Re: Embryoadoption in Indien
Hallo npole66,
Der Gedanke an eine Adoption in Indien hatten wir auch, und haben uns mit diesem Thema ernsthaft aussernandergesetzt. Vor allem wenn man sieht unter welchen Umständen hier viele Kinder leben.
Haben uns auch mit den deutschen und mit Indischen Behörden in Verbindung gesetzt. Das ist ein riesengrosser Papierkrieg, aber das hat uns nicht eingeschüchtert, hätten wir alles in Kauf genommen. Die indische Rechtslage sieht aber so aus: Das christliche Adoptionsbewerber nur Kinder von christlichen Eltern adoptieren dürfen. Dann kommt noch dazu, dass wenn ein Kind zur Adoption freigegeben wird, müssen die Agenturen als erstes versuchen das Kind an Indische Bewerber zu vermitteln, wenn das Kind nicht im Innland an Inder zu vermitteln ist, kommen die im Ausland lebenden Inder (Bewerber)an die Reihe. Wenn das Kind auch an die nicht zu vermitteln ist, kommen Ausländer mit indischem Pass an die Reihe, wenn dann das Kind auch an die nicht zu vermitteln ist, kommen dann WIR ann die Reihe. Uns wurde von den Adoptionsagenturen hier vor Ort ganz klar gesagt, dass wir nur eine Chance hätten, wenn wir bereit sind ein Kind was älter als 7 Jahre ist, oder ein Behindertes Kind aufzunehmen. Wir haben uns mehrere christl. Kinderheime angesehen, die Heime sind leehrgefegt. Wenn ein Kind abgegeben wird, dauert es nicht lange bis es vermittelt wird. Allein in Delhi sind auf der Warteliste über 3000 Paare die auf ein christl. Kind warten. Die Wartelisten sind Indienweit zentral, wenn man über die CARA Organisation geht. Was ja eine gute Sache ist, dass Kinder schnell neue Eltern finden und nicht lange in Heimen leben müssen.
Nach langem Überlegen, werden wir uns wahrscheinlich an Valencia wenden ( Embryoadoption).
Danke für eure Anregungen
Tomy