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Beiträge von IVF-Baby

  • Wie lange Stillen

    • IVF-Baby
    • 12. Juni 2006 um 23:59

    Re: Wie lange Stillen

    Josi.
    Hallo.
    Hmm,gegen Euch bin ich ja nur eine Kurzzeitstillerin.
    Ich habe Deinen Beitrag gelesen. Und ich lese nur Vorteile für das Kind. In den Entwicklungsländern werden überwiegend die Kinder eben sehr lange gestillt(mehrere Jahre),da wird das auch als natürliches Verhütungsmittel genutzt(was aber nicht immer klappt). Und da es dort nicht viel zu essen gibt haben die kinder so eine gute-Überlebens-Chance auch gegen Krankheiten einigermaßen geschützt zu sein)
    Ich kenne keinen der sein Kind bis es in die Schule kam stillt. Ich denke das hat sicher in unserer Gesellschaft neg.Folgen.

    Nun zu meiner Stillbeziehung:
    Mein Kleiner wurde 40h nach Blasensprung inkl.Einleitung per KS geholt.
    Ich machte sofort Rooming in und wollte auch stillen. Der Milcheinschuß kam verspätet aber heftig.
    Alle haben mich unterstützt. Aber so hat es dann gut geklappt.
    Ich hatte meinen Sohn von Anfang an in unserem Bett. Ich stillte immer nach(seinem) Bedarf. Es waren immer 6-12 mal am Tag. Sicher gibt es bei vielen kindern schlechte Schlafphasen. Aber wir hatten nur anstrengende Nächte. Der dauerhafte Schlafentzug,das Dauernuckeln an der Brust haben sehr an mir/uns(mein Mann)gezehrt. Seit der Entbindung hatte ich nun die 4.Erkältung(Dauer 4Wo)
    Diese mußte antibiotisch behandelt werden. Viele rieten mir zum Abstillen. Ich nahm ein für die Stillzeit geeignetes Antibiotika,und stillte direkt vor der Einnahme. Vor der Geburt war ich fast nie erkältet gewesen.
    Vor 6 Wo kam unser Kleiner in sein eigenes Bett(aber noch in unserem Schlafzimmer). Ich hatte in den Nächten davor 9x gezählt,davon 4-5xgestillt. Ich hatte 1 Wo Schlafprotokoll geführt und deshalb sind wir zu diesem Entschlúß gekommen. Mir war es schwer gefallen,aber es war die bessere Lösung. Immerhin waren es fast 6M Elternbett. Aber er schlief direkt besser,wir hatten ihn die ganze Zeit in seiner Nachtruhe gestört,und es nicht geahnt. Er kam dann nur noch 3-4 Mal nachts.
    Unsere Stillbeziehung wurde am Ende sehr anstrengend,ich stillte alle2-3h. Da wir dann Beikost einführten reduzierten sich die Mengen und es konnten Stillmahlzeiten ersetzt werden.
    Ich wollte abends,nachts und morgens stillen aber da reicht nun die Milch nicht mehr. Mit der Kunstmilch probierten wir Pre,1er und sind nun bei der 2er Nahrung angelangt. Ich weiß,keine Kunstmilch kann Muttermilch ersetzen. Als er vor 3 Wo krank wurde mit Mittelohrentzündung und Bronchitis,hatte er wieder mehr gestillt(Brei und flasche kaum genommen). Das ging noch mal ein paar Tage gut und reichte auch. Aber seit ein paar Tagen merke ich keinen Milchspendereflex mehr.
    Ich wollte gerne ein halbes Jahr voll gestillt haben,was ja auch fast klappte. Ich genoss auch die intensive Mutter-Kind-Beziehung durch das Stillen. Es machte mir nichts aus auf viele Dinge zu verzichten(Ernährung). Ich fand es toll mich nicht um Flaschen usw.kümmern zu müssen.
    Mein Kleiner war erst 1x seit der Geburt krank,er hatte sich durch mich angesteckt.
    Mir fällt es auch nicht so leicht abzustillen aber nun ist bei uns ein geregelteres Leben,ein Rhythmus da.
    Ich bin auch froh darüber dass ich so lange stillen konnte. Viele wundern sich das ich es überhaupt noch mache.
    Mir war besonders aufgefallen das im PEKIP,Baby-schwimmen und Rückbildungskurs die Mütter die ihre Kinder mit Flaschennahrung füttern,ein geregelteres Leben haben und deutlich ruhigere Nächte.
    Sicher kamen da Zweifel in mir hoch,ob meine Entscheidung zum Stillen so richtig war(besonders wenn ich müde war).
    Aber ich würde mich immer wieder dafür entscheiden.
    Vieleicht klappt es ja noch ein paar Wochen. Ich lege ihn jede Nacht zu mir ins Bett,wenn er sich meldet.
    Er bekommt dann beide Seiten und schläft dann für 2-3h weiter.
    Aber so lange wie Ihr werde ich nicht stillen. Wir wollen dieses Jahr ein Geschwisterchen planen. 2-3Monate sollte man abgestillt haben,damit dann auch hormonell alles wieder im Lot ist und der Körper für eine SS bereit ist.
    Wenn es noch mal bei uns klappen sollte werde ich wieder stillen wollen.

    L.G.IVF-Baby

  • Wie lange Stillen

    • IVF-Baby
    • 12. Juni 2006 um 12:37

    Re: Wie lange Stillen

    Hallo.
    Wir sind am abstillen. Ich habe 5,5M voll gestillt. Mit der Beikosteinführung hatte ich immer danach noch gestillt. Irgendwann reichte die Menge Beikost so aus,dass wir nach und nach eine Stillmahlzeit weglassen. Seit einigen Tagen stille ich nur noch 1x in der Nacht.
    Wir geben nun Abends und morgens 2-er Milch. Damit schläft unser kleiner viel besser. Bis vor gut 6Wo waren unsere Nächte eine Katastrophe. 4x mußte ich stillen. Ich habe gerne gestillt,aber nun geht es zu Ende. Er(7,5M) mag auch nicht mehr so gern an die Brust.
    So fällt es uns nun auch nicht so schwer abzustillen. Es hat aber auch einige Zeit gedauert,die Flasche zu akzeptieren.
    Bei mir im Babyschwimmkurs ist eine Mama die hat echt Probleme ihr Kind(11M)an Beikost zu gewöhnen,es will nur an die Brust.
    Ich hoffe nun dass ich ohne Abstilltabletten und Milchstau auskomme.
    Ich denke auch meine Milch reicht nicht mehr,denn wenn er gestillt wird trinkt er danach auch noch knapp 200ml Folgemilch aus der Flasche. Also kann ich nicht mehr so viel haben.
    Eine Milchpumpe habe ich nicht,hatte sie noch nie gebraucht.
    L.G.IVF-Baby

  • Embryonenspende

    • IVF-Baby
    • 31. Mai 2006 um 17:09

    Re: Embryonenspende

    Hallo Josi.
    Danke für die Antwort.
    Eigentlich schade,aber ich kann es mir nur so erklären,dass das Geschäft mit Kryoembryonen für die Kliniken wenig lukrativ ist. Ansonsten würde da ja absolut nichts dagegen sprechen. Und vor einer KiWu-Behandlung in D.sind HIV-Test,Hep.-Test sowieso Bedingung.
    Somit würde das potentielle KiWu-Paar eigentlich gar kein Risiko eingehen.
    Idealerweise könnte der Transfer im Spontanzyklus statt finden,somit entstünden dem Paar kaum Kosten im Vgl.zur Eizellspende,ICSI/IVF.
    So wie ich das gelesen habe könnte ich z.B. die Kryos abholen, einer KiLo-Freundin geben die dann damit ins Ausland fährt und sich die Kryos transferieren lassen.
    Ich wollte aber schon sicher sein dass das anonym läuft,somit käme dass für mich nicht in Frage.
    Eigentlich schade,wenn man überlegt wie viele Kryos verworfen werden die sicher eine reelle Chance hätten(wenn man sie zur Ado frei geben darf). KiWu-Paare gäbe es auf jeden Fall genug(aber NEIN die müssen ja abgezockt werden...).
    L.G.IVF-Baby

  • Embryonenspende

    • IVF-Baby
    • 31. Mai 2006 um 15:25

    Hallo.
    Ich bin neu hier in Diesem Forum. Wir haben eine erfolgreiche IVF gehabt.
    Eine Kryokonservierung hatten wir auch vornehmen lassen falls die IVF nicht geklappt hätte.
    Ich möchte nun aber nicht die Kryos verwerfen lassen.
    Besteht die Möglichkeit diese im Ausland abzugeben(wo Embryonenspende erlaubt ist),und diese einem KiWu-Paar zu transferieren?
    Versteht mich nicht falsch,ich möchte die Kryos NICHT verschachern. Nur die Transportkosten wollte ich erstattet bekommen.
    Machen das Kliniken,oder eher nicht weil diese ja dann nicht wirklich viel daran verdienen würden?
    L.G.IVF-Baby

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