Liebe Frauen,
ich möchte das neue/ alte Thema Repromedizin Deutschland aktivieren. Das Diskussionsergebnis könnte auch als Basis für eine weitere Vorgehensweisen in Bezug auf eine modifizierte Gesetzgebung gesehen werden.
Zum Thema:
Ich war gestern beim Kiwu-Arzt, der sich sehr über die dt. Reprogesetzgebung
aufgeregt hat. Er hängt bei einer 30 %-tigen Erfolgsrate fest, könnte viel mehr, wenn er dürfte, sieht sich ausgebremst, sieht, dass ihn die Konkurrenz in Spanien und im Osten schon überholt hat. Ich saß einem Mann gegenüber, der gerade nicht weiter weiss und die Gefahr läuft, dass er resigniert. Super Arzt, aber die Stimmung war nicht gut, nett formuliert.
Er meint." von der Politik ist nichts zu erwarten, der Druck muss von unten von der Basis kommen".....Wie ?........Hallo ?...... Ich dachte, wir leben in einer Demokratie mit gewählten Repräsentanten ! Irgendwie erinnert mich die Situation an die letzten Jahre der DDR, da braut sich was zusammen, sag ich Euch, und es ist gut so. Themenbezogen auch der gestrigen Beitrag von Report Mainz, 21,45 Uhr ARD mit der Frage " Ist die gegenwärtige Gesetzgebung in Deutschland noch zeitgemäß ? "
Mir kommt es immer vor, als ob ich mit meinem Schwung die Ärzte aus ihrem IVF- Laborschlaf reisse.....denn so richtig motiviert scheint hier niemand zu sein. Nett sind alle, aber der Schwung fehlt. Laufen wir Deutsche Gefahr, den Anschluß an den intern. Standard zu verlieren, wird das böse geschichtliche Erbe von 1933-1945 nicht ein wenig überstrapaziert ?
Ich möchte zur Diskussion anregen. Vielleicht gibt es noch mehrere Erfahrungsberichte, denn nur mit lebendigen und wahren Beiträgen, kann man etwas ausrichten. Kein SPD/CDU/FDP-Politiker wird irgendwann auf einem Gyn-Stuhl liegen...sie können sich unsere Leidensgeschichte einfach nicht vorstellen und haben keine Ahnung, was wir durchmachen. Wie seht Ihr das Thema ?
Mit kollegialem Gruß, Bourgon