Hallo liebes Forum,
Ich bin neu hier und habe mich angemeldet, weil bei uns nun das Thema Eizellspende größer wird.
Nach einer ICSI im Januar und Fehlgeburt im Februar in SSW nach dem ersten und einzig möglichen Transfer, möchte ich diesen Weg nicht weitergehen. Die Stimulation empfand ich als sehr belastend, ich war komplett aufgebläht, hatte Schmerzen in den Eierstöcken, konnte kaum noch anständig laufen oder sitzen. Danach war mein rechter Eileiter noch eine Weile vergrößert und schmerzte. Kurz: das kann ich nicht noch einmal machen, zumal ich 41 Jahre alt bin, damit die Eizellen auch nicht mehr die besten sind, und mein Mann OAT 2-3 hat, was meine Eizellen scheinbar auch nicht gut kompensieren. Wir haben bereits einen gemeinsamen Sohn (geb 2018), der natürlich und im ersten ÜZ entstand, als ich 32 war, und mit 36 hatte ich eine spontan entstandene Eileiterschwangerschaft mit OP in SSW 6, also zum Glück recht früh erkannt. Seitdem wünschen wir uns ein zweites Kind, aber es wird wohl auch am OAT gescheitert sein (von dem wir erst vor einem Jahr erfahren haben). Mein Mann ist jetzt sehr konsequent, um durch den Lebensstil doch ein bisschen was am Spermiogramm zu drehen, nimmt Zink und Selen, macht nun täglich leichten Sport, hat schon 10 Kilo abgenommen, da er Übergewicht hatte (natürlich erwarten wir keine Wunder).
Nun schauen wir uns nach Kliniken um, die mit meinem Alter und dem OAT umgehen können. Bei mir ist soweit alles ok, keine Endometriose, keine bekannten Myome, andere Verwachsungen etc. Eine Einnistung klappte ja auch beim direkt ersten Transfer der ICSI.
Von unserem Wohnort aus empfinde ich Tschechien als spannend, aber zu jeder einzelnen Klinik finde ich immer irgendwelches Feedback, das mich zweifeln lässt.
Spanien ist zwar etwas weiter, aber es gibt mir irgendwie ein gutes Bauchgefühl, insbesondere Palma, weil da ja wirklich mehrere Flieger am Tag hinfliegen von uns aus. Ich habe sowohl bei IVI als auch beim Instituto Bernabeu von den 100% Paketen gelesen. Ich weiß, dass mir da kein Baby versprochen wird, aber immerhin sind da so viele Versuche inklusive, dass die Chanen so gut stehen, dass ich erstmal „entspannt“ wäre. Weiß jemand, welche Voraussetzungen es bei Eizellspende für den Mann gibt? In Tschechien lese ich bei den Blasto-Garantien immer, dass ein OAT davon ausgenommen ist, bei den beiden spanischen Kliniken konnte ich dazu nichts finden und würde da gern meh zu erfahren, bevor wir vielleicht umsonst Online-Gespräche führen. Machen sie das auch mit OAT, oder ist es dann vergleichbar mit den Angeboten in Tschechien?
Ich entschuldige mich für den Roman, den ich geschrieben habe, und freue mich über Antworten, Erfahrungen oder Tipps!
Allen einen schönen Abend
Kanksi