Hallo Ihr Lieben,
erstmal vielen Dank für Eure ermutigenden bzw. nachdenklich stimmenden Antworten!
Mir geht im Moment viel im Kopf rum.
Besteht überhaupt die Chance, dass ein 2. Probezyklus (zum Aufbau der GMS)besser wird, als der 1.?
Bis Anfang Juli habe ich mehrere Jahre die Wechseljahreshormonen Presomen comp. 06 eingenommen und zwar nach einem alternierenden Schema: (abwechselnd ein Tag rosa, ein Tag weiße Pille, zuletzt sogar mittwochs und sonntags gar keine – habe ich mir nicht ausgedacht, sondern ist ein Schema von einem Prof. soundso.)
Danach habe ich nun mit dem 1. Probezyklus zum GMS-Aufbau begonnen, er führte aber nicht zu einer zufrieden stellenden Schleimhautstruktur und nicht über 4,8 mm.
MEINE FRAGE: einige von Euch haben ja bessere Erfahrungen statt Progynova mit Estrifam – war das vaginal eingeführt oder normal oral eingenommen?
Ich schreibe mal, was bisher war, vielleicht geht es ja einigen „Anfängern“ ähnlich?
1.-5.Tag 1x1 Progynova, 6.-11. Tag 2x1 P., 12.-14. Tag 3x1 P., 15.-18. Tag 4x1P. – GMS 4,1 mm, Hormonstatus E2 256 ng/l.
Danach habe z.1. Mal Kontakt mit einem Repromed. aufgenommen, der mir empfahl: über den Tag verteilt: 1 P.oral einnehmen, die anderen 3 vaginal einführen.
Da sich die Struktur im US nicht wesentlich besserte, riet er mit vernünftigerweise erstmal eine Hysteroskopie zu machen. Dabei wurden zwar ein paar kleine Verwachsungen entfernt. Die konnten aber nicht der Grund für die schlechte Ansprechbarkeit der GMS auf die Hormone sein. Allerdings sieht die Gebärmutter recht klein aus. Es wurde dabei auch eine Gewebeprobe entnommen und auf Ansprechbarkeit auf Östrogene untersucht – mit dem eigentlich guten Ergebnis: Oestrogen-ansprechbare Rezeptoren.
Nach der Hysteroskopie habe ich jetzt diesen langen Zyklus mit 2x1 Progynova vaginal + 2x1 Utrogest oral (10 Tage) zuende gebracht – und nun in der Pillenpause keine Abbruchblutung, weil die GMS ja nicht hoch genug wurde (nur bisschen) rosa Sekret.
Nun ist die Frage, wie am klügsten den 2. Zyklus gestalten. (Der Repromed ist noch in Urlaub). Von einer belgischen Klinik bekam ich den Rat, in meinem Fall gleich mit täglich 3x1 Progynova einnehmen + 3x1 Progynova vaginal einführen anzufangen, und wenn das nichts bringt im US, nach 14 Tagen + Viagra.
Als Klinik erscheint mir nun Valencia aus Euren Berichten für mich am ehesten in frage zu kommen – wo Belgien ja auch hin überweisen würde für Eizellspende. (Aber wenn sich wieder nichts aufbaut, kann ich mir dort ja auch das 1.Gespräch schenken?).
Wir würden gern eine Eizellspende + Spendersamen haben. Wir können aber nicht mehr als einmal diese ca. 7000 Euro bezahlen. Und wenn keine Kryos übrig bleiben, wäre das ja nur ein Versuch.
Darum überlegen wir, ob dann nicht gleich Embryonenspende, also Kryos, der bessere Weg wäre, weil man sich dann mehrere Versuche leisten kann. Es heißt ja, damit wären die Chancen nur um die 15 %, statt wie bei Eizellspende um die 50 %.
Aber ich bin erstaunt, dass doch im Forum anscheinend nicht weniger Frauen durch Kryos schwanger geworden sind. – Und ich bin geschockt, wenn ich daran denke, wie es wohl denen von Euch geht, die alle ihnen finanziell u./o. seelisch möglichen Eizellspenden erfolglos transferiert bekommen haben...
LG
paula