Ein freundliches Hallo an euch alle,
ich bin schon seit einiger Zeit hier angemeldet, bin aber bisher noch nicht in Behandlung für EZS. Deshalb möchte ich mich erst einmal ganz kurz vorstellen und ein wenig zu mir sagen. Momentan bin ich noch in der Entscheidungsphase, und natürlich am Sammeln von Informationen. Dieses Forum hat mir dabei schon sehr weit geholfen, da ich mir aus eueren Beiträgen schon ein recht gutes Bild machen konnte.
Wir haben schon 6 negative ICSIs hinter uns, davon drei im Ausland. Es bleibt mir nicht mehr alle Zeit der Welt, denn ich bin 40. Die Entscheidung für EZS ist schon relativ weit vorangeschritten, allerdings hänge ich noch an einigen fehlenden Fakten.
Konkret habe ich eine Frage wegen der Blutgruppe. Ich muss vorausschicken, dass wir uns entschieden haben, einem Kind später nicht zu sagen, dass es mit Hilfe einer Spende entstanden ist. Nun habe ich das Pech, dass ich Blutgruppe 0 negativ habe. Nach meinen bisherigen Infos haben nur ca. 15 % der Menschen den negativen Faktor, was die Suche nach der idealen Spenderin natürlich langwieriger machen würde. Mein Arzt sagt dazu, ich solle nicht so sehr auf die Blutgruppe Wert legen, sondern viel mehr auf die möglichst äußerliche Übereinstimmung der Spenderin und mir, da dies etwas Offensichtliches ist, die Blutgruppe aber nicht. Ich habe zwar eine Liste gefunden, welche Kombinationen von Blutgruppen möglich und unmöglich sind, aber zum negativen bzw. positiven Faktor steht dort nichts. Inwiefern ist das also relevant? Heißt das z. B., dass ein Kind von einer Blut-negativen Mutter biologisch nicht Blut-positiv sein könnte? Würde ich automatisch ein negativ-Kind bekommen, unabhängig von der Blutgruppe meines Mannes (die wir nicht wissen). Oder ist es genau anders herum? Würde den Ärzten bei einer Schwangerschaft bzw. Geburt "ein Licht aufgehen", wenn ich mit Blut-negativ ein positives Kind bekäme? Wie gesagt, es geht mir nicht um die Blutgruppe an und für sich, sondern um den Faktor.
Es wäre sehr lieb von euch, wenn mir jemand etwas dazu sagen könnte. Vielleicht auch nur einige Gedanken zu dem Thema, wie ihr das Problem gelöst habt. Die Entscheidung für oder gegen EZS fällt mir nicht unbedingt leicht, aber so wird es euch ja allen gegangen sein.
Allen, die gerade ihrer Behandlung entgegenfiebern bzw. gerade ich der Warteschleife sind, wünsche ich viel, viel Glück!
Viele Grüße an euch alle.
Carmen2