Hallo zusammen,
ich bin neu hier und muss mir mal meinen Frust von der Seele schreiben.
Mein Mann (49) und ich (35) versuchen seit 2 Jahren schwanger zu werden. Nachdem wir es eineinhalb Jahre lang erfolglos probiert haben, sind wir seit einem guten halben Jahr in Behandlung bei einer Kinderwunschklinik. Dort wurde festgestellt, dass mein AMH-Wert etwas zu niedrig ist und beim Ultraschall einige Zysten erkennbar waren, die auf eine Endometriose hindeuten. Mein Zyklus ist ansonsten aber regelmäßig. Bei meinem Mann ist das Spermiogramm deutlich eingeschränkt.
Unser Arzt hat uns zuerst zu einer Insemination geraten, da ich nicht sofort die Bauchspiegelung machen wollte. Nach 4 erfolglosen Versuchen habe ich mich doch zur OP durchgerungen und es wurden einige kleine Endiometrioseherde entfernt, ansonsten waren die Eileiter aber durchgängig.
Jetzt hatten wir die erste IUI nach der OP und diese war leider auch nicht geklappt, obwohl ich mir diesmal so sicher war, eine Veränderung (Einnistungsschmerzen und super empfindliche Brüste) gespürt zu haben. Ich bin so frustriert und uns läuft langsam die Zeit davon ![]()
Mein Mann wird nämlich im März 50 und seine Krankenkasse würde eine ICSI nur übernehmen, wenn wir sie vorher beantragen.
Jetzt über Weihnachten hat unsere Klinik sowieso zu, d. h. der Zyklus ist sowieso verloren und dann bleibt uns vielleicht noch ein Inseminationsversuch im Januar, bevor wir uns für oder gegen die ICSI entscheiden müssen. Ich habe großen Respekt vor der damit einhergehenden Hormonbehandlung.
Grade bräuchte ich ein paar aufmunternde Worte und vielleicht einen Ratschlag von jemanden, der an einem ähnlichen Punkt stand. Freue mich auf den Austausch hier im Forum!