Re: Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.
Liebe Chaos+,
das Flitzen aufs Töpfchen hat einen guten Vorteil - der Körper gewöhnt sich so schon mal daran, dass er später nachts des öfteren "geweckt" werden wird.
Bin zwar nicht mehr schwanger, aber dennoch sehr gespannt auf den von Dir angesprochenen Text zum Thema "Reden".
Nicht lachen bitte; habe mit unseren Beiden auch geredet und dabei über den Bauch gestreichelt... ; schon gleich ab TF - habe sie willkommen geheißen und sie beauftragt, es sich jetzt für die nächsten Wochen bei mir gemütlich zu machen - am Abend nach dem TF, als wir in der Kasan-Kathedrale in die Messe gerieten und vom Pastor eifrig beweihräuchert wurden, habe ich ihnen erklärt: Leute, wenn das nichts heißt! Jetzt habt Ihr sogar den orthodoxen Segen mit auf den Weg bekommen, flanscht Euch schön an und auf geht's. Selbst im Flieger (ja ein wenig besch. kam ich mir schon vor, aber irgendwie war es auch amüsant) habe ich ihnen erzählt, dass es bestimmt der einzige Flug ist, den wir alle soooo erleben und, dass uns der Zoll filzte und die beiden "blinden Passagiere" nicht entdeckte, war auch Anlass für einen Monolog; bei Blutungen habe ich gesagt, sie sollen sich gut festhalten bis es vorbei ist, denn sie wollen doch sicher noch länger hier bleiben, oder? - oder die Bitte, ob es denn sein muss, dass der eine oben gegen den Magen drückt während der andere unten auf der Blase herum tanzt... Manchmal hat mioMann auch etwas zu ihnen gesagt und auch den Bauch gestreichelt... ;D Es gab noch jede Menge andere Situationen, die ich für eine kurze "Bequasselung" nutzte, aber ich verschone Dich/Euch lieber davon auch noch zu erzählen....
Geschadet hat es den Kleinen offensichtlich nicht. Dass sie so früh aus meinem Bauch mussten, lag nicht an ihnen (also ging es ihnen wohl nicht wirklich auf den Wecker) und es führte auch nicht dazu, dass sie - als sie uns das erste Mal außerhalb des Bauches gehört haben - nix mit uns zu tun haben wollten. :wink: Bis heute jedenfalls nicht...
Man muss es ja nicht sooo auffällig machen, wenn man sich ein wenig dabei geniert... und auch nicht unbedingt in der Öffentlichkeit. :oops:
Ich bin einfach davon ausgegeangen, wenn sie sich innerhalb des Bauches an Musik erfreuen können und diese Musik ihnen nach der Geburt auch wieder Entspannung geben kann, muss es doch auch mit der Stimme klappen. Vielleicht sollte man überhaupt in mancher Hinsicht mehr seinen Gefühlen nachgeben, als den "Verstand regieren" lassen? Derzeit fragen wir uns manchmal auch, was wir da machen, wenn die Kleinen uns "voll-lallen" und wir genauso zurück "lallen". Hier gibt es allerdings schon einen klaren Vorteil: Spätestens, wenn die Kleinen einen dabei hoch konzentriert beobachten und danach in der gleichen Tonlage "antworten", dabei mit ihrem Mund ganz süß versuchen, unsere Mundbewegungen nachzuahmen und wir dann alle herzlich lachen müssen, ist das alles so sch...egal mit dem "Verstand" und alle Gedanken, wie blöd man sich finden würde, wenn man sich selbst beobachten würde, werden locker beiseite geschoben... Hätten uns vor einiger Zeit wohl bedauert, wenn wir uns dabei gesehen hätten... ![]()
Hatte nicht jemand hier in Erfahrung gebracht, dass den Kleinen bereits bei "Ava" im Labor Mozart vorgespielt wird?
:gruebel: Mensch, vielleicht sollten wir für die Kleine zur Physiotherapeutin Mozart mitnehmen und ihr vorspielen - vielleicht hilft das ja, vielleicht hat sie dann mehr Lust? :gruebel:
MioMann hat neulich dies hier gefunden: http://www.dzkfblog.de/2009/11/06/spr…m-ersten-schrei Finden wir auch sehr interessant zu dem Thema.
Liebe Grüße
die mio Familie