Hallo,
soweit ich weiß gibt es in Europa keine offenen Spenden (außer in England, wo die Wartezeiten aber extrem lange sind, was für mich mit meinen 45 Jahren nicht in Frage kommt; und USA kann ich mir einfach nicht leisten).
Da wir unserem Kind voraussichtlich sagen wollen, dass es mit Hilfe einer EZ-Spende zustande gekommen ist, möchte ich aber - soweit wie möglich - dafür sorgen, dass es, falls es neugierig auf seine biologische Mutter ist, zumindest einige Informationen an die Hand bekommt.
Deshalb die Frage:
Weiß eine/r von euch, in welchen Ländern/Kliniken man noch am ehesten ein paar zusätzliche Informationen bekommt über die Eizellspenderin (Fotos oder Kindheitsfotos, Ausbildung, Interessen/Hobbies, vielleicht sogar einen Brief etc.)? Wo bzw. in welchen Kliniken bekommt man welche Informationen?
Vielen Dank für eure Antworten, diese Frage beschäftigt mich wirklich sehr!
Und noch eine Zusatzfrage:
Gibt es Kliniken, die einen an der Auswahl beteiligen, und wenn ja: wie? Oder entscheiden über das „matching“ ausschließlich die Ärzte?
Informationen über die Eizell-Spenderin
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Re: Informationen über die Eizell-Spenderin
Hallo Basilikum,
da, das hätte ich für meine Kinder auch gern gehabt.
In Spanien muss die Identität der Spenderin geheim gehalten werden, sie wird aber für eine bestimmte Zeitspanne in einer zentralen Datei gespeichert. Ich war bei 2 Niederlassungen des Ivi, wir erfuhren jeweils Alter und Blutgruppe und das war's. Unter diesen Voraussetzungen ist es klar, dass sie auch die Spenderinnen ausgewählt haben. Wir haben allerdings einen umfangreichen Fragebogen zu unserem Phänotyp ausgefüllt, da gab es auch ein Feld zu speziellen Wünschen an die Spenderin - wir haben uns jemanden mit trockenem Humor gewünscht; ich glaube, die haben sich daran gehalten.Viel Erfolg bei der Suche,
Tapabo