen. Wie habt Ihr das mit den Untersuchungen, wie Ultraschall etc. gemacht. Mein Arzt in CZ meint, dass könne ich in D machen. Habt Ihr die gleichen Infos? Wie rechne ich dann ab?

    Ich möchte einfach uns alle noch ganz viel Kraft wünschen auf diesem steinigen Weg. Ich denke an Euch!

    LG

    orientella

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  • Anna1074
    Morula
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    • 30. September 2009 um 14:39
    • #29

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Hallo, meine Liebe,

    ich hatte letzte Woche eine ähnlich Erfahrung: Ich schlafe die letzte Zeit schlecht und darüber habe ich mich mit einer Kollegin unterhalten, die auch übernächtigt aussah (und Ende 40 ist). Die - sehr nette - Kollegin, die natürlich von meinem "Problem" nichts ahnt, meinte dann, dass es bei ihr wohl an den Wechseljahren liege, aber bei mir das ja nicht der Grund sein könne ... Habe da ganz schön schlucken müssen.

    Offiziell dürfen dich, glaube ich, deutsche Ärzte nicht unterstützen. Wie das dann im Einzelfall gehandhabt wird, solltest du am besten mit deinem Arzt besprechen. Soweit ich gehört habe, wird das dann als Selbstzahler abgerechnet, aber vielleicht macht deiner das anders.

    Dir auch die nötige Kraft,

    Anna

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  • Baklava
    4-Zeller
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    • 30. September 2009 um 19:25
    • #30

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Hallo Orientella,
    die Untersuchungen macht meine Frauenärztin hier in Deutschland. Ultraschall wurde von der Kasse bezahlt, die Medikamente habe ich selber bezahlt. Meine Ärztin hat kein Problem damit,sie arbeitet allerdings in einer Kinderwunschpraxis und hatte schon einige Patientinnen die EZS haben durchführen lassen.
    Hallo Anna,
    ja, das mit den Wechseljahresbeschwerden ist nervig. Ich hatte nur ein wenig Hitzewallungen, aber nach einem halben Jahr war das auch vorbei. Ich bin anscheinend mit Turbogeschwindigkeit durch meine Wechseljahre gebraust. Aber man fühlt sich albern wenn man plötzlich mit Schweiß auf der Stirn dasteht und alle einen fragen, ob man Fieber hat... und du bist ja nun sehr jung. Das ist schon ein gewaltiger Schock. Verliere deinen Mut nicht, du siehst, es gibt noch Möglichkeiten Mutter zu werden.
    Liebe Grüße
    Tanja

  • Anna1074
    Morula
    Beiträge
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    • 30. September 2009 um 21:03
    • #31

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Hallo Tanja,

    danke für die tröstenden Worte. Zuerst hatte ich Hitzewallungen/Schweißausbrüche nur nachts und ich dachte, dass das (nur) mit meinen "wilden" Träumen zusammenhing. Ich habe oft ziemlich wirres Zeug geträumt. Dass die Ursache dafür, dass ich regelmäßig den durchgeschwitzten Pyjama wechseln musste, nicht meine Träume waren, habe ich erst viel später verstanden.

    Wenigstens hatte ich das "Glück", dass mein Gynäkologe ziemlich schnell nach Absetzen der Pille auf mein "Problem" gekommen ist. Ich war zwar ziemlich irritiert, als er mich anrief um zu wissen, wann meine Mutter in die Wechseljahre gekommen ist, aber auch das macht jetzt Sinn.

    Wann hast Du eigentlich Bluttest? Ich hoffe, das Du die Kryo dann gar nicht mehr brauchst.

    Bis bald,

    Anna

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  • Baklava
    4-Zeller
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    • 30. September 2009 um 21:59
    • #32

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Anna,
    morgen früh mache ich erst einmal den SST. Ich fühle mich allerdings ziemlich Un- schwanger, also werde ich dann erst einmal heulend in meiner Wohnung sitzen, Gott und die Welt verfluchen und mir ganz unendlich leid tun. Dann werde ich versuchen einen kurzfristigen Termin bei meiner Ärztin zu bekommen sobald die Rötung der Äuglein soweit abgeschwollen ist, dass ich mich wieder ohne Sonnenbrille in der Öffentlichkeit zeigen kann, um zur Sicherheit noch nen Bluttest machen zu lassen. Tja und wenn der negativ ist werde ich als erstes in dem Weinladen bei mir im Haus einlaufen und Wein und kiloweise Schokolade holen. Damit dürfte mein kulturelles Programm für das Wochenende auch schon klar sein.
    LG Tanja

  • fiskan
    Morula
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    • 30. September 2009 um 22:42
    • #33

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    mensch tanja
    das kann doch nicht wahr sein :eek: ! hatte ja keine ahnung was du gerade mitmachst! für morgen drücke ich dir ganz feste die daumen - und das mit un-schwanger fühlen ist übrigens kein zeichen für ein negativ!!! ich fühlte mich beim test absolut nicht schwanger - und beide hatten sich schön gemütlich eingekuschelt.
    wenn es morgen ein positiv ist, kann es mit deinem mann schon wieder ganz anders aussehen. er wird sich wohl kaum dem zauber der ss und des kleinen würmchens entziehen können. und wenn nicht, tanja, geht ihr dann wirklich auf dem gleichen weg? wenn du jetzt deinen kiwu absolut hintenanstellst, kann sich das irgendwann schwer rächen... aber vielleicht reagiert er ja auch nur mit dem ganzen psychischen stress, denn dieser weg nun einmal mit sich bringt, auf diese weise - seine art um hilfe zu rufen? vielleicht einfach zur zeit zuviel für ihn? und in ein paar monaten sieht es wieder ganz anders aus? ich wünsche es sosehr für dich!
    nochmehr wünsche ich dir, dass du morgen ein wunderschönes fettes POSITIV entgegennehmen kannst! :gut: :zustimm: :gut:

    liebe orientella
    wie dir baklava schon geantwortet hat, ist den ärzten nicht verboten die untersuchungen wie us zu machen, die ezsp an und für sich ist illegal. die medikamente die für die spenderin anfallen sowie deine wirst du selber bezahlen müssen. wie es genau mit der kostenübernahme für die notwendigen hormonpräparate während der ersten drei monate in d ist, kann ich dir nicht sagen, ich komme aus der ch und hier wurden die von der kasse übernommen. begründung ist, dass ich ja auch im ausland eine ivi oder icsi hätte machen lassen können, da benötigt es offenbar dieselben präparate und da muss die kasse zahlen. vielleicht ist das in d auch so?

    nach positivem tf bist du einfach ss, da interessiert es niemanden mehr, auf welchem weg du ss geworden bist. und entsprechend wirst du auch überall behandelt werden. meine fa weiss es, sie war es aber auch, die mich überhaupt auf diese idee gebracht hat und mich an die richtige endokrinologin weiterverwiesen hatte... sie freut sich übrigens unbändig mit uns, dass es geklappt hat 8)

    liebe anna
    mach dich bitte nicht verrückt wegen der schweinegrippe. mein mann hatte sie kurz vor dem tf. er arbeitet im spital und sie hatten etliche fälle da. ich bin mir nicht sicher ob ich sie wirklich hatte. war kurz darauf auch krank, hatte aber nicht ganz dieselben symptome wie er. bei ihm war's wie eine grippe, alles auf den oberen atemwegen bis bronchien. lag 3 tage im bett, danach ging's ihm schnell wieder besser. er hatte etwa 38° fieber. das war alles. bei mir fehlte das fieber... sonst hatte ich dieselben symptome.

    bin ganz gespannt, wie morgen dein us ausfällt. und ja, diese ambivalenzen zwischen hoffen und bangen kenne ich, wie wohl alle frauen hier, nur zu gut... die werden dir auf dem weg, den wir gehen, immer wieder begegnen...

    ich drücke dir die daumen für morgen :gut: :gut: :gut: und schau gut zu dir!

    alles liebe
    fiskan

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  • Anna1074
    Morula
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    • 1. Oktober 2009 um 10:08
    • #34

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Tanja,

    ich hoffe und wünsche dir so sehr, dass du einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand hältst! Ich kann mich nur Fiskans Worten anschließen.

    ______________

    Liebe Fiskan,

    leider ist kein Wachstum zu verzeichnen. Ich habe mit der Ärztin lange gesprochen, ob wir jetzt abbrechen sollen. Wir sind jetzt so verblieben, dass ich nochmal bis Montag 300 Einheiten weiterspritze. Dann sehen wir weiter. Bei unserer ersten ICSI ist der eine Follikel auch erst ein Spätzünder gewesen, deshalb habe ich den Versuch nicht zu 100% abgeschrieben.

    Die Ärztin hat mich auch nochmal auf EZSP angesprochen und eine Liste mit empfohlenen Kliniken mitgegeben. Habe bei IVI Valencia auch schon angerufen und die Klinik schickt mir gleich Informationen zu. Wir könnten schon am 3. November zum Erstgespräch kommen, Wartezeiten gibt es wohl derzeit nicht. Die Dame am Telefon war wirklich extrem nett und hilfreich.

    Bin trotzdem total frustriert.

    Alles Liebe an euch,

    Anna

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  • Baklava
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    • 1. Oktober 2009 um 13:28
    • #35

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Hallo an alle,
    so, heute früh habe ich den Test gemacht und er war leider negativ. Hab dann auch noch einen Bluttest bei meiner FA machen lassen und warte jetzt auf die Ergebnisse, bin mir aber ziemlich sicher, dass es nicht geklappt hat. :cry: Im Augenblick schwanke ich zwischen Frust und Selbstmitleid (frei nach dem Motto: Warum ich bzw warum ich nicht?) und blindem Aktionismus. Immerhin lagern in Brünn noch 2 Kryos, bis zur nächsten "Hoffnung" müßte ich also nicht mehr allzu lange warten.
    Liebe fiskan,
    deine Antwort, dass ich mich fragen soll, ob ich und mein Mann noch dieselben Wege gehen war mir aus der Seele gesprochen. Genau mit diesem Problem hadere ich auch die ganze Zeit und mit der Frage, ob ich meinen Kinderwunsch hintenanstelle. Die Antwort ist eigentlich "nein", allerdings bliebe mir dann nur noch die Möglichkeit einer Embryonenspende und davor zucke ich dann doch noch zurück. Zumal ich ehrlich gesagt nicht weiß, ob es Kliniken gibt, die Embryonenspenden bei Single-Frauen durchführen. Aber ich fände es schon besser, wenn ich zumindest eine genetische Hälfte meines Kindes kennen würde.
    Viele Grüße
    Tanja

  • Baklava
    4-Zeller
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    • 1. Oktober 2009 um 14:37
    • #36

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    :heiss: :heiss:
    ich habe eben bei meiner FA angerufen und sie hat mir mitgeteilt, dass der Bluttest positiv ist. ICH BIN SCHWANGER!!! Ich kann es noch gar nicht glauben, nachdem ich seit heute Morgen von einer Depression in die nächste stürze.
    JIPPPIE!!!!
    Tanja

  • Anna1074
    Morula
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    • 1. Oktober 2009 um 16:04
    • #37

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Herzlichen Glückwunsch, Tanja, das sind genau die Neuigkeiten, die ich mir gewünscht habe!!!! Prima.

    Also, kein Besuch im Weinladen, aber etwas Schoko darf es ja trotzdem sein!

    Jetzt wünsche ich Dir, dass Du Dich mit Deinem Mann wieder auf eine Weg triffst und er an Deiner Seite steht.

    Alles, alles Gute.

    Anna

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  • fiskan
    Morula
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    • 2. Oktober 2009 um 21:22
    • #38

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    liebe tanja
    gratuliere dir hier auch nochmal von herzen zu deinem positiv :heiss::musik: :musik: :musik: :musik: :tanz:

    das ist so super! :jump:

    wünsche euch beiden, dass sich eure wege wieder treffen und ihr nun doch gemeinsam und glücklich in die zukunft blicken und gehen könnt.

    die letzten tage hattest du ja mächtig gefühls-achterbahn... mensch tanja, kannst du's glauben? wie hat dein mann reagiert?

    ich wünsche dir von herzen, dass du eine absolut schöne ss erleben und geniessen kannst :ja:

    alles liebe
    fiskan

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  • orientella
    8-Zeller
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    • 6. Oktober 2009 um 15:01
    • #39

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Tanja,

    hey, yippeeeeyeeeeeahhhh! :bia: :bia: :bia: :bia: :bia: :D :D :D :D :D

    Das ist ja suuupppperrrrrr!!!!!

    Es freut mich wirlich sehr für Dich. Und mit Deinem Mann wird sich das bestimmt noch einrichten, und wenn nicht, hast Du wenigstens ein Babylein. Aber es wird schon. Freu Dich erst einmal. Und berichte, wie es weiter geht.

    Hallo fiskan,

    mal sehen, wie es mit der Kostenübernahme ist. Ich habe bei meiner eigentlichen FÄ keinen Termin mehr dieses Jahr bekommen. Mit ihr wollten wir es durchsprechen, ob sie die Utnersuchungen übernehmen würde. Nun hat uns der Dr. Bourek aus CZ aber gesagt, ich soll jetzt drei Monate die Pillle nehmen und wen ich nicht vorher zur Gyn hier in D komme, verschiebt sich die Bahndlung ja immer weiter nach hinten. Somit habe ich nun einen Termin mit meiner Gyn von der KIWU ausgemacht, die sich jetzt selbständig gemacht hat. Am 15.10. habe ich da einen Termin. Mein Mann kommt auch mit. Mal sehen, was da heraus kommt.

    Hallo an alle anderen,

    mir ist trotzdem sehr elend zumute, weil ich nicht weiß, ob es klappen wird. Ich habe am WE auch kurz einen Zusammenbruch gehabt und könnte eigentlich andauernd heulen. geht es Euch auch so?

    Naja, hoffe, Euch geht es besser.

    Liebe Grüße

    orientella

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  • Anna1074
    Morula
    Beiträge
    488
    • 6. Oktober 2009 um 16:22
    • #40

    Re: POF - Wie lange soll man kämpfen?

    Liebe Orientella,

    lass den Kopf nicht hängen! Es ist schwierig, mit dieser Ungewissheit (zunächst) zu leben. Ich wünsche dir die nötige Kraft, diese ungewissen Wochen und Monate gut zu überstehen. So wisst ihr, dass ihr alles versucht, dafür lohnt es sich doch. Gibt den Eierstöcken die durch die Pille verordnete Pause und vielleicht laufen sie dann nochmal den einen oder anderen Monat. (Ihr seid doch noch bei eurem Plan geblieben, im nächsten Jahr zu entscheiden, ob ihr es nochmal mit eigenen Eizellen versucht oder mit fremden, oder?)

    Die nächsten Monate werden nochmal viel Kraft kosten und ich denke, dass jede hier gut nachvollziehen kann, wie du dich fühlst. Ich weine noch jeden Tag und wünsche mir manchmal einfach nur Gewissheit. Leider kann uns das niemand abnehmen.

    Meine Mutter würde jetzt wahrscheinlich sagen "Was dich nicht umbringt, das macht Dich nur stark". Ich habe diesen Spruch immer gehasst, aber vielleicht ist da doch einiges Wahres dran....

    Sei ganz feste gedrückt,

    Anna

    2008: Pille abgesetzt
    2009: Diagnose POF (AMH 0,06)
    2010: MA 5. SSW
    2011: 1. Eizellspende Reprofit Brünn – negativ
    2011: 2. Eizellspende ReproGenesis Brünn – positiv

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