Sehr geehrter Herr Dr. K.
Bei mir endeten zwei zuerst gut aussehende SS damit, dass sich der Embryo nicht weiter entwickelte, d. h. man konnte keinen Herzschlag erkennen, so dass jedes Mal eine Ausschabung durchgeführt wurde.
Beim ersten Mal hatte ich frisch gespendete Eizellen. Beim zweiten Mal waren es tiefgefrorene Embryonen aus der gleichen Eizellspende. Jetzt habe ich noch drei Embryonen auf Eis, die ich im September abholen möchte.
Ist es möglich, dass bei den Eizellen ein Defekt vorliegt, da sie sich alle nicht weiter entwickelt haben)? Ich habe schon bei dem Arzt nachgefragt, der die Eizellen transferiert, ob es nicht besser wäre, es mit einer frischen Eizellspende bzw. mit gespendeten Embryonen zu versuchen, doch er meinte, ich solle ruhig meine tiefgefrorenen Embryonen nehmen.
Nachdem ich das letzte Mal ein positiv hatte, bestand meine Frauenärztin darauf, dass eine ganz bestimmte Blutuntersuchung durchgeführt wird, da ich auch Heparin nehmen muss.
Als Befund wurde mir u. a. mitgeteilt:
Aufgrund der in Kombination vorliegenden Mutationen (PAI-1 homozygot und ACE I/D-homozygot) kann eine Hypofibrinolyse vorliegen. Dies kann zu einem erhöhten Risiko für Aborte vor allem im ersten Trimester der SS führen. Die NMH-Gabe (= Heparin) sollte daher weiter geführt werden.
Die Spezialblutuntersuchungen, die bei meinem Mann durchgeführt wurden, waren alle o. B.
Meine Medikation sieht so aus, dass ich zwei Monate vor Beginn der nächsten Behandlung mit 7,5 mg Prednison, 1,25 mg Bromocriptin (mein Wert ist leicht erhöht) und 100 mg ASS beginne. Am 1 Zyklustag des Trasferzyklusses nehme ich dann statt ASS Fraxiparin 0,6 (Heparin) und erhöhe das Prednison auf 15 mg.
Zusätzlich nehme ich noch L-Thyroxin 50 (Wirkstoff: Levothyroxin-Natrium), da ich Hashimoto habe.
Ab 1 ZT beginne ich dann mit Progynova.
Viele Grüße von Alena