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Beiträge von LiniBini

  • Zahngesundheit und Kinderwunsch

    • LiniBini
    • 22. Januar 2025 um 09:24

    Liebes Team,

    meine erster Transfer war leider nicht erfolgreich. Ich hatte - ganz unabhängig vom Kinderwunsch - den Zahnarzt gewechselt und bin fast vom Stuhl gefallen, da ich einige Probleme habe, die nun endlich angegangen werden. Ein Thema beschäftigt mich jedoch sehr: An einem wurzelbehandelten Zahn hatte sich eine Zyste gebildet. Ich habe lediglich leicht empfindliches Zahnfleisch bemerkt.

    Darüber kam ich zu einigen Artikeln im Internet, wonach solche Entzündungsherde massiven Einfluss auf die Einnistung haben können. In meinem Fall hatte sich bisher kein Arzt für meine Zähne interessiert. Wenn die Artikel aber seriös sind, sollte der Zahngesundheit doch viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden?

    Ich freue mich sehr über Ihre Meinung 😀

  • Loslassen - wie ist es Euch gelungen?

    • LiniBini
    • 26. Dezember 2024 um 11:18

    Liebe Kiwi,

    das tut mir sehr leid zu lesen und ich kann gut verstehen, wie Du Dich fühlst. Die Trauer zuzulassen und gleichzeitig (ungeduldig) nach vorne zu schauen, war und ist manchmal immer noch ein Drahtseilakt. Ich fühle mich, obwohl unser erster Versuch nicht geklappt hat, aktuell sehr gut. Vielleicht helfen dir einige meiner Strategien?

    Wir waren Anfang November für ca. Eine Woche auf Mallorca und haben den Teil der Befruchtung bis zum Transfer mit einem Urlaub verbunden. Für mich war das hilfreich, weil ich auf diese Art ein positives Gefühl mit dem Herkunftsland "meiner" Eizellen bekommen habe.

    Ich habe außerdem eine Art Tagebuch für unser zukünftiges Kind erstellt. Darin habe ich erklärt, was wir alles versucht haben, wie die Diagnose für mich war, meine Gedanken zur EZS und zur Anonymität der Spenderin, Bilder, Rechnungen, med. Unterlagen...kommt alles dort rein, um so transparent wie möglich zu sein. Das hilft gleichzeitig mir, um den Prozess zu verarbeiten.

    Ivi finde ich persönlich eine tolle Praxis. Wir sind bei Dr. H. Sie ist ein sehr positiver, in die Zukunft blickende Ärztin. Das hat mir persönlich geholfen und mich angesteckt, weil sie nicht auf meine "Jammerei" eingegangen ist, sondern meinte, dass wir die Vergangenheit nicht ändern können aber jetzt schauen, dass wir unser Kind bekommen.

    Wir bekamen von der Klinik ein Video, wie sich unsere Eizellen entwickelten. Und ab diesem Moment waren das "meine Babys"...

    Beim ersten Mal hat es leider nicht geklappt. Ich lasse im Januar vorsorglich eine Gebärmutterspiegelung vornehmen, bevor wir einen erneuten Transfer starten. Aber das Video und das Tagebuch helfen mir, um positiv zu bleiben.

    Der Gedanke "wer weiß, wofür es gut ist" klingt vielleicht abgedroschen aber wie oft hat sich eine schwierige Situation hinterher als Seegen herausgestellt? Hat sich positiv entwickelt? Hat etwas wundervolles erschaffen? Heute denke ich, dass das alles schon seine Richtigkeit hat. Ich habe dadurch unglaublich viel Tiefe zu meinem Mann erhalten, das Gefühl dass er mit allem zu mir steht, viel Unterstützung erfahren und gelernt, dass Liebe nichts mit DNA zu tun hat.

    Wenn Gefühle wie Trauer oder Ängste hochkommen, lasse ich sie zu. Ich dränge sie nicht weg aber verliere mich auch nicht darin. In der Schlussszene des Films Kevin allein zu Haus habe ich geheult ohne Ende, weil ich auch mein Kind in den Arm nehmen wollte... Ich bin nicht "künstlich stark", sondern finde, dass diese Emotionen ihre Berechtigung haben und gefühlt werden dürfen.

    Außerdem helfen mir Gespräche mit engen Freunden und der Familie. Ich würde hier gerne offener sein können und auch auf neugierige Fragen a la "und wann ist es bei euch soweit?" Anders reagieren und die Menschen aufklären aber ich denke manchmal, dass es ja nicht meine Herkunftsgeschichte ist und ich eigentlich nicht das Recht habe, es allen zu erzählen, auch wenn es mir gut tun würde...

    Der Fokus lag lange auf dem Kinderwunsch. Urlaube, Zukunftspläne usw. Wurden immer mit dem Gedanken "was, wenn ich schwanger werde" geschmiedet. Dadurch habe ich das Leben auf Standby geführt. Heute liegt der Fokus auf Mir. Ich kümmere mich gut um mich, plane Auszeiten, baue eine Selbstständigkeit auf und lebe, als wäre der Kinderwunsch nicht existent (im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten, die Kosten für die Klinik sollten natürlich realistisch berücksichtigt werden...)

    Ich weiß nicht, wie es dir geht aber ich habe mich auch stark wegen meines Alters unter Druck gesetzt. Ich bin 36,5 und hätte gerne, dass mein Kind z.B. noch seine Großeltern kennenlernt, ich die schlaflosen Nächte gut wegstecke usw. Aber all diese Gedanken, die zusätzlichen Stressverstärker, versuche ich außen vor zu lassen. Ich kann es nicht beeinflussen und es wird, wie es wird... Daher wäre mein Rat: nimm und gönne dir die Zeit, die du brauchst, um alles zu verarbeiten ❤️

    Wenn du Fragen hast, meld dich gerne. Ich wünsche Euch alles Gute auf Eurem Weg, wie auch immer er am Ende aussieht.

    LG

    Lini

  • Transfer Nr. 1 gescheitert...

    • LiniBini
    • 23. November 2024 um 00:18

    🙏 mega, danke!

    Ich werde im Januar vorsichtshalber eine Gebärmutterspiegelung durchführen lasse, um sicherzustellen, dass nicht eventuell ein Polyp die Blutung verursacht hat. Das ist ganz unabhängi vom Kinderwunsc sinnvoll...

    Somit haben wir jetzt noch ein bisschen Zeit, um etwas beiseite zu legen. Der nächste Transfer kann dann eh frühstens im Februar/März stattfinden...

    Ich brauche euch wahrscheinlich nicht erzählen, dass sich das "ausgebremst" werden nicht gut anfühlt aber das verschafft uns Luft und Sicherheit...

    Ich halte euch auf dem Laufenden!

  • Transfer Nr. 1 gescheitert...

    • LiniBini
    • 22. November 2024 um 12:59

    Hallo ihr Lieben, danke für eure Worte und Aufmunterung.

    Wir haben heute beschlossen vor dem nächsten Versuch eine Gebärmutterspiegelung zu machen, um eventuelle Polypen (wegen der Blutung beim letzten Mal) auszuschließen. Sicher ist sicher.

    Der Termin findet im Januar statt, d.h. wir können nächsten Transfer vermutlich im Februar / März wagen. Bei dahin können wir dann auch noch etwas Geld beiseite legen...

    Jani_Mouse danke für den Tipp mit den Medis! Ich werde beim nächsten Versuch vielleicht eine Apotheke auf Mallorca aufsuchen. Ich wohne in Süddeutschland und da sind Tschechien und Co. Leider keine Option.

    Nini747 herzlichen Glückwunsch! Es ist so schön Eure Erfolgsgeschichten zu lesen und dass es sich lohnt dran zu bleiben ❤️. Alles alles Gute für Euch!

    AuI Was für eine sch... seid ihr in Euren Überlegungen schon weiter? Ich drücke euch fest die Daumen und danke, dass du trotzdem die Kraft gefunden hast, mir Mut zuzusprechen!

  • Transfer Nr. 1 gescheitert...

    • LiniBini
    • 20. November 2024 um 17:12

    Hallo ihr Lieben,

    wir hatten beschlossen unseren Aufenthalt in Spanien (zur Befruchtung der Eizellen und geplanten Transfer am 11.11) mit einem Kurzurlaub zu verbinden, weil das ganze hin- und herfliegen fast genauso teuer gewesen wäre :) Am Wochenend vor dem Abflug bekam ich Blutungen und das KIWU in Deutschland machte uns keine großen Hoffnungen und meinte, die Gebärmutterschleimhaut löst sich ab.

    In Abstimmung mit der Ärztin in Spanien erhöhte ich die Progynova-Dosis aber am nächsten hatte ich noch immer Blutungen und schrieb einen Transfer ab...

    Am Tag der Befruchtung dann die große Überraschung. Die Schleimhaut sah gut aus, hatte sich nicht abgelöst. Von einer Blutung keine Spur mehr. Manchmal verursachen woh Polypen, die sich quasi hinter der Schleimhaut verstecke, solche Blutunge aber da der Ultraschal 2 Wochen vorher unauffällig war, war das bei mir eher nicht der Fall.

    Vom 11 Eizellen konnen 8 befruchtet werden und 4 entwickelten sich zu schönen Blastos.

    Eine davon wurde dann am 11.11 tatsächlich eingesetzt. Perfekte Blasto, schöne Schleimhaut, gute Hormonwerte - beste Voraussetzungen.

    Heute habe ich erfahren, dass es nicht hat sollen sein. Der Bluttest war negativ.

    Ich weiß gerade gar nicht so richtig, wie es mir nun geht. Ich war relativ entspannt, habe versucht nichts auf Anzeichen zu geben aber war trotzdem so hoffnungsvoll. Es hat sich alles so richtig angefühlt. 11.11 - meine Glückszahl, ich wurde im Anschluss an den Transfer von einem Vogel angekackt (soll auch Glück bringen ;) ) und nun sehe einfach den erneut folgenden Kostenberg für den nächsten Versuch inkl. Flüge, Mediakamte, Ultraschall...

    Ich bin gerade einfach müde, erschöpft und ängstlich, ob wir uns finanziell übernehmen oder ob es langsam Zeit wird, den Kinderwunsch loszulassen... Ich weiß, dass es erst Versuch Nummer 1 war aber ich weiß nicht, wie viele ich mental und finanziell noch schaffe... 3 Blastos und Versuche haben wir ja theoretisch noch...

    Das musste ich mir von der Seele reden... vielleicht habt ihr ein paar aufbauende Gedanken oder Tipps für mich? Dankeschön!

  • Loslassen - wie ist es Euch gelungen?

    • LiniBini
    • 4. November 2024 um 20:49

    Hallo ihr Lieben,

    ich hatte heute den letzten Ultraschall, bevor wir morgen nach Palma fliegen. Meine Gebärmutterschleimhaut hatte sich wohl gut aufgebaut aber ich habe Blutungen und es sieht stark danach aus, dass sich dieSchleimhaut ablöst. Der Zyklus ist wohl gelaufen. Wir versuchen es mit einer Erhöhung von Progynova und am Mittwoch wird vor Ort nochmal geschallt aber es sieht nicht gut aus.

    Wir werden die Befruchtung durchführen lassen und die Blastos einfrieren, um dann hoffentlich in der kommenden Zeit mehr Glück zu haben...

    Geknickte Grüße - ich halte Euch auf dem Laufenden...

  • Loslassen - wie ist es Euch gelungen?

    • LiniBini
    • 21. Oktober 2024 um 18:15

    Hallo ihr Lieben,

    bitte entschuldigt, dass ich mich jetzt erst wieder melde - die letzten Woche haben sich die Ereignisse überschlagen. Wir dürfen Anfang November nach Malle fliegen und verbinden die Termine der Befruchtung und des Transfers mit einem Urlaub, den wir beide nun auch wirklich nötig haben, nach diesem sehr intensiven Sommer... jetzt stehen noch ein paar Blutuntersuchungen und ein Ultraschall an und dann heißt es Sonne tanken, entspannen und gutes Essen genießen - damit wir hoffentlich zu 3. nach Hause fliegen.

    Aber ihr hattet Recht: nun, da es konkret wird, ist der Blick nur noch nach vorne gerichtet und ich freue mich so unglaublich auf November und darauf das Team vor Ort (wir sind bei Frau Dr. H. in Behandlung - sehr sympathisch und direkt) kennenzulernen.

    Da ist so viel Balast abgefallen, dass ich erstmal flach lag und nun noch mit den Nachwehen zu kämpfen habe :D Aber ich denke nicht, dass uns das einen Strich durch die Rechnung macht.

    Ich halte Euch auf dem Laufenden. Danke für Eure Unterstützung!

  • Loslassen - wie ist es Euch gelungen?

    • LiniBini
    • 23. September 2024 um 14:32

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für Eure Erfahrungsberichte. Es tut wirklich gut zu hören, dass ich nicht alleine bin mit meinen (leider teils negativen) Erfahrungen bin.

    Fliege: Ich freue mich total, dass es gleich beim ersten Anlauf bei Euch geklappt hat! Das würde ich mir auch wünschen... jeder weitere Versuch ist einfach auch eine weitere finanzielle Belastung... aber das ist ein anderes Thema... ;) Ich drücke Euch die Daumen! Woran erkennt man denn "gute" Blastos bzw. woran macht man eine geringe Qualität fest?

    Lalelu22 Wahnsinn, was ihr schon alles hinter Euch habt! Ich finde es krass, wie empathielos manche Ärzte sind bzw. wie abgestumpft sie zu werden scheinen... das bringt vermutlich der Beruf aus Eigenschutz mit sich... Wie habt ihr das durchgehalten? Das ständige Auf- und Ab... aber es ist so wunderschön, dass bereits ein Geschwisterchen unterwegs ist :) Daran traue ich mich nich noch kaum zu denken... ich werde jeden Tag ungeduldiger und hoffe, dass unsere Spenderin bald gefunden wird :)

    JulianeCharlotte Danke für Deine Geschichte. Das "nicht ernst genommen werden" kenne ich leider zu gut... trotz meiner Krankheitsgeschichte wird einfach nicht genau genug hingeschaut manchmal... Deine Geschichte ähnelt stark meiner. Von der Diagnose und sehr niedrigem AMH relativ zeitnah zur EZS... wir sind auch bei der IVI Mallorca und jetzt hoffe ich, dass unsere Geschichte auch bald ein Happy End hat :) Wie lange hat bei Euch die Suche ungefähr gedauert?

    Der Support hier im Forum ist wirklich Gold wert! Ich danke Euch sehr!

  • Loslassen - wie ist es Euch gelungen?

    • LiniBini
    • 17. September 2024 um 21:41

    Liebe Fliege,

    vielen Dank für Deine netten Worte und dass Du Deine Erfahrungen mit mir teilst <3

    Tatsächlich wurde ich zum Thema eggfreezing damals beraten. Damals war die rechtliche Lage jedoch so, dass die Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen worden wären. Das wäre aber sowieso nicht möglich gewesen, da ich bereits andere Medikamente nahm, die vor einer Eizellenentnahme mind. 6 Monate abgesetzt werden müssen. Das war leider keine Option, weshalb eggfreezing auch aus diesem Grund nicht möglich gewesen wäre.

    Ich bin wirklich dankbar, dass ich sozusagen "Glück im Unglück" habe und eine EZS überhaupt in Frage kommt. Ich glaube auch, dass es irgendwann keine Rolle mehr spielen wird. Mein Kopf kennt auch die ganzen Vorteile und weiß, dass uns dadurch vermutlich viel Leid erspart wird. Mit der EZS an sich hadere ich kein bisschen, sondern eher mit dem Loslassen... Hilfreich war für mich Dein Satz "Das muss schon sehr deutlich sein, wenn sie das nicht machen." - da hast Du Recht! Wer lässt sich denn freiwillig die Chance auf das Honorar entgehen, wenn es eine realistische Chance geben würde! DANKE!

    Habt ihr noch Eizellen oder Blastos eingefroren für ein Geschwisterchen? :)
    Wie lange hat bei Euch die Suche gedauert? Ich bin so ungeduldig 8o

    Liebe Grüße
    A.

  • Loslassen - wie ist es Euch gelungen?

    • LiniBini
    • 16. September 2024 um 17:41

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier im Forum, 36 Jahre alt und wir sind Kandidaten für eine EZS. Die Suche nach einer Spenderin in Spanien läuft bereits :S Seit rund 3 Wochen nehme ich wieder die Pille. Mit der EZS habe ich grundsätzlich kaum ein Thema. Der Schritt wieder die Pille zu nehmen, war für mich jedoch sehr schwer. Damit war die Chance und Hoffnung auf ein "natürliches" Wunder entgültig verschwunden. Genau damit hadere ich und ich hoffe, dass ihr vielleicht den ein- oder anderen Tipp oder Impuls für mich habt...

    Weshalb EZS?
    Aufgrund einer agressiven medikamentösen Therapie in meinen frühen Zwanzigern wurden meine Eizellenvorräte im Prinzip vollständig zerstört (AMH bei 0,027 und 0,045). Der rechte Eierstock scheint im Ultraschall inaktiv. Links habe ich zwar "Eisprünge", aber die scheinen ohne Eizelle zu sein. Mein Zyklus war bis zu letzt relativ normal.

    Vorgeschichte:
    Ich wusste, dass ich durch die Therapie unfruchtbar werden kann aber ehrlich gesagt habe ich nicht geglaubt, dass das tatsächlich eingetreten ist. Ich habe mich regelmmäßig gynäkologisch untersuchen lassen und mich intentiv über das Thema Verhütung mit meiner Ärztin unterhalten... In all den Jahren wurde seitens meiner Gyn nie auch nur angedeutet, dass eine Schwangerschaft schwierig bis unmöglich werden würde.

    Vor drei Jahren ging ich zur Gyn, um die Kupferspirale entfernen zu lassen und über das Thema Kinderwunsch zu sprechen. Einige Monate später wurde die Spirale entfernt. Seit rund zwei Jahren sind wir am üben. In all der Zeit hatte mir meine Gyn Gefühl vermittelt hat, das alles okay ist. Sie hat nach ca. 12 Monaten ohne Erfolg sogar noch meinen Mann zum Spermiogramm gebeten, was ich als Zeichen dafür gesehen habe, dass bei mir alles okay schien... Im Januar dann das Wunder! Ein positiver Test! Aber bereits wenige Stunden nach dem positiven Test bekam ich starke Krämpfe und Blutungen und hatte einen frühen Abgang.

    Danach häuften sich die Symptome beginnender Wechseljahre (Schlafstörungen, Gewichtszunahme, 3 Wochen lang Blutungen...). Mit diesen Symptomen war ich (mehrmals!) erneut bei der Gyn und habe das Thema vorzeitige Wechseljahre sogar aktiv angesprochen, sie ging jedoch nicht darauf ein. Nach ca. 1,5 Jahren sind wir auf eigene Initiative im Kinderwunschzentrum vorstellig geworden und bekamen sehr schnell die Diagnose... im Prinzip reichte der Ultraschall aus. Das hätte meine Gyn doch sehen müssen?

    Aktuelle Gefühle und Gedanken:
    Nach dem Besuch im KIWU haben wir uns schnell für eine EZS entschieden. Sowohl aus mentalen Gründen aber auch finanziell haben wir wenig Spielraum für den Versuch mit eigenen (quasi nicht mehr vorhandenen) Eizellen. Zwischen dem Erstgespräch und der Einnahme der Pille lagen ca. 3 Zyklen, in denen wir nochmal alles gegeben haben (sehr häufig Sex, L-Tyroxin, Pimp my Egg, Heilpraktiker usw...). 8)

    Trotzdem fällt es mir schwer den Gedanken, dass wir vielleicht zu früh "aufgegeben" haben, nicht los. Es hatte schließlich einmal geklappt. Das Vertrauen zu meiner Gyn habe ich komplett verloren. Gleichzeitig denke ich: wieso hat sie nicht reagiert? Sah es vielleicht doch nicht so hoffnungslos aus? Ein klärendes Gespräch mit ihr kann ich mir im Moment jedoch nicht vorstellen. Das Thema habe ich mit einer Psycholgin durchgesprochen.

    Laut drei verschiedenen Ärzten der Kinderwunschklinik in D und der Klinik auf Mallorca tendiert die Wahrscheinlichkeit, mit eigenen Eizellen ein Kind zu bekommen, gegen 0. Ich bin dankbar für die klaren Worte und dass Manchmal denke ich aber, dass vielleicht 2-3 (erfolglose) Versuche es leichter gemacht hätten, es zu akzeptieren und gleichzeitig fühlt es sich so an, als hätten wir dadurch viel Schmerz, Hormone und Geld gespart...

    Vielleicht versteht ihr mein Dilemma und habt einen Tipp, wie ich es schaffe die Vergangenheit loszulassen? Vielen Dank!
    A.

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