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Beiträge von Tina31

  • Psychosomatik

    • Tina31
    • 9. September 2014 um 22:10

    Hallo zusammen,

    nach 8 Jahren Kinderwunschbehandlung und zig erfolglosen Versuchen, meine Gebärmutterschleimhaut ordentlich aufzubauen, möchte ich - bevor ich mich in einen weiteren Versuch stürze - die Hilfe der psychosomatischen Medizin zu Rate ziehen. Kennt jemand von euch vielleicht einen guten Arzt im Raum München oder Regensburg?

    Vielen Dank schon mal im Voraus und liebe Grüße!
    Sunny

  • Gewichtszunahme durch Progynova

    • Tina31
    • 4. September 2014 um 17:40

    Antw:Gewichtszunahme durch Progynova

    Liebe habi77,

    du hast ja recht - eigentlich ist das Gewicht egal! Ich bin bloß doppelt frustriert, weil sich bisher auch nach 6-7 Versuchen (so ganz genau weiß ich es gar nicht mehr) nichts eingenistet hat. 1x war ich biochemisch schwanger, das war's, trotz sehr guter Embryonen, zumindest bei den letzten beiden Versuchen. Und DANN noch so viel zunehmen... das nervt! Aber mal schaun, was der neue Arzt jetzt meint, er hat grad ne Endometriose festgestellt, die zwei andere Ärzte (Spezialisten, wohlgemerkt!) übersehen haben.
    Du warst in Bregenz? Ist denn in Österreich die Eizellspende erlaubt??? Das wäre natürlich auch für uns viel leichter zu erreichen als Spanien! Wäre dir für Infos dankbar, gerne auch via PN, wenn dir das lieber ist!

    Viele Grüße und viel Spaß mit deinen drei Mäusen! :)
    Sunny

  • Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    • Tina31
    • 4. September 2014 um 13:59

    Antw:Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    Hallo Lütje Lachmöwe,

    nein, nein, du trittst in kein Fettnäpfchen, warum denn auch? Ich bin inzwischen 37, aber eine Leihmutter über AVA kommt für mich aus zwei Gründen nicht in Frage: 1. Ist mir die politische Lage zu unsicher (wir sind auch derzeit nicht in Russland in Behandlung, sondern in Spanien - vorausgesetzt, wir wagen nochmal einen Versuch) und 2. habe ich Bedenken, dass wir mit einem Leihmutter-Baby nicht nach Deutschland einreisen bzw. in Deutschland bleiben dürften.

    Zudem habe ich noch moralische Bedenken, die aber in den letzten Jahren auch schon etwas kleiner geworden sind. Mein Mann hätte mit einer Leihmutter kein Problem, ich kann's mir zum momentanen Zeitpunkt nur schwer vorstellen, v.a. frage ich mich auch, wie die betreffende Frau sich dabei fühlen muss, wie man eine seriöse Organisation auswählt, die die Frauen nicht ausnutzt und zur "Gebärmaschine" degradiert etc. - und welche Folgen so eine Vorgehensweise langfristig auch für die Kinder hat. Aber gut, ein ähnliches Problem stellt sich auch bei einer EZS (und hier haben wir schon mehrere Versuche gewagt) und letzten Endes muss das jeder für sich entscheiden. Wir haben alle hier einen so langen Leidensweg hinter uns und keiner hat seine Entscheidung für eine EZS, Leihmutter etc. leichtfertig gefällt, sodass es niemandem zusteht, über einen anderen ein moralisches Urteil zu fällen. Ich hoffe, ICH bin mit meinen ehrlichen Worten jetzt in kein Fettnäpfchen gestiegen! ;)

    Liebe Grüße an alle und FEIST - lass mal wieder was von dir hören! Mach mir schon ernsthaft Sorgen...
    Sunny

  • Gewichtszunahme durch Progynova

    • Tina31
    • 3. September 2014 um 10:35

    Antw:Gewichtszunahme durch Progynova

    Ach, Mädels, ihr seid so lieb, vielen, vielen Dank!!! Schon zu wissen, dass man mit diesem Problem nicht allein ist, hilft ungemein und ihr habt wohl beide recht - man darf sich nicht verrückt machen lassen. Das funktioniert nur an einem Tag besser und am anderen schlechter, aber ich bin sehr dankbar, dass ich mich hier bei euch "ausheulen" darf. Mein Mann will inzwischen auch die Waage verbannen, insofern wird dein Vorschlag vermutlich noch heute umgesetzt, liebe habi77! Schön, dass du inzwischen drei kleine Racker hast, bei welcher Klinik wart ihr denn?

    Danke euch beiden nochmal und einen schönen (endlich mal sonnigen!!) Tag!
    Sunny

  • Gewichtszunahme durch Progynova

    • Tina31
    • 1. September 2014 um 15:21

    Antw:Gewichtszunahme durch Progynova

    Hallo MoniMaus (und vielleicht noch weitere stille Mitleser),

    leider habe ich schon wieder das erste Kilo zugenommen und das, obwohl ich mich wirklich ganz strikt gesund ernährt und auch die Portionen reduziert habe. Von Schokolade rede ich gar nicht, die gibt es seit einer Woche nicht mehr (schlägt natürlich auch auf die Stimmung). Ich werd echt noch wahnsinnig mit diesem Sch...!! Hoffentlich ist nächste Woche die GMS wenigstens gut aufgebaut (was sie aber bisher auch nie war, warum also jetzt?) oder der Doc stellt dann auf Estrifam um. Mal schaun, ob das besser funktioniert. Kopfschmerzen haben sich auch eingestellt, aber die wären wenigstens noch zum aushalten...

    LG von einer reichlich gefrusteten Sunny

  • Sanatorium Pronatal

    • Tina31
    • 27. August 2014 um 16:21

    Antw:Sanatorium Pronatal

    Hallo Lalique,

    soviel ich weiß, gibt es bei "Allgemeine Fragen" den Unterordner "PRONATAL - wer noch?". Dort haben zumindest früher auch Frauen geschrieben, die dort in Behandlung waren. Vielleicht findest du ihn, wenn du ein paar Seiten zurückblätterst? Ob der dir allerdings hilft, weiß ich nicht, denn wir haben nach Spanien gewechselt (Tahe Fertilidad). Die Klinik dort hat einen sehr guten Ruf und wir sind mit der Behandlung auch sehr zufrieden, allerdings muss das natürlich jedes Paar für sich selbst entscheiden...

    LG und alles Gute für euren neuen Versuch!
    Sunny

  • Gewichtszunahme durch Progynova

    • Tina31
    • 27. August 2014 um 14:17

    Antw:Gewichtszunahme durch Progynova

    Hallo MoniMaus,

    vielen Dank für den Tipp! Ich befürchte zwar tatsächlich, dass unsere Ausgangslage recht unterschiedlich ist (ich nehme bei Stress eher zu, es sei denn, es ist ganz schlimmer seelischer Stress), aber ich gebe mal die Hoffnung nicht auf, dass es vielleicht mit einem strengen Ernährungsplan und weiterhin regelmäßig Sport nicht so eskaliert wie in den letzten Jahren. Ansonsten frage ich meinen Arzt wirklich mal nach Estrifam. Herzlichen Dank nochmals und schön, dass du inzwischen Mama geworden bist! :)

    LG, Sunny

  • Gewichtszunahme durch Progynova

    • Tina31
    • 26. August 2014 um 10:18

    Hallo zusammen,

    ich weiß, dass meine Frage im Vergleich zu Einnistungsstörungen, Schwangerschaftsproblemen wie z.B. HELLP ziemlich banal ist, aber ich wollte dennoch mal nachfragen, ob ihr auch unter Progynova so stark an Gewicht zugenommen habt! Bei mir waren es gut 12kg (am Schluss musst ich 6 Tabl. auf einmal morgens oral nehmen), allerdings hat sich die Schleimhaut trotzdem nicht gut aufgebaut. Auch Pflaster, Gel, ... zeigten leider nicht die gewünschte Wirkung - außer Kopfschmerzen und eben die genannte Gewichtszunahme.

    Inzwischen habe ich mir in drei Jahren mit nur minimaler Hormonersatztherapie das Gewicht fast wieder runtergehungert bzw. dazu noch Sport getrieben und einen neuen Arzt aufgesucht. Dieser möchte nun wieder mit Progynova 1 - 1 - 1 starten und mir wird schon ganz schlecht, wenn ich wieder an die ganzen Nebenwirkungen denke! Natürlich nimmt man das alles in Kauf, wenn sich dadurch die GMS erhöht, aber nachdem das ja ebenfalls nicht der Fall war, bin ich einigermaßen frustiert.

    Hat jemand von euch dazu Erfahrungswerte (keine Gewichtszunahme oder Tipps, wie man sie in Grenzen halten kann)? Bin für jeden Tipp/jede Anregung sehr dankbar!

    LG, Sunny

  • Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    • Tina31
    • 20. August 2014 um 14:17

    Antw:Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    Liebe Chaos,

    glaub's mir, ich bringe mich so oft beim Jugendamt in Erinnerung - manchmal frage ich mich schon, ob es nicht schon zu viel ist! Auf jeden Fall müssten sie inzwischen wissen, wie groß der Herzenswunsch ist, aber natürlich können sie auch keine Kinder aus dem Hut zaubern und die anderen Bewerber sind ja ebenfalls keine Schwerverbrecher... Aber danke, dass du mich so lieb aufmunterst!
    Es ist sooo herzig, was und wie du über deine Mädels schreibst! Manchmal habe ich direkt das Gefühl, sie persönlich zu kennen und bin überzeugt, dass die Mädels echt einmal klasse Frauen werden - bei der Mutter sowieso! :D

    Liebe Alva, liebe Feist, wie geht's euch denn inzwischen? Denke ganz oft an euch und drücke natürlich dir, Feist, fest die Daumen für eine reibungslose Geburt!

    Liebe ev, liebe mamabella, herzlich willkommen hier im Forum und viel Erfolg!

    Bei mir gibt's ne kleine Neuigkeit, wobei ich noch nicht so recht weiß, wie ich damit umgehen soll: Nachdem ich zwei Ärzte schon zu einem früheren Zeitpunkt gefragt habe, ob ich Endometriose haben könnte (hatte immer wieder mal Schmerzen im Unterleib; beide sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und haben dies verneint), hat nun ein weiterer Arzt, zu dem ich evtl. wechseln möchte, auch ohne Nachfrage genau diese Endometriose im Ultraschall festgestellt. Natürlich weiß ich, dass ich trotzdem noch zahlreiche weitere Probleme habe (z.B. eine Schleimhaut, die sich nicht gut aufbaut), aber komisch ist es trotzdem, oder? Kann Endometriose nicht auch die Einnistung behindern? Auf jeden Fall finden jetzt noch weitere Untersuchungen statt und ich bin mal gespannt, was noch so alles herauskommt. Aber große Hoffnungen habe ich trotzdem nicht mehr...

    Liebe Grüße an alle (auch an die stummen Mitleserinnen)!
    Sunny

  • Aufhören und kinderlos leben? Wünsche mir Austausch

    • Tina31
    • 4. August 2014 um 17:18

    Antw:Aufhören und kinderlos leben? Wünsche mir Austausch

    Ich starte mal wieder einen neuen Versuch: Vielleicht gibt es aktuell ein paar Frauen, die sich zu diesem Thema gerne austauschen möchten? Würde mich freuen...
    LG, Sunny

  • Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    • Tina31
    • 3. August 2014 um 10:35

    Antw:Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    Hallo zusammen,

    danke für die lieben Nachfragen, ich habe mich bisher immer um eine Antwort gedrückt, weil sie mir nicht gerade leicht fällt, aber wenn mich einer versteht, dann vermutlich ihr Frauen hier in diesem Forum:

    Fakt ist, dass wir bisher immer noch kinderlos sind und mich diese Situation zunehmend mehr und mehr belastet. Nachdem der Konktakt zu unserem bisherigen KiWu-Arzt in Deutschland immer schwieriger wurde (Erreichbarkeit) und auch zig Eizellspendenversuche (ich glaube so 8-9, habe irgendwann aufgehört, im Detail mitzurechnen) leider negativ waren, haben wir versucht, diesen Weg abzuhaken, da er zum einen sehr teuer ist und zum anderen die sehr hohen Hormongaben auf Dauer nicht ohne sind, ich habe es immer nur mit massiv hohen Dosen auf annähernd 7-8mm GMS gebracht.
    Aber nachdem auch eine Adoption für meinen Mann und mich gut vorstellbar war, haben wir uns für eine Inlandsadoption entschieden und da schien auch zunächst alles gut zu verlaufen - so zumindest unser Bauchgefühl. Natürlich wussten wir, dass es nur wenige Kinder zu vermitteln gibt, aber das Vertrauensverhältnis zum Jugendamt war toll etc., warum sollten wir nicht auf diesem Weg vielleicht auch einmal Glück haben? Nun habe ich aber in der Zwischenzeit über Bekannte und Umwege erfahren, dass tatsächlich in unserer Gegend zwei Kinder zur Adoption freigegeben worden sind und wird nicht verständigt worden sind. Ich will dem JA da überhaupt keine Vorwürfe machen, es wird bestimmt gute Gründe gegeben haben, warum so entschieden wurde und die Kinder sind jetzt bestimmt auch bei tollen Eltern, die sie über alles lieben, ... Bedrückend ist jedoch, dass wir wohl auch auf diesem Weg keinen Erfolg haben werden, zumal wir ja auch nicht jünger werden.
    Eine Auslandsadoption kommt für meinen Mann nicht (mehr) in Frage, er möchte gerne mit dem Thema abschließen, WENN noch ein Adoptivkind aus dem Inland kommen sollte, würde er sich sehr freuen, aber er möchte nicht mehr von sich aus aktiv werden. Dazu muss man aber auch noch sagen, dass er bereits ein Kind aus einer früheren Beziehung hat, insofern ist er ja schon Vater... Auch ein Pflegekind ist für ihn schwer vorstellbar und hier kann ich ihn sogar verstehen, denn wir kennen in unserem unmittelbaren Freundeskreis zwei Fälle, wo das arge Probleme (bis hin zur Trennung des Paares) nach sich gezogen hat.

    Kurz und gut: Ich bin grad aktuell auf der Suche nach einem erfüllten Leben ohne Kinder und der Abschied fällt mir mehr als schwer, denn ich bin weder der Typ, der in Reisen/die Welt erkunden etc. aufgeht und ich kann mich nicht noch mehr in meinen Beruf stürzen (den ich liebe!), weil ich mich ohnehin schon viel zu sehr darüber definiere und im Moment auch deutlich mehr arbeite, als es mir eigentlich gut tut. Das merke ich spätestens zu Beginn des Urlaubs, wenn ich in ein Loch falle.

    Trotzdem freue ich mich sehr über alle, bei denen es geklappt hat und drücke insbesondere Feist fest die Daumen, dass der Endspurt gut verläuft und du bald einen gesunden zweiten Schatz im Arm hast!

    Alva, wie geht's euch denn inzwischen? Meld dich doch, wenn du magst - gerne auch per PN!
    LG an alle!
    Sunny

  • Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    • Tina31
    • 19. Juli 2014 um 20:57

    Antw:Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    Liebe Alva,

    auch von mir ganz, ganz herzlichen Glückwunsch zu eurem kleinen Schatz und eine wunderschöne gemeinsame Zeit!!! :1rij:
    Ganz, ganz liebe Grüße!
    Sunny

  • Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    • Tina31
    • 25. April 2014 um 09:25

    Antw:Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    Hallo zusammen,

    leider ist der Ordner ja inzwischen ziemlich verwaist... Wie geht's euch denn allen so? Was machen unsere Schwangeren?

    Liebe Grüße von einer Sunny, die viel an euch denkt!

  • Frohe Ostern

    • Tina31
    • 21. April 2014 um 18:22

    Antw:Frohe Ostern

    Dankeschön, dir/euch natürlich ebenfalls schöne Ostern und viel Spaß mit eurem Wauzi! Freue mich schon auf die ersten Fotos... :)
    LG, Sunny

  • Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    • Tina31
    • 17. Februar 2014 um 19:49

    Antw:Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    Wow, Herzchen schlägt und eine kleine Zarin, wie schön! Ich drück euch ganz fest die Daumen, dass weiterhin alles so gut läuft - POSITIV DENKEN!!! :great: :great: :great:

  • Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    • Tina31
    • 9. Februar 2014 um 10:57

    Antw:Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    Hallo Feist,

    Wert klingt doch super und was das Freuen anbelangt - das kommt schon noch, keine Angst... ;) Gib dir Zeit!

    LG von Rotznase Sunny, die letzte Woche ne Grippe so richtig schön im Griff hatte

  • Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    • Tina31
    • 31. Januar 2014 um 15:12

    Antw:Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    Gerne doch! HCG klingt doch super, zum Progesteron kann ich leider nichts sagen, aber vielleicht fragst du mal Dr. K?

    LG und ein schönes, hoffentlich entspanntes Wochenende!
    Sunny

  • Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    • Tina31
    • 30. Januar 2014 um 21:51

    Antw:Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    Siehste, sag ich doch! :) Ich freu mich schon mal riesig für dich, verstehe aber auch, dass du nach der negativen Erfahrung erst einmal vorsichtig bist. Drücke ganz fest die Daumen für den morgigen Bluttest!

    LG, Sunny

  • Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    • Tina31
    • 25. Januar 2014 um 09:33

    Antw:Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    Liebe Alva,

    danke für deine lieben Worte, aber starke Frau... Ich weiß nicht! Seit gestern beutelt es mich wieder so richtig rum, da mir wieder einmal bewusst geworden ist, wie gering die Chancen noch sind, einmal selbst Mutter sein zu dürfen. Inlandsadoption: Es gibt nur sehr wenige Kinder, Pflegekind: Da haben mein Mann und ich den Fokus relativ beschränkt, weil er - wenn - nur ein kleines Kind nehmen möchte und ich irgendwann schon einmal gerne wieder arbeiten würde (sprich: die heftigen, aber wahrscheinlicheren Fälle haben wir ausgeschlossen), Auslandsadoption kann er sich momentan nicht vorstellen (nicht wegen der Hautfarbe o.ä., sondern weil ihm der Aufwand einfach zu groß ist, es ist noch recht angestrengt von den letzten Jahren unseres Kinderwunsches und das will ich auch respektieren/akzeptieren), Leihmutter ist mir zu riskant bzw. habe ich da noch ethische Bedenken und Eizellspende... habe ich da überhaupt noch realistische Chancen? Zudem hat mein Arzt in Deutschland sein KiWu-Zentrum umgebaut (seitdem fühle ich mich dort nicht mehr wohl, alles sehr steril und schicki-micki) und nochmal bei einem neuen ganz von vorne beginnen? Kompetent ist er ja, und bis du so jemanden wieder findest - für ein "Vielleicht"? Denn meine Einnistungschancen werden sich in der Zwischenzeit wohl kaum verbessert haben... Insofern ist das mit der "starken Frau" alles sehr relativ und dass ich mit Feist hier mitfiebere ist ja nur selbstverständlich! Wie geht's dir denn inzwischen, meine Liebe? Ich glaube wirklich, dass Alva recht hat, das ist nur der Selbstschutz bei einem möglichen Negativ, weil wir dann glauben, nicht ganz so tief zu fallen. Aber so weit sind wir noch nicht! Jetzt ist erst einmal Optimismus angesagt!!!

    Ganz liebe Grüße!
    Sunny

  • Aufhören und kinderlos leben? Wünsche mir Austausch

    • Tina31
    • 24. Januar 2014 um 19:10

    Antw:Aufhören und kinderlos leben? Wünsche mir Austausch

    Hallo Leerhuhn,

    ich glaube gar nicht, dass Grador das böse oder verletzend gemeint hat, letzten Endes ist jede Entscheidung, die wir in unserer besonderen Lage treffen müssen (auch die Eizellspende), eine Gewissensentscheidung und was für den einen ein emotionales Problem ist, ist für den anderen u.U. weniger schwerwiegend. Da fällt niemand ein Urteil über den anderen, jeder kann nur für sich in seiner eigenen Situation zusammen mit seinem Partner entscheiden, was richtig ist.

    Aber um auf deine Frage zurückzukommen, was uns dazu veranlasst, so viele Strapazen auf uns zu nehmen: Ich glaube, zum einen ist es wirklich in uns angelegt. Es ist doch einfach natürlich, zusammen mit dem Mann, den man liebt, ein Kind zu wollen und diese Liebe dann an dieses Kind weiterzugeben, oder? Dann sehe ich noch die Frage nach dem Sinn im Leben. Das heißt NICHT, dass eine Frau ohne Kind kein sinnvolles Leben führen kann, aber jeder stellt sich doch irgendwann die Frage, was von einem übrig bleibt, wenn man selbst irgendwann einmal nicht mehr da ist. Das KANN ein eigenes Kind sein oder eben eine andere Aufgabe - vielleicht karitativ/ehrenamtlich? Mir persönlich wäre es z.B. zu wenig, nur schöne Reisen zu unternehmen, wobei ich auch eine Kollegin kenne, die ihr Leben genau so gestaltet und durchaus glücklich und ausgeglichen wirkt...
    Der soziale Druck ist bestimmt bei dem einen oder anderen auch da, aber ich glaube, das hängt stark vom Umfeld ab. Wie sieht's der Rest?

    LG, Sunny

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