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Beiträge von Hummel

  • Progesteronwert zu niedrig nach Embyspende

    • Hummel
    • 5. Oktober 2006 um 20:28

    Re: Progesteronwert zu niedrig nach Embyspende

    Hallo Kiara,

    ich hatte auch das Problem mit dem zu niedrigen Progesteron-Wert. Mit Crinone kenne ich mich nicht aus, ich habe nur die Progesteron-Spritzen bekommen. Die Wirkung dieser Spritzen kannst Du nicht im Blut ablesen, sie ist aber trotzdem da. Wichtig ist, dass Du sie im gleichbleibenden Abstand bekommst, also nicht mit Verschiebung durch einen Feiertag oder Wochenende, sondern immer alle 3 Tage. Nur so bleibt ein genügend hoher Progesteronwert im Körper erhalten (den Du aber, wie schon geschrieben, nicht im Blut ablesen kannst).

    Der im Blut messbare Wert ist bei mir auch nur langsam gestiegen und es hat Ewigkeiten gedauert, bis ich die Progesteron-Spritzen absetzen konnte (langsam "ausschleichen", nicht plötzlich!). Solange Du keine Blutungen hast, ist es ein gutes Zeichen und Du kannst auf die Spritzen vertrauen.

    Etwas lang finde ich einen 2-Wochenabstand zwischen den einzelnen Blutuntersuchungen... Ich war jede Woche dort und es wurde jedesmal Östradiol, Progesteron und HCG bestimmt. So hatten es sowohl die Transfer-Klinik als auch der KIWU-Arzt hier befürwortet. Man selbst ist nach diesen wöchentlichen Besuchen auch wieder etwas ruhiger.

    Ich drück' Dir die Daumen!

    Viele Grüße, Hummel

  • Hashimoto

    • Hummel
    • 18. Juli 2006 um 15:46

    Re: Hashimoto

    Hallo Anosch,

    mit zuviel Gewicht habe ich keine Probleme, eher mit zuwenig ... Ich bin Marke "dünner Hering". Dass war schon in den Jahren so, als der Hashimoto noch nicht erkannt war, aber ich ihn schon gehabt haben muss und hat sich seit Einnahme der Thyroxintabletten nicht geändert.

    Aber ich glaube, dass ich damit nicht unbedingt der typische Hashimoto-Patient bin. Denn eigentlich ist es ja so, dass bei einer noch nicht 100% passenden Dosierung (es dauert ein paar Wochen, bis die Medikamentendosis richtig sitzt) man ja immer noch in einer Unterfunktion ist und daher der Stoffwechsel noch nicht auf vollen Touren arbeitet.

    ... Vielleicht dauert es bei Dir ja nur noch ein bisschen ...

    Danke noch für den Tablettentipp und viele Grüße!

    Hummel

  • Hashimoto

    • Hummel
    • 2. Juli 2006 um 07:29

    Re: Hashimoto

    Hallo Anosch,

    wenn Du jetzt bei einem Hashi-Spezialisten bist, hast Du schon mal das Schlimmste überstanden...

    Bis ich auch bei dem richtigen gelandet war, ging es erst mal über verschiedene Hausärzte, von denen dann einer meinte, ich müsste ordentlich Jod einnehmen ... kam nicht so gut!

    Ich kann mir vorstellen, dass Du mit den verschiedenen hochdosierten Vitaminen und Mineralstoffen erstmal wieder die Speicher ini Deinem Körper auffüllen sollst, nachdem es Dir so schlecht ging, ist jetzt aber nur eine Vermutung von mir. Bei mir ist es so, dass ich ständig Selen und Zink nehmen soll (außer den Thyroxin-Tabletten).

    Zur Eizellspende war die Dosierung der Thyroxin-Tabletten noch so wie immer, bei eintretender Schwangerschaft muss sie aber angehoben werden, da die Schilddrüse in der Schwangerschaft mehr arbeiten muss. Also geh' unbedingt nach positivem Schwangerschaftstest möglichst bald zum Schilddrüsenarzt. Alle 4 Wochen trifft bei mir zu, in dem Abstand müssen die Werte kontrolliert werden.

    Ich habe noch eine Frage zu Deinen Tabletten für den Vitamin-B-Komplex. Welche nimmst Du dafür? Ich hatte vor der Schwangerschaft Spritzen bekommen, da ich aber so langsam genug von Spritzen habe, wäre ich über einen Tabletten-Tipp ganz froh ...

    Viele Grüße, Hummel

  • Hashimoto Thyreoditis

    • Hummel
    • 16. Mai 2006 um 20:04

    Re: Hashimoto Thyreoditis

    Hallo Npole66,

    ich hatte jetzt meinen Arzttermin und zum Thema Jod / Hashimoto / Schwangerschaft hat er mir folgendes gesagt: bis zu einem MAK von 100 gibt man Jod in der Schwangerschaft, darüber nicht mehr. Nach seiner Aussage wäre das einhellige Auffassung der Ärzte und auch seit längerem bekannt.

    Wenn ich das jetzt so glaube (und das mache ich als ahnungslose Patientin eigentlich immer ...) heißt das für mich leider auch, dass ich in der ersten Schwangerschaft falsch behandelt wurde. Damals wurde mir von einem Prof.Dr.Dr. (sehr angesehen) deutlich gemacht, dass ich wie jede andere Schwangere Jodtabletten nehmen muss, ansonsten bestünde die Gefahr, dass das Baby schwachsinnig würde.

    Da mir der damalige Arzt sowieso unsympatisch war, vertraue ich also meinem jetzigen Arzt und hoffe, dass sich das Gehirn meines Babys trotzdem gut entwickelt...

    Ein bisschen ungutes Gefühl bleibt bei diesem HinundHer aber schon.

    Viele Grüße, Hummel

  • Hashimoto Thyreoditis

    • Hummel
    • 7. Mai 2006 um 07:51

    Re: Hashimoto Thyreoditis

    Hallo npole66,

    zu Deinen spezielleren Fragen bzgl. des "Einschleichens" in die Thyroxin-Dosierung kann ich Dir leider auch keine Antwort geben. Das ist bei mir schon länger her und ich weiß die Abstufungen leider nicht mehr...

    Zur Jodgabe: hierauf reagiert mein Körper superempfindlich, ich meide es deshalb, soweit es geht. Das heißt, kein Meersalz (Jodsalz sowieso nicht), keine Wurst, auf der mit zusätzlicher Jodgabe geworben wird etc. Ich habe mir angewöhnt, die Zutatenlisten von Produkten sehr genau zu lesen, auch wenn diese nicht vollständig ist, weil ja erst ab einem gewissen Anteil eine Zutat aufgeführt werden muss. Laut Arzt bin ich da aber auch besonders sensibel, soll bei den wenigsten so sein. Ein verträgliches Multivitaminpräparat ohne Jod habe ich übrigens noch nicht gefunden, ich nehme deshalb lieber Einzelpräparate.

    In meiner ersten Schwangerschaft habe ich dann zusätzlich Jod verordnet bekommen und auch genommen. Mit dem dadurch verursachten zeitweisen Herzrasen kam ich klar, war nicht gerade angenehm, aber was hält man nicht alles durch für ein Baby... Direkt nach der Geburt sollte ich die Jodtabletten absetzen und mich umgehend wegen der Schilddrüsenwerte beim Arzt untersuchen lassen.

    Ich nehme die Thyroxintabletten und muss die Werte halbjährlich kontrollieren lassen. Sie schwanken gelegentlich, abhängig auch von stressigen Lebensphasen und der Zusammensetzung der Präparate wegen der vorzeitigen Menopause.

    Jetzt in der zweiten Schwangerschaft steht die Frage nach Jodtabletten für den nächsten Arztbesuch an, irgendwie ist das Thema wegen der Blutungen bisher untergegangen.

    Ich empfinde den Hashimoto nicht als allzu große Belastung, er lässt sich mit Tabletten einstellen und schwanger werden kann man dann auch...

    Also, Kopf hoch und alles Gute!!

    Hummel

  • Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    • Hummel
    • 4. Mai 2006 um 16:18

    Re: Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    Hallo,

    nachdem ich meine Positiv-Meldung in den "Schwanger"-Ordner gesetzt habe, möchte ich hier für alle, die noch auf der Suche nach einer für sie passenden Klinik sind, meine Erfahrungen mit nOvum aufschreiben.

    Vorgeschichte:

    Kurz vor Beginn der vorzeitigen Menopause habe ich mit Ende 20 noch das große Glück gehabt, auf natürlichem Wege schwanger zu werden. Nach Ende der Stillzeit war dann klar, dass es sich bei den vorher schon auftauchenden Problemen um die jetzt endgültig eingetretene Menopause handelte.

    Bei der Suche nach einer passenden Klinik für eine Eizellspende haben wir uns dann für nOvum entschieden, weil 1. Mails umgehend beantwortet werden, 2. das Deutsch von Dr. Lewandowski & Joanna so gut ist, dass wirklich keine Verständigungsschwierigkeiten entstehen, 3. Warschau nur eine gute Flugstunde von uns entfernt ist und 4. die Berichte von Silbermaus hier im Forum mir Mut gemacht haben, mich genau dieser Klinik anzuvertrauen.

    Da es bei uns finanziell sehr knapp ist, war gleich klar, dass wir uns ohnehin nur einen Versuch leisten können und so hat uns der geringe Preisunterschied zu den anderen Kliniken nicht gestört.

    Transfer:

    Die Tage vor dem Transfer waren dann ziemlich hektisch (wie bei allen wohl), weil man halt nur sehr ungefähr weiß, wann es dann losgeht. Ab dem Tag der Punktion der Spenderin konnte Joanna den Transfertag dann aber schon genauer eingrenzen. Man ruft dann jeden Tag an und fragt, wie sich die Eizellen entwickeln, bis man schließlich das "OK" für die Flugbuchung bekommt.

    Mir war es egal, ob die Eizellen von einer oder mehreren Spenderinnen stammen. Mir zugeteilt wurden schließlich drei Eizellen einer Spenderin, die sich auch alle drei sehr gut entwickelt haben. Dr. Lewandowski hat mir dann dazu geraten, nur zwei Embryos einzusetzen und einen einzufrieren. Sehr positiv fand ich beim Transfer, dass mehrmals während des Ablaufes von den Labormitarbeiterinnen mein Name und Geburtsdatum abgefragt wurde, so dass mehrmals sichergestellt wurde, dass mir auch die richtigen Embryonen eingesetzt wurden. Das hat mich sehr beruhigt, da ja etliche Transfers am selben Tag stattfinden und ich schon Sorge hatte, dass dabei was durcheinander kommen könnte.

    Nach dem Transfer bleibt man noch eine halbe Stunde auf dem Stuhl dort sitzen, anschließend noch einige Zeit ruhig auf dem Sofa. Die nächsten zwei Tage soll man sich schonen.

    So ging's weiter:

    Genau 14 Tage nach Transfer macht man morgens den Urin-Schwangerschaftstest. Der fiel bei mir positiv aus, so dass ich am nächsten Tag zu meinem Kiwu-Arzt ging (kleiner Tipp: nehmt möglichst einen Kiwu-Arzt mit angeschlossenem Labor, mitunter braucht man die Blutergebnisse sehr schnell, das wäre bei meinem normalen FA nicht möglich gewesen).

    HCG und Östrogen waren in Ordnung, aber der Progesteron mit 8 viel zu niedrig. Ich fühlte mich da schon ziemlich schlecht, weil ich merkte, wie meine Gebärmutter hart wurde und anfing zu krampfen. Seitdem bekomme ich jeden 3. Tag Proluton-Spritzen. Trotzdem wurde der Progesteronwert nur geringfügig besser und es setzten Blutungen ein. Die Schmerzen waren mitunter schon wehenartig und ich dachte, das wird ja niemals was... Die 5. - 7. Woche hatte ich dann immer wieder Blutungen, mitunter so stark, dass ich überzeugt war, es wäre alles vorbei. Etwas gebessert hat es Buscopan und Hinlegen. Auch in der Phase waren Joanna & Dr. Lewandowski Gold wert, weil sie mich immer wieder aufgebaut und getröstet haben.

    Für den behandelnden Arzt in Deutschland ist es auch nicht ganz einfach, weil er durch die Behandlung von Frauen VOR der Menopause ganz andere Blutwerte gewohnt ist und in meinem Fall anders medikamentiert hätte, wir uns aber darauf geeinigt haben, dass wir Dr. Lewandowski das Feld überlassen. Mit diesen Blutungen sich auf den Gynäkologenstuhl zu setzen ist dann auch nicht die wahre Freude, aber mein Kiwu-Arzt hat tapfer durchgehalten...

    Jetzt in der 8. Woche bin ich (bisher) von den Blutungen verschont geblieben, die Blutwerte werden langsam besser und es ist ein Embryo beim Ultraschall zu erkennen, samt Herzschlag.

    Ich hoffe, es bleibt jetzt alles gut und wünschen allen, die den Weg noch vor sich haben oder in der
    Warteschleife sind, alles Gute!

    Grüße, Hummel

  • Schwanger im 1. Versuch bei nOvum

    • Hummel
    • 4. Mai 2006 um 15:28

    Hallo,

    dank Dr. Lewandowski & Joanna (und einer Eizellspenderin...) bin ich
    bei nOvum im ersten Versuch schwanger geworden!

    Nach ziemlich nervenaufreibenden ersten Schwangerschaftswochen
    wegen ständiger Blutungen bin ich noch etwas verhalten optimistisch,
    aber so laaaangsam wage ich darauf zu hoffen, dass die Schwangerschaft
    gut ausgeht.

    Mit der Behandlung bei den beiden bin ich sehr zufrieden: es war immer
    alles zuverlässig, auf Mails habe ich umgehend Antwort erhalten, man
    kann selbst zu den unmöglichsten Tageszeiten einen von den beiden erreichen
    (sehr wichtig, wenn es Komplikationen gibt) und es wird ab dem Flughafen
    alles für einen geregelt (nebst Fahrt zur Klinik, Hotel etc.), es gibt also
    überhaupt keine Sprachprobleme.

    Vor allem beeindruckt hat mich bei den beiden aber ihre überaus menschliche
    Art und die Begeisterung, mit der sie ihre Arbeit machen. So einen tollen Arzt
    samt Assistentin hätte ich in Deutschland auch schon manchmal gerne gehabt ...

    Und am allerschönsten ist natürlich, dass ich schwanger geworden bin!

    Viele Grüße, Hummel

    - Ich setze meine Geschichte ausführlicher in den Ordner "Dr. Lewandowski"-

  • Frohes Osterfest

    • Hummel
    • 15. April 2006 um 12:35

    Re: Frohes Osterfest

    Hallo Ines & Chris,

    diese speziellen Ostergrüße habt Ihr lieb geschrieben. Vielen Dank dafür und für dieses
    Forum sowieso!!!

    Ich wünsche Euch und allen anderen auch ein wunderschönes Osterfest!

    Hummel

  • Beim 1. Versuch schwanger mit nOvum

    • Hummel
    • 11. April 2006 um 13:20

    Re: Beim 1. Versuch schwanger mit nOvum

    Hallo holly-wood: Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!!!


    Hallo Sasuna: ich finde, DEIN Statement hat einen negativen Beigeschmack ...


    Grüße, Hummel

  • Immer wieder Scheideninfektionen

    • Hummel
    • 10. April 2006 um 17:49

    Re: Immer wieder Scheideninfektionen

    Hallo Kicky,

    mit diesen Bakterien musste ich mich auch monatelang herumschlagen. Ich hatte aber keinerlei Beschwerden durch sie und hätte vermutlich auch nie etwas von ihnen erfahren, wenn ich nicht zur Vorbereitung für den Transfer einen Abstrich hätte machen lassen müssen. Das Ergebnis hat mich dann auch erstmal umgehauen, vor allem die Formulierung, dass der Befall "reichlich" sei.

    In den folgenden Wochen habe ich dann ein Antibiotikum nach dem nächsten verschrieben bekommen. Zwischendurch wurde dann jeweils ein Abstrich gemacht, der Befund war immer noch gleich schlecht. Zusätzlich zeigten die Befunde aber auch, dass mein Körper gegen immer mehr Antibiotika Resistenzen entwickelt hatte und kaum noch ein Antibiotikum zur Wahl blieb. Da wurde ich dann langsam nervös, denn bei schwerwiegenden Infektionen wie Lungenentzündung etc. bleibt bei mir dann kaum noch ein Gegenmittel (hängt immer von der Art der Bakterien ab).

    Als ich schließlich durch die Antibiotika auch noch eine heftige Pilzinfektion bekam (die auf Salben etc. dann auch nicht mehr ansprach), habe ich die Finger gänzlich von Antibiotika gelassen.

    Geholfen hat mir schließlich u.a. eine Impfung gegen den Scheidenpilz ("Gynatren", 3x vom Arzt spritzen lassen, ca. 65 Euro, übernimmt die Krankenkasse nicht), Ernährung umstellen (wenig Brot, KEINE Süßigkeiten, auch sonst sowenig Zucker wie möglich, auch keine süßen Früchte, viel probiotischen Joghurt).

    Ganz fit bin ich noch nicht wieder (Süßes "merkt man gleich wieder"), aber es geht ganz gut. Außerdem habe ich in den folgenden Wochen Vaginaltabletten ("Vagiflor", abends, dann hinlegen) eingeführt und den äußeren Scheidenbereich mit probiotischem Joghurt "versorgt" (Joghurt OHNE Zuckerzusatz, Aromen etc., z.B. Bioghurt von Onken oder den großen Becher von Lidl, "Naturis" oder so ähnlich heißt der).

    Das Ganze funktioniert in der Vorbereitung auf den Transfer in dem Moment nicht mehr, wo Du vaginale Medikamente für den Transfer einführen musst, weil der Joghurt/Vagiflor deren Wirkung mindert. Seitdem muss halt der Joghurt reichen.

    Ich drück' Dir die Daumen!

    Hummel

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