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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Thema schlafen

  • sasuna
  • 23. Juni 2006 um 22:56
  • sasuna
    Morula
    Beiträge
    499
    • 23. Juni 2006 um 22:56
    • #1

    ich war vor einigen Wochen auf einem sehr interessanten Vortrag dazu und werde versuchen nach und nach die infos niederzuschreiben.

    Der Vortragende ist Chefarzt einer Schlafambulanz für Kinder.

    Sein 1. Punkt war:

    Kinder müssen im eigenen Bett möglichst noch weit weg von den Eltern schlafen (kinderzimmer) ist eine reine Errungenschaft des 20. Jahrhunderts. Vorher schliefen babys fast ausschließlich bei den Eltern.

    Sein 2. Punkt war:

    Athmosphäre abends: frau müde vom ganzen Tag wartet auf mann damit er ihr Kind mal abnimmt mann müde von der arbeit will lieber Zeitung lesen und was nun: KIND spürt diese Anspannung jetzt solls leicht einschlafen?

    so demnächst mehr dazu......

    (muss nämlich auch ins Bett)

  • Nicki
    Morula
    Beiträge
    273
    • 26. Juni 2006 um 20:58
    • #2

    Re: Thema schlafen

    Hee.....weiterschreiben...vor allem Punkt zwei interessiert mich...

    wir haben die Probleme zwar im Griff und der Kleine schläft wunderbar ein, aber ich möchte gerne wissen, ob unsere Methode denn auch wissenschaftlich annerkannt ist.....

    Ne, aber im Ernst.....was hat der gute Mann denn zu berichten

    LG
    Nicki mit Sebastian *6.2.05

  • sasuna
    Morula
    Beiträge
    499
    • 26. Juni 2006 um 21:34
    • #3

    Re: Thema schlafen

    :D

  • Tapabo06
    8-Zeller
    Beiträge
    121
    • 26. Juni 2006 um 22:50
    • #4

    Re: Thema schlafen

    Ihr Lieben,

    ich wage auch mal ein Posting zum Thema schlafen usw. Ja, ich habe das Buch Jedes Kind kann schlafen lernen auch gelesen, aber prophylaktisch als unsere Tochter erst wenige Wochen alt war.

    Ich habe 6 Monate voll gestillt, weiter bis zum 11. Monat, aber glücklicherweise hat sie sich nach den ersten Wochen mit 12-13 mal Stillen am Tag alle paar Wochen neu eingepegelt und kam mit 4 Monaten nachts noch 2 mal, mit 5 Monaten 1 mal und mit 7 Monaten schlief sie durch. Wenn sie nachts mal ein bisschen geraschelt und genestelt hat, habe ich sie allerdings nicht gleich angelegt, sondern gewartet, ob sie wieder einschläft oder ob sie anfängt, Unmut zu äußern. In diesem Fall hab ich sie dann aber gleich zu mir genommen, bevor sie anfing zu weinen.

    Sie schlief bis Ende des 5. Monats bei uns im Zimmer (nicht mit im Bett, das ist mit 1,40m zu schmal und mehr gibt das Zimmer nicht her) und seit sie aus der Wiege herausgewachsen ist im eigenen Zimmer. Klar ist es eine sehr künstliche Angelegenheit, kleinen Kindern eine gesonderte Schlafstatt zuzuweisen, aber eine Kleinfamilie, in der die Mutter während der gesamten Wachzeit für das Kind ansprechbar ist, ohne von Großeltern, Tanten, älteren Kindern entlastet zu werden, ist auch eine wenig natürliche Angelegenheit.

    Ich denke, hier habe ich einfach totales Glück gehabt. 5 Jahre nicht durchschlafen - welcher Erwachsene soll das überleben?

    Wir versuchen, einen pragmatischen Weg zu gehen wobei wir die Bedürfnisse des Kindes sehr hoch bewerten, unsere eigenen Bedürfnisse aber auch nicht ignorieren. Mit zunehmendem Alter justiert sich diese Balance immer wieder neu. Der einzige richtige Rat den ich geben kann ist, zu überlegen, wo man hinwill und warum und wie man am besten dort hingelangt. (Beispiel: Letzte Stillmahlzeit absetzen? Nicht gerade, wenn man übers Wochenende im Hotel übernachtet. Und ähnliche Selbstverständlichkeiten mehr...)

    Als sie ganz klein war, habe ich sie immer erst zur Nacht hingelegt, wenn wir auch ins Bett gingen, auch wenn es manchmal abends etwas zäh war. Mit ein paar Monaten habe ich dann angefangen, ein Schlaflied zu singen und sie hinzulegen. Manchmal war sie so müde, dass sie gleich einschlief, aber oft habe ich auch noch 20 Minuten ein selbstgedichtetes Mantra zu singen oder zu murmeln. Der Sinn war, dass sie wissen soll, dass ich da bin, auch wenn ich sie nicht auf dem Arm halte. Später habe ich dann angefangen, nach dem Singen rauszugehen - zumindest ganz kurz, um das Babyphone in die Küche zu tragen. Mal ist sie gleich eingeschlafen, mal hat sie einmal aufgeheult und ist dann eingeschlafen und mal bin ich wieder rein und habe mein Mantra gemurmelt.

    Zur Zeit (17 Mon.) will sie nur auf dem Schoß einschlafen, nachdem wir ein Buch angeschaut haben und ich sie danach in den Schlafsack gepackt und schonmal Gute Nacht gesagt habe. Wenn sie müde genug ist, dauert das 3-5 Minuten und ist ja auch schön (klar sollte man bequem sitzen und vorher aufs Klo gegangen sein). Wenn wir den Eindruck haben, dass sie noch nicht müde ist, schieben wir vor dem Zähneputzen nochmal eine Runde spielen ein - das ist für alle Beteiligten weniger aufreibend als späteres Weinen. Nicht verhandelbar ist allerdings, dass mein Mann und ich uns bei ins Bett bringen abwechseln, auch wenn sie in den letzten Wochen hier deutlich mich bevorzugt - er muss dann schon einiges Entertainment aufbieten, bis sich die Badezimmertür hinter den beiden schließen kann.

    Ein Buch, das mir viel gegeben hat und dass ich hier als Tip noch nicht gefunden habe, ist "Mutter Natur" von der Anthropologin Sarah Blaffer Hrdy. Die perfekte Idylle scheint einfach nicht möglich zu sein. Falls jemand noch Literaturtips zu wissenschaftlich fundierten Kulturvergleichen beim Leben mit Kindern hat, so würden mich diese interessieren - so ganz andere Sichtweisen auf Kinder relativieren doch einiges.

    Liebe Grüße,
    Tapabo

    ------------------------------------------------------------
    2 Kinder durch EZS - Tochter 01/05, Sohn 05/07

  • Josi
    Morula
    Beiträge
    596
    • 27. Juni 2006 um 14:35
    • #5

    Re: Thema schlafen

    Meine liebe ..........


    ganz toll, daß du dir die Mühe gemacht hast und die Qintessenz dieses Vortrages hier für uns zusammengefaßt hast ;)


    Erscheint mir alles sehr logisch, natürlich und nachvollziehbar - hoffen wir, daß die "Elternolympiade" -köstlicher Ausdruck ;) so schnell wie möglich aus der Mode kommt und von den nächsten Generationen als genauso eine schlimme Fehlleistung wie die abgekapselten Neugeborenenstationen der 60er und 70er Jahre mit ihrem nur-alle-vier-Stunden-füttern-und Körperkontakt-Vorschriften erkannt wird.


    Herzliche Grüße

  • Nicki
    Morula
    Beiträge
    273
    • 27. Juni 2006 um 21:39
    • #6

    Re: Thema schlafen

    Ups..ob ich das noch alles zusammenbringe...


    Also, Sebastian war ja ein Frühchen mit 9 Wochen zu früh und deshalb auch nicht ganz einfach....vor allem ist er nach Entlassung nach zwei Tagen wieder ins KKH und operriert worden.

    Bevor ich jetzt meine "Methode" erläutere...ich würde vermutlich vieles nicht mehr so machen und finde es zum Teil auch nicht mehr richtig....aber die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen....

    Also als Sebastian dann endgültig zuhause war, war für uns klar, er schläft in seinem Zimmer und nicht bei uns im Bett....
    Ach ja, Sebastian war ein Flaschenkind.....und die Nacht, wo er vor seiner OP zuhause war hat alles super gut geklappt.
    Naja, dann nicht mehr.....er wollte einfach nicht dort schlafen...bis 22 Uhr war er bei uns auf´m Sofa...hat dort geschlummert und sich sichtlich wohlgefühlt....Aber kein Zustand für uns....wir hatten den Fernsehr aus und zum lesen fehlte uns irgendwie die Kraft und Konzentration...naja, um 22 Uhr wollte ich ihn dann ins Bett bringen....er hatte einen drei Stunden Rhythmus...eine Stunde trinken....eine Stunde Gebrüll und der Versuch ihn ins Bett zu bringen...eine Stunde schlafen...ich habe ihn nicht im Bett schreien lassen...nein ich habe versucht ihn auf dem Arm einschlafen zu lassen und dann hinzulegen...
    Teilweise habe ich in unser kleines Zimmer eine Luftmatraze reingequetscht (im wahrsten Sinne des Wortes....denn Platz war da eigentlich nicht für) und hab mit dem Kind im Arm dort geschlafen...nicht, weil ich nicht auf´s Sofa oder ins Bett gehen wollte, sondern weil ich dem Kleinen sein Zimmer schmackhaft machen wollte....
    Naja , irgendwann haben wir ihn dann sporadisch doch mit ins Bett genommen...vielleicht in vier Wochen , dreimal ??? Ich konnte einfach nicht schlafen, wenn er neben mir lag....er hat sich so zusammen gerollt und an mich rangelegt, dass ich nur in einer Position bleiben durfte...mein Kreuz, meine Arme meine Beine alles schien abzusterben...
    Irgendwann hab ich dann versucht ihn tagsüber ans Bett zu gewöhnen...er hat es gehasst...sobald er dort reinmusste, ging das Gebrüll los...er schlief auf dem Sofa, im Kinderwagen, im Auto im Arm , nur nicht im Bett....langsam und immer spielerisch hat er sich dann an das Bett gewöhnt und fand es Klasse dort zu liegen und zu beobachten....aber Nachts, Nein Danke....
    er schlief die erste HÄlfte Super..also so bis 1 Uhr , 2 Uhr und dann wars vorbei...
    Irgendwann konnte ich nicht mehr und hab ihn ins Bett rein und teilweise im Bett ganz festgehalten..daher rühren vermutlich auch meine massiven Kreutzschmerzen....denn ich war manchmal eine halbe Stunde in gebückter Haltung und hab ihn immer wieder festgehalten.....er sollte merken, Mama ist da und geht auch nicht weg bis er sich beruhigt hat.
    Irgendwann hat sich das ganze gedreht, und er hat sein Bett geliebt....sobald ich ins Zimmer mit ihm kam, wollter er dort rein und sich hinlegen, spielen oder einfach nur schauen....

    Jetzt mit 16 Monaten ist es absolut kein Problem...er schläft wunderbar durch von sieben bis sieben...naja, ausser er verliert den Schnuller und findet ihn nicht oder er zahnt , ist krank usw.
    Wann er genau mit den Bett-Problemen aufgehört hat weiss nicht mehr so genau, aber ich glaube es war mit 8 oder 9 Monaten....
    Mittags hatten wir allerdings sehr lange noch das Problem, er schlief nur im Kinderwagen oder auf´m Arm....
    Ich hab ihn dann immer auf´m Arm einschlafen lassen und hab in schlafend ins Bett gelegt , und immer zur gleichen Zeit und immer mit dem gleichen Ritual. Anfänglich schlief er immer nur eine halbe Stunde....mittlerweile schläft er mind. eine Stunde bis zu 2 1/2 Stunden mittags dort.

    Sebastian schläft jetzt allerdings nirgends wo anders mehr. Klar wenn er sehr sehr müde ist im Kinderwagen, aber er will in sein Bett, er schläft nicht bei uns ein, also wenn er krank ist und wir sagen, heute schläft er bei uns, dann muss ich ihn erst in seinem Zimmer auf´m Arm einschlafen lassen und dann rübertragen. Mittags möchte mein Mann am Wochenende oft mal sich mit ihm hinlegen und gemeinsam ein Nickerchen halten. Geht nicht... er will ins sein Bett.

    Ach ja, wir haben von Anfang an ein Einschlafritual gehabt, was sich mit Zeit aber auch verändert hat.
    Wir haben den Kleinen nie , wie in so vielen Büchern beschrieben, gezwungen wach ins Bett zu gehen und dort einzuschlafen. Er durfte immer im Arm einschlafen und auch heute noch schläft er oft im Arm beim Nachtfläschen um sieben auf´m Arm ein und ich lege ihn dann hin. Kein Problem , er findet nachts wenn er wach wird immer wieder in seinen Schlaf zurück.

    Von vielen Müttern höre ich immer wieder, dass mein Kind so früh aufsteht...Aber er geht auch früh ins Bett ...um sieben ist Zapfenstreich...Ausnahmen bestätigen die Regel...z.B. jetzt wo es so heiss ist kann es auch mal halb acht werden...aber um sieben ist er einfach müde.

    Fazit: im Nachhinein finde ich es grausam, was ich mir vorgestellt habe...das arme Kind war fünf Wochen im Krankenhaus, kam zwei Tage heim und war wieder im Krankenhaus und ich Rabenmutter schiebe es gleich in ein Zimmer ab, wo es ganz alleine im Stillen schlafen soll.
    Jetzt ist es mir egal, wenn ich ihn in der Nacht manchmal nicht beruhigen kann , dann weis ich er hat was und ich holen ihn zu mir. Natürlich versuche ich es weitgehens zu vermeiden, nicht wegen der Gefahr ich bekomme ihn nicht mehr raus, sondern einfach, weil ich immer noch nicht gut schlafen kann , wenn er bei uns liegt. er braucht soviel Platz , dass ich entweder die Füsse im Gesicht habe oder nachts auf einmal ein paar HÄnde ide an mir rumkrabbeln und mir in die Nase langen oder sich an mich kletten, so dass ich keinen Millimeter mehr rutschen kann.

    Fazit 2: Meine Methode war vielleicht nicht immer ganz richtig, aber unser Kind geht gerne in sein Bett und mittlerweile wenn ich ihn im Arm einschlafen lassen will und er einfach nicht zur Ruhe findet, dann frage ich Ihn ober in sein Bett will und er zeigt dann hin. Lege ich ihn rein, dreht er sich zur Seite , nimmt seinen Schnuffi und weg ist er....


    Ich habe mir oft Gedanken gemacht, warum ich damals so gehandelt habe, jetzt weiss ich, dass ich die ganze Geschichte mit Frühgeburt und Krankenhaus danach einfach nicht als meine angesehen habe...ich war wie in Trance und wollte einfach ein ganz normales Kind ....was heimkommt und überall schläft und zufrieden ist.

    Hört sich für viele vermutlich sehr grausam an, aber es war eine Portion Hilflosigkeit dabei und jeder probiert halt aus wie er am besten damit klarkommt. Manchmal , als die Festhaltetechnik dran war, hab ich mehr geweint als der Kleine....ich war fix und alle und keiner konnte helfen...nicht mal mein Mann, da ich da einfach als Mama selbst durchmusste....
    Naja, in der Zeit habe ich zehn Kilo mehr abgenommen als ich vor der Schwangerschaft hatte....ACh ja, zwischen der Stunde essen , schreien und schlafen habe ich auch noch regelmäsig die Milch abgepumpt...bis zur siebten Woche , dann blieb sie aus und ich war am Ende.....

    Sollte der Bericht jetzt am Ende z u sehr ins selbstmitleid gehen....Keinesfalls beabsichtigt, es geht uns allen gut....und wir haben die Kurve bekommen.....und haben ein Kind was wunderbar schläft und einfach seine Zeit braucht sich an neue Dinge zu gewöhnen...das habe ich zumindest begriffen...

    Liebe Grüsse

    Nicki mit Sebastian

    Sorry, dass es so lange geworden ist.

    LG
    Nicki mit Sebastian *6.2.05

  • Tapabo06
    8-Zeller
    Beiträge
    121
    • 28. Juni 2006 um 16:39
    • #7

    Re: Thema schlafen

    Hallo Josi, hallo Nicki,

    Josi danke, dass du mal so detailliert geschildert hast, wie du so lebst. Unter diesen Umständen kann ich mir das mit dem Familienbett auch beinah vorstellen. Übrigens finde ich es immer ganz gemütlich, wenn wir übers Wochenende mal wegfahren und dann zu dritt in einem großen Doppelbett schlafen. Bei längeren Urlauben lege ich unsere Tochter dann doch lieber wieder in ein eigenes Bettchen.

    Und Nicki, Herrje, das mit dem Runterbeugen und festhalten kann ich mir lebhaft vorstellen - gut, dass solche Zeiten vorbeigehen! Und dass ein kleines Kind im Bett unheimlich viel Platz brauchen kann und zwischendurch immer Mamas Haare drehen will (oder auch Papas, wobei dieser eine Halbglatze hat ;-)) kenne ich aus eigener Erfahrung. Ich finde auch überhaupt nicht, dass deine Schilderung nach Selbstmitleid klingt.

    So, keine Zeit mehr,
    Liebe Grüße,
    Tapabo

    ------------------------------------------------------------
    2 Kinder durch EZS - Tochter 01/05, Sohn 05/07

  • Josi
    Morula
    Beiträge
    596
    • 30. Juni 2006 um 16:14
    • #8

    Re: Thema schlafen

    Liebe Tapabo,

    nur ganz kurz, bin bei den Rabeneltern noch fündig geworden, da wird u.a. noch ein sehr interessantes Buch empfohlen:


    http://www.rabeneltern.org/expblog/detail…9&hl=holler


    Kleines Baby - großes Glück. Was wir von Müttern aus aller... Renée Holler


    Renée Holler hat Ethnologie studiert und lange Jahre im Ausland gelebt. Sie durchforstete Fachliteratur und führte Interviews mit Müttern aus aller Welt, um herauszufinden, wie andere Kulturen mit ihren Kindern umgehen.
    Dieses Buch liest sich sehr gut (es ist keine wissenschaftliche Abhandlung!). Ihre Ergebnisse hat Renée Holler in Kapitel zu den Themen Ernährung, Pflege, Schlaf, Unterwegssein etc. zusammengefasst. Sie will nicht erreichen, dass wir in der westlichen Kultur alles über Bord werfen und unsere Kinder wie die der Navajo-Indianer erziehen. Vielmehr ist es ihr Ziel, Eltern zu einer größeren Toleranz anderen Methoden gegenüber zu bewegen. Es gibt eben noch andere Methoden. Und wenn der Rat der Schwiegermutter nicht hilft oder zu altmodisch erscheint, dann kann man in diesem Buch Anregungen bekommen. Auch will Holler den Eltern, die mit ihrem Kind anders umgehen, als es in westlichen Industrienationen üblich ist, den Rücken stärken. Denn viele laufen mit einem schlechten Gewissen herum, weil ihr Kind z.B. in ihrem Bett schläft. Der Blick auf andere Kulturen ist nicht die große Problemlösung, lässt aber oft auch unsere Kultur in einem kalten Licht erscheinen (wenn z.B. Mütter in der Südsee als schlecht gelten, wenn sie sich nicht sofort um ihr schreiendes Kind kümmern, während es hier oft heißt: Die Kleine muss lernen, dass man nicht sofort kommt.)
    Alles in allem ein sehr gutes Buch, das auch sehr gut als Geschenk zur Geburt zu empfehlen ist. Es ersetzt aber keinen Stillratgeber o.ä., weil die Fakten doch oft etwas oberflächlich sind. Elly


    BESTELLEN bei Amazon

    Eingereicht in Elternsein von Rabeneltern.org am Sonntag, 25. Dezember 2005

    .......................

  • sasuna
    Morula
    Beiträge
    499
    • 30. Juni 2006 um 21:11
    • #9

    Re: Thema schlafen

    hallo kleine hexe :lol:
    sasuna

  • sasuna
    Morula
    Beiträge
    499
    • 30. Juni 2006 um 22:04
    • #10

    Re: Thema schlafen

    jetzt ist mein ganzer voriger Beitrag weg :x :x :x :x :x isch muss ihn wohl morgen nochmals schreiben. Dann versteht auch jeder den Nachtrag.

    lg
    sasuna

  • Tapabo06
    8-Zeller
    Beiträge
    121
    • 30. Juni 2006 um 22:40
    • #11

    Re: Thema schlafen

    Hallo Josi,

    Renée Holler hab ich gleich bestellt. Bin mal gespannt,

    Danke,
    Tapabo

    ------------------------------------------------------------
    2 Kinder durch EZS - Tochter 01/05, Sohn 05/07

  • sasuna
    Morula
    Beiträge
    499
    • 1. Juli 2006 um 08:56
    • #12

    Re: Thema schlafen

    x

  • san
    8-Zeller
    Beiträge
    88
    • 11. Juli 2006 um 11:00
    • #13

    Re: Thema schlafen

    Ich denke, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss, um das Kind zum Schlafen zu bringen. Und da jeder Mensch unterschiedlich ist, hat auch jeder eine andere Belastungsgrenze. Ich bewundere Mütter, die teilweise bis zu 3 Jahren täglich nachts von den Kindern geweckt werden und ohne Murren auf deren Bedürfnisse eingehen. Ich denke aber auch, dass es legitim ist, wenn man eben ohne Schreien, aber mit Geduld und Liebe die Kinder daran gewöhnt, dass eben Nachtruhe ist und sie in ihrem "Bereich" schlafen lernen. Denn wenn die Kinder die Eltern wach machen, so sind sie ja auch selber wach und haben keine Nachtruhe. Aber, was bei dem einen Kind "funktioniert", klappt eben bei dem anderen nicht. Da darf man nicht verzweifeln. Jedes Kind hat ein ganz unterschiedliches Schlafverhalten. Man muss schauen, wie man sich als Familie arrangiert. Ich habe versucht, fest Schlafrituale einzuführen (schon mit 5 Wochen), damit er merkt, dass es jetzt ins Bettchen geht. Aber auch wenn er haute (fast 7 Monate) nachts quakt, bin ich sofort zur Stelle und stecke den Schnulli rein. Er schläft dann sofort weiter, hat das eben auch gebraucht. Und das bekommt er von mir so lange, wie er eben eine "Weiterschlafhilfe" benötigt. Was übrigens bei Babys ganz normal ist, weil das Gehirn noch nicht so ausgebildet ist, diese Brücke selber zu finden.

    Benedikt schläft zwar in seinem eigenen Zimmer, dass aber direkt gegenüber unserem Schlafzimmer ist. Die Türen sind nachts weit offen und ich höre jedes Schnaufen. Aber ich finde, dass auch die Eltern mal Recht auf Zweisamkeit und Intimität haben. Und nachts mag ich mir nicht mehr überlegen, ob ich mich von links nach rechts werfen will oder nicht. Aber wie gesagt - das muss jeder selber entscheiden.

    Ich habe nur das Gefühl, dass es meinem Sohn sehr gut tut, abends in sein Kuschelbett zu sinken. Er schnauft dann nochmal und schläft meist ganz schnell ein. Diesen Punkt findet er tagsüber nicht. Wobei ich jetzt auch zusehen will, dass ich ihn daran gewöhne, seinen Mittagsschlaf in seinem Bettchen zu tun. Menschen sind halt Gewohnheitstiere und diese bekommen wohl gerade kleinen Kindern sehr gut.

    Denn je langweiliger unsere Tagesgestaltung ist, desto besser schläft der Süße. Hatten wir einen aufregenden Tag, so verarbeitet er auch nachts. Also sehe ich zu, dass er zumindest immer um 20:00 Uhr zu Hause ist, um mit seinem noch immer gleichen Abendritual ins Bett zu gehen.

    url=][Blockierte Grafik: http://www.wunschkinder.net/forum/ticker/t…/0/0/51/255.png][/url]
    [Blockierte Grafik: http://www.wunschkinder.net/forum/ticker/tick/18/12/2005/27/13/Unser+1.+Sohn/0/0/0/102.png]

  • sasuna
    Morula
    Beiträge
    499
    • 14. Juli 2006 um 21:33
    • #14

    Re: Thema schlafen

    Ich MUSS meinen Mann überzeigen. Der hat sich übrigens vor einer Stunde zur maus gelegt für 5 Minuten..... :lol: wenn wir zumindest einen haben dann schläft die Maus in der Mitte der Bub daneben im Balko.

    hmmmmmmmmmm wozu haben wir das 2. Gitterbett gekauft? Für später?????

    lg
    sasuna

  • Ena
    Eizelle
    Beiträge
    2
    • 8. September 2007 um 01:15
    • #15

    Re: Thema schlafen


    Hallo Alle,
    mein Sohn ist gerade letzte Woche 6 Jahre alt geworden und schläft immer noch sehr oft mit uns im Bett. Das hat uns nie gestört, wir genießen es, solange er noch bei uns schlafen möchte. Bald wird er (von sich selbst) lieber alleine schlafen wollen.
    Die ersten drei Monate schlief er entweder in seinem Stubenwagen in unserem Schlafzimmer oder auf meinem Bauch. Nach diesen 3 Monaten habe ich ihn in sein Zimmer gelegt und er schlief auch dort ohne Probleme ein. Wenn er unruhig war, habe ich ihn auf meinen Bauch gelegt und so schliefen wir beide weiter gut. Gestillt habe ich ihn 15 Monate lang, alle 2 Stunden Tag und Nacht. Bei Hunger hat er sich gerührt, ich habe ihn an die Brust angelegt und danach hat er weiter geschlafen. Er braucht sehr viel Körpernähe. Ist ein verschmustes Kind und ich gebe ihm reichlich genau das, was er will. Zu Bett bringen ist bei uns auch ein eingespieltes Ritual. Wir sprechen zuerst über den Tag, was im heute besonderes gut gefallen hat und was er nicht so gut fand. So habe ich immer erfahren, was z.B. im KiGa los war. Danach folgt eine Geschichte (erzählt oder vorgelesen) und zum Schluss ein Lied. Am Ende vom Lied hat er schon geschlafen. Dieses Ritual war immer gleich, sein Schlafplatz aber nicht.
    Eine lange Zeit hat er, wie ich schon sagte, auf meinem Bauch geschlafen. Das tut er heute noch ab und zu. Ein Mal waren wir zu Besuch. Ich und mein Mann hatten nur ein kleines, enges Sofa zum Schlafen gehabt. Er sollte neben uns in seinem Reisebett schlafen. Kurz nach dem das Licht ausgegangen war, ruft er mich:“ Mama, kann ich bei euch schlafen“? Ich habe ihm dann erklärt, dass wir ein ganz enges Sofa haben und das es gar keinen Platz mehr gibt. Dann war es still. Nach eine Minute sagte er zu mir: „Mama, aber auf deinem Bauch“? Ich musste dann lachen und er schlief auf meinem Bauch. Für viele war das undenkbar. Ich habe das für selbstverständlich genommen und habe nie Schwierigkeiten gehabt mit ihm so zu schlafen. Zwei Jahre lang hat er seinen Mittagsschlaf gemacht, danach hat er ihn nicht mehr gebraucht und gewollt.
    Zu Mittag habe ich ihn immer draußen auf der Terrasse in seinem Kinderwagen schlafen lassen. Bei jedem Wetter schlief er draußen, auch bei minus Graden. Ausnahmen war nur Gewitter und Regen, da habe ich ihn im Zimmer schlafen lassen. Am Abend war das Fenster immer offen (auf der Kippe). Frische Luft hat ihm immer gut getan. Für seine 6 Jahre
    waren wir einmal im Krankenhaus, weil er eine „Magen und Darm“-Grippe bekommen hat. Mit einem Jahr hat er 3-Tages Fieber gehabt und mit 4 Jahre Wind Pocken.
    Das war BIS JETZT alles.
    Seit 2 Wochen geht er in eine Ganztagsschule und ich habe wieder viel Zeit für mich.
    Bei einem zweiten Kind würde ich auch vieles genau so machen.
    Leider haben wir bei unserem zweitem, drittem…… zehntem…..jetzt letztens unserem 12 Versuch nicht so viel Glück gehabt.Die letzten 2 Versuche waren EZ-Spende. Jedes Negative oder Nicht Intakte SS hat mich in ein tiefen Loch geworfen, aber mein kleiner Schatz hat mich jedes Mal, wieder raus geholt.
    Es ist so schön mit ihm.
    So mein Beitrag ist etwas länger geworden, hoffe aber nicht langweilig.

    Liebe Grüsse an alle
    Ena

  • Josi
    Morula
    Beiträge
    596
    • 26. Oktober 2007 um 21:44
    • #16

    Re: Thema schlafen


    Und wer Lust hat, sich Bilder von ganz vielen , süßen , friedlich schlafenden Babys anzugucken, der klicke mal hier :

    http://das-kind-muss-ins-bett.de/picts.php?show=all

  • Vida Fertility Institute

    mehr erfahren
    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

    mehr erfahren
    Klinik Eugin
  • CRA Barcelona

    mehr erfahren
    CRA Barcelona
  • IVI Valencia

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    IVI Valencia
  • Clinica Tambre

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    Clinica Tambre
  • Institut Marques

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    Institut Marques

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