Hallo zusammen,
hat jemand Erfahrung mit der Klinik in Stettin?
Ich habe den Arzt dort angeschrieben aber bis jetzt keine Antwort erhalten.
Freu mich auf Antworten,
Gruß, Monschichi :hallo:
Hallo zusammen,
hat jemand Erfahrung mit der Klinik in Stettin?
Ich habe den Arzt dort angeschrieben aber bis jetzt keine Antwort erhalten.
Freu mich auf Antworten,
Gruß, Monschichi :hallo:
Re: Stettin
Hallo monschichi76,
meinst Du die Klinik VitroLive. Dort werden die Mails immer nur mittwochs beantwortet. Kann Dir aber die Handynummer vom Klinikchef geben, da die Damen an der Rezeption keine Auskünfte erteilen.
Termine für Erstgespräch bekommt man recht schnell. Allerdings wird dort nur egg-sharing gemacht. D.h., Du bezahlst die komplette IVF/ICSI einer fremden Frau, die selbst Schwierigkeiten hat auf natürlichem Weg schwanger zu werden, entsprechend sind die Damen auch meistens älter und man kann ebenfalls entsprechend nicht so auf Deinen Wunsch der Haarfarbe, Figur, Augenfarbe etc. eingehen.
Wenn die Frau selbst nur ein oder zwei Eizellen produziert, kann es sein, dass Du ihre Kosten zwar übernommen hast, selbst aber keine Eizellen bekommst. Risiko.
Liebe Grüße, Silke.
Re: Stettin
Hallo Silke,
man glaubt gar nicht, was es alles gibt. Man muss irre sein, wenn man sich darauf einlässt.
Hast du dein Problem mit den Smileys klären können?
Wie geht es dir so? Alles in Ordnung. Ich bin ganz gespannt, was du für einen Eindruck von der Klinik Unica hast.
Liebe Grüße
Topitop
Re: Stettin
Huhu Topitop,
nee, nicht wirklich. Manchmal geht es und manchmal klick ich die Smileys an und plötzlich ist der ganze Bildschirm weg, bzw. blau...
Und meistens lassen die sich gar nicht öffnen.
Das mit der klinik in Stettin käme für mich auch überhaupt nicht in Frage.
Wir sind auch gespannt, was uns bei Unica erwartet. Und so langsam kehrt auch die Nervösität ein. Werden am Montag gegen 04:00 Uhr losfahren und danach auch wieder gleich nachhause. Sind so ca. 750 km.
Ansonsten geht es mir wieder ganz gut, hatte ja einen tierischen Durchhänger.
Geht es Dir auch gut? Wie schaut es bei Dir aus?
Liebe Grüße, Silke.
Re: Stettin
Hi Silke,
ich bin auch total aufgeregt und habe Angst, dass vor dem Transfer noch was schief gehen könnte.
Übermorgen gehe ich zur FA die GSH
Liebe Grüße
Topitop
Re: Stettin
Das wird schon Topitop!!!...
Sie wird toll aufgebaut sein! Drücke Dir alle Daumen... toi toi toi...
Mach Dir keine Sorgen, es wird klappen... ![]()
Liebe Grüße, Silke.
Re: Stettin
Hier mein versprochener Bericht über Stettin vom heutigen Erstgespräch:
Die Anfahrt ist problemlos und das Institut leicht zu finden. Alle Mitarbeiter sind sehr nett und sprechen deutsch. Der Gesamteindruck war sehr gut. Der Termin war nicht wie verabredet mit Dr. Kurzawa, jedoch wurde dies erklärt und ausreichend entschuldigt. Mich hat das nicht gestört. Frau Dr. Kubisa hat dann das Erstgespräch übernommen. Zunächst wurde meine Ausgangssituation abgefragt und nachdem klar wurde, das eine Eizellspende in Frage kommt, wurde mir die nötigen Voruntersuchungen erklärt.
Es handelt sich tatsächlich um Egg-Sharing, dass bedeutet, Frauen welche selber in Kinderwunschbehandlung sind, geben überzählige Eizellen ab. Von einem weiteren hinzugezogenen Arzt (der Spezialist für die Eizellbefruchtungen) wurde uns zu dieser Thematik erklärt, dass sie in Frage kommende Frauen dazu befragen, ob sie bereit wären, Eizellen zu spenden. Dies muss laut polnischer Rechtsprechnung freiwillig und ohne Gegenleistungen erfolgen. In dem Gespräch war auch nie die Rede davon, dass man sich an den Behandlungskosten der Spenderin beteiligt, sondern man bezahlt nur die eigene Behandlung. Im Falle einer Eizellspende also die Einfrierung der Samenzellen (500,- Zloty) und die IVF + Transfer der Embryonen (4.900 Zloty) Dabei werden nur Frauen befragt, die selber unter 35 Jahre sind (mir wurde zugesichert, dass man bevorzugt potentielle Spenderinnen unter 30 anspricht, da damit auch die Erfolgschance deutlich erhöht ist und daran wäre man ja auch selbst als Klinik interessiert). Dieses Vorgehen schließt von vorn herein das Auswählen einer Wunschspenderin aus. Die Klinik selbst sucht eine möglichst passende Spenderin aus, auch die Blutgruppe von Empfängerin und Partner der Empfängerin wird abgefragt. Sollte die ausgewählte Spenderin, keine ausreichende hohe Anzahl an Eizellen „produzieren“, muss man auf eine neue Spenderin warten. Zusätzliche Kosten fallen nicht an, lediglich für die weitere, eigene Medikamenteneinnahme. Entscheidet man sich für eine Behandlung, werden zunächst zwei Probezyklen bei der Empfängerin durchgeführt, ab dem dritten Monat geht man dann in „Wartestellung“. Ein Wartezeit von 2-5 Monaten vom Beginn der Behandlung bis zum Transfer sei normal. Abschließend wurde dann noch ein Beispielmedikamentenplan und eventuelle einzelne Behandlungsschritte erklärt. Nötige Voruntersuchungen können im Institut erledigt werden (ist kostengünstiger als in Deutschland). Auch nötige Medikamente können bei Bedarf direkt im Institut oder, falls nicht vorrätig, per Rezept in polnischen Apotheken erworben werden. Wir fühlten uns umfassend beraten und das Institut wirkte seriös.
Falls Ihr noch Fragen habt, versuche ich diese gerne zu beantworten.
LG
blanca
Re: Stettin
Das hört sich aber doch gar nicht so schlecht an, meine ich... in Anbetracht der günstigen Lage und Kosten...
Danke für deinen Bericht, Blanca!
Gruß Romy
Re: Stettin
Hallo,
hört sich tatsächlich nicht schlecht an. Aber komisch ist es schon, dass so unterschiedliche Angaben gemacht werden.
Das alleine stimmt mich schon kritisch, naja, für mich ist's zu durcheinander und unstimmig.
LG Silke... :flower:
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