Hallo zusammen,
nächste Woche Freitag ist mein erster Kryotransfer. Nach der Punktion am 12.1. hat mein Körper sehr lange gebraucht. Heute waren die Eizellen endlich groß genug um morgen den Eisirung auszulösen. Habt ihr Tipps für meinen Transfer wie ich mich danach verhalten kann? Ich hatte bisher schon zwei frische Transfers (erster 3 Tage Embryo und zweiter 5 Tage Embryo) beide fehlgeschlagen. Diesmal hatten wir alle eingefroren wegen Überstimulation. Meine Ärztin sagt immer ich soll nach dem Transfer 3 Tage nicht schwimmen und baden und keine Wärme und Kälte am Bauch. Diesen Sonntag hätte ich noch einen Reformerpilates-Kurs, sollte ich den lieber absagen? Und am Tag des Transfers ist unser Zuckerfest (das Fest nach Ramadan). Es findet ein Familienessen statt. Sollte ich das lieber vermeiden?
Beiträge von a.dm
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Guten Tag Dr. Spies,
vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Eine Frage hätte ich da noch. Kann man denn überhaupt etwas machen, wenn genetische Störungen vorliegen? Oder dient das dann einfach nur dazu zu wissen, weshalb die Quatilät nicht die beste ist?
Ich würde den Transfer jetzt im nächsten Zyklus mal machen um zu schauen.
Vielen Dank und liebe Grüße
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Hallo ihr Lieben,
vorab zu unserer Situation. Ich bin 29 und mein Mann 38. Wir haben beide keine hormonellen und gesundheitlichen Einschränkungen laut unserer Ergebnisse bei der Kiwu Klinik. Wir rauchen und trinken nicht und leben relativ gesund und machen regelmäßig Sport. Im August hatten wir unsere erste Ivf. Wir hatten 15 Eizellen, von denen war nur eine reif und hat sich befruchten lassen. Diese wurde transferiert am Tag 3 und hat sich nicht eingenistet.
Den nächsten Versuch hatten wir im Oktober. Diesmal eine ICSI, wegen dem Ivf Versagen beim 1. Versuch. Der 2. Versuch gab 11 Eizellen, davon waren 6 reif und 5 konnten befruchtet werden. Zu Tag 5 hat es nur eine geschafft und hier ist der Transfer erneut gescheitert. Bei diesem Versuch ist aufgefallen, dass die Entwicklung nicht optimal war. An Tag 4 haben sich die Chromosomen wohl nicht optimal geteilt.
Unser dritter Versuch war jetzt ganz frisch. Diesmal haben wir das lange Protokoll gewählt. Ich habe im Vorzyklus schon die Decapeptyl-Spritze bekommen. Hierdurch wurde die Hormonproduktion komplett unterdrückt, damit man bei der Stimulation einen einheitlichen Wachstum erzielt. Wir haben wieder mit 137,5 Einheiten pergoveris 11 Tage stimuliert. Diesmal hatten wir 19 Eizellen. Hiervon waren 13 reif und 12 konnten mit ICSI befruchtet werden. Am Ende wurden 4 Blastozysten eingefroren. Einen Transfer machen wir erst zum nächsten Zyklus, wegen der Überstimulation. Meine Ärztin hat gesagt die Qualität der Embryonen sei wieder nur befriedigend (Schulnote 3), jedoch werden wir trotzdem transferieren. Eine Chance hat wohl trotzdem jeder Embryo, allerdings erschwert die Qualität die Einnistung. Sie empfiehlt eine genetische Untersuchung. D fragen wir uns wie viel Sinn es macht, da ich keine Merkmale auf eine genetische Störung habe. Hattet Ihr auch Probleme mit der Eizellenqualität? Der Biologe hat beobachtet, dass die Eizellenwand zu schmierig sei. Irgendwelche Tipps und Vorschläge? Wir sind leider verunsichert und wissen nicht ob das ein gutes Ergebnis für uns ist.
