Re: Immunologie in der Kinderwunschbehandlung
Hallo,
auch ich interessiere mich für dieses Thema sehr.
Was ich gerne gewusst hätte ist, ob es jemanden gibt, der Immunglobuline genommen hat und trotzdem nicht schwanger wurde.
Selbst das wäre dann allerdings keine sehr aussagekräftige Antwort, weil ja grundsätzlich die Chance einer Schwangerschaft bei nur ca. 40 - 60 % liegt. Auch bei total gesunden Frauen.
Interessant wäre da eine Statistik wer durch Immunglobuline schwanger wurde oder wer nicht.
Ehrlich gesagt, kann ich mir schon vorstellen, dass es Einnistungsschwierigkeiten bei erhöhten Killerzellen gibt. Warum sollten denn sonst diese "Immunreaktionen" auftreten.
Kennt jemand von euch den Bericht von Frau Dr. Bals-Pratsch in der Zeitschrift Reproduktionsmedizin und Endokrinologie. Homepage: http://www.kup.at/reproduktionsmedizin ? (Frau Dr. Bals-Pratsch ist im IVF-Zentrum Regensburg tätig)
Da wird beschrieben, dass es bekannt ist, dass Autoimmunerkrankungen (Folge: erhöhte Killerzellen) den Erfolg der IVF
negativ beeinflussen
dass durch die Verminderung der natürlichen Killerzellen, eine Verbesserung der Implantationschance einhergehen
müsste.
Natürlich wäre jeder von uns froh, wenn eine Schwangerschaft ohne diesen vielen Medikamente möglich wäre. Aber auch ich bin der Meinung, dass es einen Versuch mit Immunglobulinen wert ist.
Ich finde es auch sehr wichtig, dass wir Frauen auf diese Möglichkeit der Immunreaktion und die Anwendung von Immunglobuline aufmerksam gemacht werden. Vielen Dank dafür an Romy!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Zu den Nebenwirkungen von Immunglobulinen kann ich nichts sagen. Die kenne ich noch nicht.
Wenn ich allerdings die Nebenwirkungen von z.B. Progynova im Beipackzettel lese wird mir bereits da schon schlecht.
@Urmeli 2: Soweit ich weiß ist das Buch von Alan E. Beer in englisch. Mit meinen Englisch-Kenntnissen würde es Jahre dauern bis ich das Buch gelesen habe und vor allen Dingen auch verstanden habe. Kannst Du vielleicht ein paar wichtige Passagen ins Forum stellen?
Tschüß
garmin