Hallo Mädels,
ich bin aus Prag zurück:)..wohlbehalten...es waren zwei schwere Unfälle unterwegs sehr frisch passiert. Ich sags Euch, die A6 hat es in sich!
Auf dem Hinweg ein PKW gegen die Leitplanke, stand gedreht entgegen der Fahrtrichtung mit Licht an auf der linke Spur.
Auf dem Rückweg ein LKW noch in Tschechien auf der E50 (Streckenabschnitt Autobahn) mit Sägespänen umgestürzt auf der Leitplanke...
Wir haben uns auf dem Rückweg ungefähr dreimal verfahren, der Hinweg hat ganz gut funktioniert.
Wir kamen gestern abend ca. 19.30 Uhr in der Pension Klenor: an. Das Zimmer war sauber, die Betten sehr weich. Mein Rücken tut heut noch weh..*schmerz*
Wir haben für unser Zimmer 60.- Euro incl. Frühstück bezahlt. Das Frühstück war brauchbar (Käse, Wurst, Kaffee, Marm, Müslisorten versch.). Leute sprechen Deutsch, sind nett, man kann im Hof parken. Das beugt natürlich Klau-und-Co vor:).
Die Hunde kosteten keinen Aufpreis und waren kein Problem. Im Zimmer befanden sich eine Dusche und Toilette, Fernseher mit deutschen Programmen u.a.
Am Morgen entdeckten wir ein weiteres deutsches Fahrzeug:)....wo die wohl hinwollten:) *fettes Grinsen*
Wir fanden nach Erklärungen der Wirtin die Klinik auf Anhieb. Sie liegt ganz idyllisch in einem nah angrenzenden Waldgebiet. Es ist ein großes, gepflegtes Anwesen in Zartgelb, mit Garten, alles sehr sauber, gepflegt und hübsch.
Wir meldeten uns an, mußten unsere Personalausweise zeigen, so wie die Tschechen auch und sie kontrollierten ganz genau, ob man der ist, als der man sich ausgibt und auch verheiratet ist. Unverheiratete behandeln sie nicht. Das schreibt das tschechische Gesetz vor.
Es kam nach etwa 15 min. die Frau Brezinova (sie spricht Deutsch), sie war sehr nett, höflich und kooperativ. Da wir viel zu früh waren, baute sie uns eben etwas früher ein.
Wir trafen auf eine 34 jährige rel. gut Deutsch und Englisch sprechende Ärztin. Sie nahm sich sehr viel Zeit, ließ sich von uns ganz genau die Kinderwunschgeschichte erzählen, fragte nach allem möglichen und notierte sich das auch ganz genau. Anschließend untersuchte sie mich sehr gründlich (Untersuchung von der Cervic durch ein Mikroskop oder kolposkop, ich weiß nicht wie das heißt). Sie machte einen US und auf Wunsch hätte sie auch noch die Brüste untersucht. Alles machte einen sehr sauberen und fachlich sehr seriösen Eindruck.
Sie klärte uns über Embryonenspende/Eizellspende .
Die Embryonenspende kommt von Frauen, die schon Kinder haben, und die Embryonen nicht mehr benötigen, da sie selbst genügend Kinder durch ICSI/IVF bekommen haben. Sie kostet 1300.-Euro.
Eine Patientin, die eine Embryonenspende macht, bekommt immer die restl. Embryonen von einer Patientin. D.h. die Embryonen kommen nicht von versch. Personen. Ist ja wichtig zu wissen.
Die Patientengruppe, die ihre Embys spendet ist vom HIV Risiko niedrig, da halbjährlich getestet wird.
Ob es theoretisch möglich ist, sich mit HIV/Hepati. anzustecken muß ich noch rauskriegen. Hab ich sie jetzt nicht gefragt. Ich denke aber, das Risiko ist sehr gering.
Wartezeit: 2-3 Monate auf eine Embryonenspende. Man bekommt zum Aufbau der GMS Progynova (Östrogenpräp.), löst den Eisprung wohl ab einer best. GMS Dicke und Follikelreifung durch HCG aus, 3-4 Tage später ist dann der Transfer der gespendeten Embryonen., man bekommt dann zur Unterstützung Gelbkörperhormon (Utrogest).
Die Spenderinnen sind unter 35 J. alt. Meist Kryotransfer entweder von 2 Blastos oder 3 Vier- bzw. Achtzellern.
Blutgruppenangleichung kein Problem.
Bei der Eizellspende werden i.d.Regel Personen genommen, die selbst noch keine Kinder haben und extra dafür stimuliert werden. Kostenpunkt: 3500.-. Mehrmaliges Erscheinen nötig in der Klinik, Abstimmen des Zyklus. Wartezeit ca 6 Monate.
Tja, wir waren um 11 Uhr fertig und uns stehen alle Optionen offen. Ich kann beruhigt und locker in den nächsten eigenen Versuch gehen und bin einfach nur neugierig wie es läuft.
Ich habe keine Angst mehr, ob es klappt oder nicht, ob die PKD gut verläuft oder nicht. Ich kann dem sehr gelassen entgegen sehen.
also Mädels
bis morgen lieben Gruß Pakita
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ich war in Prag/Pronatal/hier mein Bericht
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Ergänzung zu Pronatal
Guten Morgen,
hier noch was, was mir eingefallen ist.
Vielleicht sollte man noch erwähnen, daß das Wartezimmer sehr voll war. Und der überwiegende Anteil an Patientenpaaren waren Tschechen, außer uns habe ich nur ein deutsches Paar gesehen und das Auto derer, die wir schon im Hotel trafen. (also ihr Auto, nicht sie selbst). Ist vielleicht ganz interessant, es ist also nicht nur eine Klinik, die von Ausländern profitiert, sondern die Probleme im eigenenen Land behandelt. Das war jedenfalls mein Eindruck.
lieben Gruß Pakita -
ich war in Prag/Pronatal/hier mein Bericht
Liebe Pakita,
vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht.
Ich war etwas erschrocken darüber, dass man verheiratet sein muß!
Wir haben demnächst ein Erstgespräch in Pilsen, aber bisher war da
nicht die Rede von. Bist Du sicher, dass es in Tschechien Gesetz ist
oder eine spezielle Anforderung bei Pronatal?
Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Lieber Gruß -
ich war in Prag/Pronatal/hier mein Bericht
Hallo Sonnenblume,
soweit ich weiß, ist pumpkin, die dieses Jahr in Pilsen zu EZS war, nicht verheiratet. Ich denke nicht, dass es Pflicht ist.
Viel Erfolg bei Dr. Uher (oder Dr. Netzbandt?),
manda.
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Sonnenblume
Hi Sonnenblume,
also ich fragte die Ärztin nach einer unverheirateten Freundin, die zudem keinen festen Partner hat, ob sich der Wunsch nach einem Kind erfüllen könne. Sie antwortete mir, daß sich in Tschechien nur verheiratete Paare einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterziehen dürften. Und daß es für meine Bekannte keine Möglichkeit gäbe, weder Embryonenspende, noch Eizellspende, noch IVF, oder anderes.
Ob das jetzt wirklich wahr ist, oder ob sie mich möglicherweise mißverstanden hat (es könnte ja auch sein, daß man nur nicht ohne Partner behandelt werden darf, sozusagen als Single) das weiß ich nicht. Aber mir hat sie bezüglich meiner Bekannten genau so geantwortet. Wir wechselten nur zwischendurch die Sprache von Deutsch auf Englisch, weil sie sich in Deutsch nicht so sicher fühlte. Deshalb könnte es ja möglicherweise auch ein sprachliches Mißverständnis sein.
Ich habe jetzt von Anke gehört, daß eine solche Behandlung einzelner Personen oder gleichgeschlechtlicher Paare wohl auf jeden Fall irgendwo in Spanien erlaubt und durchgeführt werden soll. Frag sie doch mal.
Ansonsten, würde ich einfach selbst mal in Prag anrufen und Frau Brezinova Deinen persönlichen Fall schildern. Falls es gar nicht ginge, würde ich vielleicht Dr. Netzbandt bezüglich Pilsen ansprechen. Ist halt viel, viel teurer...
lieben Gruß Pakita
Ergänzung:
Ich habe mal in einem anderem Beitrag irgendjemanden nach einer Injektion gefragt, die man vor dem Transfer bekommt. Das ist ein Beruhigungsmittel, auf Wunsch kann man darauf aber auch verzichten. Medikament gehört zu Benzodiazepinen, sprich: so was ähnliches wie Valium. Nur so am Rande, da ich ein relativ ängstlicher Mensch bin und gerne wissen möchte, was und ob ich etwas in den Hintern gejagt bekomme. Ich werde mal nächste Woche einen Virologen kontaktieren, um mehr zu erfahren, über ein eventuelles Risiko einer HIV/Hep. Ansteckung. Aber auf jeden Fall, ob man sich anstecken könnte oder nicht, das Risiko mit dem Auto auf dem Weg dorthin zu verunglücken ist sicher um ein Vielfaches höher. -
ich war in Prag/Pronatal/hier mein Bericht
Liebe Manda, liebe Pakita,
vielen Dank für eure Antworten.
Bisher hatte ich Kontakt mit Dr. Netzbandt, habe nicht so konkret
danach gefragt, aber ich habe immer von "meinem Freund" oder
"meinem Partner" gesprochen und er hat nichts weiter dazu gesagt.
Sobald ich eine konkrete Auskunft habe, lasse ich es euch wissen.
Viele Grüße -
ich war in Prag/Pronatal/hier mein Bericht
Hallo Mädels, ich hab den Link der Klinik in Spanien für alleinstehende Frauen im alggemeinen Teil reinkopiert
ok, und auch hier, dauert genausolang wie das schreiben wo er steht....
:hallo: Anke