Hallo zusammen,
ich bin ganz neu hier im Forum und habe schon viele Beiträge gelsen. Nachdem ich diesen Beitrag hier gefunden habe (der ziemlich genau meine aktuellen Überlegungen beschreibt), wollte ich unbedingt antworten.
Milka Seid ihr in eurer Recherche/ Entscheidung inzwischen weitergekommen?
Kurz zu meiner Geschichte: Ich habe trotz jungem Alter von 35 einen sehr geringen AMH. Wir haben schon vor über 4 Jahren unsere ICSI Reise begonnen und ich wurde tatsächlich schwanger damals. Jetzt wünschen wir uns ein Geschwisterkind, aber diesmal blieben alle ICSI Versuche erfolglos. Manche Stimulationen endeten in 0 reifen Eizellen, weshalb meine Gynäkologin uns Eizellspende empfohlen hat.
Wir haben tatsächlich schon den Prozess in der IVI Valencia angestoßen, einiges an Geld dort gelassen für Analysen und Erstgespräche. An sich waren wir bisher SEHR zufrieden mit dieser Klinik. Wir haben einen deutschsprachigen Arzt und eine deutschsprachige Assistentin (obwohl wir das gar nicht bräuchten, weil mein Mann Spanier ist). Allerdings kommt in mir immer mehr der Wunsch nach einer offenen Spende auf. Für mich ist dabei wichtig, dass das Kind irgendwann seine genetische Herkunft erfahren kann. Jedes Podcast-Interview, jeder Erafhrungsbericht und Blogartikel von Spenderkindern weist daraufhin, dass er/sie sich das gewünscht hätte.
Zusätzlich ist mir das Carrier Screening aber sehr wichtig, also auch die genetische Untersuchung der Spenderin. Was in Dänemark, so wie ich es gelesen habe, schon einige Kliniken anbieten (Diehrs, Copenhagen Fertiglity Center, Aargaard). Aber ich verstehe noch nicht so ganz, wie tief diese Untersuchungen wirklich sind. Ob sie vergleichbar mit IVI Valencia sind (dort werden über 600 genetisch vererbbare Krankheiten untersucht und es findet ein Carrier Screening statt).