Wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr euch dazu entschlossen habt, den Weg der Eizellspende zu gehen ? Haben euch eure Männer da gleich unterstützt oder hat das doch etwas Überredungskunst gebraucht ? Wir haben bereits ein eigenes Kind, würden aber gerne noch ein zweites haben. Allerdings ist der Wunsch bei mir wesentlich größer, für meinen Mann wäre es auch ok, nur ein Kind zu haben,.
Ich bin ziemlich durcheinander, und frage mich, ob es einen Unterschied macht, zwar 2 eigene Kinder zu haben, mit einem der zwei aber genetisch nicht verwandt zu sein. Macht man dann Unterschiede oder sucht man immer Ähnlichkeiten ?
Weg bis zur Eizellspende
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Re: Weg bis zur Eizellspende
Also ich habe ein eigenes Kind und ich glaube nicht, dass ich annähernd einen Unterschied zur EZS haben werden, im Gegenteil. Ich glaube aber, da spielen bei mir auch Dinge herein, wie 12 Jahre unerfüllter Kinderwunsch und dass mein Sohn inzwischen auch schon 19 Jahre alt ist und ich fast 41 bin.
Nach der fehlgeschlagenen IVF im September 2007, waren wir im Oktober 2007 zur Beratung zur EZS. Lange überlegt haben wir nicht. Es stand eigentlich sofort fest, dass das unser Weg ist.
Thema Mann. Bei uns war mein Mann der treibende Keil. Allerdings muß man auch hier sagen, dass mein Sohn nicht von meinem Mann ist und er somit noch kein "eigenes" Kind hat (soll ja erst erst kommen).
Ich denke, dass jeder eine andere Situation hat, die er geminsam mit seinem Partner überdenken muß.
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Re: Weg bis zur Eizellspende
hallo elisa,
ich habe auch ein kind und wir wünschen uns ein zweites. ich habe nach der diagnose vorzeitige wechseljahre mehr als ein jahr gebraucht um mich mit dem gedanken ezs anzufreunden. mittlerweile sind zwei jahre vergangen und wenn alles gut geht, haben wir im märz den transfer.
mein mann hat - ehrlich gesagt zu meiner überraschung - mit der ezs gar keine probleme gehabt und sofort zugestimmt, er meinte zu mindestens 75% wäre es doch unser gemeinsames kind, da ich es - falls es klappt, was ich sehr hoffe - selbst austragen werde.
ich selbst bin mir sicher, dass das der richtige weg ist, obwohl ich nicht weiss, welche gedanken ich haben werde, wenn tatsächlich ein neues leben in unsere familie kommen sollte, das nicht meine gene hat. wir werden sehen, jedenfalls habe ich mir vorgenommen nicht den gedanken aufkommen zu lassen, es wäe nicht mein kind - dann sollte ich lieber die finger davon lassen, es wäre unfair.
meine freundin meint zudem, ich sollte das universell sehen, im ergebnis sind wir alle irgendwie miteinander verbunden und das ego sollte hinter dem wunsch und der möglichen erfüllung zurück treten - richtig so!
liebe grüsse