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Medis schon vorher testen (vor dem eigendlichen Versuch)?

  • Claudia33
  • 10. August 2004 um 20:14
  • Claudia33
    Morula
    Beiträge
    225
    • 10. August 2004 um 20:14
    • #1

    Hallo,

    habe mal eine vielleicht etwas "dumme" Frage.
    Ich lese immer mal wieder,das die Frauen Medis zur Downregulierung, Schleimhautaufbau etc. nicht vertragen, bzw. nicht gut gewirkt haben.

    Solange man die Medis nicht getestet hat, weiß man ja nicht, ob sie für einen selbst gut sind. Und wenn man (so wie wir), sehr begrenzt ist, was die Anzahl der möglichen Eizellspenden angeht, will man jeden Versuch optimal vorbereiten.

    Hat jemand hier im Forum es schon mal so gehandhabt, das er die nötigen Medis unabhängig von einem Versuch mal getestet hat ?

    mfg claudia

  • Anke
    Morula
    Beiträge
    397
    • 10. August 2004 um 20:24
    • #2

    Medis schon vorher testen (vor dem eigendlichen Versuch)?

    Hallo Claudia,

    Deine Frage recht interessant. Meist ist es so, dass bei vorherigen Versuchen z.B. eigene IVF oder ICSI schon downreguliert wurde, (Decapepthyl, Synarela...) bzw auch mit Progynova Schleimhaut aufgebaut oder Zyklen eingestellt wurde. Daher wissen die meisten, ob sie auf die Medis reagieren. Es ist auch immer gut mit dem Doc über ein neues Medikament zu sprechen und ihm zu sagen was man bisher genommen hat, meist berücksichtigen die Docs das, bzw nehmen ein Präparat mit gleichem Wirkstoff was nur einen anderen Namen hat.

    Liebe Grüße Anke

  • manda
    Blastozyste
    Beiträge
    790
    • 10. August 2004 um 20:29
    • #3

    Medis schon vorher testen (vor dem eigendlichen Versuch)?

    Hallo Claudia,

    die Idee ist gar nicht dumm, denn man möchte schließlich nicht mit Nebenwirkungen kämpfen, wenn die EZS läuft.
    Wir kannten die Medis - bis auf Progynova - bereits aus unseren ICSI-Versuchen und hatten keine Probleme damit.
    Diese Versuche fielen bei Euch ja leider weg.

    Die Progynova zum Aufbau der GMS kannst Du ohne großen finanziellen Aufwand ausprobieren - eine Schachtel kostet bei dinxper um die 9 €.
    Falls Du mit Synarela downregulierst, kannst Du ja mal eine Schachtel relativ gefahrlos ausprobieren - sie kostet bei dinxper 116,99 €.
    Evtl. machst Du aber eine DR mit einer Depotspritze (z.B. Enantone Gyn), und da war hinterher mein Zyklus desöfteren durcheinander, d.h. meine Periode setzte unregelmäßig ein. Ist natürlich bei jedem anders.
    Eine DR mit Decapeptyl Depot hatte ich auch schon mal, Effekt wie bei Enantone. Besser vertragen habe ich die Decapeptyl 0,1 mg, aber der Nachteil ist, dass Du jedesmal spritzen musst.

    Progesteron-Präparate kannst Du auch ausprobieren, aber die sind nicht so teuer und Du kannst sie von einem auf den anderen Tag wechseln, wenn Du sie nicht verträgst. Eine Schachtel Utrogest kostet z.B. bei dinxper 22,72 € für 90 Stück.

    Wenn Du wirklich auf Nummer Sicher gehen willst, sind die Preise für die Medis im vergleich zur kompletten EZS wohl relativ günstig. Und wenn Du das eine oder andere nicht verträgst, findest Du hier im Forum sicher jemand, der ein Ersatzmedikament kennt.

    Viele Grüße,

    manda.

  • frowlein
    Blastozyste
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    714
    • 10. August 2004 um 20:36
    • #4

    Medis schon vorher testen (vor dem eigendlichen Versuch)?

    Hallo, Claudia,

    soweit ich mich erinnere ... :roll: ..., gab und gibt es doch in vielen Kliniken die Möglichkeit des sog. Mock-Cycles. Genau wie von Dir bedacht, also ein regelrechter Testzyklus, ob und wie frau auf die jeweiligen Medikamente anspricht.

    Ich kenne es persönlich aus "meiner Zeit" am IVI. Da wurde zunächst das Medikament (zunächst Tabletten, dann aufgrund meiner allergischen Reaktion Progynova-Pflaster) sowie die Dosierung getestet. Als alles gut "eingespielt" war, hielt ich die Dosierung (und somit auch die GSM) auf stand-by und VCalencia begann mit der Spenderinsuche und sofortiger Stimu derselben.
    Resultat bekannt.

    Wie das Ganze in Verbindung mit einer DR gehandhabt wird, entzieht sich meiner Kenntnis - würde wohl aber bedeuten, dass Ihr mindestens 4 Wochen Vorlauf habt, bevor Ihr dann endgültig in die "heisse Phase" geht.. ;D

    Lieben Gruss in den Süden,
    frowlein :)

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --> Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • Kathy
    8-Zeller
    Beiträge
    160
    • 11. August 2004 um 07:16
    • #5

    Probezyklus

    Hallo Claudia ,
    ich habe bei den Progynova auch eher eine schlecht aufgebaute Schleimhaut gehabt .Habe dann auf Estrifam gewechselt und dies eben in einem Testzyklus selbst ausprobiert .
    Progesteron zu testen , kam mir damals nicht in den Sinn , wäre aber mindestens genauso wichtig gewesen , denn es gibt wohl sehr viele Frauen , die das Utrogest nur sehr schlecht resorbieren und damit einen sehr geringen Progesteron - Wert erreichen .Ist der wert bis zum SST zu gering , kann alleine dies eine Schwangerschaft verhindern .
    Das Downing mit Synarela würde ich aber nicht nehmen .
    Das Ganze ist auf meine Experimentierfreudigkeit zurückzuführen , weder Valencia , noch mein letzter Arzt hielt das für nötig .
    Viele Grüße
    Kathy

  • Kathy
    8-Zeller
    Beiträge
    160
    • 11. August 2004 um 15:49
    • #6

    Viel Glück

    Hallo Claudia ,
    das kommt auf Deinen Frauenarzt an , manche handhaben das recht locker und andere Ärzte rechnen alles genau ab .
    Ich würde an Deiner Stelle am 14.Tag zum US gehen und den Progesteronwert zum Zyklusende (aber vor dem absetzen der Utrogesttabletten ) prüfen lassen .
    Ich bin in ein privates Labor gegangen , der Progesteronblutwert hat 23,78 Euro gekostet , nicht wenig , aber im Verhältnis zu einem neuen Versuch auch nicht viel .
    Viele Grüße
    Kathy

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