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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Das Alter...

  • Spaeti
  • 18. Juli 2020 um 08:23
  • Spaeti
    Morula
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    • 18. Juli 2020 um 08:23
    • #1

    Hallo ihr, ich hadere mit meinem Alter. Mache mir Gedanken, wie ich anderen meine Schwangerschaft erklären sollte... Ich möchte nichts von ezs sagen, lebe in Bayern auf dem Land... Manchmal zweifele ich, ob das richtig ist, was ich grad mache. In dem Alter nochmal anfangen. Wie geht es euch damit? Habt ihr euch selber eine Grenze gesetzt? Man fällt ja auf jeden Fall auf, ab Ende 40... Ich warte grad auf den Behandlungsplan für TF...

    Lg

  • Endi
    Blastozyste
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    • 18. Juli 2020 um 12:39
    • #2

    Hallo Spaeti.

    Willst du auch dem Kind verheimlichen, dass es aus einer EZS entstanden ist? Denn früher oder später kommt es doch heraus. Und verheimlichen belastet zusätzlich psychisch. Was nicht gut für die Behandlung ist. Ich bin jetzt 47 und wir gehen offen damit um. Unser direkter Umkreis wusste nicht wann der Transfer war. Damit wollte ich keine Erwartungen bei anderen provozieren. Aber sonst haben wir ganz offen erklärt warum wir uns dafür entschieden haben. Vor allem weil man in dem Alter auffällt.

    Ich wünsche dir ganz ganz viel Glück ????

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • Spaeti
    Morula
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    • 18. Juli 2020 um 12:59
    • #3

    Danke Endi! Dir auch viel Glück!!! Naja, ob und wann man das Kind aufklärt, hat ja erstmal nichts mit einer Schwangerschaft zu tun. Das weiß ich noch nicht.

    Ich meine, ich denke manchmal darüber nach, dass es ein bisschen spät ist, mit all dem was dazugehört wieder anzufangen. Macht ihr euch da keine Gedanken? Vllt denke ich auch zuviel über das Alter nach und sollte einfach abwarten, ob es funktioniert oder eben nicht. Am besten dann aber jetzt gleich... ?

  • sonnenschein1
    8-Zeller
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    • 18. Juli 2020 um 14:17
    • #4

    Verstehe was du meinst Spaeti, das sind ja 2 verschiedene Themen.

    Einmal die Frage ob du das Kind über die EZS aufklären möchtest, diese Frage mußt du dir aber vielleicht noch nicht jetzt beantworten. (hat noch etwas Zeit)

    Und die Frage wie du deiner Umwelt die späte Schwangerschaft erklärst. Ich denke ich würde falls jemand fragt sagen, das es sich um eine Hormonbehandlung gehandelt hat, die EZS würde ich auch nicht erzählen wollen.

  • Wildflower
    Blastozyste
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    • 18. Juli 2020 um 16:14
    • #5

    Hallo Späti,

    ich bin jetzt 44 und wäre 45 wenn ich ein Kind kriege. Manchmal denke ich auch, dass das grenzwertig ist aber andererseits gehts doch viel mehr darum, wie alt du dich fühlst und ob du dir ein Kind und die damit verbundenen Belastungen zutraust. Ich habe einen riesen Respekt vor der Aufgabe und Verantwortung aber der Gedanke an meine eigene kleine Familie und ein Kind, dem ich meine Liebe und Werte geben darf, überwiegen bei allen Zweifeln.

    5x ICSI negativ

    4x EZS negativ

    Wechsel der Spenderin

    Frischtransfer einer 4AA Blastozyste

    Positiv (HCG an TF+9 bei 134, HCG an TF+16 bei 2.930) :love:

  • Wildflower
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    • 18. Juli 2020 um 16:20
    • #6

    Ansonsten weiss mein Umfeld, dass ich in Kiwu Behandlung war aber niemand, dass es jetzt Richtung EZS geht.

    Wir wollen das Kind ab 5-6 Jahren anfangen aufzuklären und werden es vorher niemandem sagen denn wir finden, dass das Kind ein Recht darauf hat, die besondere Situation als erstes zu erfahren. Wie es dann weiter damit umgeht, sprich ob die Herkunft überhaupt thematisiert wird oder alles als normal angesehen wird, sehen wir dann. Dann und nur wenn das Kind offen mit anderen darüber redet, würde ich das Thema erläutern, vorher nicht.

    5x ICSI negativ

    4x EZS negativ

    Wechsel der Spenderin

    Frischtransfer einer 4AA Blastozyste

    Positiv (HCG an TF+9 bei 134, HCG an TF+16 bei 2.930) :love:

  • Endi
    Blastozyste
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    • 18. Juli 2020 um 16:48
    • #7

    Natürlich habt ihr Recht dass es unterschiedliche Themen sind ?

    Aber ich stimme Fegi zu, dass ich mich nicht so alt fühle, dass es schon zu spät wäre. Habe mich immer jünger gefühlt als ich war ? Zumindest mache ich mir jetzt keine Gedanken mehr darüber. Aber mein Partner ist auch 13 Jahre jünger. Das spielt vielleicht mit hinein.

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • Spaeti
    Morula
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    • 18. Juli 2020 um 19:07
    • #8

    Ich selber fühle mich auch nicht zu alt. Sonst würde ich es auch nicht machen. Und wenn es tatsächlich klappen sollte, wars auch nicht zu spät. Aber die Umwelt wird sich ein Urteil nicht verkneifen... Aber das ist immer so. Leute finden immer etwas was nicht passt.

    13 Jahre jünger - das senkt den altersschnitt :P:thumbup:

    Schön, dass es hier paar altersähnliche gibt! Wobei ich ja noch bisschen "grenzwertiger" bin... ^^8o:saint:

  • Endi
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    • 18. Juli 2020 um 20:58
    • #9

    ??? grenzwertiger klingt lustig ???

    Ja, es gibt immer einen der seinen Senf dazugeben wird. Das ist mir egal ? wir wollen das so und keiner darf da rein reden, aber jeder darf seine Meinung haben ?

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

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  • Wildflower
    Blastozyste
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    • 19. Juli 2020 um 14:31
    • #10

    Ich bin auch echt gespannt wie das Umfeld reagiert wenn es bei mir klappen sollte. Denn es rechnet ja niemand mehr damit und ich werde, anders als vor 3 Jahren, von keinem mehr gefragt ob wir Nachwuchs wollen da sich wohl alle denken, dass der Zug abgefahren ist.

    Nervig würde ich wahrscheinlich finden, wenn es von der ein oder anderen bohrende und sehr direkte Fragen gibt, wie die SS denn jetzt noch geklappt hat. Denn wer sich nur etwas intensiver mit Schwangerschaften über 44 beschäftigt, der weiss, dass es fast unmöglich und wie ein 6er im Lotto ist, schwanger mit einem gesunden Kind zu werden und es auch halten zu können.

    5x ICSI negativ

    4x EZS negativ

    Wechsel der Spenderin

    Frischtransfer einer 4AA Blastozyste

    Positiv (HCG an TF+9 bei 134, HCG an TF+16 bei 2.930) :love:

  • Endi
    Blastozyste
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    • 19. Juli 2020 um 17:01
    • #11

    Meine Gyn hatte so einen 6er im Lotto. Mit 49 mit dem 3. Kind schwanger. Ganz normal empfangen und ohne Probleme ausgetragen. Aber eben eine Ausnahme.

    Ich möchte eher die Nachfrage während der Versuche vermeiden. Dadurch fühl ich mich unter Druck gesetzt.

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • Fliege81
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    • 19. Juli 2020 um 19:20
    • #12

    Bei mir im Büro ist man bei einigen schon ab 30 eingestuft "Der Zug ist abgefahren...." Meine Zimmerkollegin hat eine strikte Einstellung, die rechnet nie und nimmer damit dass ich zusammen mit meinem Mann noch einen Kinderwunsch habe. Da kommen immer auch so Aussagen... puhh… Ich habe gerade auf jemanden kennengelernt, eine Frau über die gemeinsame Theraupeutin die ist mit natürlich schwanger geworden mit 45. Ich werde wahrscheinlich sagen, dass es künstlich sein musste und es daher jetzt erst geklappt hat, mehr nicht. Ich fühle mich während den Versuchen sonst auch unter Druck gesetzt ähnlich wie Endi, außer meine Eltern und mein Mann weiß das dann niemand.

    ERMap auffällig-rezeptiv P +6,5, ImMap unauffällig, Mirobiologie und Pathologie unauffällig

    HSK im September: alles in Ordnung, unauffällig

    TF: 17.10.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 27.10: 18 schon wieder vorbei

    TF: 04.12.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 14.12: 376,6 :red_heart:

    08/2021 wir halten unseren kleinen Schatz in den Armen :red_heart:

  • Nirak
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    • 25. Juli 2020 um 08:40
    • #13

    Guten Morgen zusammen,

    ich bin glaube ich hier die ÄLTESTE....Ich habe vor 2 Wochen meinen 55. Geb gehabt.

    Seit gestern bin ich in der 27. SSW.

    Da ich mich recht gut gehalten habe gehen viele davon aus, dass ich Mitte bis Ende 40 bin.

    Bei Fragen nach dem Weg meiner Schwangerschaft erkläre ich, dass wir (mein Mann ist 13 Jahre jünger als ich..) in Spanien waren und ich einige Hormonbehandlungen hatte, weil man mir in Deutschland in meinem Alter nicht mehr hilft. Ich habe noch gesagt, dass die Vereinigung außerhalb stattfand und mir der Embryo nach 5 Tagen transferiert wurde. Es kamen nie weitere Fragen nach EZS.

    Wann wir es unserem Nachwuchs offenbaren werden haben wir noch nicht festgelegt.

    Macht euch nicht verrückt wegen eures Alters!

    Seid glücklich wenn sich euer Traum erfüllt!

    Ihr werdet sooooo viel Liebe zu verschenken haben und ....Kinder sollen ja auch jung halten!

    Alles Gute!

  • Inali
    Morula
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    • 25. Juli 2020 um 10:00
    • #14

    Ihr Lieben! Ich wollte nur mal kurz meinen Senf dazugeben, nachdem ich zwei Wochen "out of Forum" war.
    Ich wurde ja schon Mutter mit Anfang 20 und dann 10 Jahre später nochmal. Der Wunsch nach einem Kind mit meinem Partner ist ungebremst, auch jetzt Mitte Vierzig. Mein Partner ist älter als ich, aber auch er fühlt sich dazu in der Lage und weiß auch, wovon er spricht ^^

    Und weder er noch ich fühlen uns zu alt.


    Wir haben Bekannte, da sind die Geschwister 20 Jahre auseinander. Ich kenne zudem zwei Schwestern, die 22 Jahre auseinander waren. Und da kam also der eine relativ früh und der andere relativ spät. Und wir haben Bekannte, die in jeder Altersstufe bis in unser Alter Kinder bekommen haben und sagen, dass man die letzten, die späten Kinder ganz besonders genießt... genau das, weiß ich, dass es so auch für mich so sein wird. Das bewusste Erleben, das nicht "nebenher großziehen", das ist es... für die anderen beiden Kinder blieb oft viel zu wenig Zeit...

    Es macht mich so zuversichtlich zu lesen, dass es bei Dir Nirak trotz ein paar Jahren mehr geklappt hat... Ich freue mich mit jeder hier, die Positives zu berichten hat. Und auch ich will Euch (hoffentlich) in Kürze Positives berichten. :)

    2 Mal editiert, zuletzt von Inali (25. Juli 2020 um 13:54)

  • Inali
    Morula
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    • 25. Juli 2020 um 10:06
    • #15
    Zitat von Spaeti

    Hallo ihr, ich hadere mit meinem Alter. Mache mir Gedanken, wie ich anderen meine Schwangerschaft erklären sollte... Ich möchte nichts von ezs sagen, lebe in Bayern auf dem Land... Manchmal zweifele ich, ob das richtig ist, was ich grad mache. In dem Alter nochmal anfangen. Wie geht es euch damit? Habt ihr euch selber eine Grenze gesetzt? Man fällt ja auf jeden Fall auf, ab Ende 40... Ich warte grad auf den Behandlungsplan für TF...

    Lg

    Auch ja Spaeti,... die Grenze.... :P Ich hatte mir diese Grenze mit 40 gesetzt, damals. 8o Da dachte ich ja auch noch ganz sicher, dass es natürlich klappt. Die ersten Jahre mit meinem zweiten Mann haben wir es nicht drauf angelegt, aber dann. Und jeden Monat habe ich gehofft und gebangt. Bis er dann zum ersten Mal zum Arzt mit ist, war ich schon 42. Und dann habe ich die Grenze innerlich wieder erhöht. Dann auf 45 - aber dann waren wir mitten im Behandlungszyklus und ich habe noch einmal nachgelegt. Und jetzt lass ich es offen.... rein finanziell ist nicht mehr sehr viel drin. Aber wer weiß, darüber mache ich mir im Moment keine Sorgen. Und diesmal klappt es. Ganz bestimmt <3

  • Fliege81
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    • 26. Juli 2020 um 16:04
    • #16

    Danke liebe Nirak für Deinen schönen positiven Beitrag und auch Deinen, liebe Inali-hat mich berührt und lässt mich weiter hoffen, vertrauen....

    ERMap auffällig-rezeptiv P +6,5, ImMap unauffällig, Mirobiologie und Pathologie unauffällig

    HSK im September: alles in Ordnung, unauffällig

    TF: 17.10.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 27.10: 18 schon wieder vorbei

    TF: 04.12.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 14.12: 376,6 :red_heart:

    08/2021 wir halten unseren kleinen Schatz in den Armen :red_heart:

  • Endi
    Blastozyste
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    • 26. Juli 2020 um 16:53
    • #17

    Nirak

    Du hälst hier die Hoffnunsflagge für uns hoch!!! Danke schön ?

    Inali: ja, ich dachte nach der Trennung von meinem Ex-Mann, da war ich 43, dass war es endgültig mit dem Kinderwunsch. Und dann kam 1 Jahr später ein 13 Jahre jüngerer Mann in mein Leben und wir waren noch nicht lange zusammen als wir uns ein gemeinsames Kind wünschten. Erst denkt man ja, müsste doch so gehen und dann ging die ganze untersucherei von vorne los ? bis ich mich zur EZS durchgerungen habe. Dann noch ein Fehlgriff in Polen, der wieder Zeit kostete. Nun bin ich schon 47 und wir wollen nicht aufgeben. Und es gibt ja erfolgreiche Spätmütter hier ?

    Ich bin so froh dass wir uns hier im Forum zum Austausch gefunden haben ?❤️

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

    Einmal editiert, zuletzt von Endi (26. Juli 2020 um 17:03)

  • Inali
    Morula
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    • 26. Juli 2020 um 16:56
    • #18

    Ja Endi... ja Nirak und Shelljane... ich bekomme grad richtig ne Gänsehaut... <3

  • athene18
    Blastozyste
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    • 26. Juli 2020 um 18:13
    • #19

    Hallo Spaeti!

    Ich sehe es wie Fegi.

    Und ich bin auch Ende 40 und sogar single. Aber fühle mich fit und fühlte mich nie so in der Lage dafür, ein Kind groß zu ziehen wie jetzt. Für mich war es, von einer Familienbande zerrissen, aus der ich erst einmal entkommen musste, schwer, mich in meinem Lieblingsberuf erfolgreich durchzusetzen. Sicher auch, weil ich in jungen Jahren ein Neurösschen war. Für mich war immer klar: Ich muss mich festigen in der für mich richtigen Tätigkeit und Verantwortung, im richtige Job, denn ich identifiziere meine Frauenrolle nicht durch eine Mutterrolle und wusste schon als Teenager, das ich die durchschnittliche Frauenrolle mit der Hauptlast auf Familie und Kindern nie erfüllen könnte, denn ich würde depressiv werden. Das bin eben ich. MIt Ungleichheit der Geschlechter kann ich nicht umgehen, und die Mutterrolle ist für mich EINE Funktion von mehreren meiner selbst in unserer Gesellschaft. Aber meine Identität erziele ich nicht durch Mutterschaft. Ich habe inzwischen den Arbeitgeber, bei dem ich lange bin und mir vorstellen kann, mein Leben lang zu bleiben. Ich bin finanziell und sozial abgesichert und, was ich immer wollte, total unabhängig. Ich habe eine Kita und einen Park im verkehrsberuhigten Gebiet und einen Kiga und eine Schule vor der Haustür am Park. Detto alle Ärzte und alle Nahversorger. Das war alles geplant: Wenn, dann nur so, wenn immer noch allein. Ich habe mir die Bedingungen geschaffen, und es hat gedauert. Allein geschaffen, denn der Richtige, mit dem ich mir vorstellen konnte, mein Leben zu verbringen, war nicht dabei bzw. war es schon, aber trotzdem standen die Umstände auf nein. Bis es soweit war, war ich eben so alt. Das bin ich mit meiner Geschichte. Ich weiß genau, dass ich ein Kind will und weiß genau, dass ich, wenn es nicht "meine" Gene hat, es genauso mein Kind ist, ich es genauso liebe, und ich weiß auch, dass Wahlverwandtschaft verwandter sein kann als genetische Verwandtschaft. Ein Mensch ist genetisch er selbst und niemals ein Teil seiner Eltern, nur weil es dieselben Gene trägt. Es prägt sie aus in der Umwelt, die die Eltern ihm schaffen. Und wieviele Gene habe ich noch von meiner Ururoma? Wie wichtig ist das? Warum muss es eigentlich so sehr um die Gene gehen? Obwohl ich weiß, dass ich ein Kind mit meinen Genen wählen würde, wenn ich nicht zu alt wäre, um es mit eigenen EZ zu versuchen, weiß ich ganz genauso, dass mein Kind aus EZS GANZ genauso mein geliebtes Kind ist. Das ist uns doch genauso selbstverständlich klar wie die Tatsache, dass wir die eigenen EZ wählen würden, wenn wir könnten. So what?

    Ich bin gesundheitlich fit. Und jetzt will mir eine Gesellschaft sagen: Dein Kind wird sich schämen, wenn du aussiehst wie die Omi und deswegen soll man kein Kind bekommen? Was für ein Unsinn! Mit Leuten mit kleingeistigen und engstirnigen Meinungen braucht mein Kind sich nicht konfronieren. Mein Kind wird mir danken, dass es am Leben ist. Es wird mich lieben. Und es wird verunsichert, wenn die Eltern sich verunsichern lassen. Wichtig ist nicht, wie alt man ist, sondern wie man sich fühlt. Ich will mit meinem Kind rennen, radfahren, spielen, wandern. Wer das mit Ende 40 nicht mehr kann, ist nicht zu alt, sondern hat sich nicht gesund gehalten.

    EZS: Ich verstehe, was du meinst, und es geht mir auch so. Ich werde es niemandem sagen, bevor es mein Kind nicht weiß. Mein Kind werde ich aufklären je nach Gefühl, wann es so weit ist. Ein bisschen, wenn es klein ist, ein bisschen mehr wenn es älter wird, vermutlich. Dass es heutzutage mehrere Möglichkeiten, wie es zur Entstehung eines Kindes kommt, gibt. Alle werden gleichwertig erwähnt. Ich denke auch, mit 5-6 Jahren kann mal sagen, das Kinder im Bauch der Mami wachsen und grob an einer Bildgeschichte erklären, dass es Kind a gibt, wo das so und so ist und Kind B, wo so und so, und das eigene Kind C ist eben so ein Fall wie Kind D, wo es eben so ist. Ich erzähle es dem Umfeld solange nicht, bis ich mir sicher sein kann, es kann sich nicht verplappern und mein Kind mit blödsinnigen Anspielungen verunsichern.

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
    Ergebnisse: ca. 5 biochem. Schw., 2 neg.

    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
    11/2020: 2. TF: biochem. Schw.
    3/2021: pos., ET: 22.11.21 :love:

    14.07.2021 Organscreening:
    Meine Kleine <3, die mir das Allerliebste auf der Welt ist,

    hat eine Zwerchfellhernie;(

    28.10.2021: Babymaus erblickt das Licht der Welt und ist stabil :smiling_face_with_hearts:
    30.10.2021 OP findet statt, seither geht es weiter bergauf :grinning_face_with_smiling_eyes:

    08.12.2021 Endlich zu Hause

  • Wildflower
    Blastozyste
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    • 26. Juli 2020 um 20:52
    • #20

    Danke für deine ausführliche Erklärung, Athene.

    Ich habe Anfang des Jahres in Berlin ein Seminar besucht, hier ging es um Samen- und/oder Eizellspende und von den 12 anwesenden Frauen waren es ernsthaft 8 Singlefrauen, die ihre Situation ähnlich wie du geschildert haben. Fand ich ziemlich beeindruckend. Und iwie doch auch ein Sinnbild der modernen Gesellschaft.

    Zur Aufklärung des Kindes habe ich ja schon beschrieben wie meine Vorstellung ist. Mit dem Thema beschäftige ich mich auch intensiv und der psychologische Ansatz ist, dass man dem Kind das Thema so gelassen und normal wie möglich beibringen sollte. Denn sobald man die Herkunft als Besonderheit darstellt und dem Kind zusätzlich noch nahe legt, das Thema als Geheimnis zu wahren, ist das kontraproduktiv. Leuchtet ja auch ein. Trotzdem stell ich mir diese Phase auch ehrlich gesagt nicht so einfach vor.

    5x ICSI negativ

    4x EZS negativ

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