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Beiträge von brandenburg

  • KiWu in Hamburg - Arzt gesucht !!!

    • brandenburg
    • 23. Februar 2007 um 18:44

    Re: KiWu in Hamburg - Arzt gesucht !!!

    [quote author=Meteor link=topic=3401.msg29010#msg29010 date=1172183366]
    Hallo Brandenburg :tach:
    Danke dir vielmals für die Info. Ich bin nach 2 negativen Versuchen (1x frisch und 1x Kryo) unsicher, ob ich mich vor dem nächsten geplanten frischen Versuch vielleicht nicht doch auch immunologisch untersuchen lassen sollte. Kennst du hier vielleicht die Kosten?
    [/quote]
    Hallo Meteor,

    ich glaube, diese Kosten werden von deiner Krankenkasse übernommen. Hat ja jedenfalls nichts mit Künstlicher Befruchtung zu tun, sondern nur mit Untersuchungen bzgl. unerfüllten Kiwus. Da musst du dich mal bei deiner Haus- oder Frauenärztin oder am besten gleich in einem Kiwu-Zentrum beraten lassen.
    2002 hat das Universitätsklinikum Kiel meinen Mann und mich untersucht (u.a. auch, ob ich gegen meinen Mann immun bin) bzw. unser Blut. 2006 hatte ich nur noch Beratungsaufwände. Beide Male kamen keine Kosten auf mich zu.

  • KiWu in Hamburg - Arzt gesucht !!!

    • brandenburg
    • 23. Februar 2007 um 18:34

    Re: KiWu in Hamburg - Arzt gesucht !!!

    [quote author=gaensebomber link=topic=3401.msg29008#msg29008 date=1172179630]
    Hi Brandenburg,
    deine Aussage ,wenn schon EZS dann doch bitte gleich auch die PID um so sicher zu sein wie möglich,könnte auch mein Spruch sein. Wollte ich am Anfang auch unbedingt,wenn da nicht die kleine Summe von 2500 Euronen wäre. Das ist schon nicht
    [/quote]
    Ach du liebes Bischen! Das ist wirklich ein ganz schönes Sümmchen.

    [quote author=gaensebomber link=topic=3401.msg29008#msg29008 date=1172179630]
    Habe extra keine Icsi-Versuche bei mir machen lassen,weil 6 Fg eine klare Aussage über die Qualität meiner EZ machen und mir das Geld zu schade war um es für einen Versuch auszugeben,der in einer Enttäuschung enden würde :((. Genetisch und
    [/quote]
    Das war und ist echt schlau von dir. Ich habe 5 ICSIs hinter mir, von denen ich zwei bezahlt habe. Hab die genaue Summe verdrängt, aber es waren bestimmt schon an die 12.000 EUR.

    Ich weiß im Moment noch nicht mal, wie ich einen ersten Versuch bezahlen soll. Aber eines weiß ich ganz genau: ich werde bei der Auswahl der Klinik NICHT nach den Kosten gehen. Mir wird zwar auch schon ganz schlecht bei dem Gedanken, dass 2-3 Eizellspenden um die 20.000 EUR oder mehr kosten könnten, aber wenn ich diesen Weg gehe, will ich auch versuchen, ihn effektiv zu gehen. Keine Kompromisse, schließlich ist es meine Psyche, die darunter leidet, wenn es nicht klappt. Da hilft dann auch kein Wieder-Gut-Mach-Urlaub. Ich habe jedenfalls die Erfahrung bei den Kiwu-Praxen gemacht, dass ein höherer Preis auch bessere Qualität bedeuten "KANN".
    [/quote]

  • KiWu in Hamburg - Arzt gesucht !!!

    • brandenburg
    • 22. Februar 2007 um 11:21

    Re: KiWu in Hamburg - Arzt gesucht !!!

    [quote author=Meteor link=topic=3401.msg28971#msg28971 date=1172094675]
    Hallo Brandenburg :hallo:
    ich bin neugierig: mit welcher Begründung ist er gegen immunologische Untersuchung?
    Liebe Grüße Meteor
    [/quote]
    Hallo Meteor,

    man kann nicht sagen, dass er GEGEN die Untersuchung immunologischer Ursachen ist, er ist nur niemand, der sich mit dem Thema befasst bzw. in Zukunft befassen möchte. Als Ansprechpartner hatte er mir aber immerhin das immunologische Institut in Kiel (Dr. Westphal) empfohlen. Ich treffe ihn am Montag. Da will er mir seriöse EZS-Kliniken empfehlen. Ich halte sehr viel von ihm und seiner Meinung, wollte aber nur mitteilen, dass man bei ihm nicht richtig ist, wenn man das immunologische Thema beackern will.

    Als Kiwu-Arzt für Künstliche Befruchtung (EZS-ISCIs führt er selber ja nicht durch) liegt sein Fokus auf der Analyse des genetischen Materials, weil er der Meinung ist (ist auch tatsächlich so), dass die Hauptursache für das Nichteintreten einer Schwangerschaft defektes Genmaterial ist. Aber er kann hier in Deutschland ja auch nur Pollkörper-Diagnostik bieten. Immerhin hat seine PKD dazu geführt, dass ich jetzt hier gelandet bin und nicht noch immer weiter meine Zeit und mein Geld mit ISCIs in Deutschland verschleudere. In der Praxis, in der ich vorher war, hätten die - glaube ich - immer lustig weitergemacht mit mir. Er hat mir geraten, aufzuhören. Das scheint durchaus nicht üblich zu sein in den Kiwu-Praxen Deutschlands. Und Frau Dr. Reichel z.B. stürzt sich auf die immunologischen Ursachen bei Kiwu ohne mal anzumerken, dass man vielleicht erstmal absichern sollte, ob die eigenen Eizellen o.k. sind. Wenn ich darüber nachdenke, werde ich ganz wütend. Davor sollte man in den Kiwu-Foren vielleicht mal warnen!

    Nun liegt bei der EZS, also unserem Thema hier, die Sachlage ja etwas anders. Wenn wir davon ausgehen, dass es sich bei den Spenderinnen um junge, gesunde Frauen mit genetisch einwandfreien Eizellen handelt und es dann damit trotzdem nicht klappt, was könnte das dann für Ursachen haben. Ich denke schon, dass es sich dann u.a. auch um immunologische Probleme handeln kann.

    Ich denke darüber nach, wenn ich schon im Ausland gelandet bin mit EZS, eine PID durchführen zu lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ALLE Eizellen einer jungen Frau genetisch korrekt sind. Auf das Geld kommt es dann vielleicht auch nicht mehr an und ich kann mir etwas sicherer sein (100%íge Sicherheit gibt es natürlich nicht, da nicht alle genetischen Defekte erkannt werden können), dass keine Embryos übertragen werden, die es eh nicht packen würden.
    Außerdem kann ich dann bei einem negativen Versuch sicherer sein, dass es wahrscheinlich an mir liegt. Und erst dann würde ich mich nochmal in die immunologische Ursachenforschung begeben.

  • KiWu in Hamburg - Arzt gesucht !!!

    • brandenburg
    • 21. Februar 2007 um 20:18

    Re: KiWu in Hamburg - Arzt gesucht !!!

    Herr Dr. Fischer aus dem FCH ist ein Top-Arzt, aber er unterstützt NICHT die immunologische Sichtweise.

  • KiWu in Hamburg - Arzt gesucht !!!

    • brandenburg
    • 21. Februar 2007 um 20:12

    Re: KiWu in Hamburg - Arzt gesucht !!!

    [quote author=gaensebomber link=topic=3400.msg27362#msg27362 date=1167404280]
    Hallo,
    ich bin gerade in der Klinik FCH gelandet,die sollen super sein
    Tel.040/30804520
    viel Erfolg.
    LG,
    Silvia
    [/quote]
    Die sind auch super und ich kann Herrn Dr. Fischer empfehlen, aber nicht für die Seele. Er ist Wissenschaftler, aber weiß, was er tut!

  • Gynokologe in Hamburg

    • brandenburg
    • 21. Februar 2007 um 20:10

    Re: Gynokologe in Hamburg

    Hallo, wäre auch sehr interessiert an guten Ärzten in Hamburg, die bei der ESZ eine kompetente Begleitung darstellen.

    Psychologisch hab ich übrigens einen sehr guten Tipp: Frau Patzer in der Lesserstr. in Hamburg:
    http://www.pfp-hamburg.de. Sie hat seit Jahrzehnten Erfahrung im Bereich Kiwu.

  • Frage zu Medikation vor EZS

    • brandenburg
    • 21. Februar 2007 um 20:05

    Re: Frage zu Medikation vor EZS

    Hallo Zusammen!

    Ich stehe noch ganz am Anfang. Habe noch nicht einmal eine Klinik ausgesucht, aber gibt es aus eurer Erfahrung heraus vielleicht Medikamente, Tees, naturkundliche, homöopathische Mittel, etc. was ich jetzt schon nehmen sollte, also sich als Vorbereitung auf die EZS positiv auf meine Fruchtbarkeit auswirkt? Ich stehe ganz am Anfang der Wechseljahre (das hat mein Kiwu-Dok über spezielle Blutwerte-Bestimmung herausgefunden), habe eine Gelbkörperhormon-Schwäche, Eierstöcke sind aber noch aktiv (letzte ISCI: 6 Eizellen wurden gewonnen), Periode habe ich auch noch regelmäßig (25 - 26 Tage).

    Im Moment nehme ich regelmäßig Zink, Bioreurella (Algen, die besonders gut zu meinem Körper passen) und Schwarzkümmel-Öl, also nur was zur Verbesserung des Allgemeinbefindens. Folsäure habe ich nach der letzten ISCI im Dez. abgesetzt. Mein Endokrinologe hat mir hochdosiertes Selen aufgeschrieben (wegen Hyperthyreose, Typ Basedow, jetzt verschwunden). Selen habe ich ebenfalls nach der ISCI abgesetzt, nun überlege ich, ob ich es nicht doch weiternehmen soll, weil es z.B. auch helfen soll, Schwermetalle abzubauen. Habe noch Amalgam-Blomben, und mein Körper baut offenbar das Amalgam nicht so gut ab hat mir mal eine Heilprakterin nach einer Untersuchung gesagt. Außerdem mache ich QiGong und TaiChi - beruhigt ungemein und lenkt auch noch ab!

    Frau Dr. Reichel hatte bei mir 2005(!) Verdacht auf floride oder sich entwickelnde Autoimmunthyreoditis (da hatte ich noch Basedow):
    * deutlich erhöhte Peroxidase-Autoantikörper und antinukleäre Autoantikörper mit Titer 1:320
    * Erhöhter Anteil von natürlichen Killerzellen (sehe ich inzwischen kritisch, da keine Verbindung zu NK-Zellen-Anteil in Gebärmutter ersichtlich)
    * Verschiebung des T4/T8-Index
    * Nachweis eines erhöhten Anteils von zytotoxischen B-Zellen
    Vor der ISCI hatte sie mir dann Prednisolon und Trental empfohlen, aber das sind ja alles Medikamente, die man erst zum Zeitpunkt der Behandlung einnehmen muss.

    Da es mir jetzt gesundheitlich und psychisch deutlich besser geht, wäre meine Hoffnung, dass sich alles zum Guten gebessert hat. Jedenfalls will ich nicht mehr zu Frau Dr. Reichel. Gibt es Alternativen?

    Von Sepia habe ich übrigens auch gehört. Das kann aber in alle Richtungen losgehen. So wie ich es verstanden habe, funktioniert Sepia wie die Tentakel eines Tintenfischs: es kann sich überall und nirgendwo im Körper festsaugen und wirken. Was ich damit sagen will: man hat keinen Einfluss darauf, was passiert, wenn man Sepia nimmt.
    Eine gute Bekannte mit Kiwu (ohne EZS oder Künstliche Befruchtung zu nutzen) hat Sepia z.B. genommen, um ihren Körper und ihre Psyche zu einer Entscheidung zu zwingen. Sie hat dann über sehr starke Körperreaktionen berichtet - hat aber auch eine hohe Dosis genommen. Eine Zeit lang empfand sie dann ihren Kiwu nicht mehr so stark und dachte schon, er ist weg. Dann ist sie kurze Zeit später schwanger geworden.

  • Statistik zu den Erfolgen der einzelnen Kliniken?

    • brandenburg
    • 21. Februar 2007 um 14:00

    Re: Statistik zu den Erfolgen der einzelnen Kliniken?

    [quote author=Josi link=topic=3511.msg28910#msg28910 date=1172002126]
    Also ihr könnt mich jetzt gerne tuppern :stumm: , aber ich kann irgendwie keinen rechten Sinn darin finden :nixweiss: .
    [/quote]
    Du hast mich überzeugt!

    [quote author=Josi link=topic=3511.msg28910#msg28910 date=1172002126]
    Die Erfolgsstatistiken der einzelnen Kliniken werden doch von den Kliniken selber ausgewiesen, sie liegen im Querschnitt für die EZS um die 50 % , bei EMS etwas geringer. Die jeweilige aktuelle Erfolgsstatistik vom Vorjahr kann man bei Bedarf auch anfordern, habe ich beim IVI Valencia mal gemacht.
    [/quote]
    Super Tipp, bin ich bisher nicht drauf gekommen. Habe mich bei meinen bisherigen ICSIs immer auf Empfehlungen und Gefühl verlassen. Jetzt werde ich das ganze mal mit harten Fakten auffüllen ;)

  • Statistik zu den Erfolgen der einzelnen Kliniken?

    • brandenburg
    • 18. Februar 2007 um 18:16

    Re: Statistik zu den Erfolgen der einzelnen Kliniken?

    Hallo Zusammen!

    Wieviele ESZ bzw. Embryonenspenden die einzelnen Frauen hier im Forum hinter sich haben und wo, fände ich auch sehr interessant.
    Ich selbst, denke, dass 2 EZS für mich das Limit sind. Ist das eine realistische Einschätzung? Kommt natürlich immer auf die einzelnen Umstände an, klar, aber es hilft einem schon, klarer zu sehen, denke ich.

    Liebe Grüße!

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • brandenburg
    • 18. Februar 2007 um 18:09

    Re: Frau Dr. Reichel und die natürlichen Killerzellen

    [quote author=roulezrouge link=topic=3506.msg28768#msg28768 date=1171752022]
    liebe brandenburg, da du die untersuchungen von fr. dr. reichel ja offenbar gemacht hast, und das ergebnis im vergleich so uneindeutig war - wie gingst du denn damit um? hast du das ergebnis überhaupt praktisch verwerten können?
    [/quote]
    Ja, bei der 4 ISCI (bis zur 3. ISCI war weder mir noch den Ärzten klar, dass es Probleme bei mir gibt) habe ich Trental und Prednisolon geschluckt. Da habe ich auch noch fest daran gelaubt, dass wir jetzt des Pudels Kern entdeckt haben. Was ich auch immer gemacht habe: Heparin gespritzt. Das muss ich sowieso, da ich mal eine tiefe Beinvenen-Thrombose hatte. Aber Heparin ist vielleicht allgemein keine schlechte Idee bei jeder Kiwu-Behandlung, da sie die Einnistung erleichtern soll, alles ist wohl besser durchblutet.

    Vor der 5. ISCI habe ich dann überlegt, vor und während der Behandlung eine immunologische Infusionstherapie zu machen. Da hat mich dann mein letzter Kiwu-Doc (habe Praxis gewechselt nach der 4. ISCI) gebremst und mir sehr vorsichtig von der Umstrittenheit der Reichel-Methoden berichtet. Er hat mir die Entscheidung überlassen, aber darauf gepocht, dass bei mir wahrscheinlich andere Gründe vorliegen. Ich bin froh, keine i. ITherapie gemacht zu haben. Geld, Nerven, medizinische Konsequenzen, etc. Es hätte in diesem Fall auch wirklich gar nichts genutzt, denn das Wichtigste, nämlich die Lebensfähigkeit des Embryos, war duch meine schlechten Eizellen gar nicht gegeben.

    Wenn ich jetzt eine EZS machen ließe und das Ergebnis wäre wieder negativ, obwohl ich z.B. zwei super entwickelte Embryos einsetzen lassen würde (3 ist für mich ein Tabu), geht das Thema der Ursachensuche evtl. wieder von vorne los. Vielleicht würde ich es aber auch einfach akzeptieren, dass ich nicht schwanger werden kann. Ich kann es heute nicht sagen.

  • Entscheidung zwischen Eizellspende und Embryospende

    • brandenburg
    • 18. Februar 2007 um 17:50

    Re: Entscheidung zwischen Eizellspende und Embryospende

    [quote author=Kiki link=topic=3494.msg28763#msg28763 date=1171725796]
    TEIL1: es gibt zwei Möglichkeiten, entweder sich damit abfinden, keine eigenen Kinder
    zu haben oder aber Nachwuchs, "nur" eben ohne meine Gene. Da ist mir die zweite Möglichkeit viel lieber. Trotz allem kann
    man die Gedanken dazu halt nicht so einfach abstellen. Ich denke, dass braucht halt alles seine Zeit.

    TEIL2: Momentan versuche ich
    einfach still für mich damit klar zu kommen, dass ich meine Gene eben nicht weitergebe, dafür aber meine ganze Liebe!!
    [/quote]
    Den ersten Teil hast du sehr konkret formuliert, den zweiten wunderschön. Danke für diese Worte!

    Ich gehöre nicht zu den Menschen, die jammernd durchs Leben laufen wollen. Ich habe in den letzten Monaten ganz intensiv gelernt, dass ICH selbst für mein Leben verantwortlich bin. Aber ich konnte nicht still sein, deshalb bin ich hier in diesem Forum gelandet. Letztendlich ist es aber genauso, wie du es geschrieben hast. Und dann muss man sich still entscheiden und dann muss man diesen Weg gehen, und darauf achten, dass man seinen Weg vor sich vertreten kann.

    Ich versuche auch, zu verstehen, warum ich so weit gegangen bin wegen des Kiwu's und jetzt wahrscheinlich noch einen Schritt weiter gehen werde. Dabei hilft mir auch dieses Forum, weil Menschen auf meine Worte reagieren, und ich dadurch merke, wer ich bin. Wenn ich mir diese Frage beantworten kann, dann glaube ich - kann ich mehr zu der EZS stehen. Es muss mehr sein, als der in jedem Menschen tief verwurzelte Wunsch, sich fortzupflanzen. Schließlich gibt es Frauen, die niemals den Weg der künstlichen Befruchtung gehen und erst recht keine EZS machen würden. Jemand im Forum schrieb "ich kann nur jedem raten, dessen Psyche es erlaubt, aufzuhören". Warum hat sie das wohl geschrieben? Ich denke, weil das Suchtpotential so hoch ist und man rechtzeitig den Stecker ziehen muss, falls es nicht klappt so wie bei der künstlichen Befruchtung. Gerade das aber ist so schwer. Ich habe nach 5 ISCIs den Stecker gezogen. Manchmal spukt noch in meinem Kopf, vielleicht doch noch eine ISCI mit eigenen Eiern, aber die Zeit ist endgültig vorbei und jetzt denke ich inzwischen, für das Geld bekomme ich auf anderem Wege schneller das, was ich im Leben noch möchte, nämlich eine eigene Familie. Doch was erwartet mich bei der EZS? Sie ist keine Garantie auf eine Familie. Wahrscheinlich wird es irgendwann der Geldstecker sein oder meine Psyche, die mich dann den nächsten Stecker ziehen lässt. Mich treibt der Wunsch nach eigenen Kindern an, aber ich möchte nicht darüber vergessen, mein Leben zu leben. Das wird ein Spagat, an dem ich hart arbeiten muss und auch schon hart gearbeitet habe.
    Mein Kiwi-Dok hat mir erzählt, dass er eine Patientin wie mich hat, der er auch gesagt hat, dass eine weitere ISCI nur eine theoretische Wahrscheinlichkeit für sie biete, schwanger zu werden. Sie hätte ihn dann eines Besseren belehrt und sei nach 22 ISCIS (!!!!!) nun schwanger.
    Da hat es bei mir Klick gemacht, weil ich sofort gespürt habe, dass so ein Weg für mich auf keinen Fall der richtige ist. Es hat mich abgeschreckt: Verlust an Lebenszeit, die Psyche leidet, das unglaubliche Geld, was dabei draufgeht. Ich dachte an die Frau, an das Kind, das auf diesem Weg entstehen wird. Nach 22 ICSIs ein Kind bekommen. Ich wüsste nicht, welcher Mensch ich danach wäre. Ob man dieses Kind beglückwünschen sollte? Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass diese Frau wirklich glücklich wird in ihrem Leben. Jedenfalls ich wäre es nicht und alleine das ist wichtig, zu erkennen. Es war fast mal soweit bei mir, dass ich alle Lebensfreude verloren habe. Ich habe sehr viel gute Lebenszeit verloren. Ich habe mir die Lebensfreude so mühsam zurückerarbeitet, aber Sie ist zerbrechlich, das spüre ich. Ich habe wirklich Angst, wenn die Türen der ersten EZS-Praxis hinter mir zuschlagen. Mein Plan: so gut es geht, sich informieren und seinen eigenen Weg finden.

    Liebe Grüße an alle hier im Forum!

  • Entscheidung zwischen Eizellspende und Embryospende

    • brandenburg
    • 17. Februar 2007 um 11:19

    Re: Entscheidung zwischen Eizellspende und Embryospende

    Vielen Dank für Eure Beiträge.
    Ein Baby, das wenigstens zur Hälfte von dem Mann ist, den ich liebe, ist ein schöner Gedanke!

    Wie ich darüber denken möchte (ich tue mich noch schwer damit):
    Ich leiste einen großen Beitrag zum Entstehen meines Kindes. Es wird in meinem Bauch groß. Eine EZS ist ungewöhnlicher als ein normaler Seitensprung, denn da sind eben nur 2 beim Schwanger-Werden und Schwanger-Sein beteiligt, hier sind es 3 Personen. Die EZS ist aber medizinisch gesehen möglich: es entstehen Kinder auf diese Art. Ist das nicht vielleicht ein Indiz darauf, dass man es auch für sich als Möglichkeit annehmen kann? Wovor mir irgendwie gruselt: eine Eizellspenderin spendet unglaublich oft und es laufen unglaubliche viele Kinder herum, die aus ihren Eizellen entstanden sind.

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • brandenburg
    • 17. Februar 2007 um 10:41

    Frau Dr. Reichel und die natürlichen Killerzellen

    [quote author=roulezrouge link=topic=3506.msg28751#msg28751 date=1171658164]
    nachdem ich die 5 seiten randvoll mit vorzunehmenden untersuchungen von fr. dr. reichel bekommen habe, ist mir mal ganz anders geworden.
    [/quote]
    Zu Frau Dr. Reichel möchte ich jetzt keinen verrückt machen, aber ich will auf alle Fälle mein Wissen darüber hier preisgeben. Vielleicht wurde das hier ja auch schon diskutiert?

    Ihre Untersuchungsmethoden sind in einigen Mediziner-Kreisen sehr umstritten. Bei meiner Untersuchung (natürliche Killerzellen) hat mein letzter ISCI-Doc (den ich für sehr kompetent halte) folgendes bemängelt:
    - Blut wurde per Post geschickt
    - Natürliche Killerzellen im Blut sagen gar nichts darüber aus, wie es in der Gebärmutter aussieht. Und nur dort wäre eine Untersuchung sinnvoll, um Einflüsse auf eine SS abzuleiten
    - mein Anteil NK-Zellen waren im Jan 2006 22% (davor 30% April 05)
    - Die Grenzwerte, die Frau Dr. Reichel annimmt sind andere, als die in den USA. Hier gelten meine Werte anscheinend als normal
    - Außerdem gibt es gerade Anfang des Jahres oftmals erhöhte Werte, wegen Virusinfektionen.

    Ich war damals sehr bestürzt und die Diagnose von Frau Dr. Reichel "Autoimmunthyreoditis" hat mir anfangs Angst gemacht und mich sehr beschäftigt. Ich hatte eine Hyperthyreose vom Basedow-Typ. Inzwischen scheint sich alles beruhigt zu haben. Ich mache seit über einem Jahr QiGong und TaiChi und gerade für Schilddrüsen-Überfunktions-Kandidaten scheint mir das ein gutes Mittel zu sein, zur Ruhe zu kommen. Aber vielleicht wäre die Überfunktion sowieso nach 2 Jahren abgeklungen, das scheint ja meistens der Fall zu sein.

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • brandenburg
    • 16. Februar 2007 um 17:33

    Re:EZS ist nur was für "Besessene"?

    [quote author=roulezrouge link=topic=3506.msg28740#msg28740 date=1171641909]
    Mir gehen ganz andere Gedanken durch den Kopf. Vor allem die Ethikdebatte ist auch für mich ein Thema. Ein Argument, das noch nie gefallen ist, das mir aber immer wieder im Kopf kreist ist, dass es eigentlich unverantwortlich ist kleine, lebensfähige Embryos in eine Gebärmutter bzw. in einen Körper zu entlassen, der nicht optimal vorbereitet ist und sie ev. abstoßen bzw. töten wird.
    ...
    Manchmal zahlt sich "Besessenheit" aus. Ich würde es aber eher Konsequenz nennen. Wahrscheinlich müssen viele Paare viel zu früh aufgeben oder haben viele nutzlose Versuche hinter sich, aus o.a. Gründen.

    Ich bin jedenfalls froh und dankbar, dass ich in verschiedensten Foren publiziertes Wissen "benützen" darf um auch für mich die optimale Vorbereitung auf einen Versuch zu finden.
    Ich Besessene.
    [/quote]

    Liebe roulezrouge,

    da ist viel Wahres dran, aber auch viel Gefährliches, wenn man in die falschen Arzt-Hände gerät.
    Ich habe auch einige Odysseen hinter mir und viele Dinge, von denen ich geglaubt habe, dass Sie eine SS verhindern, haben sich mehr oder weniger in Luft aufgelöst. Z.B. dachte ich immer, ich hätte viel zu viele Natürliche Killerzellen bis mir dann mein letzter Kiwu-Arzt gesagt hat, dass die Killerzellen-Problematik wahrscheinlich bei mir gar nicht die Ursache ist und es eher an meiner schlechten Eizell-Qualität liegt, dass ich nicht schwanger werde.
    Nach vielen Irrungen und Wirrungen bin ich jetzt an einem Punkt angekommen, wo ich versuche, viel gelassener zu sein und mich nicht mit allem verrückt zu machen. Ich werde auf keinen Fall diese Immunitätsgeschichte angehen, wenn ich eine nächste ICSI mit EZS mache. Ich will mich nicht verrückt machen damit. Dieses Urteil konnte ich aber nur fällen, nachdem ich nochmal den Arzt gewechselt hatte und der mir bestätigt hatte, dass eine Immunologische Behandlung nicht notwendig ist. Vielleicht hat er Unrecht und meine alte Ärztin recht? Mir ist es jetzt erstmal egal!

    O.k., ich habe mein Leben umgekrempelt und vielleicht auch dadurch meine Schilddrüse wieder in den Griff bekommen. Ich lasse die Schilddrüse auch regelmäßig untersuchen. Aber das habe ich in erster Linie für mich getan. Es gibt so viele ungeklärte Dinge die bei der SS eine Rolle spielen. Davor habe ich auch Angst, dass das alles wieder hochkommt, wenn die erste EZS nicht funktioniert. Das ich dann wieder anfange, alles abzuchecken: Was macht mein Immunsystem, meine Killerzellen, muss ich meine chinesische Ärztin konsultieren, esse ich das richtige und und und.
    Horror!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • brandenburg
    • 16. Februar 2007 um 17:00

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    [quote author=Seerose link=topic=3506.msg28734#msg28734 date=1171639861]
    Die Erwartung, die Spenderinnen sollten altruistisch motiviert sein und aus Idealismus spenden halte ich für naiv.
    Es ist ein Geschäft und eine Dienstleistung, und warum auch sollte es was anderes sein?
    Genauso ernüchternd ist doch die Einsicht, daß sich letztlich nur Privilegierte (also wir hier alle) die EZS leisten können.
    Auch dazu sollte man stehen. Die Realität ist nicht rosiger.
    [/quote]

    Liebe Seerose,

    vielen Dank für deine Infos.
    Ich theoretisiere jetzt mal: Jemand spendet für mich seine EZ, weil er Geld dafür haben möchte und nicht aus Idealismus. Eine Studentin, die ihr Urlaubsgeld aufbessern will, wäre mir da in jedem Fall lieber, als eine Frau, die aus der Not heraus diese Prozedur über sich ergehen lässt.
    Obwohl die das Geld sicher besser gebrauchen könnte! Hmmm? Vielleicht glaube ich ja auch, dass eine Studentin besser beurteilen kann, auf was sie sich da einlässt? Und: sie hat keine Not. Die Institute legen sehr viel Wert darauf, dass die EZS nicht als Geschäft/Dienstleistung angesehen wird, zumindest thematisieren sie dies in ihren Internetauftritten. Man ist vielleicht naiv, wenn man das glaubt. Mir widerstrebt jedenfalls der Gedanke, dass es sich um eine reine Dienstleistung handelt. Deshalb ist mir auch die Idee sympatisch, EZ von ISCI-Frauen zu erhalten.

    Ich bin mir nicht sicher, ob EZS nur etwas für Priviligierte ist. Ich denke, es hat auch etwas mit der Psyche und der seelischen Not zu tun, die einen bis zu diesem Schritt treibt.
    Dieses Jahr ist für mich z.B. der denkbar schlechteste Zeitpunkt - geldlich gesehen - eine EZS-ISCI durchführen zu lassen. Aber wenn ich mich dazu entschieden habe, werde ich alles menschenmögliche dafür tun, um das Geld dafür zusammenzuraffen.

    Übrigens habe ich gerade eine Geschäftsidee: wie wäre es, ein Institut zu gründen, in dem man armen, schönen, gesunden Frauen dazu verhilft unter medizinisch und psychologisch professionellsten Bedingungen ihre EZ zu spenden und dafür mehr Kohle zu kassieren als es bisher üblich ist. Oder gibt es sowas schon? ;)

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • brandenburg
    • 16. Februar 2007 um 16:33

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    [quote author=romy link=topic=3506.msg28724#msg28724 date=1171627144]
    EZS ist schon nur was für "Besessene", sag ich mal platt. Also für diejenigen unter uns KIWulerinnen, die unbedingt ein Kind haben wollen. Es gibt ja auch Frauen, die sich mit dem Verzicht relativ leicht tun.
    [/quote]
    Da hast du was ausgesprochen, was ich mir lange nicht eingestanden habe. Ich habe bis vor kurzem geglaubt, ein Kind wäre für mich die "schönste Nebensache der Welt". Blöder Spruch, aber ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Ich liebe meinen Mann, ich habe ein von außen betrachtet erfülltes Leben. Ich bin nicht der Kinderliebhaber ohne wenn und aber - d.h. es gibt durchaus Kinder, die ich nicht mag und es zieht mich nicht unbedingt immer zu den Kindern, sondern ich liebe erwachsene Gespräche. Ich arbeite gerne, ich bin gerne alleine. Ich mag keine Spielplätze, wie sie in den Städten existieren. Ich habe mich gefragt: werde ich glücklich sein ohne Kind und habe mir geantwortet: ja, aber es wird ein stilleres Glück. Es wird ein Mosaik-Baustein in meinem Glück fehlen, aber wem fehlt nicht das ein oder andere Mosaiksteinchen zum Glück?

    Warum um Gottes willen, bin ich jetzt hier gelandet? Warum kann ich nicht aufhören? Was erwarte ich mir von diesem Familienglück, nach dem ich mich so sehne? Ihr könnt mir diese Fragen nicht beantworten, aber es wäre interessant für mich, ob ihr euch auch schonmal solche Fragen gestellt habt? Wenn man nicht in einer richtigen Familie aufgewachsen ist wie ich, wünscht man sich eine eigene. Mir ist schon bewußt, dass ich in meiner eigenen Familie die Mutter-Rolle und nicht die Kind-Rolle einnehmen muss. Ich werde viel geben müssen und vielleicht bekomme ich etwas zurück. Ich denke, das möchte ich auch, aber etwas unsicher bin ich schon, ob ich vielleicht nicht doch in eine Falle laufe. Z.B. wäre mir eine Normalität wichtig, in der das Kind eben nicht immer die Hauptrolle spielt, in der Kinder-Erziehen etwas erfüllendes aber normales ist. Wo ich herkomme, wird ein Riesen-Aufstand um Kinder gemacht. Sie haben einen Terminkalender, schlimmer als die Erwachsenen. Sie laufen in Designer-Klamotten durchs Leben und, und und. Wißt ihr, was ich meine? Ich möchte in erster Linie einen kleinen, neuen Menschen entdecken und individuell fördern können. Ich will keine vorgefertigten Erwartungen an ihn haben, aber wenn man - wie ich - solche Anstrengungen unternommen hat bzw. noch unternimmt, um diesen kleinen Menschen zu Tage zu fördern, wird man dann wirklich gelassen sein können?

    Entschuldigung, für diesen Roman, aber ich bin ja noch neu hier und muss mir vielleicht erstmal die Seele aus dem Leib schreiben.

    Das Thema "Sind wir besessen" wäre jedenfalls mal interessant unter der Psycho-Rubrik.

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • brandenburg
    • 16. Februar 2007 um 16:10

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    [quote author=Tapabo06 link=topic=3506.msg28712#msg28712 date=1171580164]
    Du hattest noch gefragt, wo du die besten Infos über die Spenderinnen bekommst - in Spanien sicher nicht, dort sind alle Infos verboten, die über die Angabe von Alter und Blutgruppe hinausgehen.
    [/quote]
    Als ich das gelesen habe, wurde mir ganz unwohl ums Herz. Ich bin offensichtlich ein Mensch, der am liebsten immer alles unter Kontrolle haben möchte. Kinder kriegen ist aber eines der letzten Abenteuer auf dieser Welt und schon für sich genommen für mich ein echtes Angehen. Deshalb hat die Tatsache, dass ich nicht einfach ein Kind bekommen habe, sondern das Kinderkriegen schon im Vorfeld geplant werden muss und jeder Schritt so transparent ist (oftmals merken Frauen unter normalen Umständen ja gar nicht, dass sie schwanger sind oder eine frühe FG haben) mich fast in den Wahnsinn (bischen übertrieben, aber wahrer Kern ;-)) getrieben.

    Wenn ich jetzt höre, dass ich nur das Alter und die Blutgruppe erfahre, weiß ich nicht, ob ich das aushalte, ob ich soviel Mut habe. Sofort muss ich daran denken, was wäre wenn .... das Kind dick und hässlich und dumm ist, weil seine Mutter es auch war. Hört sich schlimm an, oder? Ich glaube, man kann das nur schaffen, wenn man das Leben als solches annimmt und Vertrauen hat. Ich habe das Gefühl, mich kopfüber in etwas zu stürzen, was ich nicht mehr kontrollieren kann. Und so ist es doch auch. Wenn mein Kind spargeldürre Beine und eine große Nase hat, dann weiß ich zumindest, o.k. das hat sie von mir (leider sind meine Beine jetzt inzwischen dicker geworden ;-))

    Wie habt ihr diesen Mut aufgebracht?????

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • brandenburg
    • 16. Februar 2007 um 15:57

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    [quote author=Tapabo06 link=topic=3506.msg28712#msg28712 date=1171580164]
    Polkörperchendiagnostik sagt mir eigentlich nur in Zusammenhang mit der Uniklinik Bonn etwas und ich dachte immer, dies sei eine deutsche Spezialität, da hier ja die "richtige" Präimplantationsdiagnostik verboten ist. Ist es denn bei Polkörperchendiagnostik so, dass man einfach mal nach allen möglichen Defekten schauen kann, oder so wie bei der PID, dass es eigentlich nur möglich ist, bei begründetem Verdacht auf einen bestimmten Gendefekt gezielt nach diesem zu suchen? .
    [/quote]

    Bei der Polkörper-Diagnose wie sie hier in Deutschland erlaubt ist, hat man nur ganz wenig Zeit für die Untersuchung - bevor die Zellkerne von Ei- und Samenzelle verschmelzen. Im Ausland darf man damit - glaube ich - länger warten. Nach dem Einbringen des Spermiums werden die Polkörper der Eizelle entnommen und auf die fünf wichtigsten Chromosomen (13, 16, 18, 21, 22) untersucht. Das sind die häufigsten Störungen im Chromosomensatz. Natürlich ist das keine Garantie, auf ein gesundes Kind. Außerdem wird auch nur der mütterliche Beitrag zum Erbgut des Embryos beurteilt.

    Da auch bei jungen Frauen Eizellen mit Chromosomen-Störungen vorkommen, habe ich eigentlich vor, diese Analyse machen zu lassen.
    Ein Grund dafür ist meine eigene Geschichte. Ich habe 4 ISCIs über mich ergehen lassen, bis ich dann bei der 5. endlich über die Polkörper-Diagnose das niederschmetternde Ergebnis bekommen habe: in allen Eiern, die untersucht werden konnten (manchmal funktioniert das Untersuchen aus technischen Gründen nicht) gab es Chromosomen-Störungen, in manchen waren 3 von 5 Chromosomen fehlverteilt. Das einzige Ei, was übrig blieb konnte nicht untersucht werden und ich habe es mir einsetzen lassen. Wahrscheinlich war es aber auch nicht in Ordnung.

    Mein Fazit: Hätte ich schon bei früheren ISCIs meine Eier untersuchen lassen, wäre man vielleicht schon früher darauf gekommen, dass man mit meinen Eiern keinen Blumentopf gewinnen kann. Dann hätte ich viel Lebenszeit, Energie, Geld und Nerven, aufwendige andere Ursachenforschungen, etc. eingespart - aber das ist eine andere Geschichte. Mir kommt es so sinnlos vor, mehrere Embryonen einsetzen zu lassen, die gar nicht lebensfähig sind, damit ein paar Wochen herumzulaufen und dann die große Enttäuschung. Natürlich ist die Gefahr der Chromosomenfehlverteilung bei jungen, gesunden Frauen viel geringer und natürlich mache ich mir etwas vor, wenn ich glaube, genetisch korrekte Polkörper sind der 100%ige Garant für ein gesundes Baby. Wahrscheinlich muss ich auch akzeptieren, dass eine ISCI eine Art Lotterie ist wie das wirkliche Leben halt, aber so kann ich wenigstens ein bischen kontrollieren. Falls ich aus mehreren Eiern auswählen kann, kann ich sicherer sein, die richtigen bekommen zu haben und wenn es kein einziges Ei gibt, dass den Test besteht kann ich mir ggfs. einen Transfer und alles was danach kommt ersparen.

    Obwohl das schon ein Hammer wäre, wenn bei einer Eizellspenderin kein einziges Ei den Test besteht.... und da fällt mir gerade ein, dass die Eier einer Eizellspenderin eigentlich bei ihrer ersten Spende generell untersucht werden müssten. Dann hätte man doch einen Anhaltspunkt! Mein Doc meinte, wenn mehr als ein Chromosomen fehlverteilt ist, weist das darauf hin, dass grundsätzlich etwas nicht stimmt. Außerdem vertritt er auch die Ansicht, dass - wenn es nicht klappt, es meistens an dem Genmaterial liegt und man deshalb zuerst darauf schauen muss. Diese Meinung habe ich 1-zu-1 übernommen. In meinem Fall hat er damit leider recht behalten.

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • brandenburg
    • 15. Februar 2007 um 18:45

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Danke für eure Reaktionen!

    Eine Aufwandsentschädigung für z.B. 600€ kann aber für die eine Frau viel für die andere wenig Geld bedeuten. Ich hoffe, in meinem Gespräch mit meinem Kiwu-Arzt bzw. der Klinik, die ich dann auswähle, mehr Infos darüber zu bekommen? Irgendwie bohrt das Thema sehr in mir. USA - da graut mir eher davor - per Katalog und so. So viele Hintergründe will ich dann auch wieder nicht wissen.

    Obwohl: die Anonymität ist für mich schon problematisch. Ich habe selbst erlebt, wie es ist, einen Vater zu haben, den man nicht kennt. Ich habe ihn dann noch kennengelernt und das hat mir schon sehr geholfen, meinen eigenen Weg zu finden. Vielleicht liegt der Fall bei EZS aber auch anders. Die Diskussionen dazu (Sagen oder nicht sagen) habe ich heute vormittag gelesen. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, obwohl ich sonst wie ein offenes Buch durch die Welt laufe - niemandem in meinem Umfeld über mein Vorhaben zu erzählen, um das Kind zu schützen (Wenn es nur schon da wäre - wieder typisch für mich, tausend theorien über ungelegte Eier ;-)). Aber dem Kind werde ich es wohl erzählen. Außer es ruht so in sich, dass es nichts zu erzählen gibt - nur die Pupertät ist - glaube ich - eine ganz schlechte Zeit dafür.

    Eizellen von Frauen zu bekommen, die eine IVF oder ISCI planen, das hört sich zunächst gut an. Aber das sind dann wahrscheinlich auch eher Eizellen von älteren Frauen bzw. die haben eine schlechtere Qualität. Die guten werden doch in der Regel selber verwendet? Ich habe auch vor, eine Polkörper-Diagnostik machen zu lassen, das ist zwar keine Garantie für gesunde Kinder, aber ich spare mir dann evtl. Transfer, Hoffnung und Misserfolg. Das ist es mir wert! Ich glaube, viele Versuche und Fehlschläge kann meine Psyche nicht mehr verkraften. Wie seht ihr das?

    Was mich in diesem Zusammenhang sehr interessiert, sind die medizinischen bzw. genetischen Fakten. Ist es wirklich so, dass durch die Schwangerschaft auch ein Teil von mir an das Kind weitervererbt wird? Das es ein anderes Kind würde, als im Bauch der Eizellspenderin? Das wirkt auf mich irgendwie beruhigend.

    Schönen Feierabend!

  • Entscheidung zwischen Eizellspende und Embryospende

    • brandenburg
    • 15. Februar 2007 um 13:59

    Re: Entscheidung zwischen Eizellspende und Embryospende

    Hallo Zusammen!

    Bin neu hier und denke, meine Frage passt am besten zu diesem Thema:

    Ich möchte lieber EZS machen, aber aufgrund der Samenqualität meines Manns käme dann nur eine ISCI in Frage.
    Deshalb dachte ich schon, dass Eizellspende in Kombination mit ISCI (mit Samen meines Manns) vielleicht gar nicht möglich ist?
    Sollte man dann vielleicht doch lieber gleich eine Embryospende in Erwägung ziehen?

    Liebe Grüße an alle Mitstreiterinnen. Habe mich heute ziemlich lange durch die ganzen Postings gelesen und merke, dass ich nicht alleine bin mit meinem vielen Fragen und Gedanken. Wirklich viele tolle Frauen hier!

  • Vida Fertility Institute

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    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

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    Klinik Eugin
  • CRA Barcelona

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  • IVI Valencia

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  • Clinica Tambre

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  • Institut Marques

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    Institut Marques

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