Fiktiver Brief an Herrn Spahn.
Jens Spahn will sehr bald Kinder mit seinem Mann: "Wären gute Eltern" (t-online.de)
Lieber Herr Spahn,
das ist eine ganz wunderbare Idee, die Sie da haben. Fühlen Sie sich virtuell dazu "gehändeschütelt" und beglückwünscht.
Ich hoffe sehr, dass dieser zutiefst persönliche Wunsch in Ihnen dazu beiträgt, das Embryonenschutzgesetz in Deutschland zu überdenken und politisch neu aufzustellen. Die Leopoldina hat da ja den ein oder anderen Vorschlag schon gemacht.
Und wie Sie schon völlig korrekt erkannt haben, ist man mit 40 "nicht mehr der Jüngste" - insofern wäre es auch mal schön, wenn man die magische Grenze von 40 Jahren für künstliche Befruchtungen mal über Bord werfen könnte. Für die Rente konnte man ja auch die Altersgrenze ein Stückchen nach hinten rücken. Medizin und Wissenschaft sei Dank.
Außerdem sind Sie der Gesundheitsminister. Sie sind sozusagen prädestiniert für diese Aufgabe.
Denn im Moment müssen unfreiwillig Kinderlose das Los entweder akzeptieren oder ins Ausland. Und ich bin sehr gespahnt, wo Ihr Weg Sie hinführen wird. Leihmutter oder Auslandsadoption? Denn eine Adoption in Deutschland dürfte schwer sein. Vielleicht auch für Sie. Ich wünsche ihnen zwar keinen steinigen Weg, weil ich das niemanden wünsche, aber ich hoffe dennoch, dass Sie dabei ein paar Dinge lernen und eine neues EmbSchG auf den Weg bringen.
Nun, ich hoffe und wünsche Ihnen, dass sich Ihr Wunsch alsbald erfüllen möge, denn ich glaube auch, dass Sie und ihr Partner gute Eltern wären.
bis dahin!