Hallo,
leider war auch unsere dritter Versuch in Belgien mit den Eizellen meiner Schwester negativ.
Kurze Zusammenfassung:
- Die erste Punktion meiner Schwester ergab leider nur zwei verwertbare Eizellen, die mir transferiert wurden.
- Die zweite Punktion ergab insgesamt 8 sehr gute Eizellen. Von diesen 8 wurden mir zwei transferiert und 6 eingefroren.
- Leider mussten beim dritten Transferversuch alle 6 Eizellen aufgetaut werden, von denen mir dann 2 gute Eizellen eingesetzt werden konnten (negativer Test am 29.07.2004).
Ich weiß im Moment nicht, wie es weitergehen soll. Ich möchte nicht, dass meine Schwester noch einmal Eizellen spendet. Eine meiner Freundinnen hat mir angeboten, Eizellen zu spenden, aber als ihr Mann so etwas sagte, wie „…dann sind das ja irgendwie Geschwister unserer beiden Kinder…“ war das Thema für mich durch.
Nun gibt es nur noch die Alternative der Fremdspenderin oder sich von dem Traum, ein eigenes Kind zu bekommen, zu verabschieden.
Ich glaube aber nicht, dass ich schon bereit bin, den Traum aufzugeben, auch wenn wir bereits durch die Prüfung des Jugendamtes und für die Adoption bzw. Pflege eines Kindes geeignet sind und wohl auch sehr gute Chancen haben relativ schnell ein Kind zu bekommen.
Wie ist denn überhaupt die Vorgehensweise, wenn wir uns vielleicht doch noch entscheiden nach Meran oder nach Prag oder nach Warschau zu gehen? Schreibt man eine Mail mit der Bitte um Informationen oder ruft man direkt dort an mit der Bitte um einen Termin? Sprechen sie dort denn deutsch oder englisch? Wie ist die Verständigung? Wird dann alles von dort aus geregelt oder braucht man auch noch einen Arzt hier in Deutschland?
Vielen Dank fürs Zuhören und schon mal im Voraus für eure Hilfe.
Viele Grüße
Schnecke