Re: Meranerinnen II der neue Ordner
Liebe Anja :hallo:
also das hört sich doch für einen Kryo-Versuch gut an, oder?
Wie ist das mit den Schäden genau zu verstehen - gibt es denn Erfahrungswerte oder Schätzungen, ,
um wieviel sich die Qualität die nächsten Tage verschlechtern kann?
Also bspw. aus einem 5AB wird mit hoher Wahrsch. ein 5BB oder irgendwie so?
Anja, wieviele hattet Ihr denn ursprünglich beim diesem Versuch und welche Qualität hatten die, die Du zuerst bekommen hattest?
Bei uns gab es 16 Follikel, daraus 12 reife EZ, davon 7 befruchtet.
Von diesen: eins degeneriert, zwei FBC, ein 5BC, zwei 5BB und ein 5AB.
Nach dem TF war noch nicht klar, ob das eine 5BC sich zum Einfrieren eignen würde, man wollt es noch bis zum Abend beobachten und dann entscheiden -
ich habe noch nicht gefragt, was daraus wurde, vermute aber, daß es nicht fit genug war.
Also Anja, jetzt müsssen wir einfach wieder mal warten - was sonst...
Wann testest Du - Du weißt ja, es gibt zwei Varianten, die vernünftige Normale
und die :irre: nach Seerose.
Bei Letzterer wird unter Zuhilfenahme der Halbwertszeit des HCGs der erstmögliche Zeitpunkt für den Urintest ermittelt:
Es ist exakt der Tag, an dem das HCG einer möglichen SS [glow=red,2,300]minus [/glow] dem Rest-HCG aus der Spritze
über einem Wert von 25 liegen müßte.
Berücksichtigt werden muß dabei noch ein gewisser Verlust durch eine möglicherweise nicht vollständige Resorption des Spritzen-HCGs,
wie hoch dieser auch immer sein könnte...
sowie die Spannbreiten des HCG-Anstiegs bei einer SS.
Daher beginnt man mit dem Testen bereits zwei Tage vor dem errechneten Tag X.
Genau hierin liegt der besondere Reiz dieser Methode - sie ist nur mit einer gewissen Risikobereitschaft und guter Intuition sinnvoll anzuwenden,
wissenschaftliches Interesse natürlich vorausgesetzt.
Und im Hinblick auf die Chance, einen positiven Test zu erhalten ist sie der herkömmlichen Methode haushoch überlegen.
Zumindest am ersten Tag...
Denn getestet wird jetzt in Serie, d.h. an fünf aufeinanderfolgenden Tagen,
wobei die Veränderung der Rosa-Intensität über den zeitlichen Verlauf das entscheidende Kriterium ist.
Eine durchaus erwünschte Nebenwirkung der Methode ist der Aspekt des anregenden Zeitvertreibs bis zum Bluttest,
sowie die Etablierung einer subjektiven Kontrollüberzeugung über das Unkontrollierbare. Alles klar?
Also, meine liebe Anja, welche Methode hättest Du gern?
Im Grunde ist es egal... denn unsere vielen fest gedrückten Daumen wirken doch sowieso :magic:
Deine Seerose :gut: