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Gibt es hier noch eine Zwillingsmutter, die gestillt hat?

  • romy
  • 14. Januar 2009 um 20:56
  • svenny1978
    Blastozyste
    Beiträge
    1.958
    • 3. Februar 2009 um 15:51
    • #41

    Re: Gibt es hier noch eine Zwillingsmutter, die gestillt hat?

    Liebe Elisabeth,

    ja das werde ich auch mal ausprobieren, manchmal denke ich auch das zu schnell getrunken wird, und dann sicher zu viel Luft geschluckt wird.

    Gruß Wintertraum

    positiv RF 2008
    Mama eines wundervollen Kindes
    April 2012 RF TF

  • Duplicate3
    Morula
    Beiträge
    316
    • 3. Februar 2009 um 20:58
    • #42

    Re: Gibt es hier noch eine Zwillingsmutter, die gestillt hat?

    [quote author=Wintertraum link=topic=5309.msg66232#msg66232 date=1233672694]
    Liebe Elisabeth,

    ja das werde ich auch mal ausprobieren, manchmal denke ich auch das zu schnell getrunken wird, und dann sicher zu viel Luft geschluckt wird.

    Gruß Wintertraum
    [/quote]

    bewährt sich auch, falls sie viel "spuken".

    Du kannst auch noch mit Kümmelöl das kleine Baucherl gegen den Uhrzeigersinn massieren aber vorsicht, das riecht recht stark.

  • lomy
    8-Zeller
    Beiträge
    96
    • 3. Februar 2009 um 22:30
    • #43

    Re: Gibt es hier noch eine Zwillingsmutter, die gestillt hat?

    Hallo,

    wollte mich auch mal kurz zum Thema Blähungen melden.
    Uns hatte man damals noch empfohlen:
    -Camomilla D6 Globuli
    -Kümmelzäpfchen
    -Kirschkernkissen
    -warmes Bad
    -Bauchmassage mit Kümmelöl oder Windsalbe. Allerdings im Uhrzeigersinn da der Dickdarm auch im Uhrzeigersinn verläuft und die Luft ja aus dem Darm in Richtung Ausgang gestrichen werden soll.
    Weiß jetzt nicht wer recht hat, aber vor Du massierst würde ich mal noch kurz googeln oder Deine Hebamme fragen, bevor Du das Gegenteil bewirkst von dem was Du eigentlich willst.

    Viel Glück und liebe Grüße
    Lomy

    <a href="http://lilypie.com"><img src="http://bd.lilypie.com/beZ7p1.png" alt="Lilypie Ich erwarte ein Baby Ticker" border="0" /></a>

  • lomy
    8-Zeller
    Beiträge
    96
    • 3. Februar 2009 um 22:42
    • #44

    Re: Gibt es hier noch eine Zwillingsmutter, die gestillt hat?

    Anbei noch ein Link mit den"Ich Liebe Dich"-Griffen aus dem Babymassagekurs, hab grad gesehen, daß es die Anleitung auch im Internet gibt.

    http://www.babycenter.de/baby/pflege/babymassage_anfaenger/

    Grüßle
    Lomy

    <a href="http://lilypie.com"><img src="http://bd.lilypie.com/beZ7p1.png" alt="Lilypie Ich erwarte ein Baby Ticker" border="0" /></a>

  • svenny1978
    Blastozyste
    Beiträge
    1.958
    • 4. Februar 2009 um 10:13
    • #45

    Re: Gibt es hier noch eine Zwillingsmutter, die gestillt hat?

    Liebe Lomy,

    vielen Dank für den Link, der ist sehr hilfreich :D Dem kleinen Schatz geht es schon viel besser, habe aus der Apotheke Sab Simplex bekommen, das wirkt recht gut, meine Hebi sagte das kann das Kleine ohne Bedenken einnehmen. Wird so ausgeschieden wie es eingenommen wird.

    LG Wintertraum

    positiv RF 2008
    Mama eines wundervollen Kindes
    April 2012 RF TF

  • bille47
    Morula
    Beiträge
    631
    • 4. Februar 2009 um 23:40
    • #46

    Re: Gibt es hier noch eine Zwillingsmutter, die gestillt hat?

    Hallo Wintertraum,

    unsere Maus bekam auch bis Sie 3 Monate alt war Sab Simblex unser kinderarzt hat es uns immer in 3er Packs verschrieben. ich stille immer noch aber die Blähungen sind weg.
    Wünsche Dir weiterhin noch viel Spaß mit Deinem kleinen Mann.

    lg bille

    [Blockierte Grafik: http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/9931.gif][Blockierte Grafik: http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/9930.gif]

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 17. Februar 2009 um 06:57
    • #47

    Re: Gibt es hier noch eine Zwillingsmutter, die gestillt hat?

    Hallo, ihr alle,

    will mich doch auch mal zurückmelden. Wir waren zwischenzeitlich im Krankenhaus. Der RS-Virus. Den kannte ich gar nicht. Bei Erwachsenen und größeren Kindern macht der nur einen Schnupfen, aber kleine Babys haut er aus den Socken bis hin zur Beatmungsmaschine. Ganz so schlimm kam es bei uns dann doch nicht. Den großen, zarten Zwilling (genannt Professor Hühnchen, weil er so ein nervöser Hempel ist, und ganz schlau ausieht) hat es "nur" heftig erwischt; Sauerstoffbrille, Magensonde... Das kleine, robuste "Knöpflein" hat dem Virus noch 4 Tage Widerstand geleistet und wurde bereits als medizinisches Wunder gehandelt. Dann hatte es sich ausgewundert, aber nach 2 Tagen war Knöpflein damit durch.

    Am Tag vor dem KH hatten wir den ersten guten Tag als Großfamilie. Abends sagte ich zu meinem Mann: Jetzt sind wir auf dem richtigen Weg, jetzt darf nur nichts passieren, Krankenhaus oder so... Bingo, am Tag danach saßen wir in unserer "Zelle". War nämlich Quarantäne. 1o Tage nur das Zimmer gesehen.

    Erst mal zurück zum Thema. Bei der ganzen Still-Thematik geht mir die Ideologisiererei mächtig auf die Nerven. Dieser Nimbus, der dem Stillen anhaftet oder angedichtet wird, ich weiß nicht. Um das Thema wabert irgendwie so eine irrationale Blase, so ein Hauch "Maria mit dem Kinde". Der wird natürlich auch gerne schriftlich kulitiviert, von daher kann man mich mit Zitaten da wenig beeindrucken.

    Ich stille gerne und habe lange gestillt, habe da aber ein eher pragmatisches Verhältnis zu. Da ich jetzt beides ausprobiert habe, kann ich aus Erfahrung sprechen, und meine Beobachtung ist: 1. Es stimmt nicht, dass Zufüttern und Stillen sich nicht vertragen. Unserem Knöpflein konnte ich in den ersten Tagen sehr gut mit etwas Primergen helfen, die Kraft fürs Stillen überhaupt erst zu finden. Und ich bin heute heilfroh, die Kinder auch sofort an die Flasche gewöhnt zu haben. Bei meiner Tochter habe ich das nicht gemacht und die hat die Flasche total verweigert. Wären die Jungs auch so, hätten jetzt beide eine Magensonde gebraucht. Und ich bin auch sehr erleichtert, die Notfall-Möglichkeit "Flasche" im Rücken zu haben. Auch die Nachtmahlzeiten für Zwillinge sind im Kombi-System einfach besser zu bewerkststelligen.

    2. Planstillen funktioniert prima. Jetzt, wo ich beides erlebt habe, glaube ich, dass ich meiner Tochter damals viel zu oft die Brust in den Mund gedrückt habe - oft schon nach 2 oder 2,5 Std. wieder, und im Zweifel dann ein paar Mal hintereinander; sie könnte ja nicht satt geworden sein...aus Unsicherheit. Und natrülich nimmt das Baby die Brust dann gerne an. Und trinkt, obwohl es eigentlich vielleicht nur spielen oder nuckeln möchte oder erst "Appetit" hat und noch keinen "Hunger"... Ich glaube nicht, dass ich meiner Tochter damit einen Gefallen getan habe. Jetzt, wo der Hunger erwartbarer eintritt, höre ich auch erstmals ganz feine Unterschiede im Geschrei und ich sehe den Unterschied zwischen "Hunger" und "Appetit".

    Und ich will mal sagen, dass mit diesem Stillsystem beide Kinder in 6 Wochen je 2kg zugenommen haben und beide je 1ocm gewachsen sind. Es sind absolut propere Kerlchen. Und kein Baby hat hier jämmerlich aus Hunger geschrien. Auf 4Std-Rhythmus einstellen kann man mit 6 Wochen bzw. 4kg Körpergewicht; das sagt jedenfalls meine Hebamme und meine Erfahrung bestätigt das. Es ist wirklich kein Problem gewesen; eine absolut zumutbare Adaptionsleistung für die Kinder. Ich habe 2 oder 3 mal ein bisschen rumtragen müssen oder das Tragetuch benutzt, und natürlich habe ich das nicht Knall auf Fall installiert, sondern in kleinen Schritten, vorhandene Ansätze ausnutzend.

    Auch die Begrenzung der Stillzeit funktioniert gut. Beide Kinder sind inzwischen nach 1o Minuten fertig.

    Was wäre denn die Alternative? Bedarfsstillen kann man mit Zwillingen und Geschwisterkind schlicht knicken. Völlig unmöglich. Das hieße also Flasche. Und die gibt es auch nach Zeitplan. Warum dann nicht die Brust? Ich möchte da für einen ideologiefreieren Umgang mit dem Thema plädieren!

    Zur Illustration - und nicht zur Nachahmung - will ich noch was erzählen, von einer Bekannten, die beim Film arbeitet und damit die Familie ernährt; "er" ist Hausmann. Sie musste nach 4 Monaten erstmals wieder zum Set, den ganzen Tag. Das Baby nahm die Flasche nicht an. Die Hebamme sagte: Wir werden sehen. Entweder nimmt das Kind an dem Tag die Flasche endlich an oder es wartet. Und das Kind hat gewartet, 1o Std. auf die Brust. Und zwar ohne viel Geschrei. Und ohne Schaden zu nehmen.


    Jetzt im Krankenhaus habe ich dann auch mal die Stress-Seite des Stillens kennengelernt - wenn beide Babys krank sind, zu schwach, um eine ganze Mahlzeit abzutrinken. Wiegen vor der Mahlzeit, nachher, und abpumpen. Ach herrje, meine Brust lässt sich nicht einfach so abpumpen, nur im Moment des Let-Down-Reflexes, also nur während des Stillens. Ein äußerst nerviges Gefummel. Dann mit der Flasche nachfüttern, wieder wiegen, den Rest per Magensonde. Das Ganze dann wirklich mit einem 2.Schreihals nebenbei, den man nicht beruhigen kann, weil im Gitterbett liegend. Und beide Babys verkabelt und verschlaucht. Unser Hühnchen wurde völlig nervös und bekam bei einer Mahlezit dann weder aus der Brust noch aus der Flasche etwas heraus. Sämtliche Reflexe waren weg, der kleine Mann war ganz verzweifelt. Wir haben dann sondiert.

    Die Tage im KH waren wirklich gruselig und ich bekam Sorgen, ob ich die Stillerei würde über die Runden retten können. Gott sei Dank klappt es jetzt wieder.

    An den Aufholtagen nach der Krankheit habe ich dann nach Bedarf gestillt (und noch mal festgestellt, dass das absolut nicht praktikabel für uns wäre, daneben geht NICHTS mehr bei Zwillingen). An einem Tag habe ich 18 Mahlzeiten gestillt...

    Ja, die Blähungen. Beim 1. Kind hat Simeticon (der Wirkstoff von Sab S, Lefax, Espumisan und Dimeticon) auch bei uns geholfen. Bei den Twins nicht wirklich. Da habe ich jetzt alles ausprobiert (zur unteren Liste würde ich noch Carminativum Hetterich Tropfen sowie Kümmelzäpfchen zufügen).Übrigens sagt mein Arzt, dass Kinder sensibler und intelligenter Eltern deutlich häufiger betroffen sind als Kinder, die aus robusteren Elternhäusern stammen. Tröstet doch zumindest ein bisschen, oder?

    So, muss mich um die Brut kümmern!
    Gruß Romy

  • voghey
    Blastozyste
    Beiträge
    828
    • 17. Februar 2009 um 13:45
    • #48

    Re: Gibt es hier noch eine Zwillingsmutter, die gestillt hat?

    Hey Romy,

    mensch, bin ich froh, dass du dich wieder meldest. :) Man, da habt ihr ja nen Streifen mitgemacht!! Schön, dass es jetzt wieder aufwärts geht. War bestimmt eine Horrorerfahrung. Ich habe jeden Tag geschaut, ob du was gepostet hast. Ok, eventuell ein wenig übertrieben, aber hab mir halt sorgen gemacht. Auch wenn man sich nur virtuell kennt... Also, super, dass es bei euch wieder besser geht. Hoffe, alle sind wieder wohlauf!

    Das mit dem Stillen finde ich sollte man auch eher praktisch sehen und sich nicht mit Selbstzweifeln quälen, wenn es nicht geht. Und Zufüttern finde ich völlig ok. Auch, wenn ich bisher noch keine eigenen Erfahrungen gemacht habe. Meine Schwägerin hat 3 Kinder und den ersten hat sie nicht gestillt. Hat einfach nicht geklappt. Sie war nervös und das Kleine dann auch. Beim 2. und 3. Kind ging es dann besser. Aber eine andere Verwandte stillt und füttert auch zu, da sie nicht ganz so viel Milch hat. Das funktioniert auch prima. Einfach nicht so einen Kopf darum machen. Ist meine "einfache" Meinung. Ob das dann immer so geht, ok, dass kann ich dann ab Juli sagen, wenn alles gutgeht... :)

    Lieben Gruß
    voghey

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