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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Tapabo06

  • Fluch oder Segen, liebe Mamas, was haltet ihr vom.......

    • Tapabo06
    • 3. Juli 2007 um 17:49

    Re: Fluch oder Segen, liebe Mamas, was haltet ihr vom.......

    Liebe Josi,

    unsere Tochter - jetzt zweieinhalb - spuckte den Schnuller immer aus und entschied sich für ihren Daumen, den sie bis heute zum Einschlafen braucht. Seit sie in die Kindergruppe geht, findet sie Schnuller aber schon ziemlich attraktiv - ich wollte sie mit eineinhalb aber nicht mehr so gern daran gewöhnen.
    Ich hab manchmal den Eindruck, unser Sohn würde einen Schnuller nehmen, aber ich glaube, dann hätten wir zwei Schnullerkinder, das fände ich nicht so klasse, nun, da die Große den Daumen tagsüber überhaupt nicht mehr in den Mund steckt (Is nich sauber, die Daumen! - Interessant, dass diese Idee der Erzieherinnen in der Kindergruppe funktioniert.).

    Zum Thema Schnuller kann ich also nicht wirklich etwas beitragen. Viel Milch habe ich allerdings auch und hier kann ich nur wärmstens die Stilleinlagen von Lansinoh empfehlen, die man über Apotheken beziehen kann. Im Gegensatz zu den dicken Zellstoffpads, die es von verschiedenen Firmen gibt, tragen sie kaum auf und die auslaufende Milch sammelt sich in einer Art Gel (klingt fies, fühlt sich beim Rausnehmen auch fies an, bleibt aber an der Außenseite komplett trocken und klebt nicht an den Brustwarzen).

    Liebe Grüße,
    Tapabo

  • Unser Baskenjunge ist da

    • Tapabo06
    • 21. Mai 2007 um 22:38

    Re: Unser Baskenjunge ist da

    Ihr Lieben,

    danke für Eure Glückwünsche. Der Kleine ist an angenehmer Zeitgenosse und gehört schon richtig zu uns. Da ich selbst als Einzelkind aufgewachsen bin, bin ich mal sehr gespannt, wie es weitergeht. Unsere Tochter (28 Mon.) ist derzeit noch begeistert "Ich möchte bitte mal die Baby halten! Musst nicht weinen, ich bin ja da!".

    Viele Grüße,
    Tapabo

  • Unser Baskenjunge ist da

    • Tapabo06
    • 11. Mai 2007 um 21:37

    Ihr Lieben,

    sagenhaft, mal wieder ist alles gut gegangen und unsere kleine Tochter ist nun die große Schwester eines niedlichen Jungen! Er kam vor einer Woche per geplantem Kaiserschnitt Ende der 39. Woche zur Welt (die Tochter per ungeplantem) und wog 3900 g. Ich fand den 2. Kaiserschnitt jetzt besser körperlich zu verarbeiten als den 1. und fühle mich auch schon wieder relativ schmerzfrei, wenn auch noch ein bisschen wacklig.

    Wirklich unglaublich, dass er mal ein Zellhaufen in flüssigem Stickstoff war, oder?

    Unser herzlichster Dank gilt der Spenderin, dem IVI Bilbao für die unkomplizierte Planung des Kryotransfers, Dr. Aizpurua (jetzt Alicante) für die erstklassige Beratung, Ines und Chris für dieses Forum, dem wir nun zwei ganz tolle Kinder verdanken und Euch allen für Ratschläge und Mitfiebern.

    Liebe Grüße,
    Tapabo

  • Definition Wartezeit? Valencia

    • Tapabo06
    • 3. April 2007 um 22:14

    Re: Definition Wartezeit? Valencia

    Liebe Karin,

    nein, ich glaube nicht, dass es irgendwelche Zwischenschritte gibt, an denen man merkt, ob etwas funktioniert hat. Es tut mir sehr leid, dass es diesmal bei dir nicht geklappt hat; das Bild mit dem Bus kann ich zwar sehr gut nachvollziehen, aber du hast ja noch Kryos und so weisst du, dass doch noch ein Bus kommen muss.

    Ich habe letzten Sommer gleich nach dem negativen Test vom Frischversuch und der Entzugsblutung nach dem Absetzen der Medikamente wieder mit 3 Wochen Pille, Decapeptyl usw. weiter gemacht und so knapp 2 Monate nach dem erfolglosen Frischtransfer 2 Kryos abgeholt. Es hat geklappt. Was bei einem Kryoversuch ja ganz toll ist, ist, dass er sich so gut timen lässt. Sind denn deine Kryos zu je 2 Stück eingefroren oder alle 4 zusammen? Wenn sie zu je 2 eingefroren sind, sollte es möglich sein, 2 aufzutauen und zu warten wie sie sich entwickeln und gegebenenfalls die anderen 2 am nächsten Tag aufzutauen.

    Ich hatte dem IVI Bilbao seinerzeit einfach geschrieben, wie ich das so vorhatte und sie hatten mir ihr ok gegeben. Für den Schleimhautaufbau hatte ich mir 3 Wochen Zeit genommen und den Transfertag dann nach dem Flugplan ausgesucht.

    Was Dr. Reichel betrifft: Hast du denn Anhaltspunkte dafür, dass bei dir ein immunologisches Problem vorliegen könnte? Entschuldige, aber ich habe deine Postings jetzt nicht so weit zurückverfolgt, dass ich dazu etwas gelesen hätte. In diesem Fall wäre das von mir oben beschriebene Kick and Rush-Verfahren dann sicher nicht so sinnvoll.

    Liebe Karin, ich drücke dich ganz fest und kann aus eigener Erfahrung sagen: Auch in Spanien halten die Busse irgendwann für einen, auch wenn man zuerst das System nicht durchschaut.

    Viele Grüße,
    Tapabo

  • das seelchen ist jetzt bei uns!

    • Tapabo06
    • 26. März 2007 um 14:56

    Re: das seelchen ist jetzt bei uns!

    Liebe Nautilus,

    auch von mir die herzlichsten Glückwünsche und viel Freude noch in den Babyflitterwochen bei herrlichstem Sonnenschein. Und ich finde ja, es wird mit zunehmendem Alter immer noch besser.

    Alles Gute,
    Tapabo

  • Re: IVI-Valencia-Ordner

    • Tapabo06
    • 17. März 2007 um 21:28

    Re: IVI-Valencia-Ordner

    Liebe Wunschkind, liebe Yildiz,

    ich gratuliere euch beiden ganz herzlich und wünsche, dass alles so verläuft, wie ihr es euch wünscht.

    Das ist ja mal wirklich ein toller Thread und ich hoffe, dass sich bald noch viele andere mit euch über Schwangerschaftsbefindlichkeiten austauschen werden.

    Alles Liebe,
    Tapabo

  • @ stillmamas bzw. langzeitstillmamas

    • Tapabo06
    • 15. März 2007 um 15:46

    Re: @ stillmamas bzw. langzeitstillmamas

    Hallo Sasuna,

    ich habe zwar nur 11 Monate gestillt, aber das Abstillen ging eigentlich ganz gut. Ich habe eine Mahlzeit nach der anderen komplett ersetzt, ca. alle 4 Wochen eine. Ok, zwischendurch hatte ich schonmal das Gefühl, das Kind bekommt kurzzeitig nicht ausreichend Calcium, da sie keine Folgemilch parallel zur Muttermilch nahm (auch keinen Milchbrei), aber das waren nur ein paar kritische Wochen mit 2 bzw. 1 Stillmahlzeit, in denen ich versucht habe, unter alles mögliche Mandelmus zu mischen, aber als ich dann komplett abgestillt hatte, hat sie die Folgemilch auch genommen. Und deine Kinder sind ja so groß, dass du ihnen auch schon mal einen schwach gesüßten Pudding oder ähnliches geben kannst, wenn sie keinen Käse und keinen Milchbrei mögen.

    Aber wahrscheinlich essen sie schon längst mehrere feste Mahlzeiten am Tag und bekommen hinterher noch die Brust? Vielleicht ist es da besser, du bist für einen Nachschlag nicht verfügbar, bist immer gerade bei den Mahlzeiten ohne sie unterwegs und sie essen mit ihrem Papa, mit der Oma oder wen du sonst aufteiben kannst.

    Für mich war die größte psychologische Hürde das Stillen vor dem Schlafengehen, deshalb habe ich dies schon als vorletztes ersetzt. Ich habe die noch wache Zeit danach mit Büchergucken ausgedehnt und dann irgendwann statt Stillmahlzeit ein Fläschchen Tee bei der Lektüre eingeführt. Die letzte Stillmahlzeit war dann morgens vor dem richtigen Aufstehen und hier wurde und wird so ausgiebig gekuschelt, dass Becher statt Brust mit Interesse zur Kenntnis genommen und akzeptiert wurde.

    Alles Gute,
    Tapabo

  • Mama krank....wie haltet Ihr Euch fit ???

    • Tapabo06
    • 14. März 2007 um 17:40

    Re: Mama krank....wie haltet Ihr Euch fit ???

    Hallo Nicki,

    angeblich soll ja Schwangerschaft vor Infekten schützen, aber mit Kind in der Kindergruppe war ich den ganzen November krank und seitdem noch zweimal 2 Wochen. Dass man 3 mal so häufig krank ist wie ohne Kind halte ich für einen guten Näherungswert. Babyschwimmen hat nach dem Abstillen bei uns nur noch im Sommerferienkurs stattgefunden - lohnte sich sonst nicht - und von den 8 Wochen Eingewöhnungszeit in der Kindergruppe, die ich meiner Tochter zugestehen wollte, ehe wir im Frühherbst in den Urlaub fuhren, war sie rund die Hälfte der Zeit zuhaus. Meine Kinderärztin meinte aber, weder sie noch wir seien immunschwach, sondern wir hätten in diesem Jahr einfach Pech.

    Nicki, ich glaube fest daran, dass das mit den Krankheiten auch mal wieder besser wird. Leg dich ins Bett, sobald du deine Tochter mal ein paar Stunden anderweitig versorgt weißt, koch Gemüse aus dem Tiefkühl (und bleib eine halbe Stunde länger liegen).

    Gute Besserung,
    Tapabo

  • Veträglichkeit der Medikamente bei Eizellspenden

    • Tapabo06
    • 2. März 2007 um 15:38

    Re: Veträglichkeit der Medikamente bei Eizellspenden

    Hallo Juju,

    ich kann meinen Vorrednerinnen nur zustimmen, schlimme Nebenwirkungen habe ich nicht gemerkt. Utrogestan vaginal riecht unsexy und krümelt und mit zunehmender Schwangerschaftsübelkeit hatte ich immer weniger Lust, irgendwelche Tabletten oral zu nehmen (und sei es Folsäure). Ich war also froh, als in der 13. Woche alles absetzen konnte, aber schlimm war's nicht. Auch nicht die Decapeptyl-Depotspritze.

    Liebe Grüße,
    Tapabo

  • Endlich da!

    • Tapabo06
    • 28. Februar 2007 um 15:49

    Re: Endlich da!

    Liebe Anna,

    ich gratuliere auch ganz herzlich! Ach wie schön, dass deine Tochter jetzt da ist. Ich kann gut nachempfinden, wie ätzend es ist, wenn es mit der Geburt nicht weitergeht und man denkt, nun geht doch noch alles schief - und wie unvorstellbar es ist, dann so eine perfekte kleine Person einfach mit nach Hause nehmen zu dürfen.

    Zum Thema Nahrungsaufnahme: Zwar bin ich kein Single, fand es in den ersten Monaten aber schon auch schwierig, regelmäßig genug zu essen und zu trinken. Es ist keinesfalls übertrieben, sich im Auto und im Korb vom Kinderwagen einen Vorrat von Trinkpäckchen und Cräckern anzulegen. Außerdem fand ich die Tiefkühlgerichte von Frosta sehr praktisch, weil man sie mit einer Hand zubereiten kann, während das Kind im Tragetuch vor dem Bauch hängt.

    Weiterhin alles Gute,
    Tapabo

  • Eizellspende und die emotionen

    • Tapabo06
    • 27. Februar 2007 um 16:20

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Liebe Maria,

    wie Romy glaube ich nicht, dass deine Tochter deshalb so selbständig ist, weil sie nicht deine Gene in sich trägt; die Offenheit für andere ist, wie du selbst schreibst, ja auch etwas sehr positives. Ich beobachte bei meiner Tochter (erheblich älter, nämlich 2 ;-)) auch Phasen, in denen sie mehr oder weniger an mir hängt. Und dass sie das Kindermädchen so sehr als Bezugsperson ansieht - hierzu hatten mein Mann und ich neulich auch ein Erlebnis:

    Neulich abends saß die Kleine schon mit ihrer Babysitterin am Küchentisch, wo die beiden vor dem Abendessen noch kneten wollten. Während wir noch ein bisschen rumbrasselten um auszugehen, hörten wir, wie unsere Tochter jubelte und sich schlapplachte über das, was sie da knetete. Wir lachen schon auch viel zusammen, aber in dieser Ausdauer und Intensität hatten wir das beide noch nicht gehört. Wenn die Babysitterin da ist, ist das immer etwas Besonderes, sie muss nicht noch nebenbei Essen machen, telefonieren, erziehen, etc., sondern kann sich ganz aufs Kinderprogramm konzentrieren. Mein Mann meinte "Was machen wir denn da?". Ich meinte, man könne nur hoffen, dass unsere Babysitterin uns noch so lange erhalten bleibt, bis die Phase anfängt, an der das spätere Erinnerungsvermögen einsetzt. Ich hatte eine ganz liebe Oma die starb als ich 4 war und ich bin wirklich froh darüber, dass ich so schöne Erinnerungen an sie habe. Und ich fände es schön, wenn auch meine Tochter sich später daran erinnern kann, dass es Situationen gibt, in denen man mit anderen Menschen so ausgelassen fröhlich sein kann.

    Und mein Mann und ich geben ihr anderes, Verstandensein, Geborgenheit, Verlässlichkeit.

    Was instinktive Ahnungen angeht, da bin ich aber auch verwundbar. Meine Eltern haben mir nie gesagt, dass ich adoptiert bin, ich habe dies mit Anfang 30 selbst herausgefunden und war alles andere als überrascht. Aber ich glaube weder, dass die Beziehung zu meiner leiblichen Mutter unproblematischer gewesen wäre, noch, dass meine Adoptivmutter es mit einem eigenen Kind einfacher gehabt hätte. Ich denke nur, dass es für meine Adoptivmutter schwierig war, das Geheimnis wahren zu müssen und nicht die Möglichkeit zu haben, sich mit der Bitterkeit, kein eigenes Kind bekommen zu haben auseinandersetzen zu können.

    Wie gut, dass wir das Forum haben.
    Liebe Grüße,
    Tapabo

  • Genetische Embryonenanalyse - Ja oder Nein?

    • Tapabo06
    • 20. Februar 2007 um 22:30

    Re: Genetische Embryonenanalyse - Ja oder Nein?

    Hallo Juju,

    bei EZS sah ich darin keinen Sinn und ein Screening gegen alle möglichen genetischen Defekte ist die PID auch nicht, man kann nur gezielt nach Erbkrankheiten suchen - so etwas ist natürlich super, wenn z.B. einer der Partner potentiell Mukoviszidose o.Ä. übertragen kann. Ob es möglich ist, per PID Trisomie 21 auszuschließen, da bin ich mir nicht mal sicher.

    Liebe Grüße,
    Tapabo

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • Tapabo06
    • 16. Februar 2007 um 22:41

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Liebe Brandenburg,

    danke für deine Informationen zur Polkörperdiagnostik, jetzt weiss ich mehr und denke, ich hätte das damals bei meiner repromedizinischen Behandlung in Deutschland auch mal besser machen lassen, dann hätte ich vielleicht ein Jahr gespart.

    Was fett und hässlich angeht, so relativieren sich die Normen im Lauf der Jahre. Als ich noch geraucht habe wie verrückt, hatte ich nie ernsthafte Probleme mit der Figur und ganz objektiv habe ich mit Mitte 20 noch wesentlich besser ausgesehen als heute. Ich finde es einfach nicht so superwahrscheinlich, dass die Spenderinnen nicht zumindest ein Durchschnittsaussehen haben - so wie ich eben auch (mein Mann sieht natürlich super aus, das hätte uns in jedem Fall rausgerissen).

    Und wenn die Intelligenz zu je einem Viertel von mütterlichen und väterlichen Genen und zur Hälfte von der Erziehung abhängt, so ist man auch hier nicht dem Schicksal wehrlos ausgeliefert. Herrje, ein IQ von 130 ist keine Garantie für ein glückliches und erfolgreiches Leben und zudem kann sich der IQ auch später wieder verringern (z.B. durch Stillen ;-), wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann).

    Komischerweise hatte ich wirklich nicht das Gefühl, ein Risiko einzugehen, wenn ich mich auf fremde Gene einlasse - hängt aber vielleicht auch mit meiner Geschichte als Adoptivkind zusammen (wenn sich Leute mit einem solchen Kontrollzwang wie meine Eltern ihn hatten, auf mich einlassen konnten, warum sollte ich das nicht können?).

    Liebe Grüße,
    Tapabo

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • Tapabo06
    • 15. Februar 2007 um 23:56

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Hallo Brandenburg,

    zunächst mal zu deiner letzten Überlegung, ob ein Kind, das du austrägst, nicht anders ist, als hätte es die genetische Mutter ausgetragen. Ich denke, das ist auf jeden Fall so, denn das Kind erlebt ja deine Bewegungen, deine Emotionen, dein Umfeld mit und es soll wohl auch so sein, dass es zu einem gewissen Grad einen genetischen Austausch gibt. Leider finde ich das alte Posting nicht mehr und weiß auch nicht mehr, wer dies geschrieben hatte. Vielleicht stellst du noch mal gesondert die Frage nach diesem Gen-Austausch, irgendjemand von den alten Hasen erinnert sich bestimmt. Ich hatte bei meiner Tochter nach der Geburt schon stark das Gefühl, dass sie ein Teil von mir ist - sie wog fast 4 Kilo ;-).

    Polkörperchendiagnostik sagt mir eigentlich nur in Zusammenhang mit der Uniklinik Bonn etwas und ich dachte immer, dies sei eine deutsche Spezialität, da hier ja die "richtige" Präimplantationsdiagnostik verboten ist. Ist es denn bei Polkörperchendiagnostik so, dass man einfach mal nach allen möglichen Defekten schauen kann, oder so wie bei der PID, dass es eigentlich nur möglich ist, bei begründetem Verdacht auf einen bestimmten Gendefekt gezielt nach diesem zu suchen? Von PID in Zusammenhang mit EZS habe ich noch nicht gelesen, es gab auch gerade noch ein Posting dazu, dass ich leider ebenfalls nicht mehr finde, aber die Klinik hatte da auf die Frage der Frau, ob dies möglich sei geantwortet, dass es bei dem Alter und guten Gesundheitszustand der Spenderinnen, nicht nötig sei, dies zu machen. Außerdem muss man, wie gesagt, ganz gezielt nach bestimmten Defekten suchen, ein allgemeines Screening ist es nicht.

    Bei der Anonymitätsfrage habe ich auch mitgepostet und ich für mich ist die Anonymität auch ein Problem. Ich bin selbst adoptiert und habe dies erst mit Mitte 30 selbst rausbekommen. Eine Spenderin aus dem Katalog hätte ich wie du aber ebenso gruselig gefunden. Das mit den Eizellen der Frauen, die selbst in Kinderwunschbehandlung sind, habe ich auch so gesehen, aber die Erfolge der Kliniken, die dies praktizieren, sprechen eine andere Sprache.

    Ich bin zur EZS nach Spanien gegangen, weil ich glaube, bzw. glauben möchte, dass hier das Risiko geringer ist, dass existenzielle Nöte einer Spenderin ausgenutzt werden. Auch denke ich, dass die Kliniken es sich nicht leisten können, sich ihren Ruf dadurch zu ruinieren, dass sie die Spenderinnen hyperstimulieren und ihnen gesundheitlichen Schaden zufügen - auch dort gibt es schließlich eine Mediendemokratie.
    Ich möchte glauben, dass es junge Frauen sind, die hilfsbereit sind, Mut zum Risiko haben - wie wir Empfängerinnen auch - und vielleicht gerade keine Zeit haben, einen Job zu machen, der zeitaufwendiger ist. Mein Mann z.B. hat sich in seiner Examenszeit auch mal als Medikamententester verdingt. Du hattest noch gefragt, wo du die besten Infos über die Spenderinnen bekommst - in Spanien sicher nicht, dort sind alle Infos verboten, die über die Angabe von Alter und Blutgruppe hinausgehen.
    Eins noch: Ich hätte vielleicht keine Spende angenommen, wenn ich nicht selbst einige IVFs hinter mir gehabt und diese als körperlich nicht besonders belastend empfunden hätte.

    Liebe Grüße,
    Tapabo

  • Definition Wartezeit? Valencia

    • Tapabo06
    • 15. Februar 2007 um 23:10

    Re: Definition Wartezeit? Valencia

    Hallo Karin,

    eigentlich "gehöre" ich garnicht in diesen Ordner; bin in der 28. Woche und schreibe nur ab und an was, wenn ich denke, ich kann aus meinen IVI-Erfahrungen aus 2004 und 2006 etwas beisteuern. Ich hatte den Bluttest auf hcG an Tag 11 nach Blastozystentranfer.

    Definitiv positiv oder negative Zeichen gibt es glaub ich nicht. Klar, die Vorbereitung ist psychisch anstrengend und die Wartezeit auf den Test auch und dann die Warterei von einem Ultraschall auf den nächsten. Im letzten Schwangerschaftsdrittel wird es besser.

    Und ablenken? Vor dem Transfer habe ich dauernd nach den optimalen Flugverbindungen gesurft, in der Nacht vor den beiden positiven Versuchen hatte ich dann jeweils eine Übernachtung in Palma de Mallorca, das ich ganz gut kenne und einen Inlandsflug am ganz frühen Morgen. Das hat so viel Spaß gemacht, dass dies schon ein paar Tage gehalten hat. Außerdem natürlich Forum lesen, mitfiebern...
    Nein ehrlich, ich war auch immer durch den Wind und kann hierzu nichts wirklich dienliches raten.

    Liebe Grüße,
    Tapabo

  • Definition Wartezeit? Valencia

    • Tapabo06
    • 14. Februar 2007 um 23:17

    GMS-Dicke

    Hallo,

    ich hatte beim ersten positiven Versuch in VLC über Wochen 12 mm, beim 2. negativen in Bilbao ebenfalls und beim 3. positiven in Bilbao (Kryoversuch) nach 11 Tagen 12 mm, nach 21 Tagen 10 mm. Da dachte ich schon, na super, die GMS sackt jetzt zusammen und vielleicht ist das auch passiert. Wenn du aber siehst, wie der Gynäkologe misst, dann kann das natürlich auch unter Messungenauigkeit fallen.

    LG,
    Tapabo

  • Suche dringend Erfahrungen zu Alicante

    • Tapabo06
    • 14. Februar 2007 um 22:48

    Re: Suche dringend Erfahrungen zu Alicante

    Hallo Juju,

    nein, mein erste EZS-Versuch mit 2 Blastozysten brachte zwar zunächst eine Zwillingsschwangerschaft, die aber nach Stehenbleiben des einen Embryos in der 10. Woche schließlich eine komplikationslose Einlingsschwangerschaft wurde und uns vor 2 Jahren eine wunderbare Tochter bescherte. Es war einfach der Wunsch, auch weiterhin genug Zeit mit ihr verbringen zu können und doch auch noch ein bisschen Kopf für etwas anderes zu haben, der uns leitete, diesmal möglichst keine Zwillingsschwangerschaft einzugehen. Falls es nun aber doch so gekommen wäre, hätten wir sicher auch eine Lösung gefunden, uns alle besser zu organisieren.

    Bezüglich deiner Frage mit dem Garantiedeal kann ich mich Ines und Chris nur anschließen. Klar steigt die statistische Wahrscheinlichkeit bei 3 Versuchen, aber erstens kann dir niemand etwas garantieren und zweitens ist sie bei 3 Versuchen nicht 3 mal so hoch wie bei einem Versuch - also nicht 3x55% Wahrscheinlichkeit. Auch wäre es ja möglich, dass vielleicht Gründe dafür auftreten, die Klinik zu wechseln oder eure Lebensplanung ändert sich.

    Liebe Grüße,
    Tapabo

  • Suche dringend Erfahrungen zu Alicante

    • Tapabo06
    • 14. Februar 2007 um 15:04

    Re: Suche dringend Erfahrungen zu Alicante

    Hallo Juju,

    einen deutschsprachigen Arzt finde ich auch wichtig. Wenn Dr. Hermann und/oder Dr. Aizpurua in Alicante bei Bernabeu sind, ist das ja gegeben. Das IVI Valencia ist so groß, dass sie auch immer einen deutschsprachigen Arzt haben müssten. Beim kleinen IVI Bilbao gab es nach Dr. Aizpuruas Weggang nur eine deutschsprachige Assistentin und das fand ich nicht so klasse, aber dort hatte ich ja zumindest das Erstgespräch mit Dr. A.
    Es geht ja auch nicht nur darum, dass DU nichts falsch machst, sondern auch, dass DIE nichts falsch machen: Für meine zweite Schwangerschaft hatte ich mir gewünscht, eine Zwillingsschwangerschaft möglichst zu vermeiden, und hier habe ich mich von Dr. A. gut beraten gefühlt.

    Alles Gute,
    Tapabo

  • Medis nach pos. Schwangerschaftstest

    • Tapabo06
    • 13. Februar 2007 um 16:35

    Re: Medis nach pos. Schwangerschaftstest

    Hallo Martha,

    erstmal herzlichen Glückwunsch zum positiven Test.
    Nach den Transfers in den IVI-Kliniken habe ich 2 x 400 mg Utrogestan vaginal sowie 3 x 2 mg Progynova genommen und natürlich Folsäure. Utrogestan krümelt stark, aber die Dosis war so berechnet, dass es ausgereicht hat. Während einer Pilzinfektion habe ich es dann auch für einige Tage oral genommen und auch einigermaßen vertragen.
    Ich habe dann in der 13. Woche die Medikation für 3 Tage halbiert, dann noch mal 3 Tage 200 mg bzw. 1 x 2 mg genommen und dann abgesetzt. Nach dem positiven Bluttest habe ich eigentlich keine einschlägigen Bluttests mehr machen lassen, nur noch die ganz normale Schwangerschaftsvorsorge.
    Hast du den Gründe, den Vorgaben deiner Klinik zu misstrauen? Klar handhabt jede Klinik die Medikation unterschiedlich, aber wie man hier sieht, führen viele Wege zum Erfolg.

    Liebe Grüße und weiterhin alles Gute,
    Tapabo

  • Suche dringend Erfahrungen zu Alicante

    • Tapabo06
    • 8. Februar 2007 um 23:33

    Re: Suche dringend Erfahrungen zu Alicante

    Hallo Juju,

    ja, er spricht prima deutsch und wir fühlten uns beide Male gut beraten. Der Erfolg hängt aber natürlich nicht nur vom Arzt ab, sondern auch von erfahrenen Biologen, einer guten Organisation, Glück, etc. Ich könnte mir vorstellen, dass alle Eltern hier im Forum wahrscheinlich ihren Arzt weiterempfehlen würden.
    Da bei mir das Problem mit der Fruchtbarkeit anders gelagert war als bei dir - ich hatte einfach ziemlich alte Eizellen - können dir wahrscheinlich andere Frauen mit einem ähnlichen Hintergrund wie du ihn hast noch mehr Nützliches und Bedenkenswertes zur Auswahl einer Klinik sagen.

    Und dann gibt es ja noch generell Kliniken, die die Spenderin und die Empfängerin synchronisieren (d.h. zum Transfer ist meist ein Aufenthalt von mehreren Tagen nötig - bei manchen Kliniken, die grundsätzlich mit Frischsperma arbeiten auch mit Mann - , der aber gut geplant werden kann), oder Kliniken, die die Spenderin vorbereiten und dann spontan 3 Tage vor Transfer Bescheid geben (die IVI-Kliniken arbeiten so und der Mann muss nur zum Erstgespräch mit). Letzteres Verfahren bedeutet, dass du kurzfristig einen Flug buchen musst, aber bei beliebten Billigflug-Destinationen wie Valencia oder Alicante nach spätestens 2 Tagen wieder zuhause bist.

    Lass dir also ein bisschen Zeit bei der Recherche nach einer passenden Klinik - hierzu wünsche ich viel Erfolg. Ich hatte mich damals für IVI entschieden, weil die Website informativ war und Valencia gut zu erreichen - du siehst, mich haben rein medizinische ;) Überlegungen geleitet.

    Liebe Grüße,
    Tapabo

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