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Eizellspende als Dienstleistung ?!

  • Ines + Chris
  • 20. September 2005 um 14:55
  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.339
    • 20. September 2005 um 14:55
    • #1

    Hallo,


    wir wollen mal versuchen mit Euch aufzuarbeiten, was wir in den letzten Wochen vermehrt feststellen mussten. Entweder war es im Forum zu lesen, manches wurde uns auch privat mitgeteilt.

    Noch ein Satz vorweg. Wir möchten auf keinen Fall gegen die eine oder andere Klinik wettern, es ist einfach nur allgemein gehalten.


    Eizell- und/oder Embryonenspende wird vermehrt zu einem lukrativen Zweig für manche Kliniken. Allerdings gehört dazu nicht nur das Einsetzen der Embryonen, sondern im Umfeld noch viele Leistungen.


    In unseren Augen ist wichtig, dass die Vorbereitung vernünftig durchgeführt wird, dazu gehört auch, dass der Doc oder ein anderer Klinikmitarbeiter für die Paare ansprechbar ist und vor allem auch relativ schnell helfen kann.


    Die Behandlung ist dann ja auch mit dem Embryotransfer nicht abgeschlossen, schliesslich dauert eine Schwangerschaft 40 Wochen. Bis zum absetzen der Medikamente dauert es meistens bis zur 12. Woche. Auch in dieser Zeit sollte der behandelnde Arzt oder ein Mitarbeiter erreichbar sein.


    Für uns hat das in manchen Klinken den Anschein, dass man eine große Anzahl von Paaren behandeln möchte um möglichst viel Geld zu verdienen. Wenn es aber Nachfragen oder Probleme gibt, dann ist man nicht erreichbar und lässt das Paar/die Paare alleine.

    Etwas zynisch gedacht, könnte es den Anschein haben, dass man hofft, dass der Versuch schief geht und das Paar dann wieder zur Behandlung kommt und man wieder Geld verdient.


    Es kann nicht sein, dass ein Paar ihr Kind verliert, nur weil die behandelnde Klinik kein Interesse an einer ordentlichen Nachsorge hat.


    Ihr habt alle viel Geld für die Behandlung bezahlt und dafür kann man gute Qualität erwarten.

    Schliesslich setzt sich die Eizellspende aus mehr als dem blanken Transfer zusammen.


    Klärt das im Vorfeld mit der Klinik oder bleibt einfach hartnäckig und nervt die Ärzte und Klinikmitarbeiter solange, bis Ihr eine Antwort bekommt. Wenn Ihr mal überhaupt keine Antwort bekommt, veröffentlicht es hier im Forum, evtl. können wir hier etwas gemeinsam bewirken.


    Nüchtern betrachtet ist Eizellspende nichts anderes als eine Dienstleistung, die Klinik hilft Euch bei der Vorbereitung, macht den Transfer und hilft Euch nach dem Transfer weiter. Dafür bezahlt Ihr schliesslich gutes Geld.


    Pocht auf Euer Recht!


    Ines & Chris

  • Wannabe
    Gast
    • 20. September 2005 um 15:32
    • #2

    Ihr habt Recht

    Liebe Ines und Chris,


    es ist gut, dass Ihr das mal angesprochen habt.

    Man ist so verzweifelt, setzt auf eine Klinik buchstäblich alles und wird dann oft schon im Vorfeld enttäuscht.

    Es ist wirklich empfehlenswert, zwischendurch zu reflektieren, ob man für sein gutes Geld auch entsprechende Leistung bekommt, die über ein "schwupps rein" hinausgeht.


    Hierbei fällt mir wieder einmal auf, dass Isida in Kiev da aus meiner Sicht gut da steht. Ich fühle mich dort jedenfalls (bis jetzt) gut aufgehoben.


    Also, liebe Grüße


    Wannabe

  • SunnySunshine
    Morula
    Beiträge
    236
    • 20. September 2005 um 16:15
    • #3

    Recht habt ihr...

    Liebe Ines, lieber Chris,


    ihr habt absolut Recht, genau meine Meinung. Habe mich ja auch schon ab und an mal diesbezüglich hier geäußert.


    "Meine" letzte Klinik war absolut professionell. Es wäre für uns einfach alles organisiert worden. Man war dort sogar total erstaunt, dass ich die Unterkunft bereits selbst gebucht hatte.


    Taxi-Abholungen mit Beschreibung des Autos und Fahrers, genauem Zeitpunkt, Service Flughafen-Transfer, jederzeit absolut zuverlässiger e-mail-Kontakt (war in Westeuropa kein Standard), Geschäfte für den tägl. Bedarf wurden uns gezeigt, Sightseeing-Tour wurde organisiert etc.

    Betreuung auch noch Wochen oder Monate nach dem Transfer ist ebenso selbstverständlich (es wurden z. B. sehr ausführliche Anweisungen bzgl. dem Ausschleichen der Medis gegeben). Auch hatten wir das Gefühl, das mit sehr offenen Karten gespielt wurde: Die super EZ wurden uns über einen großen Bildschirm bis in den Transfer-/OP-Raum gezeigt und anschließend gab es noch Bildchen. Zusätzlich noch ein Strahlen der Embryologin und ein toi, toi, toi (hach, ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Wenn ihr nur diese strahlenden Augen gesehen hättet)...


    O.k., was ich mit alledem eigentlich sagen wollte, wir können IRM in Kiev nur wärmstens empfehlen, preislich sowieso. Hut ab vor Osteuropa.


    Liebe Grüße

    SunnyS.

  • ENIA
    Gast
    • 20. September 2005 um 22:03
    • #4

    Eizellspende als Dienstleistung ?!

    Liebe Ines, lieber Chris,


    ich will nicht undankbar sein und auch kein "Nestbeschmutzer", aber ohne dieses Forum und der Informationen hier, wäre ich nicht über meine Vorbereitung hinaus gekommen. Ich habe auch jederzeit Euch oder andere Mädels fragen dürfen, keine/r verwehrte mir irgendwelche Auskünfte. Alle waren total super


    Lange Rede kurzer Sinn,...es geht um Pronatal.


    Ich werde Pronatal immer dankbar sein, auch für die liebevolle Betreuung vor Ort, aber....der Informationsaustausch hat mich manches Mal zur Verzweiflung gebracht. Ich war mit meinen Nerven ziemlich oft am Ende.


    Ich glaube nicht, dass es bei Pronatal nur ums Geld geht, ich denke sie setzten ein bestimmtes Wissen vorraus, was die meisten Frauen/Paare einfach nicht haben können. Woher auch?


    Wer es noch nicht wissen sollte, ich bin durch Pronatal schwanger geworden. Bin bald in der 6. Woche, was in Deutschland wahrscheinlich unmöglich gewesen wäre, mit Mitte 40. Aber trotzdem möchte ich Kritik üben dürfen.


    Gruß, Enia.

  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.339
    • 20. September 2005 um 23:42
    • #5

    Eizellspende als Dienstleistung ?!

    Hallo Enia,


    wir gönnen Dir den Erfolg und allen anderen auch. Wie oben geschrieben, war das mit Absicht etwas hart und/oder zynisch formuliert.


    Es geht doch darum, dass die Kliniken nicht erwarten können, dass die Paare sich auf diesem Gebiet auskennen. Dafür gehen wir ja in die Kliniken, damit wir dort die Behandlung machen können und betreut werden. Zu einer Behandlung gehören nun mal die Vor- und Nachbereitung mit dazu.


    Grüße an Alle


    Ines & Chris

  • ENIA
    Gast
    • 20. September 2005 um 23:56
    • #6

    Eizellspende als Dienstleistung ?!

    Hallo noch mal,


    ja, ihr habt vollkommen recht.


    Ich bin zwar etwas befangen, was Pronatal anbelangt, aber die Vor- und Nachsorge hätte doch besser laufen können. Aus meiner persönlicher Sicht.


    Viele Grüße, Enia.

  • Silbermaus
    Morula
    Beiträge
    254
    • 21. September 2005 um 11:31
    • #7

    Eizellspende als Dienstleistung ?!

    gelöscht

  • Nina T.
    4-Zeller
    Beiträge
    66
    • 23. September 2005 um 15:17
    • #8

    Eizellspende als Dienstleistung ?!

    Auch ich möchte nochmals das Novum in Warschau und das ganze Team um Dr. Lewandowski lobend erwähnen.

    Sicher will man dort auch Geld verdienen, klar.

    Doch hatte und habe ich immer das Gefühl, dass es um den Menschen geht. Dr. L. will noch wirklich helfen, für ihn ist es eine "Berufung" und so ist die Freude und das Mitgefühl auch spürbar.

    Ich fühle mich fachlich und menschlich einschliesslich Vor- und Nachbetreuung rundum gut betreut.

    Dabei lief es nach dem positivem Test bei mir ganz und gar nicht glatt und nur perfekt, aber es war IMMER jemand ansprechbar.


    Nina

    Zwillinge 4 / 06 von Novum / Warschau

  • Klapperstorch
    2-Zeller
    Beiträge
    18
    • 7. Juni 2006 um 20:57
    • #9

    Re: Eizellspende als Dienstleistung ?!

    [quote author=Nina T. link=topic=2402.msg15494#msg15494 date=1127481427]
    Auch ich möchte nochmals das Novum in Warschau und das ganze Team um Dr. Lewandowski lobend erwähnen.

    Sicher will man dort auch Geld verdienen, klar.

    Doch hatte und habe ich immer das Gefühl, dass es um den Menschen geht. Dr. L. will noch wirklich helfen, für ihn ist es eine "Berufung" und so ist die Freude und das Mitgefühl auch spürbar.

    Ich fühle mich fachlich und menschlich einschliesslich Vor- und Nachbetreuung rundum gut betreut.

    Dabei lief es nach dem positivem Test bei mir ganz und gar nicht glatt und nur perfekt, aber es war IMMER jemand ansprechbar.


    Nina
    [/quote]


    Hallo,Nina, wir sind erst neu im Forum. Vielleicht könntest du uns die Anschrift von Warschau zukommen lassen. Bei den Kliniken ist Polen überhaupt nicht mit erwähnt. Wie lang ist dort die Wartezeit u. der Preis?

    Tschüß u. danke
    Klapperstorch

  • Klapperstorch
    2-Zeller
    Beiträge
    18
    • 8. Juni 2006 um 16:39
    • #10

    Re: Eizellspende als Dienstleistung ?!

    Hallo, Ines u. Chris,
    wir sind erst neu im Forum und hatten auch schon Kontakt mit dem Doc.
    Dieser meinte, so wie es bei uns gelaufen ist, konnte es nicht klappen!!
    Wir waren im Gyncentrum Ostrava und haben uns von der kurzen Wartezeit (1-2 Monate) blenden lassen. Untersuchungen gab es überhaupt keine. Die Medikamente waren entweder falsch und viel zu
    kurz angesetzt (so die Meinung vom Doc). Für diese "Behandlung"
    3000,-€ !!! (der gesamte Ablauf steht auf der Seite vom Doc unter unserem Namen "Klapperstorch")
    Da wir soviel Hoffnung hatten und so enttäuscht oder getäuscht wurden, möchten wir jeden warnen, in diese Klinik zu gehen!
    Für uns kommt nur Polen oder CZ in Frage, wegen der Entfernung u. dem Preis.
    Bei Iscare in Prag stehen wir schon 1 Jahr auf der Warteliste, aber es geht nicht vorwärts. Wir haben auch schon 500,-€ angezahlt, aber das
    Verfahren dort ist auch sehr undurchsichtig.
    Was könnt ihr uns raten?

    Tschüß u. vielen Dank
    Klapperstorch

  • alena
    4-Zeller
    Beiträge
    34
    • 15. Dezember 2006 um 15:51
    • #11

    Re: Eizellspende als Dienstleistung ?!

    Hallo,

    bei mir geht es auch um Pronatal.

    Ich habe schon zwei Versuche dort gehabt. Das erste Mal EZS und dann die Kryos daraus. Ich wurde jedes Mal schwanger, doch die Schwangerschaft hielt nicht.

    Der nächste Versuch wäre letzten Sommer gewesen, aber Pronatal hat mir, als ich schon dort war davon abgeraten, ich soll erst ein Myom entfernen lassen. Weil sich meine GSH nicht gut aufgebaut hatte, meinten die es könnte an diesem Myom liegen.

    Ich war dann auch im Krankenhaus, eben um das Myom entfernen zu lassen. Es wurde eine Bauchspiegelung und eine Hysteroskopie gemacht. Man fand zwar etwas, was mal ein Myom werden könnte, aber der Arzt meinte nach der OP, wenn er da rumanipuliert hätte, dann hätte er mehr kaputt als gut gemacht. Wenn das wirklich mal ein Myom werden würde, dann sitzt es an einer Stelle, wo es überhaupt keine Probleme für das Entstehen oder Erhalten eine SS macht.

    Zur Frage, weshalb sich die GSH nicht gut aufbaut, meinte er dass dies nicht an dem "Myom" liegen würde, sondern mein Problem hormonell bedingt wäre und ich eine andere Dosierung der Medikamente bräuchte.

    Dies habe ich Ende Oktober Pronatal mitgeteilt, habe ihnen auch die OP-Bericht zugesandt.

    Die Antwort: Keine

    Insgesamt bat ich jetzt schon sieben Mal um Antwort. Ich bekomme keine. Ich sehe zwar an der Lesebestätigung, dass sie meine Mail aufgemacht haben; aber eine Antwort bekomme ich nicht.

    Ich finde das unter aller S. Mein nächster Versuch ist für Januar geplant (meine letzten Kryos aus der EZS) und von denen bekommt man keine Antwort.

    Mein Arzt hier versteht das überhaupt nicht, dass von dort keine Reaktion kommt.

    Gestern habe ich nun den ganzen Nachmittag versucht dort anzurufen, es läuft aber nur ein Band mit einer tschechischen Ansage. Auch das ist bescheiden. Die haben dort so viel deutsche Patientinnen und schaffen es nicht, eine zweisprache Ansage am Telefon zu machen.

    Ich bin schon sehr sauer auf Pronatal. Mein Mann meinte gestern zu mir, dass die das große Geld abkassiert haben und es an mir wohl nicht mehr viel zu verdienen gibt.

    Übrigens habe ich es unter der E-Mail-Adresse der Klinik und auch unter der von Dr. Mardesi´c probiert.

    Ich verstehe ja, dass es dort Arbeit ohne Ende gibt, aber es gehört doch zum guten Ton eine E-Mail zu beantworten.

    Also als Dienstleistung ist Pronatal echt mies.

    Bei meinem letzten Versuch hat mir Frau Br. eine Dosierung der Medikamente mitgeteilt, die, wenn ich die so genommen hätte, überhaupt nichts gebracht hätte. Viel zu niedrig. Gut dass ich mir vom vorletzten Behandlungsplan noch eine Kopie aufgehoben habe, sonst .... Auch damals habe ich mehrere Male eine Mail hinschicken müssen, bis die mir geantwortet und dann eine dreifach höhere Dosierung mitgeteilt haben.

    Ob ich nochmals zu Pronatal gehen würde, wenn ich am Anfang stehen würde, ich weiss es nicht. Den Versuch mit den Kryos will ich aber noch machen.

    Viel Kritik an Pronatal, aber sie sind ja selbst schuld-

    Alena

  • Sybille
    4-Zeller
    Beiträge
    33
    • 27. Dezember 2006 um 18:04
    • #12

    Re: Eizellspende als Dienstleistung ?!

    Hallo Ines und Chris,

    mein Mann und ich haben in naher Zukunft eine Eizellspende in Valencia vor und es wurde wohl auch schon eine Spenderin gefunden. Leider haben wir mit dem Informationsaustausch auch sehr negative Erfahrungen gemacht. Entweder es nahm keiner das Telefon ab oder es wurde nicht zurückgerufen oder es war gerade keine deutschsprachige Mitarbeiterin dort. Jetzt sind wir etwas unsicher geworden, ob wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Meintet ihr mit Eurem Schreiben Valencia? Habt ihr ein paar Erfahrungswerte von Valencia.

    Liebe Grüsse und vielen Dank für Eure hilfreichen Informationen
    LG. Sybille

  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.339
    • 27. Dezember 2006 um 20:19
    • #13

    Re: Eizellspende als Dienstleistung ?!

    Hallo Sybille,

    es ging damals um keine spezielle Klinik sondern um das Verhalten der Kliniken im Allgemeinen.
    Wir persönlich haben keinerlei Erfahrungen mit Valencia, aber schau doch mal im Bereich Westeuropa nach, dort gibt es viele Infos über Valencia, die Frauen dort helfen Dir bestimmt gerne weiter.

    Ines & Chris

  • tartufo
    4-Zeller
    Beiträge
    57
    • 8. April 2007 um 08:46
    • #14

    Re: Eizellspende als Dienstleistung ?!

    Hallo Sibylle,
    schön, daß es auch noch andere gibt, die nicht zufrieden sind. Ich dachte schon ich bin wieder eine alte Mekerliesel. Findé die Antworten per mail oft sehr unverschämt und auch am tel hatte ich schon richtig pazige Ansagen. Naja uns wurde damals Valencia von unserem schweizer FA empfohlen. Bin seit über einem Jahr in der Warteschleife, habe vor 4 Wochen mit den Pilles angefangen, jetzt eine Zwischenblutung bekommen und alles soll wieder von vorne anfangen. Vielleicht gibt es ja auch noch keine Spenderin für uns (wir möchten gerne ein helles KInd).
    Wie sieht es bei Euch aus in der Zwischenzeit?
    Lg Tartufo

    [Blockierte Grafik: http://www.wunschkinder.net/forum/ssticker/sstick/23/03/2008/43/1/255/0/51.png]

  • Ina
    Eizelle
    Beiträge
    1
    • 23. Juli 2007 um 21:19
    • #15

    Re: Eizellspende als Dienstleistung ?!

    Hallo liebe Mit-leidende, oder schon glückliche Eltern

    Zu meiner Person: Bin soeben 40 geworden. Schreck lass nach. Und stehe, da mein Partner OAT Sympome zeigt, und ich schon "alt" bin vor der ersten ICSI. Die Chancen sind, na ja, gerade noch statistisch überhaupt messbar :P.

    Man macht sich halt so seine Gedanken. Und noch etwas weiter gedacht, muss man sich wohl mit Eizellspende auseinandersetzen....

    Ich frage mich auch: welche Klinik soll man wählen? Genau die Fragen, die Ihr diskutiert habt. Letztlich könnte man sagen: allen gehts nur ums Geld, auch den IVF Kliniken. Ich möchte auch für das Geld und die Kraft und die Hoffnungen nur wirklich gut behandelt werden.

    Gibt es Kliniken die Ihr empfehlen könnt? Es gibt ja diverse. USA kommt vorläufig nicht in Frage...... zu weit.........
    Ukraine: da frag ich mich: da ist doch Tschernobyl nicht weit.... ist das kein Risiko?

    Das Ethische an einer Eizellspende mal bei Seite gelassen. Das ist nämlich für uns auch nicht ohne.

    Viele Grüsse,
    vorläufig noch optimistische Ina 8)

  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.339
    • 24. Juli 2007 um 08:50
    • #16

    Re: Eizellspende als Dienstleistung ?!

    Hallo Ina,

    [quote author=Ina link=topic=2402.msg35676#msg35676 date=1185218384]

    Ukraine: da frag ich mich: da ist doch Tschernobyl nicht weit.... ist das kein Risiko?


    [/quote]

    diese Frage wurde im Forum schon öfter angesprochen. Richtig ist natürlich, dass Tschernobyl näher an der Ukraine als z.B. an Spanien liegt.
    Uns hat aber vor ein paar Jahren mal ein Arzt aus einer spanischen Klinik erzählt, dass dort auch Spenderinnen aus Russland kommen. Dieses Risiko, wenn es eines sein sollte, kann wohl vernachlässigt werden.
    Es ist uns auch noch kein Fall bekannt, bei dem ein Kind mit Missbildungen oder sonstigen Erkrankungen auf die Welt kam, welches aus einer Eizellspende in der Ukraine stammt.

    Ines & Chris

  • Goos
    2-Zeller
    Beiträge
    34
    • 25. Juli 2007 um 15:58
    • #17

    Re: Eizellspende als Dienstleistung ?!

    Hallo Ina,

    Möchte dich nicht zu sehr verschrecken, aber die Eizellspende ist halt ein Geschäft und wie du richtig sagtest geht es letztlich allen ums geld (da gibt es wohl keine ausnahmen). Wir haben uns damlas mal durch alle möglichen Ordner gelesen (bitte kritisch machen,.. man ist sehr versucht eine Klinik zu loben wenn es bei einem geklappt hat und sie zu zerreisen wenn es daneben geht).

    Willkommen im Club und kopf hoch,..... ist am anfang sehr viel zu lesen aber ein oder zwei persönliche Favoriten Kristallisieren sich recht schnell raus.

    gruß
    Goos

  • Christina 7
    2-Zeller
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    45
    • 27. Juli 2007 um 18:14
    • #18

    Re: Eizellspende als Dienstleistung ?!

    Hallo an euch Alle,

    ich finde eure Beiträge zu dem Thema EZS als Dienstleistung sehr interessant und habe mich auch schon gefragt, ob ich für meine 1. EZS bei der richtigen Klinik bin. Zu meiner Vorgeschichte, die ersten 3 IVF Versuche habe ich an der Freien Uni-Klinik Brüssel, genannt Academisch Ziekenhuis gemacht. Da ich bei unserem 1. IVF 42Jahre war, kam für uns nur eine Klinik mit PID Abteilung in Frage, da soll Brüssel die Führende sein. Mein Problem lag an der EZ Qualität, in meinem Alter wird es zunehmend schwerer, genetisch gesunde EZ für die Befruchtung zu finden.

    Nun haben wir 4 Wochen warten müssen, obwohl wir schon 2 Jahre Kunde in Brüssel sind, um einen TELEFONISCHEN Besprechnungstermin mit unserem behandelden Artz zu bekommen. Das war vor ein paar Tagen, nun sollen wir mit unserer,uns persönlich bekannten EZS, Mitte September für ein psychologisches Gespräch in die Klinik kommen. Am Tag drauf besprechen wir nochmals alles mit unserem Doc, der uns dann an die Abteilung Planning und Nursing Unit übergibt. Ab da spreche ich nur noch mit den zuständigen Schwestern, die mein Treatment überwachen und mir sagen wann, ich welches Medikament, wie oft nehmen soll.

    Die ganze Behandlung läuft sehr klinisch ab, dort herrscht Hochbetrieb; morgens alle Frauen zum pick up; nachmittags die Frauen für den Transfer.
    Nach Aussage unseres Doc´s betreut die Klinik jährlich ca. 4000 Paare mit KIWu das macht bei ca. 5000,00 EUR pro Versuch
    einen Verdienst von 20 Mio EUR!

    Tja nun denke ich, lieber auf eine organisierte SightSeeing Tour verzichten und dafür geübte Fachspezialisten den Eingriff machen lassen. Bis jetzt sind in meinem Freundeskreis nur die anderen durch Brüssel glückliche Eltern geworden. Und das waren nicht wenige! Ob es bei uns klappt steht noch in den belgischen Sternen.
    Für Alle die auch täglich hoffen und noch davon träumen, endlich Eltern zu werden ,von mir ganz viel Glück und liebe Grüße
    Christina 7

    Seht, was Ihr wollt, als absolute Tatsache.
    Denkt daran, daran zu denken.

  • stern148
    4-Zeller
    Beiträge
    73
    • 2. August 2007 um 18:10
    • #19

    Re: Eizellspende als Dienstleistung ?!

    Hallo zusammen,

    mittlerweile sehe ich die Eizellspende auch als Dienstleistung - denn immerhin zahlt man eine ganz schöne Summe Geld und da sollte wenigstens der Service und die Betreuung bis zum Transfer und natürlich auch danach top sein!

    Es gibt natürlich nie eine Garantie das es klappt, dass ist klar aber ich denke die Qualität der Eizellen am Transfertag sollte auf jeden Fall inordnung sein und auch der Informationsservice bis zum Transfer, dafür zahle ich immerhin mein Geld.

    Wenn ich meinem Beruf meinem Kunden "schlechte Ware" und "schlechten Service" bieten würde dann würde mein Kunde bei mir reklamieren und ich müsste ihm Ersatz geben!

    Auch wenn es hart klingt - die Eizellen sind eine Art Ware, denn wir zahlen Geld, die Klinik verdient gutes Geld und die Spenderin bekommt auch Geld.

    Natürlich wenn man nach dem Transfer ein "positiv" hat ist danach all der Stress und der Ärger über die Klinik vergessen und man ist total glücklich - aber ich denke man sollte trotzdem auch dann seine schlechten Erfahrungen weitergeben, denn beim nächsten können die schlechten Erfahrung auch leider zu einem negativ führen und die Klinik verdient immer schön weiter ihr Geld!

    Also bei mir war es leider das IVI Valencia - es war grundsätzlich nicht schlecht vom Service, ich bekam meine Rückantworten fast immer am gleichen Tag - allerdings war ich vor dem Tranfer auch kein Problemfall. Ich habe brav meine Progynova geschluckt, immer brav alle 7 Tage die Schleimhaut gemessen und gemeldet und sie hat sich ohne Probleme aufgebaut und das ganze 5 Wochen!!!

    Aber leider war dafür mein Transfer bzw. die Eizellqualität ein am Transfertag eine Katastrophe.

    Man bekam keine Info, erste musste man das Geld bezahlen, dann bekam man im OP-Hemd vor der OP-Tür kurz die Info, schlechte Eizellteilung, zu langsam, am Tag 3 nur 4-Zeller und nur 2 Stück kein Rest. Also an meinem Mann liegt es laut Spermigramm nicht das ist tipptop und für schlechte Eizellen habe ich eigentlich nicht bezahlt! Nur was macht man dann - das Geld ist futsch und man steht erstmal unter Schock und hofft das es vielleicht doch noch klappt!

    Hat es natürlich nicht! Valencia gibt keine Auskunft über das alter der Spenderin, etc.

    Die Wartezeiten von 6 - 7 Monaten bis zum Transfer sind viel zu lang, die Betreuung ist sehr unpersönlich fast etwas unverschämt.

    Das IVI ist wahrscheinlich einfach zu gross und zu überlaufen, das wirkt sich dann leider auf die Qualität im Service und vielleicht auch in den Eizellen aus?!

    Wir haben die Klinik jetzt gewechselt und konnten feststellen es gibt noch eine persönlich Betreuung und mit unserem Zeitplan abgestimmte Terminplanung, mit kurzen Wartezeiten!

    Ob es jetzt klappt kann niemand garantieren, aber das Gefühl nicht als durchlaufende Nummer die gutes Geld einbringt angesehen zu werden, stimmt einen sehr positiv und irgendwie spielt das bei so einem persönlichen Bereich doch eine grosse Rolle und gibt einem etwas mehr Ruhe!

    So jetzt genug gemeckert!

    Alles Gute! Stern

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