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Konservierung Nabelschnurblut

  • herzchen
  • 19. Juni 2007 um 21:42
  • herzchen
    8-Zeller
    Beiträge
    91
    • 19. Juni 2007 um 21:42
    • #1

    Ihr Lieben,

    meine Schwangerschaft schreitet voran und gaaaaaaaaaanz langsam fangen wir an unsere Fühler nach einer passenden Klinik auszusuchen. Dabei könnte ein Entscheidungskriterium sein, ob die betreffende Klinik Nabelschnurblut konserviert.

    Meine Frage an Euch, insbesondere diejenigen, die schon entbunden haben: Habt Ihr das Nabelschnurblut konservieren lassen? Die Kosten sind kein Pappenstiel (~ 2500 Euro für 20 Jahre; naja, was schrecken uns noch die Kosten?!). Und die Erfolgswahrscheinlichkeiten der Nutzung? Bislang gibt es keinen Routineeinsatz als Therapeutikum embryonaler Stammzellen. Aber was ist in 20 Jahren? Was, wenn wir das kostbare Gut nicht konservieren und ich wohl sehr unwahrscheinlich und Papa als Spender adulter Stammzellen in Frage kommen und keine genetisch verwandten Geschwister aus unseren Kryos uns gegönnt sein sollten? Verwerfen wir die "Lebensversicherung" unseres heißgeliebten Kindes?

    Wie sind Eure Meinungen? Wie habt Ihr Euch entschieden?

    Herzliche Grüße

    Herzchen

  • gaensebomber
    Morula
    Beiträge
    562
    • 19. Juni 2007 um 23:31
    • #2

    Re: Konservierung Nabelschnurblut

    Hi Herzchen,
    unser Kleiner ist vor drei Jahren auf die Welt gekommen. Wir haben es machen lassen. Wer weiß wozu es mal gut ist und schaden tut es nur dem Geldbeutel ;)
    LG,
    Silvia

  • peg
    Morula
    Beiträge
    289
    • 20. Juni 2007 um 08:29
    • #3

    Re: Konservierung Nabelschnurblut

    Ich würde es vermutlich machen lassen.

    Wenn man auf Kiwu-Seiten danach fragt, dann herrscht eigentlich eine sehr negative Meinung darüber. Aber auch bei einem leiblichen Kind hätte ich es gemacht. Vielleicht weil doch einige Leukämie-Fälle in unserer Familie vorgekommen sind. Hätten die Betroffenen embryonale Stammzellen zur Verfügung gehabt, wäre ihre Therapie um einiges leichter und prognostisch günstiger gewesen. Sie leben zwar alle noch, aber haben zum Teil ganz schön an den Nebenwirkungen der Transplantationen zu knabbern. Mit eigenen Stammzellen wäre das nicht der Fall.

    Umso wichtiger finde ich die Konservierung embryonaler Stammzellen bei EZS oder EMS. Denn im Falle eines Falles hätte man dort ja viel weniger Auswahl an möglichen Spendern (weniger Verwandte vorhanden).

    Ich würde es also vermutlich machen lassen. Die Kosten finde ich für die lange Lagerzeit verhältnismäßig gering (für Kiwu-Behandlungen haben wir alle mehr ausgegeben). Für leukämische Erkrankungen liegt der Vorteil auf der Hand. Und man weiß nicht, was die Zukunft noch bringt und wofür die Stammzellen in Zukunft noch verwendet werden können.

  • herzchen
    8-Zeller
    Beiträge
    91
    • 25. Juni 2007 um 22:02
    • #4

    Re: Konservierung Nabelschnurblut

    Liebe Silvia,
    liebe Peg,

    ganz lieben Dank für Eure Rückmeldungen!

    Tja, eine Entscheidung hinischtlich der Konservierung haben wir noch nicht gefällt. Aber, die eine Geburtsklinik, die eine Zusammenarbeit mit Vita34 anbietet, haben wir inzwischen besichtigt und sie kommt für uns eher nicht in Frage. Eine weitere Klinik, die wir besichtigt haben, arbeitet mit einer Uniklinik zusammen, an die man das Nabelschnurblut spenden kann. Ob sie auch eine Konservierung unterstützen wissen wir bislang nicht.

    Aber, unser Baby ist ein Geschenk, welches nicht in meinem Bauch wäre, wenn nicht jemand eine "Spende" gegeben hätte. Warum also nicht selber auch etwas Gutes tun, anderen helfen und das Nabelschnurblut spenden?

    Dies soll aber nicht heißen, dass ich Eure Argumente nicht verstehe, im Gegenteil, dies wären auch meine Beweggründe, sollten wir uns doch für eine Konservierung entscheiden.

    Liebe Grüße

    Herzchen

  • gaensebomber
    Morula
    Beiträge
    562
    • 25. Juni 2007 um 22:21
    • #5

    Re: Konservierung Nabelschnurblut

    Hi Herzchen,
    selbst wenn die Klinik nicht von Haus aus mit Vita 34 zusammenarbeitet,ist dies kein Problem. Unsere Klinik hatte es vorher auch noch nicht gemacht,das ließ sich aber regeln. Falls ihr euch da absichern wollt,fragt doch mal direkt bei Vita 34 an. Bei uns hat das sehr gut geklappt.
    LG,
    Silvia

  • peg
    Morula
    Beiträge
    289
    • 26. Juni 2007 um 11:17
    • #6

    Re: Konservierung Nabelschnurblut

    Soweit ich weiß, kann überall Blut für Konservierung der Stammzellen entnommen werden. Selbst bei einer Hausgeburt mit Hebamme ist das (glaub ich) möglich. Die Entnahme ist ja noch einfacher als eine normale Blutentnahme. und wenn man (heißt jetzt die Hebamme oder der Arzt) sich vorher erkundigt, wieviel Blut, welche Transportkonservierung und welche Menge benötigt wird. Und wohin das Zeug dann geschickt wird, sollte es kein Problem sein.

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