Re: IVI-Valencia-Ordner
Hallo Ihr Lieben !
Ganz aufgeregt habe ich heute diese Liste bzw. diesen Ordner entdeckt, nachdem ich auf der Suche nach dem IVI Valencia war.
Ich würde mir wünschen, dass vielleicht die eine oder andere von Euch sich meldet und mitteilt, ob sie ebenfalls schon älter ist und wie sie sich in Valencia gefühlt hat. Einiges habe ich schon gelesen, mich interessieren besonders Eure GEfühle und Gedanken zur Idee der Eizellspende, denn momentan tun wir zwei uns noch schwer mit der Idee, ein fremdes Ei "auszubrüten", bei dem nicht klar ist, welcher Mensch dahinter steht.
In der letzten Woche waren mein Mann (46) und ich (45) zum 2. Mal in einer Kinderwunschklinik, nachdem man uns in Lübeck, wo ja die IVM durchgeführt wird, eine abschlägige Antwort aufgrund meines Alters gegeben hatte.
Dergestalt frustriert brauchte ich etliche Monate um festzustellen, dass mein Kinderwunsch so groß ist, dass ich mich nicht "mal eben so" davon verabschieden kann.
Zur Geschichte:
Wir haben uns erst mit knapp 40 kennengelernt und uns gefreut, uns gefunden zu haben. Dann kam zwar schnell ein Kinderwunsch, wir mußten aber noch getrennte Wohnsitze aushalten... und vertagen ist eben keine gute Idee. Seit 2003 haben wir versucht, schwanger zu werden, aber trotz bester Hormonwerte meinerseits, regelmässigem Eisprung und bester Spermien klappte es nicht.
In der letzten Woche haben wir uns ein Herz gefaßt und nochmals eine hiesige Kinderwunschklinik aufgesucht. Der Doci war sehr freundlich und offen und ehrlich. Er half uns wirklich weiter, obwohl seine Antwort uns nicht helfen zu können, mir erst einmal die Tränen in die Augen trieb. Er wolle uns keine falschen Hoffnungen machen und damit nur vertrösten bzw. Geld aus der Tasche ziehen und mich massiven Belastungen aussetzen, meinte er. Das Problem seien wahrscheinlich meine zu alten Eizellen, die immer wieder Aborte auslösen würden, obwohl alles andere optimal sei. Daher riet er uns zur Eizellspende.
Was mir und auch uns jetzt fehlt ist: MMMMMMMUUUUUUUTTTTTTTTT !!!!!!!!!!!!!!!
Was macht Mut?
Wenn andere den Weg schon gegangen sind und Erfolg hatten. Oder keinen Erfolg hatten und sich daher zum Abbruch entschieden haben und dem bewußten Abschied vom Kind.
An letzteres kann ich allerdings noch nicht denken, obwohl es sicher mehr Mut erfordert.
Wer von Euch ist in meinem Alter und geht da durch?
Wie sind Eure Erfahrungen ?
Ich würde mich einfach freuen, wenn Ihr mich in Eurer Mitte aufnehmt und ich dadurch einen zusätzlichen Halt bekäme.
In der Hoffnung auf eine Antwort
Grüße an alle Mutigen
Billie