Hallo in die Runde,
wir haben heute endlich wieder eine Spenderin "angeboten" bekommen und es wurde bereits angekündigt, dass diese nicht ganz meinem Phänotyp entspricht. Jedoch gestaltet sich das Matching bei mir schon allein deshalb so schwierig, weil ich eine sehr seltene Blutgruppe habe. Umso sehnsüchtiger haben wir auf diese Nachricht gewartet... nun, die Blutgruppe und alle anderen Merkmale passen, bis auf die Augenfarbe der Spenderin: und diese ist grün.
Mein Partner hat blaue Augen und ich braune. Die Wahrscheinlichkeit, dass unser genetisches Kind grüne bekommen könnte tendiert so ziemlich gegen Null. Mit grünäugiger Spenderin allerdings liegt diese bei 50%. Dafür aber 0 für braune.
Ich weiß, dass das jetzt echt wie ein verdammtes Luxusproblem daherkommt, aber ich kann mich grad schwer mit dieser Sache abfinden, bzw darüber hinwegsehen. Ist das albern? Ich hasse mich dafür. Sollte es jemals mit der Spende funktionieren, haben wir ja sowieso vor, das Kind über seine Entstehung aufzuklären. Warum stört mich das nun so? Ich habe wohl Angst, mich dann so gar nicht in dem Kind wiederzuerkennen, wenn es weder meine Augenfarbe noch die meines Partners (was auch passieren kann) hat.
Könnt ihr meine Gedanken/Ängste nachvollziehen? Oder spinne ich jetzt total? Ist euch die Augenfarbe der Spenderin = Eure wichtig? Kann mich jemand eventuell mit eigenen Erfahrungen oder anderen Sichweisen "beruhigen"?
Die Spenderin ist 27 und hat bereits ein Kind. Also auch gute Argumente FÜR sie.
Danke euch schon mal