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Beiträge von Tapabo06

  • Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    • Tapabo06
    • 14. Juli 2006 um 22:01

    Re: Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    Liebe Maria,

    du fragst nach Fremdbetreuung. Unsere Kleine ist nun 18 Monate und wir sind seit 3.7. in der Eingewöhnungsphase in eine Nachmittags-Kindergruppe (alteingesessene Elterninitiative). Herrje!
    Zur Zeit ist sie so Mama-fixiert, dass sie sogar brüllt, wenn ich nur das Mittagessen für uns beide richte (10 min?) und ich sie nicht auf den Arm nehme.
    Zuerst hatte ich große Zweifel, dass ich die falsche Betreuungsform gewählt hätte und dass sie bei einer Tagesmutter besser aufgehoben wäre, aber unsere Kinderärztin meinte, sie würde sich wahrscheinlich bei jeder neuen Betreungsperson so verhalten. Als ich sie heute nach einer Stunde abholte, saß sie zwar bei der Erzieherin auf dem Arm und schluchzte noch ein wenig, wirkte aber sonst recht entspannt und sah auch nicht verheult aus. Andernfalls hätten sie mich auch angerufen, damit ich früher hätte kommen können.
    Aber noch etwas Positives: seit sie 3 Monate ist, hat sie eine Babysitterin, die zweimal die Woche nachmittags 3 Stunden kommt. Während der Fremdelphase (8-14 Monate) weinte meine Tochter wenn ich dann losging, bzw. die beiden zum Spielplatz aufbrachen. In letzterem Fall war aber deutlich festzustellen, dass sie schon aufgehört hatte zu weinen, wenn sie unten in den Kinderwagen gesetzt wurde. Und jetzt ist es auch so, dass sie sich total freut, wenn die Babysitterin kommt, fröhlich von ihrem Arm winkt, wenn sie rausgehen und Tsüss! sagt.
    Die Arbeit so reduzieren, dass das Kind damit d´accord geht, ist nicht bei jedem drin. Bei mir sind beispielsweise noch die Pflege eine dementen Mutter und ihre sonstigen Belange zu organisieren und das lässt sich einfach nicht deligieren. Und ich glaube auch, dass ab es einem gewissen Alter schon wichtig ist, eine Spielgruppe zu haben (statt Einzelbetreuung durch die Babysitterin), auch wenn dies zunächst nur bedeutet, einander zu beobachten.

    Maria, wie du das schaffst, weiss ich nicht, aber ich ziehe den Hut vor dir! Wenn der Mann mal da ist, geh' mal zur Massage - ich komme zwar auch höchst selten dazu, aber bei mir hilft´s.
    Auch halte ich viel von der Diskussion in der Zeit,

    jetzt habe ich auch den Link gefunden:
    http://www.zeit.de/wissen/bildung/kindergarten/index

    Liebe Grüße, Tapabo

  • Haben wir uns nicht alle schon mal gefragt: Warum fallen die Embryonen .........

    • Tapabo06
    • 12. Juli 2006 um 21:29

    Re: Haben wir uns nicht alle schon mal gefragt: Warum fallen die Embryonen .....

    Danke für diesen erhellenden Artikel; klar wusste ich schon, dass die Embryonen "theoretisch" nicht rausfallen können, aber warum dies auch praktisch unmöglich ist, hatte ich noch nirgends erklärt gefunden.

    Gruß, Tapabo

  • Thema schlafen

    • Tapabo06
    • 30. Juni 2006 um 22:40

    Re: Thema schlafen

    Hallo Josi,

    Renée Holler hab ich gleich bestellt. Bin mal gespannt,

    Danke,
    Tapabo

  • Thema schlafen

    • Tapabo06
    • 28. Juni 2006 um 16:39

    Re: Thema schlafen

    Hallo Josi, hallo Nicki,

    Josi danke, dass du mal so detailliert geschildert hast, wie du so lebst. Unter diesen Umständen kann ich mir das mit dem Familienbett auch beinah vorstellen. Übrigens finde ich es immer ganz gemütlich, wenn wir übers Wochenende mal wegfahren und dann zu dritt in einem großen Doppelbett schlafen. Bei längeren Urlauben lege ich unsere Tochter dann doch lieber wieder in ein eigenes Bettchen.

    Und Nicki, Herrje, das mit dem Runterbeugen und festhalten kann ich mir lebhaft vorstellen - gut, dass solche Zeiten vorbeigehen! Und dass ein kleines Kind im Bett unheimlich viel Platz brauchen kann und zwischendurch immer Mamas Haare drehen will (oder auch Papas, wobei dieser eine Halbglatze hat ;-)) kenne ich aus eigener Erfahrung. Ich finde auch überhaupt nicht, dass deine Schilderung nach Selbstmitleid klingt.

    So, keine Zeit mehr,
    Liebe Grüße,
    Tapabo

  • Thema schlafen

    • Tapabo06
    • 26. Juni 2006 um 22:50

    Re: Thema schlafen

    Ihr Lieben,

    ich wage auch mal ein Posting zum Thema schlafen usw. Ja, ich habe das Buch Jedes Kind kann schlafen lernen auch gelesen, aber prophylaktisch als unsere Tochter erst wenige Wochen alt war.

    Ich habe 6 Monate voll gestillt, weiter bis zum 11. Monat, aber glücklicherweise hat sie sich nach den ersten Wochen mit 12-13 mal Stillen am Tag alle paar Wochen neu eingepegelt und kam mit 4 Monaten nachts noch 2 mal, mit 5 Monaten 1 mal und mit 7 Monaten schlief sie durch. Wenn sie nachts mal ein bisschen geraschelt und genestelt hat, habe ich sie allerdings nicht gleich angelegt, sondern gewartet, ob sie wieder einschläft oder ob sie anfängt, Unmut zu äußern. In diesem Fall hab ich sie dann aber gleich zu mir genommen, bevor sie anfing zu weinen.

    Sie schlief bis Ende des 5. Monats bei uns im Zimmer (nicht mit im Bett, das ist mit 1,40m zu schmal und mehr gibt das Zimmer nicht her) und seit sie aus der Wiege herausgewachsen ist im eigenen Zimmer. Klar ist es eine sehr künstliche Angelegenheit, kleinen Kindern eine gesonderte Schlafstatt zuzuweisen, aber eine Kleinfamilie, in der die Mutter während der gesamten Wachzeit für das Kind ansprechbar ist, ohne von Großeltern, Tanten, älteren Kindern entlastet zu werden, ist auch eine wenig natürliche Angelegenheit.

    Ich denke, hier habe ich einfach totales Glück gehabt. 5 Jahre nicht durchschlafen - welcher Erwachsene soll das überleben?

    Wir versuchen, einen pragmatischen Weg zu gehen wobei wir die Bedürfnisse des Kindes sehr hoch bewerten, unsere eigenen Bedürfnisse aber auch nicht ignorieren. Mit zunehmendem Alter justiert sich diese Balance immer wieder neu. Der einzige richtige Rat den ich geben kann ist, zu überlegen, wo man hinwill und warum und wie man am besten dort hingelangt. (Beispiel: Letzte Stillmahlzeit absetzen? Nicht gerade, wenn man übers Wochenende im Hotel übernachtet. Und ähnliche Selbstverständlichkeiten mehr...)

    Als sie ganz klein war, habe ich sie immer erst zur Nacht hingelegt, wenn wir auch ins Bett gingen, auch wenn es manchmal abends etwas zäh war. Mit ein paar Monaten habe ich dann angefangen, ein Schlaflied zu singen und sie hinzulegen. Manchmal war sie so müde, dass sie gleich einschlief, aber oft habe ich auch noch 20 Minuten ein selbstgedichtetes Mantra zu singen oder zu murmeln. Der Sinn war, dass sie wissen soll, dass ich da bin, auch wenn ich sie nicht auf dem Arm halte. Später habe ich dann angefangen, nach dem Singen rauszugehen - zumindest ganz kurz, um das Babyphone in die Küche zu tragen. Mal ist sie gleich eingeschlafen, mal hat sie einmal aufgeheult und ist dann eingeschlafen und mal bin ich wieder rein und habe mein Mantra gemurmelt.

    Zur Zeit (17 Mon.) will sie nur auf dem Schoß einschlafen, nachdem wir ein Buch angeschaut haben und ich sie danach in den Schlafsack gepackt und schonmal Gute Nacht gesagt habe. Wenn sie müde genug ist, dauert das 3-5 Minuten und ist ja auch schön (klar sollte man bequem sitzen und vorher aufs Klo gegangen sein). Wenn wir den Eindruck haben, dass sie noch nicht müde ist, schieben wir vor dem Zähneputzen nochmal eine Runde spielen ein - das ist für alle Beteiligten weniger aufreibend als späteres Weinen. Nicht verhandelbar ist allerdings, dass mein Mann und ich uns bei ins Bett bringen abwechseln, auch wenn sie in den letzten Wochen hier deutlich mich bevorzugt - er muss dann schon einiges Entertainment aufbieten, bis sich die Badezimmertür hinter den beiden schließen kann.

    Ein Buch, das mir viel gegeben hat und dass ich hier als Tip noch nicht gefunden habe, ist "Mutter Natur" von der Anthropologin Sarah Blaffer Hrdy. Die perfekte Idylle scheint einfach nicht möglich zu sein. Falls jemand noch Literaturtips zu wissenschaftlich fundierten Kulturvergleichen beim Leben mit Kindern hat, so würden mich diese interessieren - so ganz andere Sichtweisen auf Kinder relativieren doch einiges.

    Liebe Grüße,
    Tapabo

  • Zurück aus Valencia

    • Tapabo06
    • 26. Juni 2006 um 21:29

    Re: Zurück aus Valencia

    Liebe Neykind,

    klar ist es normal, wenn die Hosen kneifen - bei mir schon in der Vorbereitung ;) (sicher durch das Oestrogen).
    Alle guten Wünsche für deine Schwangerschaft, liebe Grüße,
    Tapabo

  • Wie lange Stillen

    • Tapabo06
    • 10. Juni 2006 um 23:36

    Re: Wie lange Stillen

    Liebe Ivy,

    ich habe 11 Monate gestillt, die letzte Brustmahlzeit war morgens. Die vorletzte Brustmahlzeit abends vor dem Zubettgehen habe ich mit 10 Monaten umgestellt, damals aß sie nachmittags (4. Tagesmahlzeit) einen Riesenteller Haferbrei mit Banane und Obstgläschen und hatte abends verständlicherweise nicht mehr so großen Appetit - 1 Obstgläschen, bisschen Brot, einen Happen dies und jenes. Unmittelbar vor dem Schlafengehen habe ich ihr dann einen Kräutertee angeboten und den trinkt sie bis heute (17. Mon.) gern.
    Mittlerweile isst sie abends am meisten - gern kohlehydratreiche Dinge wie Risotto, Nudeln (Berge!), Pell- oder Salzkartoffeln und hinterher noch ein bisschen Obstgläschen. Mittags koche ich auch, aber da isst sie i.d.R. weniger (und auch eher Gemüse und Fleisch) und nachmittags trinkt sie einen Kakao (klar, mit ganz wenig Pulver) oder einen Malzkaffee (mit heißem Wasser aufgegossen und mit kalter Milch auf Trinktemperatur gebracht) und isst eine Reiswaffel.

    Übrigens hatte unsere Tochter sich während der Stillzeit strikt geweigert, irgendwelche Ersatzmilch zu trinken (Pulver oder Kuhmilch), hat nach dem Abstillen aber Folgemilch 2 akzeptiert. Kuhmilch trinkt sie nur kalt, warm findet sie sie gräßlich. Abgepumpte Milch hat sie übrigens auch nicht getrunken.

    Welche Mahlzeiten nimmt deine Tochter denn sonst so zu sich und wie ist ihr Schlafverhalten? Es ist schwierig, einen Tip zu geben, wenn man nur die eine Stillmahlzeit isoliert betrachtet.

    Übrigens haben wir es auch noch nicht wieder geschafft, beide um 20:00 Uhr irgendwo zu sein. Gemeinsamer Konzertbesuch ist das übernächste Ziel, Parties gehen aber schon wieder seit sie durchschläft.

    Liebe Grüße,
    Tapabo

  • Valencia oder Alicante?

    • Tapabo06
    • 8. Juni 2006 um 22:21

    Re: Valencia oder Alicante?

    Hallo Lola,

    du hast eine PM,

    Gruß, Tapabo

  • Valencia oder Alicante?

    • Tapabo06
    • 8. Juni 2006 um 17:39

    Re: Valencia oder Alicante?

    Hallo Herzchen,

    IVI ist eine Gruppe und ich gehe davon aus, dass sie nach den gleichen Standards arbeiten. Unterschiede gibt es in der Größe der Niederlassungen - Valencia ist der Hauptsitz -, im Grad der Internationalisierung und bei den Wartezeiten.

    Katinka hatte sich doch neulich die Mühe gemacht, mal alle Niederlassungen anzuschreiben:
    http://www.eizellspende.de/forum/index.ph…g20851#msg20851

    Hierzu kann ich noch ergänzen, dass nach meinen Informationen Dr. Aizpurua nicht mehr im IVI Bilbao ist. Man kann mit dem Zentrum dort aber auf deutsch kommunizieren und die Ärztin spricht englisch.

    Liebe Grüße, Tapabo

  • Und noch eine Neue...

    • Tapabo06
    • 7. Mai 2006 um 21:10

    Re: Und noch eine Neue...

    Hallo Stella,

    ich habe nach der EZS in Spanien die gleichen Medikamente in der gleichen Dosierung genommen, wie du sie verordnet bekommen hast und es hat funktioniert.

    Gruß, Tapabo

  • Studie: Mehr Zwillinge durch Folsäure

    • Tapabo06
    • 7. Mai 2006 um 21:07

    Re: Studie: Mehr Zwillinge durch Folsäure

    Hallo,

    ja, man müsste tatsächlich wissen, was unter einer "hohen" Folsäurekonzentration zu verstehen ist. Gefährlich wäre meiner Ansicht nach die Konsequenz, die eine Folio-Tablette am Tag nicht zu nehmen, damit es keine Zwillinge werden.

    Gruß, Tapabo

  • Valencia, IVF

    • Tapabo06
    • 23. April 2006 um 15:29

    Re: Valencia, IVF

    Hallo Nina,

    nein, auch ich habe dort EZS gemacht, könnte mir aber vorstellen, dass du mit einem Erstgespräch und dann noch einmal mit ca. 1 Woche Aufenthalt rechnen musst (rechtzeitig vor der Punktion da sein und dann die Entwicklung bis mindestens Tag 3 abwarten). Bei IVF ist es wahrscheinlich egal, ob dein Mann beim ersten oder zweiten Mal mitkommt (Kryo oder Frischsperma geht ja dann beides). Auch kann ich mir vorstellen, dass das alles kurzfristig geht, da du ja auf keine Spenderin angewiesen bist.
    Ich würde einfach mal die Klinik anschreiben.

    Gruß, Tapabo

  • Barcelona oder Valencia?

    • Tapabo06
    • 23. April 2006 um 15:22

    Re: Barcelona oder Valencia?

    Hallo Sofie,

    wir hatten uns u.a. damals für VLC entschieden, weil wir nur einmal zusammen zum Erstgespräch dorthin mussten und ich beim zweiten Mal zum Transfer allein für einen Tag hinfliegen konnte. Und erfolgreich waren wir auch. Erfahrungen mit Dr. Herrero habe ich nicht, aber ich habe hier noch nichts Negatives über ihn gelesen.

    Liebe Grüße,
    Tapabo

  • IVI Bilbao - Erstgespräch für 2. Kind und Reise

    • Tapabo06
    • 30. März 2006 um 22:20

    Ihr Lieben,

    da noch niemand aus Bilbao berichtet hat, mache ich mal den Anfang und berichte über Trip und Erstgespräch.

    Wir haben eine liebe kleine Tochter (15 Mon.) aus Valencia und wären natürlich wieder hingegangen, wenn wir die gleiche Spenderin noch einmal hätten bekommen können. Dies war nicht möglich, wie sich nach einigen Wochen herausstellte, in der die Kommunikation nicht so optimal lief (mal telefonisch schlecht zu erreichen, mal mein Mailprogramm, mal war irgendetwas anderes). Wir entschieden uns, nach Bilbao zu gehen, da Dr. Aizpurua ja – dem wir den erfolgreichen ersten Versuch danken - von Valencia nach Bilbao gewechselt ist.

    Auch mit Bilbao kann auf deutsch kommuniziert werden (biodeutsch@ivi.es) und Dr. Aizpurua spricht ja prima deutsch.
    Ich hatte mir anfangs vorgestellt, dass ich Valencia einfach anweisen würde, die Patientenakte weiterzuleiten, das Kryosperma dort hin zu transportieren, ein paar Mails zu schicken und irgendwann zum Transfer dort anzutanzen. So kick and rush-mäßig geht es nun doch nicht und ich habe das Gefühl, es ist auch ok so.
    Es ist nicht so einfach, die Patientenakte in Valencia loszueisen; man muss zunächst dort ein Formular anfordern, mit dem man sie anweist, die Akte für ein bestimmtes anderes IVI-Zentrum freizugeben. Dann muss das andere Zentrum die Akte anfordern. Und ich weiß nicht, ob da nun noch etwas Interessantes für den Doktor drinsteht, denn wir waren nun zu einem Erstgespräch für den zweiten Versuch doch bei ihm. Sie wollen nochmal ein aktuelles Blutbild (auch um aktuelle Erkrankungen während der Behandlung auszuschließen), es wurde nochmal ein Transfertest gemacht und mein Mann hat nochmal Sperma dagelassen (abgesehen davon, dass es nett war, mit Mann und Kind die schöne Stadt zu sehen, war es billiger, Flug und Hotel zu zahlen, als den Transport des Kryospermas).

    Es war allerdings auch unter dem Gesichtspunkt gut, mit dem Arzt zu sprechen, als sich die Wünsche für die zweite Schwangerschaft doch von denen beim ersten Mal unterscheiden. Damals war es bis zur 10. Woche eine Zwillingsschwangerschaft und ich hätte das auch toll gefunden. Nun würde ich aber die Zwillingswahrscheinlichkeit doch gern reduzieren – immerhin sind bei 1/3 der geglückten Schwangerschaften nach dem Transfer von 2 Embryonen Zwillinge das Resultat. Ich möchte aber auch weiterhin für meine liebe Tochter Zeit haben und hatte letzte Woche schon Albträume von Vierlingskinderwagen.

    Um Zwillinge zu vermeiden, kultiviert man die Zellen in Ko-Kultur (Endometriumzellen aus dem Labor; bieten ein besseres Klima für die Eizellen, kosten aber extra) bis zum Blastozystenstadium und setzt dann die morphologisch Beste ein. Falls nur wenige Eizellen bei der Spenderin gewonnen werden konnten und an Tag 3 nur noch 2 da sind, kann man immer noch die Strategie ändern, und diese 2 am Tag 3 einsetzen – natürlich muss ich dann schon vor Ort sein.

    Mit der Pille soll ich nach der nächsten Periode Mitte April anfangen, dann nehme ich die gleichen Medikamente wie in Valencia und dann wird eine passende Spenderin mit mir synchronisiert. Wenn alles glatt läuft, kann irgendwann im Juni Transfer sein. Drückt die Daumen!

    Praktisches zum Transportsystem in Bilbao: Es gibt 2 Busgesellschaften Bilbobus (in Bilbao, haben überall Bushaltestellen mit Linieplänen) und Bizkaibus (Linie 47 zum Flughafen, Linie 14 nach Leioa zum IVI (vom Zentrum ca. 25 min), die nur wenige Haltestellen mit Linienplänen haben und ansonsten an Bedarfshaltestellen halten, die mit einem Schild gekennzeichnet sind, dass aussieht, als bedeute es ‚Bus scheert aus’ oder so). Muss man erstmal wissen. Die 14 hält wirklich direkt vor dem IVI, man lasse sich dort aber nochmal erklären, was man dem Fahrer sagen soll, wo er halten soll. Nicht, dass sie nicht angeboten hätten, uns in Bilbao abzuholen, aber wir wollten vorher noch zum Strand.

    Das Guggenheim-Museum (montags zu) ist wirklich ganz großartig und direkt daneben sind Spielplätze für alle Altersgruppen. Ich freu mich schon, nochmal hinzufahren.
    HLX fliegt von Köln allerdings nicht jeden Tag und wenn, dann viel zu früh oder spät, aber Air Berlin bietet täglich einen Flug mit Zwischenstop auf Mallorca.

    Als Reiseführer hatte ich footprints Bilbao (2003, auf englisch), handlich und ok. In den Hotels kann man sich einen Innenstadtplan geben lassen.

    Ich hoffe, dies hilft weiter, liebe Grüße,

    Tapabo

  • Bauchweh

    • Tapabo06
    • 8. März 2006 um 20:45

    Re: Bauchweh

    Liebe Romy,

    auch bei unserer Schnecke hatte ich nicht das Gefühl, dass es hilft, wenn ich meine Nahrung umstelle. Rohen Kohl, Massen von Knoblauch und Eintopf aus uralten Erbsen habe ich ohnehin in der Zeit nicht gegessen. Ich selbst habe Fencheltee getrunken und der Kleinen auch ein bisschen gegeben, dazu ein warmes Kirschkernkissen auf den Bauch, oder sie auch schonmal bäuchlings auf eine warme Wärmflasche gelegt. Ansonsten habe ich dann wirklich bei jeder Mahlzeit - außer nachts - darauf geachtet, dass ein Bäuerchen kam, auch wenn in vielen Ratgebern steht, dass sei nicht so wichtig. Hat Jette das denn zu jeder Tageszeit? Bei meiner Kleinen war es klassisch am späten Nachmittag bis zum Schlafengehen und es war tatsächlich in der 13. Woche weg.
    Ein schwacher Trost angesichts des armen Babys. Ich bin während der Zeit zur Krankengymnastik gegangen, dann konnte ich sie abends länger rumschleppen und dass hat ihr glaub ich schon gut getan.
    Aber vielleicht helfen ja auch die Medikamententips der anderen.

    Liebe Grüße,
    Tapabo

  • Schwangerschaftszeichen?

    • Tapabo06
    • 3. März 2006 um 20:47

    Re: Schwangerschaftszeichen?

    Hallo Maddi,

    ich hatte am Tag 3 nach Transfer ein paar winzige Blutspuren, dann aber auch wie Manda zunächst so ein Gefühl als käme meine Periode. Nach dem Positiv hatte ich so ein Gefühl als wüsste ich, wo in der Gebärmutter (an der Rückwand) sich der Embryo (obwohl - zunächst waren es zwei) eingenistet hätte. Das mit der Rückwand stimmte auch, denn außer Übelkeit vom 2. bis 5. Monat habe ich dann weiter nichts gemerkt. Bewegungen habe ich erst in der 23. Woche wahrgenommen, denn unter der Bauchdecke war ja erstmal die Plazenta. Anfangs haben sich dann die Bewegungen irgendwie angefühlt, als würde in meinem Bauch ein Glas umgekehrt ins Wasser getaucht und dann würde man es langsam voll Wasser gluckern lassen. Später war es dann ein deutliches Rumpeln und Pumpeln.

    Ich habe aber nie spüren können, ob jetzt gerade mit Fuß, Knie, Arm oder Kopf gerempelt wurde. Als die Übelkeit aufhörte, fing übrigens die Phase an, in der ich nachts immer öfter aufs Klo musste, dann oft 2,3 Stunden nicht mehr einschlief und die Nasenschleimhaut so trocken wurde, dass ich furchtbar geschnarcht habe. Sinnvollerweise habe ich schon im 7. Monat das Stillkissen gekauft, anders hätte ich nicht gewusst, wie ich im Bett hätte liegen sollen.
    Stimmungsschwankungen hatte ich übrigens nicht, aber in den ersten 3 Monaten war ich eher müde. Ach so - die Brust. Brustspannen hatte ich nicht, aber ich bin schon im 3. oder 4. Monat von 80 D (auch schon schlimm genug) auf 85 E umgestiegen, zum Schluss war es 95 E. Das ist kein schöner Anblick.

    Das war es glaub ich im Wesentlichen. Wassereinlagerungen hatte ich nicht, keine Schwangerschaftsstreifen (ohne Eincremen), keine absurden Heisshungergelüste.

    Liebe Grüße, Tapabo

  • Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    • Tapabo06
    • 20. Februar 2006 um 14:34

    Re: Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    Liebe Romy,

    ach wie wundervoll! Ich gratuliere ganz herzlich; sicher wird die liebe Jette so nett bleiben, das war bei uns auch so. Ich kann mich noch gut an deinen langen traurigen Abschiedsbrief erinnern, bei dem ich wirklich geschluckt habe und nun dies!

    Alles Liebe und erhol dich gut,
    Tapabo

  • Zufriedenheit in Barcelona mit Herrero/Pedain?

    • Tapabo06
    • 18. Februar 2006 um 21:55

    Re: Zufriedenheit in Barcelona mit Herrero/Pedain?

    Danke, Manda.

  • IVI Valencia: Unser erster Besuch

    • Tapabo06
    • 18. Februar 2006 um 21:35

    Re: IVI Valencia: Unser erster Besuch

    Hallo Steila,

    vor zwei Jahren konnte ich nach dem Vorgespräch am 1.2. gleich im nächsten Zyklus anfangen. So habe ich am 21.2. die Depotspritze bekommen, ein paar Tage später ging das mit den Medikamenten los. Dabei war mir bei dem Medikament zum Gebärmutterschleimhautaufbau zunächst ein Fehler unterlaufen: man nimmt zuerst 2, dann 4, dann 6 Stück (oder so ähnlich), zunächst nur einmal täglich, später über den Tag verteilt. Ich hatte zwar die Dosis erhöht, aber alle morgens genommen. Das fiel mir erst auf, als die GS nach 10 oder 12 Tagen nicht so hoch war, wie sie hätte sein sollen - peinlich, peinlich. Das IVI meinte, ich solle nach einer Woche nochmal messen lassen; mit der vorgeschriebenen Dosierung war die GS dann nach der weiteren Woche ok - also ca. Mitte März. Am 5.4. kam der Anruf, die Spenderin sei gefunden, die Eizellen befruchtet worden, am nächsten Tag die Bestätigung, dass der Transfer am 8.4. vermutlich klar ginge. Dies gab mir 2 Tage Vorlauf für Flug und Hotel. Natürlich kam mir die Warterei damals lange vor, aber es war in dem Zeitrahmen, den das IVI mir genannt hatte.

    Nein, ich hatte keine Probleme mit der Medikation. Ich wusste nur zunächst nicht, wer mir an Karnevalssamstag (in Köln!) intramuskulär Dekapeptyl spritzen konnte. Glücklicherweise hatte ich im Bekanntenkreis jemanden aus einem medizinischen Beruf, die ganz unkompliziert reagiert hat. Nach längeren reproduktionsmedizinischen Versuchen in Deutschland war ich zwar total versiert im subkutan spritzen, aber bei intramuskulär wusste ich nicht, ob ich mir nicht etwas zersteche, wenn ich das selbst mache. Also da überlegst du besser mal, wer dich spritzen kann, wenn die Gynäkologin zu hat.

    Diese Pillen für den GS-Aufbau sind in Deutschland oral zugelassen, das IVI verordnet die aber vaginal - das hatte mich zunächst verwirrt. Ausserdem empfiehlt sich, nach den Transfer die Pillen aus Spanien mitzubringen - dort sind gibt es sie auch in der doppelten Dosierung, was bedeutet, dass nicht ganz so viel "Zeugs" aus der Scheide fließt. Das war doch etwas unangenehm und roch auch. Ich war ziemlich froh, als ich es in der - glaub ich - zwölften Schwangerschaftswoche absetzen konnte. Aber sonst war wie gesagt alles ok.

    Liebe Grüße und viel Glück,
    Tapabo

  • IVI Valencia: Unser erster Besuch

    • Tapabo06
    • 15. Februar 2006 um 13:08

    Re: IVI Valencia: Unser erster Besuch

    Hallo Stella,

    der erste Versuch nach Vorgespräch im Februar 2004 und Transfer an Gründonnerstag 2004 war positiv. Je ein 8- und 9-Zeller wurden mir (seinerzeit 40) transferriert und es war anfangs eine Zwillingsschwangerschaft. In der 10. Woche blieb einer der Embryonen stehen; das war natürlich ein Schock, aber die Schwangerschaft ging ganz normal weiter (mit langem Übelsein) und unsere liebe Schnecke ist nun schon 13 Monate alt. Die Geburt war als normale Geburt geplant, aber 12 Tage über ET gab es dann doch einen Kaiserschnitt.
    Ich hatte die Standardbehandlung, die sie im IVI machen.

    Liebe Grüße und viel Erfolg,
    Tapabo

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