Hallo ihr Lieben,
das ist jetzt die Fortsetzung von 'Estonia - unsere Geschichte', ich dachte mir ich fange mal ein neues Thema dafuer an. :schreiben:
Also: Es geht wieder los :ja:, wir wollen einen neuen Versuch starten.
Wir waren ja im Juni in Estonia gewesen fuer unseren allerersten Eizellspendenversuch, leider hatte es aber nicht geklappt und ich war nicht schwanger.
Nun hat mein Mann im November Urlaub und da dachten wir, wir koennten wieder einen Versuch starten. Also haben wir Dr. Soeritsa von der 'Elite Kliinik' in Estonia angeschrieben, und er hat uns die aktuelle Preisliste und Donorliste zugeschickt.
Leider gab es eine kleine Preiserhoehung (um die 200 Euro mehr).
Ich kopiere die aktuelle Preisliste mal hier rein: :verweis:
Fee Schedule – total (all oocytes)
Medical Fees
Elite treatment fees for an egg recipient arriving, having already been prepared in their home country. The patient contracts directly with Elite for the provision of treatment, which includes:
1. - Screening of egg donor, including tests 950 EURO
2. IVF
- Sperm preparation
- insemination, fertilisation and culture of the donor eggs
- embryo transfer
- all Consultant, IVF lab fees, facility fees etc.
- embryo freezing (if applicable)
- embryo storage (if applicable) 1250 EURO
Contribution towards the egg donor’s treatment costs 900 EURO
Medications for donor (long protocoll GnRh/recGn/recHCG) 1250 EURO
Total: 4350 EURO
Also alles in allem kostet es jetzt 4350 Euro. Macht man ICSI kostet das noch einmal extra (330 Euro hiess es im Juni). Ich wollte noch dazu sagen dass das Einfrieren von uebrig gebliebenen Embryos keine Extrakosten mit sich zieht. Soweit ich weiss werden die bis zu 5 Jahren eingefroren, und die Patienten entscheiden was mit Ihnen geschieht. :glasswim:
Nun zur Donorliste. Leider gab es diesmal nur 3 Spenderinnen zur Auswahl, und die haben erst mal alle nicht gepasst. (Die Kriterien der Donorliste sind: Alter, Groesse, Gewicht, Haarfarbe, Augenfarbe, Brille (ja oder nein und welche Staerke), Bildung (die meisten haben normale Schulbildung, einige Hochschule), Nationalitaet, Familienstand, Anzahl Kinder, Blutgruppe, Rhesusfaktor, CMV (IgG und IgM), HSV I + II (IgG und IgM).
Ich habe dann gefragt ob es denn bald noch mehr Spenderinnen gibt und habe meine 'perfekte' Spenderin mal angegeben, und Dr. Soeritsa meinte er sucht jemanden, aber das wuerde einige Zeit dauern. Fuer November gaebe es nur diese drei zur Auswahl.
Also wollten wir das ganze schon wieder absagen und auf naechstes Jahr verschieben. ![]()
Heute kam dann aber schon eine email, und siehe da eine Spenderin mehr! Sie passt auch recht gut, das einzige was nicht passt ist die Blutgruppe.
Nun sind wir also am ueberlegen, ob wir diese Spenderin nehmen sollen fuer November, oder aber weiter abwarten sollen. :gruebel: :gruebel:
Hat jemand aehnliche Erfahrungen gemacht? Habt ihr Kompromisse bei der Donorauswahl gemacht oder habt ihr solange gewartet bis die perfekte Spenderin kam? Ist denn die Blutgruppe wirklich sooo wichtig? Klar waere es leichter wenn die Blutgruppe stimmt und man das dann nicht so leicht rauskriegen koennte mit der Eizellspende. Andererseits denke ich mir, was solls. Schliesslich machen wir ja eine Eizellspende und warum sollte dann alles 100prozentig stimmen muessen. Also wenn ich ein Kind aus Eizellspende waere wuerde ich das schon gerne irgendwann mal erfahren wollen und wissen wollen wie das alles ganz genau ablief. Was meint denn ihr? :help:
Viele Gruesse,
eure im Moment gruebelnde Maddi :gruebel: