Re: Schwangerschaftszeichen?
Hallo ihr lieben!
Habt vielen Dank für die fleißigen Beiträge!
Weiter so!
Maddi :gut:
Re: Schwangerschaftszeichen?
Hallo ihr lieben!
Habt vielen Dank für die fleißigen Beiträge!
Weiter so!
Maddi :gut:
Hallo an alle Schwangeren! :female:
Mich wuerde als (noch-)nicht-Schwangere mal interessieren, was ihr denn als Schwangerschaftsanzeichen so gemerkt habt? Ich lese immer nur so uebliche Listen von Muedigkeit, Uebelkeit, Stimmungsschwankungen etc. aber wuerde gerne mal von den 'Betroffenen' selber hoeren, wie es ist, schwanger zu sein, und wie man es dann merkt (abgesehen vom Schwangerschaftstest).
Bitte schreibt mir doch mal, in welcher Schwangerschaftswoche ihr welche Anzeichen hattet! :schlaumeier:
Vielen Dank an alle und froehliches posten! :schreiben:
Maddi
Hallo Dr. Wiswedel,
erst mal vielen herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen um all unsere vielen Fragen zu beantworten! Ich haette da nun auch mal eine Frage zu den Medikamenten, die man oder vielmehr frau so ueblicherweise nimmt, vor dem Transfer. Ich habe noch keinen Behandlungsplan bekommen, wollte mich aber schon mal schlau machen, damit mir mein Arzt keinen 'Unfug' erzaehlt.
Also zu mir: Ich habe Gonadendysgenesie, d.h. meine Eierstoecke funktionieren nicht und ich nehme Cyclo-Progynova, und habe damit einen genial regelmaessigen Bilderbuch-Zyklus (ausser ich vergesse mal eine Tablette). Als ich fuer eine der Untersuchungen zum Ultraschall war (um den Eisprung-Termin rum, nur dass ich aber leider keine Eizellen habe), war man ueberrascht wie supergut die Schleimhaut aufgebaut war, alles perfekt zum Einnisten einer Eizelle.
Wenn ich das Cyclo-Progynova nicht nehme, bekomme ich auch keine Periode (habe das schon mal ausprobiert, mein ehemaliger Arzt meinte damals, es waere zwar nicht hilfreich, aber schaden wuerde es nicht).
So, was also muss ich denn dann noch an Medikamenten nehmen? Angenommen mein Zyklus waere zufaelligerweise schon synchron mit dem der Spenderin - was kommt da noch dazu? Weil so weit ich das verstanden habe, tut das Cyclo-Progynova doch 'ganz normal' die Schleimhaut aufbauen.
Bin also gespannt, was Sie dazu meinen.
Viele liebe Gruesse,
Maddi
Re: Elite-Klinik in Estonia
und weiter gehts...
aber nur in Kurzfassung, die lange Version koennt ihr unter 'Meine Behandlungsgeschichte' nachlesen.
also:
Habe angefangen, meine Blutuntersuchungen zu machen, Rest kommt im Laufe des Monats und die von meinem Mann auch. Habe dem Arzt in Estonia bescheid gegeben, dass wir mit den Blutuntersuchungen angefangen haben.
Er hat mir eine Liste mit den Spenderinnen zugeschickt (ich hab jetzt noch mal genauer nachgeschaut - es ist die gleiche wie oben in meinem ersten Beitrag), und ich kann mir eine aussuchen.
Sobald wir wissen, wen wir nehmen, sollen wir Geld ueberweisen (laut Liste oben 700 + 160 €) um mit den Donor-Untersuchungen anzufangen. Dann bekomme ich meinen Behandlungsplan zugeschickt, um mich und die Spenderin auf den gleichen Zyklus zu bringen, und dann gehts los mit dem Transfer.
Es geht ziemlich unkompliziert und wahnsinnig schnell! :ja:
Ist das alles nachvollziehbar?
gruss
maddi
Re: Unsere Geschichte - Estonia
hab noch was vergessen:
wie ist das bei euch oder in anderen Kliniken? Muss man da nicht immer zu einem Beratungsgespraech hin, ob man seelisch bereit ist und das verkraftet mit der Eizellspende? In England ist das zumindest so (Counselling). Und meine Estonia-Klinik hat irgendwie gar nichts davon gesagt.
:gruebel: sich wundert...
Re: Unsere Geschichte - Estonia
Hallo ihr lieben!
Ich bin ja soooo aufgeregt!!! Es geht alles so schnell!!! :jump: Ich habe soeben wieder eine eMail von der Klinik in Estonia bekommen, und sie haben mir eine Liste mit den verfuegbaren Eizellspenderinnen zugeschickt! :lupe: (Ich bin baff! Wenn man das in England wollte, oweia, erst muss man sich mal halb armbezahlen, um sich erst mal bei einer Klinik zu registrieren. Dann nach dem Erstgespraech und weiteren Pounds - die Englaender haben ja keinen Euro - ja dann kommen erst mal die eigenen Untersuchungen dran (wieder schweineteuer) und daaaannn erst kriegt man nach laaanger Wartezeit (manche warten bis zu 2 Jahren drauf) einen Donor zugewiesen, oder wenn man glueck hat darf man sich den auch aussuchen).
So, ich hab also nun die Liste und darf mir eine aussuchen. Hmm, wie ist das bei euch, wieviele Leute sind da auf der Liste drauf? Bei mir sind 6 drauf! Ist das viel/wenig?
Und dann hiess es, wenn ich mir eine ausgesucht habe, muesste ich nur das geld ueberweisen, um die donor-untersuchungen zu starten. Dann bekomme ich meinen Behandlungsplan zugeschickt und dann kanns losgehen! :glasswim:
Oh mann, ich kanns immer noch nicht ganz glauben, dass alles so schnell und so 'einfach' ist! Wir wollten eigentlich bis Mai warten (oder sogar bis naechstes oder uebernaechstes Jahr, bin naemlich noch mitten in einer IT-Weiterbildung), naja und ich bin ja auch noch sooo jung (24), hmm aber es ist doch ziemlich spannend und insgeheim habe ich schon gehofft, dass es so schnell wie moeglich geht! Werde mich also dann noch mal mit meinem Mann hinsetzen muessen (er sagt aber immer - ein baby jederzeit, er geht mehr nach meinen plaenen (und ich bin ein sooo entscheidungsunfreudiger mensch!)), ob wir JETZT loslegen wollen!
Bitte gebt mir doch einen Rat, ihr wisst, im Eifer ist man oft voreilig und man denkt nicht klar! Braeuchte jemanden, der mir 'von aussen' nun Rat gibt und mir beisteht!
liebe gruesse
maddi :schaf:
Re: Eizellspende und die emotionen
hallo minibaby,
uups, habe nicht gesehen dass es hier 3 Seiten gibt, habe nur die Seite 1 gelesen und dann das da oben geschrieben! :anonym:
Also auch von mir herzlichen Glückwunsch zu den zwei kleinen minibabys und daumendrück das weiterhin alles gut verläuft! :zustimm:
maddi
Re: Eizellspende und die emotionen
hallo minibaby,
finde ich toll das noch jemand 'deutsch-ausländisches' hier ist, bin nämlich auch deutsch wohne aber in england. Hast du auch das gefühl das ganze deutsch schon verlernt zu haben? Ich jedenfalls ziemlich oft! :gruebel:
Das mit dem Kuchenbacken finde ich einen ziemlich guten Vergleich. Werde ich später gleich mal meinem Mann erzählen! :teddy:
Aber ich weiß auch was du meinst mit den Gedanken, wenn die Samenzelle von deinem Mann mit der Eizelle einer anderen Frau ein Kind entstehen läßt, du aber dann das Kind im Bauch hast. Als ich das erste mal da drüber nachdachte, fand ich das ziemlich ungeheuerlich. Ich fand 'das ist ja genauso wie früher - wenn die frauen keine Kinder bekommen haben wurde eben die Magd oder Sklavin geheiratet oder eben eine weitere 'Nebenfrau' genommen (ich spreche von ganz ganz ganz viel früher und bibelgeschichten). :aerger: Naja, habe mich aber schon etwas abreagiert und finde es jetzt nicht mehr ganz so unverschämt (nach dem Motto: Mein Mann hat mit ner anderen ein Kind und ich darf es großziehen) wie vorher. Es gibt ja heutzutage soviele Kinder die von Stiefvater oder -mutter großgezogen werden und wo trotzdem alles klar ist in der Familie.
Ich mache mir auch viele Gedanken darum, ob es besser ist dem engen Familienkreis zu sagen oder nicht. Bei mir in der Familie wissen eigentlich alle, dass ich nicht 'auf normalen Wege' Kinder bekommen kann, und wenn ich jetzt schwanger werde und es keinem sage, wird man sicher schon versuchen zu bohren bis sie es alle rausgefunden haben. Mein Mann hat damit irgendwie keine Probleme. Er sagt immer ich und er und hoffentlich zukünftiges Baby sind jetzt seine Familie, was andere denken ist ihm wurscht (oder not his business) :bussi:. Er hat es aber auch 'leichter' weil alle seine Verwandten 'weiter weg' in Afrika sind. :versteck: Ich glaube dort hat man auch irgendwie nicht so enge Bindungen untereinander wie hier wir frauen mit unseren eltern (Müttern) zum beispiel.
Genug von mir, wie ist das bei dir minibaby? Wohnen deine eltern in Deutschland? Wirst du es ihnen sagen?
Viele liebe Grüße und noch gute Gedanken ![]()
wünscht
Maddi
Re: Unsere Geschichte - Estonia
Aktuelle Neuigkeiten!!!
Wir waren heute bei unserem Hausarzt um ihm mitzuteilen, dass wir zur Eizellspende nach Estonia fahren wollen und einen Arzt brauchen, der mich fuer den Transfer vorbereitet. Dann hab ich ihm die Liste gezeigt mit all den Blutuntersuchungen, die ich braeuchte. Er meinte, eigentlich wuerde das nicht so einfach gehen (er meinte wohl dass die englische Krankenkasse das so einfach schluckt), aber er wollte uns gerne helfen (oder loswerden) und hat mir dann zig ueberweisungen ausgefuellt fuer alle blutuntersuchungen die auf meiner liste standen. Das einzige was er meinte, das er nicht machen koennte, waere die blutgruppe (ist ja eigentlich recht wichtig um die passende Eizellenspenderin zu finden). Das wird hier nur im Notfall gemacht (in Deutschland ist das doch Bestandteil von Schwangerschaftsuntersuchungen, oder? Zumindest steht sie bei meiner Mutter im Mutterpass drin).
Naja aber immerhin! Am Freitag geht dann noch mein Mann zum Arzt, er braeuchte die gleichen Bluttests wie ich (ausser den Hormonen). Er war zwar heute auch mit, aber irgendwie lief was schief mit der Terminvereinbarung, und der Arzt 'darf' immer nur eine Sache bearbeiten (und hat 5 Minuten Zeit pro Patient :wecker: ).
Bin dann gleich anschliessend zum Blutabnehmen gegangen (in England muss man dafuer immer ins Krankenhaus gehen), und im Laufe des naechsten Monats kommen dann noch ein paar mehr Untersuchungen.
Das war erst mal alles fuer heute. Bin ziemlich aufgeregt, und kann kaum glauben dass alles so gut lief. Ich dachte ich muesste ein halbes jahr oder so warten bis mich mein arzt zu nem anderen arzt ueberweist oder so.
Also heute ganz happy :sport: :flower: :tanz:
liebe gruesse
maddi
Hallo ihr lieben,
nachdem ich nun schon einige Infos in den Ordner Kliniken - Osteuropa - Estonia geschrieben habe, wollte ich dann doch noch unsere Geschichte dazu loswerden.
Wir- das sind mein Mann, 31, und ich, 24. Dass ich keine eigenen Kinder bekommen kann, wusste ich eigentlich schon seit ich so um die 13/14 war, weil meine Eierstoecke naemlich nicht funktionieren (sie haben keine Eizellen und haben auch absolut keine Lust irgendwelche Hormone zu produzieren, sie haengen also eigentlich nur nutzlos in meinem bauch rum). Festgestellt hat man das, weil ich irgendwie nicht in die Pupertaet kommen wollte und ich jahrelang 2 Koepfe kleiner war als alle anderen in meiner Schule. Da meine Schwester das gleiche Problem hat (sie hat aber gar keine Eierstoecke), hat mich mein Hausarzt damals an einen Endokrinologen ueberwiesen. Der hat dann alle moeglichen bluttests gemacht und die Diagnose 'xx-gonadendysgenesie' herausgefunden. Dann durfte ich mir erst eine Zeitlang Wachstumshormone selber spritzen, und spaeter habe ich dann Geschlechtshormone bekommen, also praktisch 'Ersatz' fuer meine Eierstoecke. Dadurch habe ich dann doch noch 'Pubertaet' durchgemacht (allerdings ohne irgendwelche zickigen 'Begleiterscheinungen' - meine Hormone waren ja nicht durcheinander, sondern gezielt dosiert), und bin heute zum glueck nicht mehr zwei koepfe kleiner!!
Dadurch dass ich wusste, dass ich keine Kinder kriegen kann, hab ich da eigentlich auch nicht so wirklich weitergebohrt, sondern hab das erst mal so geschluckt. Ich dachte mir, wenn Gott meine Eierstoecke so gemacht hat, muss das schon irgendeinen Sinn haben. Also den Kinderwunsch habe ich mir damit erst mal abgeschminkt, und ich fand das oft ziemlich unverschaemt, wenn kleine Kinder gerne mit mir spielten und Leute glaubten, ich koennte gut mit Kindern umgehen. Oft hab ich gedacht- ich kann doch keine Kinder kriegen, also lasst mich gefaelligst damit auch in Ruhe.
Spaeter habe ich dann meinen Mann kennengelernt, und ich hab ihm auch von vornherein gesagt, dass ich keine Kinder kriegen kann. Er hat mich dann gefragt ob ich denn Kinder haben moechte. Das hab ich erst mal ueberhaupt nicht verstanden warum er mich das fragt. Ich dachte mir, wenn ich doch keine haben kann, dann stellt sich doch die Frage ueberhaupt nicht, ob ich welche haben moechte oder nicht. Mein Mann blieb aber hartnaeckig... (er ist Afrikaner), bis ich dann eben anfing, da mal drueber nachzudenken. So ging dann ein Prozess in mir los, dass ich ja eigentlich doch gerne meine eigene kleine Familie haben moechte, so wie ich mir das ganz frueher (als ich das mit den eierstoecken noch nicht wusste) auch immer vorgestellt hatte: Ich heirate, und dann krieg ich drei Kinder, so wie Mama.
Dann habe ich also bei meinem Endokrinologen mal nachgeforscht wie es denn nun ist mit den Eierstoecken. Er sagte mir aber, dass es laut den Hormonwerten kaum Hoffnung gibt, dass ich irgendwelche Eizellen habe. Er hat die Hormontests aber noch mal gemacht und meinte dann, 'es sieht gar nicht so schlecht aus'.
In der Zwischenzeit war ich aber mit meinem Mann nach England umgezogen, dort habe ich mich dann auch noch mal untersuchen lassen, ob ich denn nun schwanger werden kann oder nicht. Beim Ultraschall haben die meine Eierstoecke erst gar nicht gefunden und mir im Bauch herumgebohrt... Naja heraus kam aber das gleiche wie vorher: Keine Eizellen wegen Gonadendysgenesie, Eierstoecke sind zwar vorhanden aber nicht richtig entwickelt. Dafuer aber Gebaermutter 1A.
So, dann habe ich 'zufaellig' bei einem Gynaekologen Arbeit gefunden, bei dem ich die Akten sortieren durfte und die Briefe verschickt habe. Ich hatte da immer viel Zeit, und habe dann mein Englisch mit dem 'Arztenglisch' aufgefrischt - und nebenbei von IVF und Eizellspende usw. erfahren. Hatte da vorher keine Ahnung drueber, obwohl ich mir ja immer vorgestellt hatte, man koennte doch vielleicht eine Spende-Eizelle nehmen und da den halben Chromosomensatz von einer von meinen 'normalen' Zellen hineinpflanzen. Leider sind wir aber noch nicht so weit...
Spaeter hatte ich dann noch einen letzten Termin beim Arzt, und es wurde mir gesagt: Der einzige Weg sei die Eizellspende. Nach einigem hin und her (ich war da erst nicht so begeistert, wollte doch gerne auch die genetische Mutter sein) habe ich mich dann also doch damit angefreundet und angefangen, Infos zu sammeln. Bin so auch auf diese Webseite gestossen, und bin echt froh dass es die gibt. Als ich dann herausfand, dass das in Deutschland ja verboten ist, dachte ich mir, praktisch dass ich jetzt in England wohne. Aber hier sind die Preise wahnsinnig teuer (man muss ca. 5 bis 10 000 Pfund =
ca. 7 500 € aufwaerts in der Tasche haben), also habe ich weitergesucht, bis ich dann die Klinik in Estonia gefunden habe. Alle Infos darueber koennt ihr im Ordner Osteuropa lesen.
So, das war erstmal die Vorgeschichte, ich hoffe ich habe euch mit meinen Gedankenausbruechen nicht allzu sehr gelangweilt...
Bald gehts weiter...
Liebe Gruesse an alle, die auch auf dem Weg sind!
Maddi
Re: Elite-Klinik in Estonia
Hallo, da bin ich wieder!
Wollte noch ein paar mehr Infos hinzufuegen, die ich mittlerweile rausgefunden hab.
Los gehts... :vielposten:
Das hier ist eine Liste der Blutuntersuchungen fuer die Eizellspenderin:
Analysis for oocyte donor
·HIV, Hepatitis B and C
·Rubella(IgM+IgG)
·Cytomegalovirus(IgM+IgG)
·HSV type I+II (IgM+IgG)
·Syphilis (RPR),
·chlamydiosis, gonorrhoea, trichomonosis
·ABO-Rh Blood typing
·Complete Blood Count
·Cystic Fibrosis screening
·Chromosome analysis
·FSH,LH,PRL,Test,TSH
Ist meine ich die gleiche wie fuer die Empfaengerin.
Blutuntersuchungen, die der Ehemann/Partner mitbringen muss:
Die gleichen wie ich, ausser den Hormonen.
Wie lange sind meine Blutwerte aktuell oder gueltig (Sorry hab mein Deutsch fast schon vergessen, wohne doch in England seit fast 2 Jahren schon :nixweiss: )
3 Monate
Wo ist der naechste Flughafen?
In Tallin. Fluege gibts bei easyjet. Es gibt auch noch eine estlaendische fluggesellschaft, hab aber den namen vergessen. Wenns mir wieder einfaellt, sag ich bescheid.
Also, Tallin ist zwar 168km von Tartu entfernt, aber keine Angst:
Entweder man mietet sich ein Auto, oder man faehrt mit dem Bus, oder aber, und das klingt doch wirklich gut: Man wird abgholt und zur Klinik gefahren !! :idee:
Was ist mit den Medikamenten?
Man kann sie von der Klinik zugeschickt bekommen. Mit 'Bedienungsanleitung'. Hab aber noch keine Preise, aber ich denke mal auf jeden Fall billiger als in England und billiger als in Deutschland.
Wie lange ist der Aufenthalt?
Fuer den Transfer 3-4 Tage. Man muss vorher nicht zu einem Gespraech hinfliegen, sondern man kann alles per eMail erledigen. Spart Kosten finde ich, aber man stuerzt sich dann doch etwas ins kalte Wasser, oder?
Gibt es dort Hotels in der Naehe?
Jede Menge!!
Ich meine ausserdem es gaebe auch Unterkunftsmoeglichkeiten in der Klinik. (Hab ich zumindest so auf der Homepage verstanden).
Wie lange muss ich Medikamente nehmen, wenn ich schwanger werde?
Die ersten 9 Wochen lang. Weiss einer wie das in anderen Kliniken ist?
Wie ist es nach der Schwangerschaft? Kann ich auch stillen?
Er meinte, nach der Schwangerschaft muss ich die gleichen Medis nehmen wie jetzt (ich nehme Cyclo-Progynova, weil meine Eierstoecke einfach keine Lust haben die Hormone selber zu produzieren - und das ist keine fruehzeitige Menopause, sondern das war schon seit meiner Geburt so. Waere auch ohne die Tabletten nie in die Pupertaet gekommen, sondern einfach 'Kind' geblieben. Zum Glueck haben die das aber rausgekriegt und mein 'Koerperbau' ist nun ganz normal 'Frau').
Zu dem Stillen hiess es nur: Ja, das geht. Er hat mir das aber nicht ausfuehrlich erklaert, wollte eigentlich wissen ob die hormone dazu von den Eierstoecken produziert werden oder von der Hypophyse kommen oder so. Wisst ihr das?
So, das wars erst mal wieder, mein Mann und ich gehen naechste Woche zum arzt (in England), der uns dann hoffentlich an einen gescheiten gynaekologen ueberweist. In England dauert das immer ewig (es sei denn man hat viel kohle und ist privatversichert), meine freundin musste halbes jahr auf nen termin warten und hatte voll probleme mit der schilddruese!
genug fuer heute, :schreiben:
Maddi
Hallo ihr Lieben!
Habe gestern meine ersten eMails an Kliniken verschickt, und heute früh schon die erste Antwort erhalten! Die wollte ich gerne mit euch teilen, also los gehts:
http://www.fert-c.ee/elite/eng/info.html
Das ist der Link für die Info-Seite der Klinik. Die Klinik ist in Tartu in Estonia (ich hab leider auch noch keine Ahnung wo genau das ist) und ich habe dort angefragt wegen Eizellspende.
Geantwortet hat mir der Arzt persönlich, und zwar:
Andrei Sõritsa, MD, PhD
Head of Elite Clinic
tel mobile: + 3725052295
Er hat mir drei eMail-Anhängsel mitgeschickt, und zwar einmal die Preisliste, ich kopier die hier mal rein:
Fee Schedule – total (all oocytes)
Medical Fees
Elite treatment fees for an egg recipient arriving, having already been prepared in their home country. The patient contracts directly with Elite for the provision of treatment, which includes:
1. - Screening of egg donor, including tests 700 EURO
2. IVF
- Sperm preparation
- insemination, fertilisation and culture of the donor eggs
- embryo transfer
- all Consultant, IVF lab fees, facility fees etc.
- embryo freezing (if applicable)
- embryo storage (if applicable) 1160 EURO
Additional screening test fees for cystic fibrosis and chromosome analysis 160 EURO
Contribution towards the egg donor’s treatment costs 900 EURO
Medications for donor (long protocoll GnRh/recGn/recHCG) 1250 EURO
Total: 4170 EURO
Dann eine Liste der mitzubringenden Blutuntersuchungen:
Analysis for oocyte recipient
•HIV
•Hepatitis B and C
•Rubella(IgM+IgG)
•Cytomegalovirus(IgM+IgG)
•Herpes simplex virus type I+II (IgM+IgG)
•Syphilis (RPR),
•chlamydiosis, gonorrhoea, trichomonosis
•ABO-Rh Blood typing
•Complete Blood Count
•FSH,LH,PRL,Test,TSH
Und dann noch eine Beispielliste von möglicne Eizellspenderinnen:
Donor N474032 N476022 N477120 N478072 N478091 N479113
Age 31 y 29 y 27 y 27 y 26 y 25 y
Height 170 cm 176 cm 158 cm 172 cm 163 cm 171 cm
Weight 60 kg 75 kg 53 kg 65 kg 63 kg 61 kg
Hair brown dark blond brown brown dark blond dark blond
Eyes grey greenish grey greenish brown green
Glasses no -1,5 -1,5 no no ei
Education high high school high school school
Nationality Estonian Estonian Estonian Estonian Estonian Russian
Married divorced yes yes yes yes yes
Children 2 2 2 2 2 1
Blood group B (III) A (II) AB (IV) 0 (I) B (III) A (II)
Rh factor Rh (+) Rh (-) Rh (+) Rh (+) Rh (+) Rh (+)
CMV Ig G positive positive positive positive positive positive
Ig M negative negative negative negative negative negative
HSV I Ig G positive positive positive positive positive positive
Ig M negative negative negative negative negative negative
HSV II Ig G positive negative negative positive negative negative
Ig M negative negative negative negative negative negative
01.12.2005
Das war erstmal alles von mir, nun hätte ich nur noch eine Frage: Kenne mich mit den Blutuntersuchungen hier noch nicht so gut aus, kann mir vielleicht einer weiterhelfen mit CMV, HSV und IgM und IgG, habe mich nämlich stark gewundert warum oben in der Liste sovieles positiv ist, sind die alle krank oder wie??
Das war das einzige was mich etwas verwundert hat, ansonsten bisher alles gut, superschnelle Antwort, hoffe meine Info hilft jemandem weiter!
Viele Grüße,
Maddi
Hallo erstmal,
bin recht neu hier und habe jede menge fragen! Und los gehts...
Also... mein Mann und ich sind nun schon seit dreieinhalb Jahren zusammen, und seit 5 Monaten verheiratet. Daß ich keine Kinder kriegen kann, wußte ich eigentlich schon seit ich 14 bin, da meine Eierstöcke nicht funktionieren und gar keine Eizellen produzieren. Mußte auch schon seit dem Alter Hormone schlucken, um überhaupt in die Pupertät zu kommen und 'Frau' zu werden, nehme nun immer Hormone um meine Periode zu bekommen. Nun waren wir also beim Arzt und es hieß, EZS ist die einzige Methode, da ich keine eigenen Eizellen habe.
Habe nun schon herausgefunden, daß das in Deutschland verboten ist, was mich nicht weiter stört da wir seit über nem Jahr in England leben.
Ich wüßte nun gerne ob jemand das in England/London schon mal gemacht hat und Adressen und Erfahrungsberichte hat? Mir wurde bloß die Adresse http://www.ivf-infertility.com gegeben und das wars dann schon.
Würde auch gerne wissen ob jemand das gleiche Problem hat, daß die Eierstöcke keine Eizellen produzieren, und was dann eure Meinung ist bezüglich 'fremder' Eizellen.
Ich bin noch ziemlich jung (24) und wie gesagt noch ganz am Anfang. Ich habe jetzt noch nicht so furchtbar dringenden Kinderwunsch, ich glaube meine biologische Uhr hat noch ein paar Stunden (Jahre) zeit, aber da man ja immer von den langen Wartelisten hört, dachte ich mir eben, Frau sorgt vor und ich mache mich lieber jetzt schon mal schlau.
Hat denn niemand 'Gewissenskonflikte' daß das Kind dann genetisch nicht das eigene ist? Mir ist das immer noch etwas komisch. Stelle mir dann Fragen wie was soll das, mein Mann hat dann mit der Eizelle einer anderen Frau sein Kind und ich muß es gebären und großziehen! Bitte versteht mich nicht falsch, natürlich freue ich mich darauf, trotz Diagnose doch schwanger werden zu können und einmal Kinder zu haben, nur die Sache mit den Genen stört mich dann doch. Hätte doch so gerne 'mein eigenes' Kind!
So, das war erstmal was mir auf der Seele brannte, ich hoffe jemand kann mir da ein wenig weiterhelfen!
Gruß Maddi
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