Einen schönen Dienstag euch allen! Ich möchte eine vollständige Endometriumbiopsie durchführen lassen, d. h. ERA/EMMA und ALICE. Offensichtlich analysiert dieser Test die chronische Endometriose, informiert über alle endometrialen Bakterien, von denen es einige geben kann, die die Einnistung verhindern, und lokalisiert das Einnistungsfenster. Ich denke, es ist eine sehr nützliche Technik, was meint Ihr
? Ich würde mich über Ihr Feedback zu diesem Thema freuen.
Endometriumsbiopsie
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Ich halte wenig von der Sache mit dem Einnistungsfenster, es gibt dazu keine unabhängigen Studien. Schadet aber auch nicht 🤷
Chronische Endometritis (NICHT Endometriose) ist auf jeden Fall sinnvoll abklären zu lassen, lässt sich mit gut Antibiotika behandeln, falls Plasmazellen nachweisbar sind.
Viel Glück 🍀
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Macht es eigentlich Sinn, ganz grundsätzlich ohne weitere Test gemacht zu haben 1x prophylaktisch Antibiotikum zu nehmenum alles was evtl da nicht hingehörtzu killen?
Ich möchte keine unnötigen Tests vorm ersten Mal, aber natürlich bestmögliche Voraussetzungen.
Nehme sonst NIE Antibiotikum.
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Fliege Ich würde keine Antibiotika ohne Indikation nehmen. Mit dem Antibiotikum zerstörst Du auch so viel nützliches, das würde ich lieber lassen.
Anemone 3 ich bin kein Fan von den Tests, habe dazu schon in anderen Posts meine Meinung zu kundgetan. Aber wenn Du Dich damit sicherer fühlst.
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Macht es eigentlich Sinn, ganz grundsätzlich ohne weitere Test gemacht zu haben 1x prophylaktisch Antibiotikum zu nehmenum alles was evtl da nicht hingehörtzu killen?
Ich schließe mich Gartenfee79 an, man sollte nie einfach auf Verdacht Antibiotika einnehmen, zum einen allgemein wegen Resistenzen, zum anderen machen Antibiotika auch die guten Bakterien, also Darmflora und Vaginalflora kaputt, das ist kontraproduktiv.
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Anemone 3 ich habe diese drei Tests machen lassen. Aber eher aus psychologischen Gründen, um mit dem Thema abschließen zu können.
Gedanke "Ich muss es versuchen damit ich am Ende sagen kann, alles probiert zu haben"
ERA hat tatsächlich was zutage gefördert. Ob es daran lag, dass es dann geklappt hat, ist allerdings schwer zu sagen. Studien sagen, dass ERA Quatsch ist

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Einen schönen Dienstag euch allen! Ich möchte eine vollständige Endometriumbiopsie durchführen lassen, d. h. ERA/EMMA und ALICE. Offensichtlich analysiert dieser Test die chronische Endometriose, informiert über alle endometrialen Bakterien, von denen es einige geben kann, die die Einnistung verhindern, und lokalisiert das Einnistungsfenster. Ich denke, es ist eine sehr nützliche Technik, was meint Ihr
? Ich würde mich über Ihr Feedback zu diesem Thema freuen.Auch wenn es keine Studien dazu gibt, empfehle ich den Test in jedem Fall. Zum einen falls heraus kommt das Du ein verschobenes Einnistungszeitfenster hast, schlechte Bakterien und zuwenig Lactobazillen und vielleicht chronische Entzündungen, dann wäre jeder Transfer sinnlos und pures Glück. Zum anderen fragt Euch doch mal warum es im Kinderwunsch keine oder nur wenige Studien gibt. Es passt die Kosten/Nutzen Analyse nicht. Wer außer uns Patienten ist den daran interessiert, niemand, weil dann kein Geld zu verdienen wäre. Auch wenn es keine Studien gibt, es kann für einen genau der Schlüssel zum Erfolg sein. Es gibt bei dem Test kein gut oder schlecht, egal welches Ergebnis man kann es entweder berücksichtigen oder behandeln oder kann einen Haken dran machen und sich auf andere "Baustellen" konzentrieren.
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Rennschnecke ich verstehe Deine Argument zum Thema Studien nicht. Die Kliniken sind natürlich interessiert daran, möglichst viel zu verdienen, aber sie sind auch daran interessiert eine möglichst gute Erfolgsquote zu haben.
Meine KiWu-Ärzte in CH haben mir von ERA abgeraten. Meine Ärztin der Klinik in IT ebenfalls. Die einzigen, die mir nach der MA dazu rieten, war die Klinik in ES, die wollten den allerdings selber machen.
Ich kann dazu nur soviel sagen, dass ich drei Transfers zu sehr unterschiedlichen Zeiten hatte. Ich war dreimal Schwanger. Transfer 1 nach fast 6 Tagen Progesteron, MA in der 8. SSW, gem. Klinik sollte ich einen ERA Test machen, da sich das Baby vielleicht nicht genügend eingenistet hat. Alle Ärzte, die ich dazu in CH befragten fanden dies sei ein absoluter Quatsch, da man den Herzschlag sah und die Plazenta bereits vorhanden. Sie vermuteten die diversen Hämatome als Ursache und die waren das Resultat von Aspirin Cardio und Heparin (ohne Indikation).
Transfer 2 fand ca. 115h nach der ersten Progesterongabe statt, das was eine biochemische Schwangerschaft. Transfer 3 fand nach 120 Stunden Progesteron statt, das Ergebnis schläft gerade.
Ich kann jedem nur empfehlen, bei allem Kritisch zu sein, was die Kliniken empfehlen. Egal, ob das diverse Tests oder die Medikamentengabe ist. Bedenke bitte, keine Untersuchung von ERA oder ähnlichem ist ohne Folge. Du musst erst Medikamente nehmen, bekommst ne Narkose und die GSH
ist von der Untersuchung beeinträchtigt. -
Hallo, ich danke euch für eure Meinungen, das ist sehr interessant für mich. Ich denke, dass bei der assistierten Reproduktion noch ein langer Weg vor uns liegt. In Bezug auf den Implantationsfenster habe ich gelesen, dass 20 % der Frauen ein verschobenes Implantationsfenster haben. Es ist also durchaus möglich, dass dies bei den restlichen 80 % der Frauen in Ordnung ist und es daher nicht notwendig ist, die Medikation an dieses Zeitfenster der Implantation anzupassen.