Hallo,
einige haben es sicher schon bemerkt, habe mich schon einmal vorgestellt, aber leider auf der falschen Seite.
Jezt nochmal die kürzere Version.
Ich bin Heike (35) und habe durch mehrere OP`s (die letzte war Nov.2002) einen Eierstock und beide Eileiter verloren. Der 2. Eierstock wurde durch die OP stark in Mitleidenschaft gezogen.Ich habe 2mal die IVF erfolglos hinter mir, einmal war nur 1 Eizelle vorhanden(Abbruch vor Stimul.-ende), beim 2.Versuch war das Eibläschen leer. Das war vor 2 Wochen. Zwischendurch hatten wir es 3mal ohne jeglichen Medikamente probiert (weil wirklich nichts anschlug, wie es sollte), also völlig auf natürliche Weise, aber da mein Eierstock nicht mehr voll i.o. ist, war der Eisprung mal viel zu früh, mal viel zu spät, so dass mein Arzt keine Möglichkeit zum Reagieren hatte.
Ab dem 15.03. versuchen wir es nochmal mit Medik. Zur Vorbehandlg. Primolut N, dann Decapeptyl 0.1 und dann Injektionen zur Eibläschenstimulation.
Ich will nicht pessimistisch sein, aber trage auch keine rosa Brille. Ich mach mir nicht allzu grosse Hoffnungen, und bin schon jetzt mit meinem Mann am Überlegen, was wir danach, wenn es nicht klappt, noch machen können. Jetzt ziehen wir vielleicht auch eine EZspende in Betracht, aber WO????? Die vielen Versuche haben schon zuviel gekostet - wir wohnen in der Schweiz, und da zahlt die Krankenkasse keinen Cent bzw. Rappen. Eine Behandlung von Anfang bis Ende kostet ca. 6000 - 7000 €. Da kann ich nur von Glück sagen, dass meine Behandlungen aufgrund der negativen Befunde vorher abgebrochen wurden, so blöd das auch klingt.
Nun suche ich eine GUTE und GÜNSTIGE Klinik. Meine Fragen:
Kann ich die Voruntersuchungen bei meinem FA machen lassen, und dann nur zur EZspende ins Ausland anreisen?? Wie sind wo die Preise??
Weiss jemand da Bescheid und kann mir antworten??
Danke Heike
Brauche Rat und seelischen Beistand
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Re: Brauche Rat und seelischen Beistand
Liebe Heike!
Ich habe die Vorbereitung immer in Ö machen lassen.
Je nach Land/Klinik reist man nur zur Punktion der Spenderin und Transfer an manche haben es gerne wenn man mit 7-10 Tagen Aufenthalt rechnet.
Bei manchen Kliniken muss man zu einem Erstgespräch wo Sperma eingefroren wird dann reist man nur zum Transfer an. (denke dann braucht man nur 2 Tage bleiben) Nachteil: doppelte Reisekosten bzw. man kann natürlich zum Transfer alleine fliegen aber das hätte mein Mann nie gewollt. Wieterer Nachteil: Man muss oft kurzfristig reisen billigere Flüge sind dann schwer zu bekommen.
Wenn man 7-10 Tage im Land ist kann der Arzt eventuell noch was machen falls die GS nicht optimal und man macht ein wenig Urlaub mit. Das kann für Entspannung usw. durchaus von Vorteil sein.
Mir gings wie Dir bin aus Ö und hatte alle vorherigen Versuche da über 40 auch selber zahlen müssen. (bis auf den 1.)
Ich schriebe Dir jetzt mal alle Preise die ich aus meinen Recherchen weiß aber manche sind schon 1 Jahr alt:
Prag Pronatal 3500,- (war dort zum Ersttermin)
Olomuc Fertimed eggsharing 2700,- (ebenfalls Ersttermin)
Laurea 1700,- (da hatte ich leider keine so guten Erfahrungen)
Isida 3500,- (dort ss geworden)
VLC ca. 6500 bis 6800 nur infos per E-mail
BCN ca. 5800 bis 6200 nur infos per E-mail
CPT damals hieß es ca. 2500 plus extras frage bitte Ines und Chris
Pilsen ca. 10.000 (war dort zum Ersttermin)
IRM glaube 2700,-
Ventrupa (brünn staatliche Klinik) ca. 2000 eggsharingSo hoffe das hilft ein wenig. Zu Warschau mußte die anderen Mädels fragen.
Ich finde es gut dass Du Dir Gedanken ohne rosa Brille machst. Sicherlich wird immer mal wer beim 1. EZS ss nur die meisten brauchen dann doch mehr als 1 Versuch. Für mich war es z.B. so dass ich nicht alles auf eine Karte setzten wollte, weil ich mir dachte den druck halte ich nicht aus.
Du solltest auch immer Flugpreise Hotelkosten etc. mitrechnen. (manches geht ja auch mit Auto) Ich machte mir ne excel Liste und verglich dann.
Frage auch immer gleich was ne Kryo kosten würde etc.....(da gibts große Unterschiede) wielange die Kryolagerung kostenmäßig inklusive ist etc....
Nicht toll finde ich wenn Du eine Preis für die Spende kriegst der die medis der Spenderin nicht enthält. Dann kannste nämlich nicht 100% wissen was es nachher kostet, und naja auch 200 bis 300 Euro waren für uns ein Thema.
lg
Sasuna